Blau-Weiß Grana
Das kleine Örtchen Grana liegt im Burgenlandkreis. Das Fußballteam ist international. Bildrechte: MDR/Daniel George

Konflikt im Burgenlandkreis Fußball-Kreisliga: Wenn ein Flüchtling foul spielt

Ein junger Fußballer verletzt sich bei einem Kreisligaspiel schwer. Seinem Gegenspieler wird Vorsatz vorgeworfen. Er sei ein Wiederholungstäter. Rechte Seiten hetzen im Netz gegen den Mann aus Gambia. Sein Klub Blau-Weiß Grana wehrt sich gegen Rassismus – und das schon seit Jahren. Eine Geschichte darüber, dass es im Fußball manchmal nur Verlierer gibt.

Daniel George
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Blau-Weiß Grana
Das kleine Örtchen Grana liegt im Burgenlandkreis. Das Fußballteam ist international. Bildrechte: MDR/Daniel George

Frank Prater ist gerade auf dem Weg ins Krankenhaus. Seinem Sohn Moritz steht dort eine Operation bevor – der sechste Eingriff innerhalb der vergangenen zwei Wochen. Noch wissen die Ärzte nicht, ob der 17-Jährige je wieder richtig laufen können wird. Die Stimme brüchig, gezeichnet von den Sorgen der vergangenen Wochen, erklärt der Vater am Donnerstagnachmittag am Telefon: "Er muss wieder gesund werden. Darauf konzentriert er sich. Das ist jetzt das Wichtigste. Alles andere ist egal."

Während Frank Prater am Krankenbett seines Sohnes im Universitätsklinikum Jena sitzt, schaut Momodou Jawara etwa 60 Kilometer entfernt im Vereinsheim des SV Blau-Weiß Grana auf den Bildschirm seines Smartphones. Er liest Facebook-Kommentare unter dem letzten Beitrag seines Klubs: "Wenn man eine Missgeburt ist, ist man eine Missgeburt", steht dort geschrieben. Oder: "SV Blau-Weiß Ghana!" Momodou Jawara fragt: "Kommt beim Spiel am Samstag wieder die Polizei?" Ein Vorstandsmitglied antwortet: "Ich denke schon." Erleichterung: "Das ist wohl besser so", sagt Jawara. So fühlt er sich sicher.

Schwere Verletzung – rechte Hetze im Netz

Manchmal gibt es im Fußball keinen Gewinner und kein Unentschieden, sondern zwei Verlierer. So war es Ende August beim Auswärtsspiel des SV Blau-Weiß Grana gegen die VSG Löbitz. Beim Stand von 4:1 für die Gäste wurde das Kreisligaspiel abgebrochen. Moritz Prater, Sohn des Löbitzer Vereinsvorsitzenden Frank Prater, hatte gerade erst den Anschlusstreffer erzielt. Wenig später jedoch musste er mit einem mehrfachen Schien- und Wadenbeinbruch per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Dafür laut Vater Prater verantwortlich: Momodou Jawara, der schon öfter negativ aufgefallen sei. "Bereits in der vergangenen Saison hatte er drei anderen Spielern gegnerischer Teams Bein- und Knöchelbrüche zugefügt", so stand es im Naumburger Tageblatt geschrieben. Der Artikel teilte sich zahlreich im Internet. Offensichtlich rechtsextreme Seiten nutzen die Meldung als Steilvorlage für Hetze. Jawara ist dunkelhäutig und stammt aus Gambia. "Folgenlos: Brutalo Armutsasylant bricht 4 jungen Fußballern grundlos Beine", lautete einer von vielen Titeln voller Hass.

Diese Geschichte erzählt also auch davon, wie die Gesellschaft mit Flüchtlingen umgeht – und wie schnell selbst ein Kreisliga-Fußballspiel instrumentalisiert werden kann.

