Neues vom Krügel-Platz | Folge 19 Marius Bülter: "Dachte, mein Traum ist vorbei"

Marius Bülter ist beim FCM der Mann der Stunde, auch wenn er das selbst nicht so sagen möchte. Im Podcast spricht er lieber über seinen Weg, sein Studium oder seinen schönsten Fußball-Moment.

von Daniel George und Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Das Logo des 1. FC Magdeburg, daneben steht der Schriftzug Neues vom Krügel-Platz, Grafik für den Podcast von MDR SACHSEN-ANHALT 31 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach seinem Last-Minute-Tor gegen Dynamo Dresden ist Marius Bülter beim 1. FC Mageburg so etwas wie der Mann der Stunde. Auch wenn ihm diese Formulierung nicht so richtig gefällt und er sich ungern selbst lobt. Im Podcast "Neues vom Krügel-Platz" plaudert er mit MDR-SACHSEN-ANHALT-Redakteur Daniel George lieber über Lieblingsteamkollegen, seine besten und schlimmsten Fußballerinnerungen und etwas, was ihm hilft, mit Druck umzugehen.

Außerdem spricht Bülter über ...

... sein Maschinenbaustudium und die Arbeiterstadt Magdeburg – ab Minute 1:15

Ich wusste schon vor meinem Wechsel, dass Magdeburg eine Maschinenbaustadt ist. Deswegen haben mir viele gesagt, das könnte passen. Ich weiß, dass ich mir alles hart erarbeiten muss. Das war im Maschinenbaustudium auch so, dass man viel lernen musste, um das zu schaffen. Vielleicht kann man das auf dem Trainingsplatz widerspiegeln.

... den ersten Kontakt zum FCM – ab Minute 4:40

Der Kontakt war schon die ganze Saison über da, weil wir ein Testspiel in der Sommervorbereitung hatten. Nach der Winterpause wurde das Ganze intensiver. Und deswegen war schon relativ früh klar, dass ich hier hin wechsle.

... den Unterschied zwischen zweiter und vierter Liga – ab Minute 6:00

Es ist ein ziemlich großer Unterschied gewesen und es hat sicher seine Zeit gedauert, sich daran zu gewöhnen. Der gravierendste Unterschied ist das tägliche Training. Weil man hier in jedem Training 100 Prozent geben muss. Das war bei mir in der vierten Liga vielleicht nicht so.

... rosafarbene Fußballschuhe – ab Minute 10:30

Jeder will die neuesten Fußballschuhe, das ist bei mir ähnlich. Deswegen kann ich da nichts Böses sagen.

Marius Bülter und Daniel George
Marius Bülter (links) und Daniel George bei der Aufzeichnung des Podcasts. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

... seine Jobperspektive – ab Minute 12:30

Ich glaube, mit dem, was ich studiert habe, habe ich bessere Jobchancen und kann vielleicht auch ein bisschen mehr verdienen, als wenn ich im Sport bleibe.

... seinen Weg in den Profifußball – ab Minute 15:00

Ich habe meine ganze Jugend bei Preußen Münster verbracht. Im zweiten A-Jugend-Jahr wurde mir gesagt, dass es für mich nicht mehr reicht. Dann musste ich mir einen neuen Verein suchen und bin nach Rheine gegangen. Da wurde in der A-Junioren-Regionalliga auch guter Fußball gespielt. Aber da habe ich gedacht, der Traum vom Profifußball ist vorbei. Und dort habe ich ja auch mit meinem Studium angefangen. Aber dann lief es peu á peu immer besser. In Rheine habe ich mein erstes Seniorenjahr gespielt und wir sind in die Oberliga aufgestiegen. Ich bin dann aber zu Neuenkirchen gewechselt, die auch Oberliga gespielt haben. Von da ging es nach Rödinghausen. Da habe ich vier Jahre Regionalliga gespielt und langsam wieder angefangen zu träumen, dass es vielleicht doch noch was werden kann.

Wo der Podcast zu hören ist

Ein Mikrofon in Nahaufnahme. Im Vordergrund sind die Logos von MDR SACHSEN-ANHALT, der ARD Audiothek und von iTunes zu sehen.
Bildrechte: MDR/ARD/Apple

Mehr zum Thema

Magdeburger Fanchoreografie: 'Sobald du nach uns rufst - wir stehen bereit'
Der "Block U" eröffnete das Ost-Duell mit einer großen Choreografie. Bildrechte: IMAGO/Contrast
FCM Kalender Teaser
Der FCM-Kalender informiert Sie über alle wichtigen Termine rund um den Club. Bildrechte: MDR/Manuel Mohr

Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 07. Oktober 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. Oktober 2018, 14:42 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.