Lindenallee in voller Herbstfärbung im Burgenlandkreis.
Nach der Wende sahen viele Menschen keine Perspektive mehr in Sachsen-Anhalt und zogen weg. Neue Daten belegen: Der Abwanderungstrend ist vorerst gestoppt. Bildrechte: imago images / Andreas Vitting

Umfrage Weggehen oder Wiederkommen?

MDR SACHSEN-ANHALT startet eine repräsentative Umfrage: 2017 zogen erstmals seit der Wende wieder mehr Menschen von West nach Ost als andersrum. MDR SACHSEN-ANHALT will von Ihnen erfahren: Sind auch Sie nach Sachsen-Anhalt zurückgekehrt? Oder denken Sie nach dem Wegzug gar nicht daran, je wieder in Ihre Herkunftsregion zu ziehen? Stimmen sie ab.

Lindenallee in voller Herbstfärbung im Burgenlandkreis.
Nach der Wende sahen viele Menschen keine Perspektive mehr in Sachsen-Anhalt und zogen weg. Neue Daten belegen: Der Abwanderungstrend ist vorerst gestoppt. Bildrechte: imago images / Andreas Vitting

Damals: Arbeits- und Perspektivlosigkeit nach der Wende. Heute: Ausbildung, Studium, bessere Verdienstmöglichkeiten. Gründe, warum Frauen und Männer Sachsen-Anhalt verlassen haben und immer noch den Rücken kehren, gab und gibt es viele. Doch mittlerweile gleichen die Bevölkerungsbewegungen nicht mehr nur einer Einbahnstraße Richtung Westen: Im Jahr 2017 zogen erstmals seit der Wende wieder mehr Menschen von West nach Ost als andersrum.

Warum das so ist, kann viele Gründe haben: Die einen wollen wieder näher an der Familie wohnen, die in der Heimat geblieben ist. Andere wiederum werden von bezahlbarem Wohnraum und verfügbaren Kitaplätzen gelockt. Doch wie ist es bei Ihnen?

Stimmen Sie ab:

Weggehen oder Wiederkommen?

Ostfildern, eine Kleinstadt vor den Toren Stuttgarts. Seit einem Jahrzehnt leben Nadine und Ronny Festerling hier. "Wurzeln geschlagen haben wir nicht", sagt Nadine. "Heimat wird das nicht mehr", sagt Ronny. Die Festerlings möchten wieder im Harz leben und arbeiten. Möchten ihre Tochter aufwachsen sehen, wo sie aufgewachsen sind. So schnell wie möglich.

Doch warum das – gerade in Sachsen-Anhalts ländlichen Regionen – gar nicht so einfach ist und was die Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West tun muss, thematisiert das MDR FERNSEHEN am 17. Juni ab 20:15 Uhr in einer TV-Reportage und anschließendem Bürgertalk live aus dem Landesfunkhaus in Magdeburg. Auch die Ergebnisse der MDR-Umfrage werden in diese Sendung einfließen.

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | "FAKT IST!"-Bürgertalk | 17. Juni 2019 | 20:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 31. Mai 2019, 15:59 Uhr