Deutsches Rotes Kreuz Training der Wasserwacht in Osterburg: Lebensretter unter sich

Ihr Hobby ist, Menschenleben zu retten: Und weil das regelmäßig trainiert werden muss, sind am Sonnabend zahlreiche Rettungsschwimmer des DRK nach Osterburg gekommen. Dort stand der Landeswettbewerb der Wasserwacht an.

Rettungsschwimmer der Wasserwacht beim Training in einer Schwimmhalle
In verschiedenen Disziplinen mussten die Mitglieder der Wasserwacht am Sonnabend zeigen, was sie draufhaben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Schnell reagieren, ins Wasser springen, Menschenleben retten – für Rettungsschwimmer ist das Alltag. Und damit das auch klappt, muss der Ernstfall regelmäßig geübt werden, wie am Sonnabend beim Landeswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterburg. Da waren die Mitglieder mehrerer Kreisgruppen zusammengekommen, um Flossenschwimmen, Streckentauchen und die Kleidungs-, Rettungs- und Transportstaffel zu trainieren.

Andreas Lehning, stellvertretender Landeschef der Wasserwacht, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass es im Land an Rettungsschwimmern fehle – vor allem in ländlichen Gegenden. "Wir haben gute Nachwuchskräfte, aber die brauchen noch vier, fünf Jahre, bis sie bereit für Einsätze sind", sagte Lehning. Außerdem sei problematisch, dass viele junge Menschen aus Sachsen-Anhalt wegziehen.

2.100 Mitglieder bei der Wasserwacht

Lehning appellierte an die Politik, Ehrenamtliche wie die Rettungsschwimmer von DRK und DLRG "viel mehr" zu unterstützen. "Wir machen das alle neben unseren Jobs, Ehrenamt ist ein hohes Gut", sagte er. Die DRK-Wasserwacht in Sachsen-Anhalt war voriges Jahr gut 2.100 Mitglieder stark.

Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 30. März 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 31. März 2019, 17:38 Uhr

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