Podcast "Was bleibt" | Folge 8 Was bleibt: CDU-"Denkschrift", Minister-Rücktritt und Rückkehr in die Heimat

Im Podcast "Was bleibt" von MDR SACHSEN-ANHALT wird dieses Mal ausführlich ein Papier von CDU-Politikern thematisiert, den Umgang mit der AfD und die Frage besprochen, ob das taktisches Kalkül ist. Außerdem werden die Ursachen für den Rücktritt von Finanzminister André Schröder erläutert und zum Schluss geht es um die Frage: Weggehen oder wiederkommen?

MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

von Julien Bremer, MDR SACHSEN-ANHALT

Logo von "Was bleibt" 62 min
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Kurz vor der Sommerpause gab heftige Debatten in Sachsen-Anhalts Politik. Da war einerseits der Vorschlag von CDU-Politikern, eine Koalition mit der AfD nicht auszuschließen, woraufhin sich sofort die Bundespartei eingeschaltet hat. Und zum anderen ist Sachsen-Anhalts bisheriger Finanzminister André Schröder zurückgetreten. Beide Themen analysieren wir ausführlich im Podcast. Zum Abschluss reden wir über das Thema "Weggehen oder Wiederkommen" und schauen uns an, was die Menschen antreibt, die wieder zurück in ihre Heimat kommen.

CDU und ihre Haltung zur AfD

  • Führende CDU-Fraktionsmitglieder haben in dieser Woche einen Vorschlag gemacht, eine Koalition mit der AfD nicht auszuschließen.
  • Von der Parteiführung aus dem Land und auf Bundesebene gab es umgehend Klarstellungen, dass es keine Koalition mit der AfD geben werde.
  • Es wurde eine Diskussion innerhalb der Partei angestoßen.

Und... was bleibt?

  • Die CDU verliert ihren Kompass.
  • Es fehlt eine Steuerfrau oder Steuermann in der Partei.

Rücktritt von Finanzminister Schröder

  • Der Rücktritt deutete sich an.
  • Versäumnisse in der Thematik um die Nord/LB und in der Planung für den Doppelhaushalt wurden ihm zum Verhängnis.
  • Schröder hat seinen Abgang mit Stil über die Bühne gebracht.

Und... was bleibt?

  • Ein vererbter Schuldenberg
  • Jede Menge politische Rechnungen

Weggehen oder Wiederkommen?


  • Der Trend der Abwanderung ist gestoppt – es gibt mehr Menschen, die nach Sachsen-Anhalt ziehen, als Menschen, die wegziehen
  • Dennoch schrumpft die Bevölkerung – wegen des hohen Altersdurchschnitts und Menschen, die "wegsterben"
  • Gründe für die Rückkehr sind in erster Linie emotional. Selten hat der Schritt mit besseren Arbeitsbedingungen zu tun.

Und... was bleibt?

  • Eine Frage von bewussten Entscheidungen
  • Es braucht mehr Leute, die anpacken.

Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
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MDR-Redakteur Julien Bremer
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Über den Autor Julien Bremer ist seit Oktober 2018 bei MDR SACHSEN-ANHALT und ist die Schnittstelle zwischen Hörfunk- und Online-Redaktion. Er kommt ursprünglich aus der Altmark. Nach seinem Journalistik-Studium in Magdeburg verschlug es ihn für verschiedene Jobs nach Berlin. Irgendwann hatte er aber genug vom hippen Berlin und er fing als freier Mitarbeiter bei "MDR SPUTNIK" und "MDR Sport im Osten" an, bevor er wieder nach Magdeburg zurückkehrte. Er ist fest davon überzeugt, dass es für jeden Menschen da draußen auch den richtigen Podcast gibt und will dafür sorgen, dass zukünftig möglichst viele davon von MDR SACHSEN-ANHALT kommen!

Quelle: MDR/jb

Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2019, 15:32 Uhr

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7 Kommentare

22.06.2019 18:20 @ 4 Und warum ist das so? 7

Weil - vom Bundesverfassungsrichter Voßkuhle selbst zugegeben - es keine Wiedervereinigung nach Art. 146 GG gegeben hat, sondern die DDR der BRD angegliedert wurde. Nach einer Wiedervereinigung hätte das gesamtdeutsche Volk sich eine Verfassung geben können bzw. müssen. Das war augenscheinlich nicht gewollt. Praktiziert wird eine ständige Änderung des GG nach dem Willen von Parteimitgliedern, siehe z. B. Zugriff des Bundes auf die Schulbildung oder die GG-Änderungen zwecks Gründung der Infrastrukturgesellschafts GmbH. Ich bin gespannt, wie deren Geschäftsführer, Banken und Versicherer ohne Maut jetzt "bedient" werden.

22.06.2019 12:44 lummox 6

bis jetzt nur ein kommentar. unglaubwürdig :)

22.06.2019 12:28 @ 1 - Was bitte schön 5

qualifiziert Herrn Merz, dass er sich über die AfD stellt?

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