Newsblog | 28.03.2020 Fast 600 Menschen mit Coronavirus infiziert

In Sachsen-Anhalt haben sich mittlerweile fast 600 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Und: Da regulärer Studienbetrieb für Hochschulen nicht möglich ist, sind digitale Semester geplant. Alles Aktuelle im Newsblog.

Stresstest Corona
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Die Entwicklungen am Sonntag im Newsblog

Die wichtigsten Infos im Überblick

19:00 Uhr | Blogende

Wir verabschieden uns für heute. Schön, dass Sie in unseren Newsblog geklickt haben.

Hier noch ein Tipp für den Abend: Seit 2007 initiiert der World Wide Fund For Nature (WWF) einmal im Jahr die Earth Hour. Das Ziel: Ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Heut um 20.30 Uhr ist es wieder soweit. Wegen der Corona-Pandemie wird es zwar keine Veranstaltungen geben. Aber einige Städte in Sachsen-Anhalt werden die Lichter in den städtischen Gebäuden ausschalten. So wird zum Beispiel in Magdeburg am Dom und am Alten Rathaus die Beleuchtung ausgeschaltet werden, in Halle unter anderem am Roten Turm und an der Oberburg Giebichenstein.

Auch Sie können trotz Corona von zu Hause aus teilnehmen und ab 20.30 Uhr eine Stunde lang das Licht ausschalten. Wir wünschen viel Spaß beim Candlelight-Dinner!

18:41 Uhr | Landtag diskutiert Corona-Krise – mit neuen Sicherheitsregeln

Am Montag und am Donnerstag will sich der Landtag Sachsen-Anhalt mit der Corona-Krise beschäftigen. Die Politiker werden den im Zusammenhang mit der Corona-Krise vorgelegten 500 Millionen Euro umfassenden Nachtragshaushalt diskutieren. Außerdem soll es unter anderem um die Aussetzung der Kita-Beiträge für Eltern während der Krise gehen.

Dabei werden im Landtag neue Sicherheitsvorkehrungen gelten. Neben kürzeren Redezeiten am Montag wird wieder eine Reihe von Abgeordneten im Plenarsaal auf den beiden Tribünen sitzen, um den Mindestabstand einhalten zu können. Die Journalisten werden nicht auf der Pressetribüne sitzen, sondern die Sitzung per Live-Übertragung verfolgen.

18:23 Uhr | Überwiegend Verständnis für Quarantäne in Jessen und Schweinitz

In den abgeriegelten Ortsteilen Jessen und Schweinitz, im Landkreis Wittenberg, zeigten die meisten Bewohner bislang Verständnis für die Maßnahmen. Das sagte heute Bürgerneister Jahn in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Stimmung sei überwiegend vernünftig, klug und besonnen. Nur wenige hätten es noch nicht verstanden.

Laut Jahn gibt es derzeit 43 Corona-Fälle in Jessen. Der Landkreis Wittenberg verzeichnet insgesamt 65 Fälle. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurden am Donnerstag etwa 8000 Einwohner unter Quarantäne gestellt. Viele Zugangsstraßen sind abgeriegelt.

18:08 Uhr | Magdeburg hält zusammen

Wer in den nächsten Tagen und vielleicht auch Wochen in Magdeburg sich und seine Kinder beschäftigen und muss oder vielleicht auch lokale Anbieter unterstützen will, für den ist die neue Website „MDZusammen“ das Richtige. Seit heute ist die Seite online. Es gibt unter anderem Anregungen für Sport in den eigenen vier Wänden, Kinder-Rätsel zum Ausdrucken, eine Rezepte-Plattform zum Austauschen. Außerdem präsentieren Gastronomen ihren neu geschaffenen Liefer- und Abholdienst.

Dahinter steckt Magdeburg Marketing. Die Geschäftsführerin Stieger sagte, die Seite wolle Tipps für die viele Zeit zu Hause bieten. Ihr sei wichtig gewesen, in schwierigen Zeiten einen Anlaufpunkt für alle Magdeburger ins Leben zu rufen.

