Podcast Was bleibt | Folge 2 Wochenrückblick: Batteriefabrik in Bitterfeld-Wolfen, Kohleausstieg

Im Wochenrückblick "Was bleibt" von MDR SACHSEN-ANHALT spricht Julien Bremer mit Jochen Müller über die Millioneninvestition und die geplante Batteriefabrik in Bitterfeld-Wolfen. Außerdem gibt Theo M. Lies Auskunft über den aktuellen Stand beim Kohleausstieg. Zuvor gibt es noch einen Nachtrag zum Angriff in einer Straßenbahn von Stephan Schulz.

MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

von Julien Bremer, MDR SACHSEN-ANHALT

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Warum diese Themen?

Die Themen sind kontrovers, bieten großes Diskussionspotenzial und bewegen viele Menschen in unserem Land. Daher war es an der Zeit, diesen Themen auch den entsprechenden Raum zu geben, um sie ausführlich zu beleuchten.

Polizeiversäumnisse nach Angriff in Magdeburger Straßenbahn

  • Polizisten haben gleich an mehreren Stellen geschlampt.
  • Die Magdeburger Polizei hat Fehler eingeräumt und sich bei den Opfern entschuldigt.
  • Die Polizei will aus den Ereignissen lernen und diesen Fall bei der Polizisten-Ausbildung aufnehmen.

Und... was bleibt?

  • Wenn die Polizei Fehler macht, reißt das viele Wunden bei Opfern und Angehörigen auf.
  • Es gab in dem Fall aber auch Beamte, die durch hervorragende Polizeiarbeit aufgefallen sind.
  • Gute Besserung an die Opfer!

Millioneninvestition: Bitterfeld-Wolfen soll Batteriefabrik für Elektroautos bekommen

  • US-Unternehmen Farasis Energy will 600 Millionen Euro in Batteriefabrik in Bitterfeld-Wolfen investieren.
  • Dort sollen Batterien von A-Z produziert werden und nicht nur Einzelteile.
  • Know-How und Infrastruktur in der Region bieten beste Produktionsbedingungen.

Und... was bleibt?

  • Optimistisch nach vorne schauen und die Chance für die Industrieansiedlung ergreifen.
  • Es wäre fahrlässig, die Möglichkeit bei Zukunftstechnologien vorne mitzumischen, verstreichen zu lassen.

Was ist der Stand beim Kohleausstieg?

  • Die Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Sachsens und Brandenburgs waren in Brüssel, um EU-Gelder für den Strukturwandel zu erbitten.
  • Im Rahmen des Strukturwandels muss vor allem in die Bereiche Infrastruktur und Forschung investiert werden.
  • Stimmung bei der Bevölkerung ist gemischt, aber insgesamt durchaus aufgeschlossen, was den Strukturwandel betrifft.

Und... was bleibt?

  • Kohleausstieg wird uns noch viele Jahre beschäftigen.
  • Aber er kann gelingen, wenn das Projekt auch von der Politik generationsübergreifend angepackt wird und nicht nur auf die nächste Legislaturperiode beschränkt wird.

MDR-Redakteur Julien Bremer
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Über den Autor Julien Bremer ist seit Oktober 2018 bei MDR SACHSEN-ANHALT und ist die Schnittstelle zwischen Hörfunk- und Online-Redaktion. Er kommt ursprünglich aus der Altmark. Nach seinem Journalistik-Studium in Magdeburg verschlug es ihn für verschiedene Jobs nach Berlin. Irgendwann hatte er aber genug vom hippen Berlin und er fing als freier Mitarbeiter bei "MDR SPUTNIK" und "MDR Sport im Osten" an, bevor er wieder nach Magdeburg zurückkehrte. Er ist fest davon überzeugt, dass es für jeden Menschen da draußen auch den richtigen Podcast gibt und will dafür sorgen, dass zukünftig möglichst viele davon von MDR SACHSEN-ANHALT kommen!

Quelle: MDR/jb

Zuletzt aktualisiert: 10. Mai 2019, 13:15 Uhr

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