Badkurvenversteher | Folge 41 HFC-Moderatorin: "Will das Derby in Liga 2"

Anika Steckbauer interviewt nach HFC-Heimspielen immer die Spieler für den Youtube-Kanal des Vereins. Früher stand sie als Kapitänin der Frauenmannschaft selbst für Rot-Weiß auf dem Platz. Über die Jahre ist deshalb eine besondere Bindung zum Halleschen FC gewachsen, erzählt sie im Podcast.

Oliver Leiste
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Anika Steckbauer ist als Moderatorin des HFC-TVs vielen Anhängern der Rot-Weißen ein Begriff. Treue Fans kennen sie auch noch aus ihrer Zeit als Spielerin der Frauenmannschaft. Dort war Steckbauer viele Jahre lang sogar Kapitänin. Im "Badkurvenversteher"-Podcast mit Oliver Leiste erzählt die 34-Jährige, dass früher italienische Fußballstars bei ihr über dem Bett hingen. Zudem beschreibt sie, was Frauen- und Männerteams beim Fußball unterscheidet und erzählt, was mit ihrem Moderationstisch passiert ist.

In Folge 41 spricht Anika Steckbauer zudem über ...

... das Spiel gegen 1860 – ab Minute 2:30

"Es war Wahnsinn. Ob das von den Zuschauern war, oder das Spiel selbst", sagt Steckbauer. "Das hat Spaß gemacht. Ich bin da immer sehr aufgeregt auf der Tribüne." Anschließend analysiert die HFC-Moderatorin die Partie und die besondere Leistung von Kai Eisele in dieser Saison.

… ihre eigene HFC-Geschichte – ab Minute 5:15

"Ich bin mit 16 nach Halle gekommen und habe dann viele Jahre hier gespielt. Es war eine schöne und intensive Zeit, die mich geprägt hat." Dann erzählt die frühere HFC-Spielerin über ihre Anfänge beim Fußball, über Erfolge, Verletzungen und ihre Verantwortung als Kapitänin.

… abgelehnte Wechsel in die Bundesliga – ab Minute 8:30

Steckbauer hatte immer wieder Angebote von höherklassigen Vereinen. Doch ein Wechsel hat sie nie gereizt. Weil sie sich in Halle immer wohlgefühlt hat. "Und es ist ja auch so, dass man im Frauenfußball nicht reich wird. Da gibt es andere, denen war das egal. Mir war das nicht egal." Trotzdem fühlte sie sich von den Angeboten, die zum Teil immer noch kommen, geehrt.

… das Ende des Frauenfußballs beim HFC – ab Minute 10:30

Zum einen war der Leistungsfußball mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden, erklärt Steckbauer. "Aber es kamen auch nicht mehr so viele nach. Wir hatten zu meiner Zeit ein paar starke Jahrgänge. Das hat nachgelassen. Und viele hatten dann nicht mehr den Ehrgeiz, nach Halle zu kommen", bedauert sie. Das Ende fand Steckbauer traurig, doch für sie bedeutete es auch eine Erleichterung.

Anika Steckbauer und Oliver Leiste
Anika Steckbauer und Oliver Leiste nach der Aufzeichnung des Podcasts im MDR-Studio Halle. Bildrechte: MDR/ Luise Kotulla

… ihre Anfänge beim HFC-TV – ab Minute 15:00

"Ich saß regelmäßig mit in der Marketing-Sitzung beim HFC, wo verschiedene Köpfe überlegt haben, wie es weitergehen könnte. Da kam Egbert Brauer auf mich zu und gefragt, ob ich da Lust drauf hätte. Weil ich ja auch schon viele Jahre dabei war. Die wussten ja, dass ich nicht nur spiele, sondern auch den Verein sehr gerne habe." 

An ihren ersten Gesprächspartner kann sich Steckbauer gar nicht mehr erinnern. "Ich war damals so aufgeregt." Doch die Aufregung war nicht die einzige Sache, mit der die Moderatorin den Umgang erst lernen musste.

… familiäre Atmosphäre beim HFC – ab Minute 21:00

"Das Drumherum macht sehr viel aus. Es sind immer wieder die gleichen Leute, die ich ohne den HFC wohl nie kennengelernt hätte. Die sind alle sehr nett." Doch momentan macht ohnehin alles beim HFC Spaß, berichtet Steckbauer.

… Aufgabenverteilung am Spieltag – ab Minute 25:30

"An so einem Spieltag läuft nicht immer alles rund. Die Vorbereitungen laufen ja die ganze Woche. Auch am Spieltag sind einige viele Stunden beschäftigt. Das fällt vielen gar nicht auf. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben viel zu tun. Man muss sich auf die Leute verlassen. Und auf die, die hier sind, kann man sich verlassen."

… die Relegation – ab Minute 28:00

"Schön wäre es, ohne Relegation aufzusteigen. Diese Aufregung muss ich nicht noch haben. Und es ist ja dann nicht klar, wie es ausgeht." Steckbauer hofft, dass auch der FCM in der 2. Bundesliga bleibt und dass es dann dort zum Derby kommt.

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Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
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Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 20. April 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2019, 14:33 Uhr

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