Was ist wirklich passiert am Nachmittag des 31. August auf dem Sportplatz Löbitz im Burgenlandkreis? Die einen, darunter Frank Prater, sagen: Jawara wollte seinen Gegenspieler vorsätzlich verletzen, ohne Chance auf den Ball. Die anderen, darunter Granas Vorstandsmitglied und Kapitän Johannes Heger, sagen: Es war ein ganz normaler Sportunfall, ein Pressschlag, der unglücklich ausging. Beide waren dabei, haben den Zweikampf im Mittelfeld live gesehen. Wer Recht hat, bleibt ungewiss. Auch zu Zweikämpfen und Verletzungen der Vergangenheit unter Beteiligung von Momodou Jawara gibt es unterschiedliche Schilderungen.

Blau-Weiß Grana
Die Kicker des SV Blau-Weiß Grana beim Training – sie stammen aus Deutschland, Afghanistan, Syrien, Polen oder Afrika. Bildrechte: MDR/Daniel George

Grana steht zum Spieler – Gegner boykottiert den Klub

Blau-Weiß Grana ist anders als andere Fußballklubs im Burgendlandkreis. Das zeigt sich beim Training am Donnerstagabend sofort: Spieler aus verschiedenen Nationen treffen ein. Sie stammen aus unterschiedlichen Ländern Afrikas, aus Syrien, Polen, Afghanistan und Deutschland. In Sichtweite zum Sportplatz stand früher ein Asylbewerberheim. "Die Jungs haben irgendwann mal gefragt, ob sie auf unserem Platz spielen dürfen", erinnert sich Johannes Heger. Die Granaer antworteten: "Ihr könnt doch gleich bei uns mitspielen!"

2015 war das. Seitdem organisiert der Klub Deutschkurse, vermittelt seinen ausländischen Kickern sogar Jobs. Die Mannschaft ist ein Integrationsprojekt. Doch sie sei "auch ein Dorn im Auge der Liga", sagt Johannes Heger. "Wir haben es fast jedes Wochenende auf den Plätzen mit rassistischen Anfeindungen zu tun." Die dunkelhäutigen Spieler würden beschimpft, körperlich hart angegangen. Ein Schiedsrichter habe dem Kapitän kürzlich vor einem Spiel gesagt: "Wenn eure Ausländer nicht Deutsch sprechen, gibt es Gelb – und beim zweiten Mal Rot!"

Rechte Positionen seien in der Region durchaus verbreitet, so Heger. "Momo", wie sie ihn in Grana alle nur nennen, "kriegt jetzt den ganzen Hass ab, der sich gegen unser Projekt richtet. Das ist für viele ein gefundenes Fressen", sagt Heger. Aber: "Wir stehen zu allen, die hier sind – auch zu Momo, zu einhundert Prozent."

Er hat nichts verkehrt gemacht. Warum sollen wir ihn bestrafen? Nur, weil es die anderen fordern?

Granas Trainer Mario Schettig über Momodou Jawara

Heger stellt klar: "Wenn einer Mist baut, dann hat er bei uns nichts zu suchen. Ganz egal, wo er herkommt." Nur: "Er hat nichts verkehrt gemacht", sagt auch Granas Trainer Mario Schettig mit Blick auf das Spiel gegen Löbitz. "Warum sollen wir ihn bestrafen? Nur, weil es die anderen wollen?" Frank Prater hat Strafanzeige gegen Jawara gestellt und den Kreisfachverband (KFV) Fußball Burgenlandkreis aufgefordert, den Mittelfeldspieler dauerhaft vom Spielbetrieb auszuschließen. Aber: "Da können wir rein rechtlich gar nichts machen", sagt KFV-Präsident Thomas Reichert. Denn: "Der Spieler hat ja nichtmal eine Karte gesehen."

