Regionalstudio Stendal - Nachrichten um 6:00 Uhr


Gedenktafel in Isenschnibbe in Gardelegen gestohlen

In der Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelgen haben Unbekannte eine Gedenktafel gestohlen. Die Tat soll sich zwischen Freitag und Montagmorgen ereignet haben, sagte ein Polizeisprecher. Demnach sei die 40 mal 50 Zentimeter große Steintafel gewaltsam aus der Wand gerissen worden. Auf ihr stehen die Namen polnischer Opfer, die bei dem Massaker von 1945 in der Feldscheune Isenschnibbe ums Leben kamen. Die Polizei hat Spuren gesichert, bislang aber keine Hinweise zu den Tätern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Gardelegener Polizei zu melden. Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen erinnert an die 1.016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945, einen Tag vor dem Eintreffen amerikanischer Truppen, ermordet wurden. Die Häftlinge befanden sich auf einem der sogenannten Todesmärsche.


Noch mehr Baustellen in der Altmark

Autofahrer zwischen Stendal und Bismarck müssen ab morgen einen Umweg in Kauf nehmen. Das teilt die Landesstraßenbaubhörde mit. Weil die Ortsumfahrung Schernikau an die L15 angeschlossen wird, ist die Durchfahrt Schernikau nach Bismarck für rund vier Wochen gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit an Schernikau vorbeigeleitet. Die Umleitung nach Bismarck führt durch das Stadtgebiet Stendal, über die B188 und hinter Möringen wieder auf die L15. In der Gegenrichtung läuft die Umleitung über die gleiche Strecke. Seit März finden in Tangermünde umfangreiche Bauarbeiten in der Stendaler Straße und am Neustädter Platz statt. Seit Montag wird zusätzlich an einer angrenzenden Kreuzung gebaut - etwa sieben Wochen lang. Einwohner und Gäste der Stadt werden einige Umwege in Kauf nehmen müssen. Durch die Sperrung der Kreuzung Stendaler Straße, Lindenstraße und August-Bebel-Straße wird es für Autofahrer nun noch schwerer, in die Altstadt zu kommen. Auch der Durchgangsverkehr wird beeinträchtigt. Wie die Ordnungsamtsleiterin der Stadt, Herzberg, MDR Sachsen-Anhalt bestätigte, sollen an der Kreuzung ein alter Abwasserkanal ersetzt und die Wasserleitungen erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen Anfang September, also noch vor dem Burgfest, abgeschlossen sein .


Schrauben-Muttern an Brücke bei Stendal entfernt

Diebe haben am Geländer einer Fußgängerbrücke bei Stendal Dutzende Schrauben-Muttern entfernt. Laut Polizei ging es den Tätern vermutlich um den Materialwert der 88 Edelstahlmuttern. Eine Gefahr für Fußgänger bestehe nicht, bereits gestern (Mo.) wurde das Geländer wieder festgeschraubt. Nach ersten Erkenntnissen machten sich die Diebe am Wochenende an der kleinen Brücke zwischen dem Stendaler Ortsteil Borstel und der Gemeinde Eichstedt zu schaffen. Die Kripo ermittelt.


Polizei zweifelt Überfall in Stendal an

Die Polizei in Stendal hat nach einem Überfall in einer Wohnung Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Opferaussagen. Ein Sprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die beiden Opfer seien befragt worden. Es gebe Gründe, die Aussagen noch einmal zu überprüfen. Am Montagabend sollen acht Russen in die Wohnung der beiden in Stendal-Stadtsee eingedrungen sein und die Männer mit einem Hammer bedroht haben. Anschließend sollen sie Technik, ein Auto und einen Hund gestohlen haben. Der Wagen und der Hund wurden später in der Nähe gefunden. Das Auto und die Wohnung werden weiter untersucht.


Mann stellt sich selbst der Polizei und landet in Haft

Ein Mann hat sich in Stendal selbst bei der Polizei gemeldet, weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Das Gespräch ging jedoch anders aus, als der 42-Jährige dachte: Es bescherte ihm 70 Tage im Gefängnis. Laut Polizei sprach der Mann die Beamten auf dem Stendaler Bahnhof an und teilte ihnen mit, dass er wegen Urkundenfälschung verurteilt wurde und eine Geldstrafe von 700 Euro offen hat. Mit der Staatsanwaltschaft hätte er ausgemacht, dass er in Raten zahlen könne. Die Polizisten bekamen dafür jedoch keine Bestätigung. Somit musste der Mann seine Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen antreten.


Wasserqualität am Arendsee ist wieder besser

Das Baden am Arendsee ist wieder erlaubt. Das hat der Altmarkkreis Salzwedel auf seiner Homepage bekannt gegeben. Am Donnerstag war das Baden auf Grund von Blaualgen verboten worden. Seit Freitag konnte bereits im Strandbad wieder geschwommen werden, ab sofort wieder überall am See. Der Kreis bittet aber, die Schilfbereiche zu meiden. Dort könnte es noch zu Algenansammlungen kommen. - Der Arendsee war in den vergangenen Wochen immer wieder wegen Blaualgen gesperrt worden.


Neue Waldbrandlöschfahrzeuge für alle

Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt bekommt ein neues Feuerwehrfahrzeug, das speziell zum Löschen von Waldbränden ausgestattet ist. Das gab das Innenministerium bekannt. Das Land zeigt sich großzügig: An den neuen Fahrzeugen müssen sich die Kommunen und Kreise nur mit 12,5 Prozent beteiligen - so günstig war die Anschaffung neuer Technik schon lange nicht mehr. Zumal die neuen Fahrzeuge mit Feuerpatschen, Löschrucksäcken und anderer Spezialausstattung versehen sind, die vor allem bei Waldbränden gebraucht wird. Für ihren Unterhalt sind die Gemeinden zuständig, bei denen sie untergebracht werden. Die Fahrzeuge werden laut Innenministerium 2020 geliefert, die Typen können je nach Bedarf bestellt werden.


Aktuelle Informationen aus Ihrem Studio Stendal

Informationen aus dem Studio Stendal hören Sie täglich um 6.30 Uhr, 7.30 Uhr, 8.30 Uhr, 9.30 Uhr sowie um 12.30 Uhr, um 16.30 Uhr und 17.30 Uhr. Sonnabends senden wir um 7.30 Uhr, 8.30 Uhr und 9.30 Uhr. Die UKW-Frequenz für die Neuigkeiten aus dem Norden Sachsen-Anhalts ist 94,9 MHz. Sie erreichen unsere Redaktion per Mail über studio-stendal@mdr.de.

Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2019, 06:15 Uhr

Radio & Fernsehen

Mehr aus Sachsen-Anhalt