Das Wetter am Wochenende Viel Regen – und teilweise Frost

Die Eisheiligen sind berühmt-berüchtigt: Schließlich bringen sie im Mai oft noch einmal den Frost zurück – und das wohl auch in diesem Jahr. Denn nach einem wechselhaften Wochenende mit viel Regen erwartet das MDR-Wetterstudio vor allem in den Nächten auf Montag und Dienstag Bodenfrost. Pflanzen schützen ist angesagt.

Sachsen-Anhalt steht zum Beginn der Eisheiligen ein wechselhaftes Wochenende bevor. Vor allem am Sonnabend ist örtlich Dauerregen möglich – besonders in den südlichen Teilen des Landes, vom Harz bis ins Mansfelder Land und die Region Halle. Jörg Schröder aus dem MDR-Wetterstudio sagt, dass von Harz bis Burgenlandkreis mitunter 20 Liter Regen pro Quadratmeter möglich sind.

Die besten Chancen auf trockene Phasen gibt es Sonnabend demnach in Altmark und Elb-Havel-Winkel. Dort erwartet der Meteorologe nur etwa zwei Liter Regen pro Quadratmeter, außerdem ist Sonnenschein möglich. Die Temperaturen dort können auf bis 15 Grad steigen. Im Harzvorland dagegen sind nur bis 9 Grad möglich.

Gras mit Frost
Die Eisheiligen bringen oft den Frost zurück. (Archivfoto) Bildrechte: Laura Becker

Die Eisheiligen Egal, wie warm der Mai schon gewesen ist: Der Wonnemonat kann immer noch Frost bringen. Schuld sind Mamertus, Pankratrius, Servatius, Bonifatius und Sophie – besser bekannt als die Eisheiligen, die noch einmal Frost mitbringen können. Um die Eisheiligen ranken sich allerlei Bauernregeln. Meteorologisch dagegen werden die Eisheiligen anders erklärt: Wenn sich Anfang Mai die Temperaturen erhöhen, erwärmt sich die Erde, Temperaturunterschiede zwischen Festland und Meer sind die Folge. Daraus entstehen Tiefdruckgebiete, außerdem ist eisiger Nachtfrost möglich.

Unterdessen warnt der Landesbetrieb für Hochwasserschutz vor Hochwasser an Bode und Ilse im Landkreis Harz. Grund sei der für Sonnabend erwartete Dauerregen, teilte die Behörde am Morgen mit. Stellenweise könnten 30 Liter pro Quadratmeter fallen. In diesem Fall sei mit einem raschen Anstieg der Pegel zu rechnen, kurzzeitig könnten die Alarmstufen 1 und 2 erreicht werden. Eine ernste Gefahr für die Bürger sei allerdings nicht zu erwarten.

Besser wird das Wetter der Vorhersage zufolge am Sonntag: Da ist nach den Worten von MDR-Meteorologe Jörg Schröder am Nachmittag Sonnenschein möglich, vor allem vom Harz über die Börde bis in die Altmark.

In den Nächten von Sonntag auf Montag und Montag auf Dienstag ist dagegen Bodenfrost möglich. Jörg Schröder rät, Pflanzen wie Tomaten dann lieber abzudecken.

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Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. Mai 2019 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2019, 11:47 Uhr

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6 Kommentare

12.05.2019 20:36 W. Merseburger 6

Wenn ich die letzten und endgültigen Wahrheiten der von @1 Gerd Müller vollkommen zu Recht kritisierten Öko-Exzentrigern höre, denke ich oft an die Bibel mit der Geschichte von den 7 fetten und den 7 dürren Jahren. Und wenn nun @2 auch noch behauptet, dass Wetterextreme Anzeichen für Klimawandel sind, dann fällt mir nichts mehr dazu ein. Vielleicht doch, fragen sie mal den Kleingärtner. Der sagte schon immer: Es ist zu kalt, es ist zu heiß, es ist zu trocken, es ist zu feucht, richtiges Wetter gibt es nie. Und da Klima eine längerjährige Beobachtung von Wetterdaten ist, gibt es nach dem Kleingärner auch kein richtiges Klima!

12.05.2019 13:33 Nordharzer 5

@1, das es einen Unterschied zwischen Klima und Wetter gibt, ist Ihnen wohl nicht bekannt?

11.05.2019 21:58 Der Kommentator 4

Hallo @1 Gerd: Sie haben Recht - alles geht nur ums Geld. Millionen gehen an die sogenannten Wetter- und Klimaexperten. Vorhersagen kurzfristig gehen noch, langfristig eine Katastrophe. Gestern noch werden wir den „trockensten und heißesten Sommer aller Zeiten erleben „ , heute ist es nur „noch ein durchschnittlicher Sommer“. Unsere selbsternannten „Experten“ denken zu klein, global, Erdbezogen. Aber alles spielt sich im größeren Massstab ab, als die denken, sozusagen galaxial. Aber das kann ja keiner wissen, solange gibts diese Wissenschaft ja noch nicht.Alles spielt zusammen - Wolken, Wind, Erdumdrehung, Sonne, Sonnenwind, Umlaufbahn, Rotation der Milchstraße, alles ......