Die Schiedsrichterin der Partie schrieb in ihrem Bericht von einem "Pressschlag". Beide Spieler knallten demnach also mit den Beinen gegeneinander. Ihr zur Seite standen laut Reichert zwei Assistenten. Auch sie hätten laut der Schilderung kein härteres Foul gesehen. "Natürlich bereitet uns der Vorfall große Kopfschmerzen", sagt der KFV-Präsident. "Für den Jungen aus Löbitz ist das eine tragische Geschichte. Das tut mir unfassbar leid." Zugleich sagt er: "Dass der Spieler aus Grana jetzt im Internet so verunglimpft wird, ist auch eine Schandtat."

Für Reichert steht fest: "Wir müssen der Sache auf den Grund gehen." Deshalb will er Vertreter aller 14 Vereine der Kreisliga Staffel zwei an einen Tisch holen. "Wir müssen alle mitnehmen", sagt er, "anders geht es nicht." Das gemeinsame Treffen ist für den 24. September angesetzt, auch der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) soll dabei sein. Das Thema birgt große Brisanz. Das haben sie beim Landesverband längst sorgenvoll erkannt.

Tröglitz: Herkunft und Hautfarbe "spielen keine Rolle"

Eigentlich sollte Grana am vergangenen Wochenende in Runde zwei des Kreispokals gegen den Ligakonkurrenten aus Tröglitz antreten. Die Gäste reisten an. Auch die Polizei war angesichts der angespannten Situation vor Ort. Doch als die Tröglitzer den Namen Jawara auf dem Spielbogen sahen, verkündete die Mannschaft ihren Boykott und trat die Heimreise an. "Wir wollten unsere Spieler schützen", begründet Jörg Heinold, Spieler und früher jahrelang Sektionsleiter beim TSV Tröglitz, den Schritt. Denn: "Wir haben bereits unsere eigenen Erfahrungen mit dem Spieler gemacht."

Heinold spielt auf das Aufeinandertreffen beider Klubs in der Rückrunde der vergangenen Saison an. Jawara sei nach einem Platzverweis auf dem Weg vom Feld "einem unserer Spieler mit den Stollenschuhen voraus in den Rücken gesprungen, er war außer Rand und Band", so Heinold. "Ganz ehrlich: Da konnte man auch als erwachsener Mann Angst bekommen." Grana bestreitet diesen Vorwurf nicht. "Das geht so nicht. So etwas darf nicht sein. Das haben wir mit Momo besprochen. Das hat er eingesehen", sagt Johannes Heger – Momodou Jawara, den Blick gesenkt, nickt. Er sei ein harter Spieler, klar. "Fast zwei Meter groß, kräftig, aber keiner, der reinhackt", sagt Heger. "Hier rennt ja keiner rum und bricht anderen absichtlich die Beine, so wie es jetzt dargestellt wurde."

Jörg Heinold schildert die Geschichte anders. Andere Vereine der Liga würden alle dasselbe Bild zeichnen. Sie hätten Angst um ihre Gesundheit, dabei solle der Hobbysport doch Spaß machen. "Das, was alle wollen, ist, dass die Geschichte endlich mal mit Konsequenz auf sportrechtlicher Basis untersucht wird", so Heinold. Die Herkunft oder Hautfarbe Jawaras spiele dabei "überhaupt keine Rolle", so der Tröglitzer. "Es geht einfach um einen Fußballspieler, der mehrfach auffällig geworden ist. Es ist durchaus vorstellbar, dass es in der Region in der Vergangenheit zu Beleidigungen wegen der Herkunft gekommen ist. Das ist nicht in Ordnung und natürlich ein Problem, hat aber nichts mit diesem konkreten Fall zu tun."

Es geht einfach um einen Fußballspieler, der mehrfach auffällig geworden ist. Es ist durchaus vorstellbar, dass es in der Region in der Vergangenheit zu Beleidigungen wegen der Herkunft gekommen ist. Das ist nicht in Ordnung und natürlich ein Problem, hat aber nichts mit diesem konkreten Fall zu tun.

