#MDRklärt So können sie sich vor Radon schützen

15 Gemeinden Sachsen-Anhalts sind als Radon-Vorsorgegebiete ausgewiesen worden. Ab Januar sind Betriebe und Gemeinden dazu verpflichtet, ein Jahr lang Radon-Messungen vorzunehmen. Betroffen sind die Gemeinden in Ilsenburg, Oberharz am Brocken, Thale, Harzgerode, Falkenstein/Harz, Wernigerode, Arnstein, Hettstedt, Mansfeld, Mansfelder-Grund-Helbra, Lutherstadt Eisleben, Allstedt, Sangerhausen, Goldene Aue, Südharz. #MDRklärt zeigt, wie man sich gegen das Gas schützen kann.

Nummer 2. Verschließen aller Öffnungen, die den Erdboden berühren, sowie die Abdichtung zwischen Kellerräumen und den bewohnten Gebäudeteilen mit elastischer Kittmasse, wie Silikon.
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So schützen Sie sich vor Radon
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Radon entsteht im Boden als eine Folge des radioaktiven Zerfalls von natürlichem Uran. Das Gas kann dann durch Risse oder Löcher ins Haus gelangen. Man kann es weder riechen, schmecken oder sehen.
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Ist das Gas in den Räumen zu hoch konzentriert, können sich beim Einatmen Zerfallsprodukte des Radons in der Lunge ablagern. In zu hohen Mengen kann das zu Lungenkrebs führen.
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Folgendes kann helfen: Nummer 1 Gut durchlüften: Am besten Durchzug herstellen, indem Sie in unterschiedlichen Räumen Fenster öffnen und die verbrauchte Luft austauschen.
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Nummer 2. Verschließen aller Öffnungen, die den Erdboden berühren, sowie die Abdichtung zwischen Kellerräumen und den bewohnten Gebäudeteilen mit elastischer Kittmasse, wie Silikon.
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#3 Radonhaltige Bodenluft neben oder unter dem Gebäude absaugen, sofern der Boden eine sogenannte Gasdurchlässigkeit aufweist.
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Nummer 4 Vor der Errichtung eines Hauses eine fachgerecht ausgeführte Gebäudeisolierung gegen Bodenfeuchte auslegen.
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Nummer 5 Mindestens ein Jahr Messungen durchführen, bzw. mindestens über einige Monate in der Heizperiode. Am besten vor und nach der Ausstattung des Hauses mit Schutzmaßnahmen.
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 05.11.2020 | 17 Uhr

Quelle: mf
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