Screenshot Website
Auf der Seite finden sich viele Tipps. Bildrechte: MDR/Alisa Sonntag

17:38 Uhr | Polizei löst drei Feiern in Halberstadt auf

In Halberstadt hat die Polizei mehrere wegen des Kontaktverbots illegale Partys aufgelöst.
Auf einem Parkplatz trafen die Beamten am Freitagabend fünf Leute, die gemeinsame grillten und tranken. Außerdem lösten Polizisten eine Feier mit neun Personen auf, die am Freitagabend in einem Wohnzimmer eng beieinander saßen. Am frühen Samstagmorgen beendeten die Polizisten eine Party mit sieben Leuten. Die meisten der Gäste seien laut Gastgeber zu der Zeit schon nicht mehr auf der Party gewesen.

Wie die Polizei mitteilte, hätten viele der Feiernden sich uneinsichtig verhalten. Die Polizisten hätten Platzverweise erteilt und Strafanzeigen gefertigt.

17:03 Uhr | Friseure werden beschimpft

Bis zum 19. April sind Friseur- und Kosmetiksalons in Sachsen-Anhalt geschlossen. Doch dafür haben offenbar nicht alle Kunden Verständnis. "Friseure berichten uns, dass sie wegen der Schließung von Kunden beschimpft und zu Hausbesuchen aufgefordert werden", erzählt der Geschäftsleiter der Handwerkskammer Magdeburg, Burghard Grupe.

Er bittet die Kunden explizit um Rücksicht. Das Kontaktverbot sei staatlich verordnet: "Abstand ist das Gebot der Stunde." Für die Friseursalons sei die Lage schon schwer genug: "Sie bangen in diesen schweren Zeiten um ihre Existenz und brauchen Solidarität statt Anfeindungen."

Insgesamt ruft Grupe dazu auf, das regionale Handwerk so oft wie möglich in Anspruch zu nehmen. "Wo immer möglich, sollten Aufträge nicht storniert, sondern verschoben werden. Gehen Sie weiter zu Ihrem Bäcker und Fleischer."

16:31 Uhr | Warum das Land sich jetzt digital an die Bürger wenden muss

Sachsen-Anhalt nutzt Messenger und soziale Netzwerke noch zu wenig, um seine Bürger in der aktuellen Krise zu informieren, schreibt unser Gastkommentator Daniel Krüger von der Magdeburger Digitalagentur Korrektur NachOben. Andere Bundesländer seien da schon weiter. Welche Möglichkeiten sich digital bieten und warum wir sie nutzen sollten, lesen Sie in seinem Kommentar:

15:55 Uhr | Security vor Supermarkt angegriffen

Drei Vermummte haben vor einem Magdeburger Einkaufsmarkt den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes angegriffen, der für die Einhaltung der Corona-Regelungen sorgte. Freitagabend versetzten sie dem 49-Jährigen vor dem Gebäude einen Schlag gegen den Kopf, wie die Polizei in Magdeburg am Sonnabend mitteilte. Die Täter seien daraufhin geflüchtet. Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus behandelt.

15:30 Uhr | Das ist Karl. Karl hamstert nicht. Seid wie Karl.

Ein Supermarkt in Wolmirstedt geht kreativ mit Hamsterkäufern um. Auf einem Zettel an einem Regal ist ein Strichmännchen abgebildet. Daneben steht folgender Text:

Das ist Karl.
Karl kauft normal ein.
Karl verfällt nicht in
Panik und denkt auch
an seine Mitmenschen.

Sei klug.
Sei kein Hamster.
Sei wie Karl.

Die Aktion spielt auf das Internetphänomen Bill an. Vor etwa zwei Jahren machte das kleine Strichmännchen Bill im Internet auf sich aufmerksam. Bill macht in kurzen prägnanten Sätze auf Fehlverhalten aufmerksam und wollte Vorbild sein. In diesem Sinne: Bill wäre also auch wie Karl.

Auf einem Zettel an einem Regal in einem Supermarkt ist ein Strichmännchen aufgedruckt. Daneben steht ein Text, der von Hamsterkäufen abrät.
Bildrechte: MDR/Katja Luniak

15:08 Uhr | 594 Menschen mit Coronavirus infiziert

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen bis zum Samstagmittag auf 594 gestiegen. Das seien 33 Fälle mehr als am Nachmittag des Vortages, teilte das Sozialministerium in Magdeburg mit. Den Angaben zufolge werden aktuell 51 Personen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 lag weiter bei zwei. Schätzungen zufolge seien bisher mehr als 100 Betroffene wieder gesund.