Jörg Heinold, Spieler und früher jahrelang Sektionsleiter Fußball beim TSV Tröglitz

Tröglitz hat selbst eine Vergangenheit mit Flüchtlingen. Im Frühjahr 2015 sorgte ein Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in dem Ort weltweit für Schlagzeilen. Der Fußballverein reagierte damals umgehend: Flüchtlinge seien willkommen, hieß es. "Wir haben uns damals offen für Asylbewerber gezeigt", sagt Heinold. "Sie sind bei uns mit offenen Armen empfangen worden." Einige ausländische Spieler, unter anderem aus Afghanistan, trugen das Tröglitzer Trikot.

Was jetzt im Zuge des Boykotts für Aufregung sorgte, war die Bebilderung des entsprechenden Artikels auf der Internetseite des TSV Tröglitz. Dort zu sehen: Ein Fußballspieler, komplett schwarz gefärbt, vor weißem Hintergrund, durchgestrichen mit einem roten Verbotszeichen. "Jeder weiß, welche Hautfarbe Momo hat", sagt Johannes Heger vom SV Blau-Weiß Grana. "Das so darzustellen, war sehr unglücklich." Heinold widerspricht: "Wer da hineininterpretiert, es handele sich um einen schwarzen Spieler, der hat sehr merkwürdige Gedankengänge. Das ist einfach ein Piktogramm, ein stilisierter Fußballspieler dessen vollflächige Silhouette monochrom in schwarz gefärbt ist."

Boykott Tröglitz
So bebilderte der TSV Tröglitz den Artikel zum Boykott des Spiels gegen Grana auf seiner Internetseite. Bildrechte: MDR/Screenshot

"Wir hoffen alle, dass der Junge wieder gesund wird"

Über Italien kam Momodou Jawara nach Deutschland, erzählt er, aus Angst vor dem Militärregime in seiner Heimat. Er wohnte früher in dem Asylbewerberheim unweit des Sportplatzes. Mittlerweile bestreitet der 29-Jährige seine vierte Saison beim SV Blau-Weiß Grana. "Es wird meine letzte sein", sagt er. "Meine Frau hat Angst, dass mir etwas passiert, dass es nicht mehr sicher für mich ist. Es wird mir alles zu viel. Ich spiele Fußball nur aus Spaß." Doch er habe erkannt, dass in der Region "nicht alle gleich sind. Nur hier in Grana ist das so. Hier ist es egal, wo wir herkommen, welche Hautfarbe wir haben."

Johannes Heger sitzt neben seinem Mitspieler und ist überrascht. "Dass er nach der Saison aufhören will, habe ich jetzt zum ersten Mal gehört", sagt er später. "Die Sache nimmt ihn doch noch viel mehr mit, als er es zeigt." Jawara erzählt: "Ich wollte niemanden verletzen und es tut mir leid, dass so etwas passiert ist." Grana hat Moritz Prater umgehend Genesungswünsche in Form eines Blumenstraußes geschickt. "Mehr können wir nicht machen", sagt Heger. "Wir hoffen alle, dass der Junge wieder gesund wird. Mit Löbitz hatten wir nie Probleme. Die haben sich immer fair verhalten."

Und auch jetzt sagt der Löbitzer Vereinschef Frank Prater: "Das ist nicht in Ordnung, wie der Spieler aus Grana jetzt im Internet beschimpft wird. Das geht nicht. Seine Hautfarbe hat überhaupt nichts mit der Sache zu tun. Aber er ist jetzt schon mehrfach auffällig geworden, das war der sechste Vorfall im letzten halben Jahr. Das war pure Absicht – und das muss geklärt werden."

