Betrieb soll eingestellt werden Hunderte demonstrieren für Erhalt der Fähre Ferchland-Grieben

Auf einem handgeschriebenen Banner wird sich für den Erhalt der Fähre Ferchland-Grieben ausgesprochen, daneben steht ein Mann
Wenn alles kommt wie geplant, ist zum 1. Juli Schluss: Dann soll die Elbfähre zwischen Ferchland im Jerichower Land und Grieben im Landkreis Stendal an Land bleiben. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Auf einem handgeschriebenen Banner wird sich für den Erhalt der Fähre Ferchland-Grieben ausgesprochen, daneben steht ein Mann
Wenn alles kommt wie geplant, ist zum 1. Juli Schluss: Dann soll die Elbfähre zwischen Ferchland im Jerichower Land und Grieben im Landkreis Stendal an Land bleiben. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Aufnahme der Elbfähre Ferchland-Grieben an einem sonnigen Junitag, im Vordergrund Blüten
Grund sind die hohen laufenden Kosten. Die Gemeinde Elbe-Parey sieht sich nicht mehr imstande, den Betrieb der Fähre zu finanzieren. Das liegt vor allem an den kostspieligen Revisionen. Fähren müssen – ähnlich wie Autos – regelmäßig überprüft werden. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Blick von einer Fähre aus auf das Ufer der Elbe, wo sich zahlreiche Menschen zu einer Demonstration versammelt haben
Bei einer Demonstration am Sonntag haben rund 500 Menschen für den Erhalt der Fähre demonstriert. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
An einem Fähranleger am Ufer der Elbe stehen mehrere Personen rund um ein Auto
Grund sind die kilometerlangen Umwege, die bei einem Wegfall der Fähre entstehen. In Grieben etwa sind es bis zur Elbquerung mindestens 19 Kilometer. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Ein Mann trägt sich auf einer Demonstration in eine Liste ein, neben ihm steht eine Flasche Desinfektionsmittel
Die Fähre Ferchland-Grieben hatte vor wenigen Wochen schon einmal außerplanmäßig an Land bleiben müssen. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Auf einem Banner bei einer Demonstration steht -Rettet unsere Fähre vor dem Untergang-
Damals war Niedrigwasser auf der Elbe der Grund. Anwohner am Sonntag forderten mit Plakaten, dass die Fähre nicht dauerhaft an Land bleibt. Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
Mehrere Kinder stehen an einem Fähranleger an der Elbe, ein Junge hält ein Schild in die Luft und winkt
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 21.06.2020 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/ld
Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis
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Auf einem handgeschriebenen Banner wird sich für den Erhalt der Fähre Ferchland-Grieben ausgesprochen, daneben steht ein Mann
Bildrechte: MDR/Annette Schneider-Solis

Etwa 500 Pendler und Anwohner haben am Sonntag für den Erhalt der Fähre Ferchland-Grieben demonstriert. Der Betrieb der Fähre soll Ende Juni eingestellt werden, weil die Gemeinde Parey die Kosten nicht mehr tragen kann. Die Elb-Fähre verbindet zwei Straßen im Jerichower Land und dem Kreis Stendal.

Wird der Betrieb wie geplant eingestellt, müssen Pendler und Anwohner kilometerlange Umwege fahren. Die nächstgelegenen Möglichkeiten sind im Norden die Elbebrücke Tangermünde (knapp 19 Kilometer von Grieben entfernt) und im Süden in Rogätz (gut 30 Kilometer entfernt). Ende Mai hatte die Elbfähre schon einmal an Land bleiben müssen. Damals führte die Elbe zu wenig Wasser.

Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 21. Juni 2020 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Realist62 vor 7 Wochen

Die Bewohner sollten doch mal nachdenken, ob sie sich an dieser Stelle lieber eine Flußbrücke bauen lassen. Einige Gründe sprechen schon dafür, wenn man die Elbe in ihrer gesamten Länge in Deutschland in ihren natürlichen Rahmen belässt. Und schon bei Hoch- und Niedrigwasser ist doch der Fährbetrieb unmöglich.
Ein Golden-Gate-Brücke wie in San Francisco brauch es nicht zu sein.

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