14:42 Uhr | Häusliche Gewalt nimmt zu

Durch die Corona-Krise nimmt die häusliche Gewalt zu. Darauf hat der Europarat hingewiesen. Zahlen und Erhebungen würden das belegen. So seien Kinder und Frauen in ihrem Zuhause einem höheren Missbrauchsrisiko ausgesetzt. Zudem gelinge es ihnen seltener, telefonisch Hilfe zu holen. Das sei damit zu erklären, dass Frauen und Kinder von ihren Peinigern davon abgehalten würden. In mehreren Ländern habe die Zahl der Frauen zugenommen, die Zuflucht in einem Frauenhaus sucht.

Heike Herold, Geschäftsführerin der Frauenhauskoordinierung in Deutschland, erklärt im Interview, was Betroffene und wir alle tun können.

14:14 Uhr | Kontrollen in Magdeburg: Eine Bar und Restaurant illegal geöffnet

Die Landeshauptstadt Magdeburg kontrolliert weiter in großem Stil die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und anderer Corona-Regelungen. Am Freitag seien Ordnungsamt und Polizei bis etwa 22 Uhr unterwegs gewesen auf 160 Spielplätzen, in 140 Betriebs- und Gaststätten sowie auf 52 Grünflächen, teilte die Stadt am Sonnabend mit. Dabei seien einige Verstöße aufgefallen. Die gemeinsamen Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei würden weitergeführt.

Am Freitag sei eine Bar nicht – wie vorgeschrieben – geschlossen gewesen. Der Betreiber sei uneinsichtig gewesen und habe weiterarbeiten wollen. Die Bar sei schließlich amtlich versiegelt worden. Neun Personen seien Platzverweise erteilt worden. In einem Restaurant seien Speisen angeboten worden. Alle weiteren überprüften Gaststättenbetriebe hätten sich an die Vorgaben gehalten.

13:58 Uhr | Kaum Wanderer auf dem Brocken

Strahlender Sonnenschein, wolkenloser Himmel: Bei solchem Wetter wie am Sonnabend wäre der Brocken normalerweise Ausflugsziel vieler Menschen aus der Region. Die Corona-Ausgangsbeschränkungen aber haben für Leere gesorgt, wie Wetterbeobachter René Sosna berichtete. "Nur ein paar Wanderer sind oben, etwa zwei Dutzend." Das Hotel auf dem Brocken und die Gastronomie sind dicht. Die Brockenbahn hat längst ihren Verkehr auf den höchsten Harzgipfel eingestellt.

Wenn Sie dennoch den Blick vom Brocken genießen möchten, können Sie das bequem vom Sofa aus tun. Werfen Sie einfach einen Blick in unsere Webcam direkt vom Brockengipfel.

13:36 Uhr | Känguru-Chroniken in Corona-Version

Es hätte kaum einen ungünstigeren Kinostart geben können, als den der Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling. Nur wenige Tage war sein Film in Kinos zu sehen, dann mussten sie auch schon schließen.

Aber für die ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ hat der Autor jetzt eine kürzere, im Internet verfügbare Version seines Filmes erstellt – und die Handlung der Corona-Krise angepasst.

13:15 Uhr | Polizei und Ordnungsämter werden mit Hinweisen überhäuft

In Sachsen-Anhalt werden Polizei und Ordnungsämter mit Hinweisen auf Verstöße gegen die Corona-Regeln überschüttet. Wie die Mitteldeutsche Zeitung schreibt, ruft die Stadt Magdeburg ihre Einwohner auf, die Behörden nicht durch überflüssige Anrufe zu überlasten – also beispielsweise nicht jedes Mal anzurufen, wenn drei Leute auf einer Parkbank säßen.

Auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand kritisierte das "Herumpetzen". Die Polizei rief noch einmal dazu auf, sich an geltende Vorschriften zu halten. Man werde das kontrollieren und gegebenenfalls auch bestrafen.