Währenddessen muss der Alltag in der Kreisliga Staffel zwei weitergehen. Oder auch nicht. Denn ob das für Sonnabend angesetzte Heimspiel des SV Blau-Weiß Grana gegen den SV Teuchern stattfinden wird, ist noch ungewiss. Auch Teuchern erwägt einen Boykott. "Wir werden hier keinen unserer Jungs hängen lassen. Und wir werden auch nicht einknicken vor der Hetze im Netz", sagt Johannes Heger, ehe das Training beginnt. "Wir wollen doch alle nur eins: Fußball spielen." Doch gerade geht es in der Kreisliga Staffel zwei im Burgenlandkreis um alles – nur nicht um Fußball.

Daniel George
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Über den Autor Daniel George wurde 1992 in Magdeburg geboren. Nach dem Studium Journalistik und Medienmanagement zog es ihn erst nach Dessau und später nach Halle. Dort arbeitete er für die Mitteldeutsche Zeitung.

Vom Internet und den neuen Möglichkeiten darin ist er fasziniert. Deshalb zog es ihn im April 2017 zurück in seine Heimatstadt, in der er seitdem in der Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT arbeitet – als Sport-, Social-Media- und Politik-Redakteur, immer auf der Suche nach guten Geschichten, immer im Austausch mit unseren Nutzern.

Quelle: MDR/dg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. September 2019 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. September 2019, 09:36 Uhr

32 Kommentare

Jana vor 8 Wochen

Ist der Mann aufgefallen? Laut Schiedsrichter war der diskutierte Vorfall ja auch ein völlig normaler Vorfall ohne Foul. Alle Schiedrichter und Assistenten berichten ja von einem Pressschlag. Wenn bei einem dann die Knochen brechen, dann gehört das eben zur Hochrisikosportart Fußball dazu. Die Welt schreibt am 25.04.16 unter dem Titel "Fußball ist die größte Risikosportart" dazu, dass die HÄLFTE aller Sportverletzungen in unserem Land beim Fußball geschehen. Das sind bei 1,5 Mio Sportverletzungen jährlich 750.000 Verletzungen alleine beim Fußball. Knochenbrüche machen davon 18%, also 135 .000 Fälle pro Jahr aus.

Ein Knochenbruch beim Fußball kommt also jeden Tag ca. 370 mal vor.

Jana vor 8 Wochen

Blödsinn! Wegen der Hautfarbe kommen sicher keine Beschützer hinterm Ofen hervor, wenn jemand nachweislich einen Fehler gemacht hat.

Wer jedoch sicher hinter dem Ofen hervor kommt und hetzt wenn es um einen farbigen Spieler geht, dass sind Rassisten und Rechtsradikale. Deren Hetze zu widersprechen ist übrigens etwas ganz anderes als eine eventuelle Verfehlung dieses Spielers zu verteidigen.

Jana vor 8 Wochen

Warum diskutieren wir hier eigentlich über dieses Ereignis?
Der Grund ist einzig und alleine die Hautfarbe und der Flüchtlingsstatus dieses Spielers. Genau aus diesem Grund 'engagieren' sich hier auch viele Leute im Netz, passt es doch in ihr rassistisches Konzept die Story vom 'brutalen Neger' zu erzählen der brave deutsche Fußballer ins Krankenhaus bringt.

Wenn der Mann etwas falsch gemacht hat, dann gibt es hier mehrere Instanzen um das zu klären. Das MDR-Scherbengericht gehört sicher nicht dazu.

Alle Spieler haben sich darauf geeinigt, dass der Schiedsrichter und seine Assistenten unmittelbar unfaires Spiel ahnden. Da sie es nicht getan haben ist ein Indiz dafür, dass hier auch kein unfaires Verhalten vorlag. Ansonsten gibt es immer noch Gerichte die hier eine Klärung herbeiführen können. Diese werden jedoch bereits die Teilnahme an einem Fußballspiel als Eingeständnis werten gewisse Risiken einzugehen. Vorsatz nachzuweisen dürfte recht schwer sein.

Mehr Sport aus Sachsen-Anhalt