Busse für den Schülerfahrverkehr werden auf dem Betriebsgelände in Stendal von der Polizei auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. (Archivbild)
Im Landkreis Stendal wird pünktlich vor Schuljahresbeginn die Sicherheit der Schulbusse kontrolliert. Bildrechte: dpa

Kontrollen Schulbusse in der Altmark im Visier der Polizei

Noch bevor die Sommerferien in Sachsen-Anhalt enden, kontrolliert die Polizei die Sicherheit der Schulbusse im Landkreis Stendal. Immerhin werden allein in der östlichen Altmark mit Schuljahresbeginn täglich wieder etwa 4.000 Kinder und Jugendliche damit unterwegs sein. Der Auftakt der Kontrollen fand am Montag in Stendal statt.

Busse für den Schülerfahrverkehr werden auf dem Betriebsgelände in Stendal von der Polizei auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. (Archivbild)
Im Landkreis Stendal wird pünktlich vor Schuljahresbeginn die Sicherheit der Schulbusse kontrolliert. Bildrechte: dpa

Die Polizei hat am Montag in Stendal etwa 40 Schulbusse auf ihre Sicherheit hin kontrolliert. Besonderes Augenmerk legten die Beamten dabei auf den Zustand von Bremsen und Reifen, auf sichere Sitze und Gurte – und darauf, dass sich die Bustüren automatisch wieder öffnen, wenn noch ein Schulranzen oder gar eine Schülerhand dazwischen steckt.

Die Aktion findet jährlich kurz vor Ende der Sommerferien statt. Danach sind allein in der westlichen Altmark rund 4.000 Kinder und Jugendliche täglich mit den Schulbussen unterwegs.

Ergebnis der Kontrollen am Montag: Keiner der geprüften 40 Busse musste laut Polizei aus dem Verkehr gezogen werden. Am Dienstag finden dann im Süden des Landkreises weitere Kontrollen statt. In Tangerhütte hatte ein neuer Unternehmer einen Teil der Schülerbeförderung übernommen.

Schülerbeförderung in Sachsen-Anhalt Ansprechpartner sind laut Schulgesetz die Kreise beziehungsweise kreisfreien Städte. Ihre Aufgabe ist es, vor allem den Kindern bis zur 10. Klasse eine zumutbare Beförderung – in der Regel per Bus – zur nächstgelegenen Schule zu ermöglichen und die Kosten dafür zu erstatten. In anderen Fällen wird eine Eigenbeteiligung der Eltern von 100 Euro je Schuljahr verlangt. Die Abrechnung erfolgt monatlich, jeden zweiten Monat, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Wie hoch die Mindestentfernung zwischen Zuhause und Schule sein muss, damit Kosten übernommen werden, legen jeder Kreis beziehungsweise jede kreisfreie Stadt selbst fest. Quelle: §71 Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt

Männer überprüfen Busse auf ihre Technik.
In Stendal haben sich die Polizisten richtig reingekniet, die Busse zwar nicht auf Herz und Nieren, dafür aber auf Hydraulik und Profil geprüft. Bildrechte: Polizeirevier Stendal

Quelle: MDR/ap

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 05. August 2019 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. August 2019, 20:05 Uhr

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