12:46 Uhr | Impfstoff gegen das Coronavirus wohl frühestens zum Jahresende

Anja Karliczek
Anja Karliczek Bildrechte: imago images / Arnulf Hettrich

Einen Impfstoff gegen das Coronavirus wird es voraussichtlich frühestens Ende des Jahres geben. Davon geht Bundesforschungsministerin Anja Karliczek aus. Möglicherweise sei es auch erst Anfang nächsten Jahres so weit. Karliczek sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es werde alles getan, um die Prozesse zu beschleunigen. Es müsse aber sichergestellt sein, dass die Impfung wirke und nicht schade.

12:23 Uhr | Kolumne zum Homeoffice in Zeiten von Corona

Wie momentan viele Personen befindet sich auch MDR SACHSEN-ANHALT-Politikredakteur Stephan Schulz im Homeoffice. Wie ihm das einen neuen Zugang zur Hausarbeit bereitet hat und er entdeckte, dass ein Disney-Film die Coronakrise vorausgesagt hat, hat er in einer Kolumne festgehalten:

11:57 Uhr | Weniger Verkehrsunfälle durch Corona-Epidemie

Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Krise lassen die Zahl der Verkehrsunfälle sinken. Laut Sachsen-Anhalts Innenministerium macht sich das in den Lageberichten der Polizei schon deutlich bemerkbar. Es handele sich um einen logischen Effekt, da viele Menschen aktuell zu Hause blieben. Vergangenes Jahr waren auf Sachsen-Anhalts Straßen 137 Menschen ums Leben gekommen. Das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, ist - gemessen an der Einwohnerzahl - hierzulande bundesweit am höchsten.

11:32 Uhr | Keine Entbindungen mehr im Klinikum Bitterfeld-Wolfen

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Standort Bitterfeld-Wolfen wird ab 30. März keine Entbindungen mehr durchführen. Das teilte der Landkreis mit. Grund ist der erwartete Anstieg an Patienten wegen des Coronavirus' und die dafür benötigten Betten. Gynäkologische Patientinnen aus Bitterfeld-Wolfen sollen sich fortan im Universitätsklinikum Halle bei der Zentralen Notaufnahme melden. Bei ungeplanten Entbindungen sollen Patientinnen im zweiten bzw. dritten Schwangerschaftsdrittel direkt den Kreißsaal unter der 0345 –5572454 kontaktieren.

11:09 Uhr | Mehr Anfrufe bei Telefonseelsorge

Die Auswirkkungen des Coronavirus' lässt die Zahl an Anrufen bei der Telefonseelsorge steigen. Wie eine Sprecherin sagte, betreffe das Menschen jeden Alters. Viele fühlten sich in der jetzigen Situation einsamer als sonst. Allein die Telefonseelsorge in Halle führe momentan täglich bis zu 50 Gespräche. Das sei ein Anstieg von mehr als einem Drittel im Vergleich zu Januar und Februar.

Bei der Telefonseelsorge können Menschen anonym mit ausgebildeten Helfern täglich und rund um die Uhr sprechen.

10:43 Uhr | Hohe Zahl an Corona-Anzeigen

Die Polizei und Ordnungsämter in Sachsen-Anhalt werden mit Hinweisen auf Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung überschüttet. Die Stadt Magdeburg rief dazu auf, die Behörden nicht durch überflüssige Anrufe zu überlasten.

In der "Mitteldeutschen Zeitung" forderte Landespolizeidirektor Karl-Albert Grewe indes die Bevölkerung noch einmal auf, sich an geltende Vorschriften zu halten. Man werde das kontrollieren und gegebenenfalls auch sanktionieren.

Mehr Informationen zu überregionalen Corona-News finden Sie übrigens bei unseren Kollegen von MDR AKTUELL:

10:16 Uhr | Quarantäne in Jessen: Elbfähre Prettin fährt auch am Wochenende

Die Elbfähre Prettin im Kreis Wittenberg setzt auch am Wochenende über. Wie Fährmann Jürgen Kollin MDR SACHSEN-ANHALT sagte, soll damit auf die Absperrungen in Jessen und Schweinitz reagiert werden. Weil beide Orte wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellt wurden, müssen die Autofahrer ohne die Fähre lange Umwege in Kauf nehmen. Die nächsten Elbbrücken wären in Wittenberg oder Torgau.

Allein in Prettin sind die Einnahmen an der Fähre um die Hälfte gesunken. Die Fähren Coswig, Elster und Pretzsch haben ihren Verkehr deswegen bereits eingestellt.

09:50 Uhr | Salzwedel: Kritik an Versorgung mit Schutzausrüstung

Der Altmarkkreis Salzwedel kritisiert die Versorgung mit Schutzausrüstung durch das Land und die Kassenärztliche Vereinigung. Der Kreis teilte mit, die Lieferung sei in dieser Woche schleppend angelaufen. Deswegen habe man sich selbst gekümmert. Beschafft wurden demnach Corona-Tests, Schutzmasken, Schürzen und Handschuhe. Sie sollen bei Bedarf an Krankenhäuser und Ärzte verteilt werden.

09:32 Uhr | Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt stieg am Freitag auf insgesamt 561 Fälle. Wie das Sozialministerium schätzt, sein bisher aber auch wieder 85 Personen von der Virus-Erkrankung genesen.

Wie jeden Werktag hat Manuel Mohr, MDR SACHSEN-ANHALT-Datenjournalist, sich auch am Freitag die Zahlen wieder genauer angesehen. Dieses Mal hat er dabei auch eine Karte erstellt, die die aktuellen Fallzahlen in Relation zur Einwohnerzahl der einzelnen Regionen setzt. Wie auch bei den absoluten Zahlen ist Halle mit 39,7 Fällen pro 100.000 Einwohner Spitzenreiter in Sachsen-Anhalt.

Das gesamte Daten-Update mit allen Zahlen zu Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen finden Sie hier:

09:12 Uhr | Hochschulen planen digitales Sommersemester

Der reguläre Start des Sommersemesters für Studenten am 1. April wurde wegen der Corona-Lage bereits auf den 20. April verschoben. Um den Lehrbetrieb jedoch nicht ganz zum Erliegen zu bringen, bereiten sich die beiden Universitäten Sachsen-Anhalts und mehrere Hochschulen auf digitale Veranstaltungen vor.

Nach eigenen Angaben soll ein digitales Sommersemester an der Universität Magdeburg bereits Anfang April starten. Auch die Uni Halle teilte mit, dass die Vorbereitungen für eine digitale Lehre auf Hochtouren liefen. Auch andere Hochschulen im Land planen ähnliche Maßnahmen.

09:00 Uhr | Die Entwicklungen bisher

Guten Morgen und Ihnen, trotz der Umstände, ein schönes Wochenende. Es ist Samstag, der 28. März 2020. Im Newsblog von MDR SACHSEN-ANHALT gibt es auch heute bis zum Abend alles Wichtige zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie in Sachsen-Anhalt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne einen Kommentar unter diesen Blog.

Das waren die wichtigsten Entwicklungen des gestrigen Tages:

  • Das Land will den Kommunen nicht erhobene Kitabeiträge erstatten.
  • In Halle hat ein Drive-in für Corona-Tests eröffnet.
  • In Merseburg wurde eine hohe Zahl an Desinfektionsmitteln, Schutzanzügen und Schutzmasken gestohlen.

Quelle: MDR/fl,ff

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 27. März 2020 | 05:00 Uhr

2 Kommentare

MDR-Team vor 9 Wochen

Derzeit bündeln wir alle redaktionellen Kräfte für die Berichterstattung über das Coronavirus. Deswegen veröffentlichen wir etwas weniger Artikel zu anderen Themen. Aber wir halten Sie in den Kurznachrichten über weitere Themen auf dem Laufenden. Über den von Ihnen angesprochenen Fall haben wir jedoch bereits berichtet: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/prozess-beginn-toedlicher-faustschlag-einkaufszentrum-wittenberg-100.html

A. Mesner vor 9 Wochen

Liebes MDR-Team,
warum findet man bei Ihnen keinerlei aktuellen Infos über über den Prozess gegen Sabri H. (Totprügler vom Wittenberger Arsenal-Platz), der nun vor dem Landgericht Magdeburg verurteilt wurde?

Über eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Grüße,
A. Mesner

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