Podcast "Was bleibt" | Folge 60 Was bleibt: Verzögerungen im Fall Oury Jalloh und Unfallschwerpunkt A2

MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Wieder einmal gibt das Land Sachsen-Anhalts kein gutes Bild ab, wenn es um die Aufklärung des Falls Oury Jalloh geht. Warum das so ist, thematisiert diese Podcast-Folge. Außerdem geht's um die A2 als Unfallschwerpunkt.

Rosen liegen vor dem Bild von Oury Jalloh am Hauptbahnhof in Dessau-Roßlau. // Auf einer Autobahn sind zwei Lkw ineinander gefahren, dahinter bildet sich Stau 51 min
Bildrechte: dpa, Matthias Strauss

Verzögerungen im Fall Oury Jalloh: Sonderermittlern werden Gespräche verweigert – ab Minute 01:38

  • Das Justizministerium verweigert die Aussagegenehmigungen für Richter und Staatsanwälte gegenüber den Sonderermittlern.
  • Die Unabhängigkeit der Justiz ist ein hohes Gut und Richter und Staatsanwälte sind niemandem außerhalb der Justiz Rechenschaft schuldig.
  • Der politische Wille, den Fall aufzuklären, scheint nicht überall vorhanden zu sein.

Und... was bleibt?

  • Sachsen-Anhalt gibt bei der Aufarbeitung des Falls Oury Jalloh kein gutes Bild ab.
  • Der Bericht der Sonderermittler kann den Bereich der Justiz damit nicht vollständig abdecken.
  • Die Frage, ob es doch noch zu einem Untersuchungsausschuss kommt.

Unfallschwerpunkt A2 – ab Minute 25:00

  • Die A2 ist die Autobahn mit den meisten Unfällen Sachsen-Anhalts, besonders im Raum Magdeburg gibt es verschiedene Unfall-Hotspots.
  • Die hohe Auslastung, die vielen Auf- und Abfahrten verbunden mit rücksichtslosem Fahren sind die Ursachen dafür.
  • Viele Pendler würden gern auf die Bahn umsteigen, wenn es ein attraktives Angebot gäbe.

Und... was bleibt?

  • Rücksichtsvolleres Verhalten im Verkehr ist der größte Faktor, um die Unfallzahlen zu senken.

Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über den Autor Julien Bremer ist seit Oktober 2018 bei MDR SACHSEN-ANHALT und ist die Schnittstelle zwischen Hörfunk- und Online-Redaktion. Er kommt ursprünglich aus der Altmark. Nach seinem Journalistik-Studium in Magdeburg verschlug es ihn für verschiedene Jobs nach Berlin. Irgendwann hatte er aber genug vom hippen Berlin und er fing als freier Mitarbeiter bei "MDR SPUTNIK" und "MDR Sport im Osten" an, bevor er wieder nach Magdeburg zurückkehrte. Er ist fest davon überzeugt, dass es für jeden Menschen da draußen auch den richtigen Podcast gibt und will dafür sorgen, dass zukünftig möglichst viele davon von MDR SACHSEN-ANHALT kommen!

Quelle: MDR/jb

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt