Newsblog | 30.03.2020 Sieben Menschen nach Corona-Infektion in Sachsen-Anhalt gestorben

Die Zahl der Menschen, die nach einer Corona-Infektion gestorben sind, steigt in Sachsen-Anhalt auf sieben. Derweil hat das Bildungsministerium die Abitur-Prüfungen verschoben. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Hintereingang zum Universitätsklinikum Magdeburg.
Bildrechte: imago/Christian Schroedter

Die Entwicklungen am Dientsag im Newsblog

Die wichtigsten Infos im Überblick:

20:30 Uhr | Blogende

Wir beenden den Corona-Newsblog für heute. Danke für Ihr Vertrauen und dass Sie reingeklickt haben. Wir sind morgen wieder für sie da. Haben Sie einen schönen Abend!

20:26 Uhr | 10.000 Anträge auf Soforthilfe am ersten Tag

Zum Start der Corona-Soforthilfen sind am Montag 10.000 Anträge bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt eingegangen (Stand 17:30 Uhr). Das teilte das Wirtschaftsministerium auf Twitter mit. Das entspricht mehr als 1.000 Anträgen je Stunde. Das Land habe mit der hohen Nachfrage gerechnet, erklärte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). Die Investitionsbank habe sich vorbereitet, um die Soforthilfen schnell auszahlen zu können. Anträge seien bis Ende Mai möglich.

#MDRklärt So hilft Sachsen-Anhalt kleineren Unternehmen in der Corona-Krise

So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
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Kleinere und mittlere Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sollen "Corona-Soforthilfe bekommen. Vorraussetzung: Die Krise bedroht die Existenz des Unternehmens.
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Die Staffelung der Hilfe nach Anzahl der Mitarbeiter.
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Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden und soll möglichst einfach zu beantragen sein.
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Ablauf der Beantragung von Hilfsmitteln.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 30. März 2020 | 08:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Alle (6) Bilder anzeigen

20:05 Uhr | Rettungswache Laucha in Quarantäne

Die Rettungswache Laucha im Burgenlandkreis steht unter Quarantäne. In dem Gebäude sind derzeit 24 Geflüchtete untergebracht, deren Aufenthaltsberechtigung noch nicht abschließend geklärt ist. Wie der Landkreis bestätigte, wurde bei einer der Personen das Coronavirus nachgewiesen. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT hatten die Rettungskräfte Angst, sich mit dem Virus zu infizieren. Auf Nachfrage bestritt der Burgenlandkreis eine Ansteckungsgefahr.

Der Zugang zur Rettungswache sei nur für Mitarbeiter des Rettungsdienstes möglich. Die untergebrachten Flüchtlinge nutzten einen anderen Eingang. Dennoch plane der Landkreis einen anderen Standort für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Die Geflüchteten waren zuvor in einer Aufnahmestelle in Magdeburg untergebracht gewesen. Diese Stelle hatte das Land leer gezogen, um Platz für eventuelle Quarantänefälle zu schaffen.

19:43 Uhr | Corona-Fälle in halleschem Altersheim nehmen zu

Die bestätigten Corona-Fälle in einem Altenheim der Diakonie in Halle nehmen zu. Wie die Stadt mitteilte, wurden bisher 22 Bewohner und neun Pfleger positiv getestet. Das Heim sei inzwischen komplett unter Quarantäne gestellt worden. Die Bewohner seien in ihren Wohnungen und würden eingeschränkte Pflege erhalten. In dem Pflegeheim der Diakonie in Halle war am Wochenende ein 91-Jähriger nach einer Corona-Infektion gestorben.

Auch das Pflegeheim "Haus am Theater" stehe unter Quarantäne. Dort wurde eine Pflegerin positiv getestet. Weitere Ergebnisse stehen noch aus.

19:21 Uhr | Kritik an Vorabi-Klausuren in der Corona-Krise

Sachsen-Anhalts Bildungsministerium hat am Montag die Abiturprüfungen verschoben. In den kommenden Wochen werden deshalb Klausuren unter Prüfungsbedingungen stattfinden, das sogenannte Vorabitur. Bildungsminister Tullner sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Vorprüfungen seien wichtig, damit der Abiturjahrgang 2020 die gleichen Chancen wie die Jahrgänge davor habe.

Dabei würden die Hygienestandards während der Corona-Krise eingehalten. Zum Beispiel muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Prüfungsteilnehmenden eingehalten werden. An dem Vorhaben gibt es jedoch Kritik aus den Lehrerreihen. Die vorgeschriebenen Hygieneregeln seien kaum einzuhalten.

18:56 Uhr | Brocken: Keine Gäste bei Schnee und Eis

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen dämpfen derzeit den Harz-Tourismus. Auf dem Brocken haben Hotel und Gastronomie ohnehin geschlossen. Auch die Brockenbahn hat längst den Verkehr eingestellt.

Seit Sonntag kommen Schnee und Eisiger Wind hinzu. Das vermiest selbst den härtesten Wanderern die Ausflugslust. Allerdings: Polizei und Ranger patrouillieren weiter.

18:31 Uhr | Kekulé lehnt Anti-Corona-Apps ab

Der Virologe Alexander Kekulé sieht den Einsatz einer Anti-Corona-App kritisch. Im MDR-AKTUELL-Podcast bezeichnete er den Vorschlag als Aktionismus, der nur eine Pseudosicherheit bringe. Das Tracking von Handydaten habe keine Relevanz für eine Nachverfolgung von Corona. Das Schlimmste in so einer Lage sei, die Bevölkerung zu verunsichern oder das Gefühl zu erzeugen, damit würden irgendwelchen Abhörmaßnahmen überdeckt. "Ich glaube, dass könnte zu einem Vertrauensverlust führen, und das würde ich in der jetzigen Situation auf keinen Fall riskieren", so Kekulé

Kekulé beschreibt drei Szenarien, warum Handy-Tracking zum Einsatz kommen könnte:

18:13 Uhr | Abi-Prüfungen werden verschoben

Sachsen-Anhalt verschiebt die Abitur-Prüfungen um mindestens eine Woche. Wie das Bildungsministerium mitteilte, starten die schriftlichen Prüfungen am 4. Mai. Den 5.700 betroffenen Jugendlichen wird jedoch freigestellt, sich auch erst am 2. Juni prüfen zu lassen. Dann werde es für alle Abiturfächer einen zweiten Durchgang geben, erklärte das Ministerium. Zuvor hatte Sachsen-Anhalt bereits entschieden, die Prüfungen zum Realschulabschluss zu verschieben.

17:52 Uhr | Sieben Tote nach Corona-Infektion in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind sieben Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Das geht aus einer Übersicht des Sozialministeriums und einer Mitteilung der Stadt Dessau-Roßlau hervor. Demnach handelt es sich bei den neuen Fällen um einen 77-jährigen Mann mit Vorerkrankungen aus dem Landkreis Harz und einer Patientin aus Dessau-Roßlau, die ebenfalls mit Vorenkrankungen im Krankenhaus lag.

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen ist auf 682 gestiegen (Stand 15.30 Uhr). Das sind 28 mehr als noch am Montagvormittag, wie das Sozialministerium mitteilte. Nach Schätzungen des Ministeriums sind bislang 162 Infizierte im Land wieder genesen.

17:18 Uhr | 5.200 Anträge auf Soforthilfe

Seit heute können Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten Anträge für Soforthilfe beantragen. Wie die Investitionsbank Sachsen-Anhalt mitteilte sind bereits bis zum Montagmittag 5.200 Anträge eingegangen. Wirtschaftsminsiter Armin Willingmann (SPD) erklärte: "Wir haben mit der hohen Nachfrage gerechnet; die Investitionsbank hat Vorkehrungen getroffen, um schnellstmöglich Anträge abzuarbeiten und Gelder auszuzahlen." Zugleich betonte Willingmann, dass die Anträge noch bis Ende Mai eingereicht werden könnten: "Das Land wird genügend Mittel bereitstellen, so dass kein berechtigter Antragssteller leer ausgehen wird." Die Anträge können auf der Seite der Investitionsbank abgerufen werden.

17:00 | Landtag bringt Nachtragshaushalt auf den Weg

Sachsen-Anhalt hat ein 500 Millionen Euro schweres Zusatz-Budget für die Bewältigung der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Der Landtag überwies den Nachtragshaushalt heute einstimmig in den Finanzausschuss. Damit kann das Budget in der Landtagssitzung am Donnerstag beschlossen werden. Die halbe Milliarde will die Landesregierung etwa zur Hälfte aus neuen Krediten finanzieren. Außerdem soll dafür der Abbau von Altschulden ausgesetzt werden.

Mit dem Zusatz-Haushalt soll unter anderem das 150-Millionen-Euro-Soforthilfe-Programm für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt finanziert werden. 60 Millionen Euro sind für Verdienstausfälle von Eltern vorgesehen, die wegen der Kita-Schließungen ihre Kinder betreuen müssen. 15 Millionen Euro stehen außerdem für die Kita-Gebühren im April zur Verfügung, die das Land übernehmen will. Den Krankenhäusern im Land will die Regierung 25 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen.

16:40 Uhr | Newsletter "Das Corona-Daten-Update"

Kleine Errinnerung an unseren Newsletter: Das Corona-Daten-Update. Täglich 20 Uhr fassen wir für Sie zusammen, was am Tag wichtig war, was für Sie morgen wichtig wird. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

16:35 Uhr | Bunte Bilder gegen trübe Gedanken

Für viele Senioren Pflegeheimen ist es derzeit eine besonders schwere Zeit. Das Coronavirus grassiert vor allem in den Heimen und niemand kommt, um ein wenig davon abzulenken. Die Freiwilligenagentur Magdeburg hat vor allem Kinder aufgerufen, den Menschen in Pflegeheimen ein Bild zu malen oder auch einen Brief zu schreiben. Dieser könne einfach in den Briefkasten im nächstgelegenen Heim abgegeben werden, so Birgit Bursee von der Freiwilligenagentur Magdeburg. Schön wäre, wenn an dem Bild stünde, wer es gemalt hat und was darauf zu sehen ist. Das könnte den Menschen in Pflegeheimen ein wenig Freude bereiten – insbesondere vor dem anstehenden Osterfest.

16:15 Uhr | Limit für kontaktloses Bezahlen wird angehoben

Supermarkt-Kunden können an der Kasse künftig öfter ohne PIN-Eingabe bezahlen. Die Deutsche Kreditwirtschaft kündigte an, das Limit für kontaktloses Bezahlen auf 50 Euro anzuheben. Bislang ist es möglich, Beträge bis 25 Euro mit der Girocard zu bezahlen, ohne eine PIN einzugeben. Der Dachverband der Banken teilte mit, man werde den Einsatz der hygienischen Bezahlmethode erweitern. Gerade in der aktuellen Situation sei das eine Erleichterung für den Handel und die Kunden. In Deutschland sind 100 Millionen Girokarten im Umlauf. Bei 75 Millionen ist kontaktloses Bezahlen möglich.

15:40 Uhr | Covid-19-Patient in Magdeburg gestorben

In Magdeburg ist ein erster Covid-19-Patient gestorben. Der Mann sei im Universitätsklinikum behandelt worden, teilte eine Stadtsprecherin am Nachmittag mit. Weitere Details nannte sie zunächst nicht. Im Uniklinikum seien auch drei weitere Covid-19-Patienten in Behandlung.

Bislang standen in der landesweiten Statistik des Sozialministeriums vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Sachsen-Anhalt-weit gab es demnach 654 nachgewiesene Infektionen bis zum Vormittag.

15:30 Uhr | Vereinfachte Steuererleichterungen für Bürger und Unternehmen

Bürgerinnen und Bürger können wegen der Corona-Pandemie fortan einen vereinfachten Antrag auf Steuererleichterungen stellen. Diese Möglichkeit ist auch für Unternehmen vorgesehen, wie das Finanzministerium am Montagmitteilte. Konkret können den Angaben zufolge in einem vereinfachten Verfahren die Anpassung der Steuervorauszahlungen, die Stundung von Steuerzahlungen oder ein Vollstreckungsaufschub beim Finanzamt beantragt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Notwendigkeit für die Erleichterungen nicht allgemein mit der Corona-Krise begründet, sondern konkrete Auswirkungen geschildert werden sollen.

15:15 Uhr | Wer will, wer hat noch nicht?

Am Rande der Dölauer Heide in Halle war am Montag dieses Bild zu sehen: Ein oder mehrere Spender haben Toilettenpapierrollen an den Wegweiser gehängt. Wer den Weg zum Supermarkt scheut, kann sich hier also im Vorbeifahren eine Notversorgung sichern.

Halle Dölauer Heide: Klopapierspende
Eine Klopapierspende am Rande der Dölauer Heide Bildrechte: MDR/Kerstin Koretz

14:55 Uhr | Magdeburg 2020 ohne "Lange Nacht der Wissenschaft"

Obwohl sie erst für den 6. Juni geplant war, wird die "Lange Nacht der Wissenschaft" in Magdeburg in diesem Jahr nicht stattfinden. Wie die Stadt mitteilte, ist die Organisation wegen der Corona-Lage derzeit schwierig. Zudem sei nicht vorhersehbar, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickle. Daher habe sich die Stadt gemeinsam mit Uni, FH und den Wissenschaftseinrichtungen auf eine Verschiebung der 15. "Langen Nacht der Wissenschaft" geeinigt.

Sie soll nun am 29. Mai 2021 stattfinden. Bei der Veranstaltung öffnen traditionell nahezu alle wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt ihre Türen – sie informieren, zeigen Experimente und laden zum Mitmachen ein.

14:40 Uhr | Uchtspringer Experten bieten psychologische Telefon-Beratung

Ab Mittwoch schaltet das Fachklinikum Uchtspringe eine Hotline mit erfahrenen Psychologen. Laut Klinik soll hier Menschen, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden, ein offenes Ohr geschenkt werden – für ihre Ängste und Belastungen.

Die abteilungsleitende Ärztin in der Klinik für Psychotherapeutische Medizin,  Psychosomatik und Suchtmedizin, Annegret Ankerhold, sagte: "Dieweitgehende Stilllegung des öffentlichen Lebens ist für manche Menschen schwer zu verkraften." Soziale Kontakte seien für viele Menschen ein Schutzfaktor gegen psychische Probleme. Dieser falle nun weg.

Sorgentelefon bei Psychischen Problemen der Fachklinik Uchtspringe Die Hotline ist ab Mittwoch, dem 1. April, Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr unter 039325 70 6795 geschaltet.

14:25 Uhr | Weißenfelser Basketballer legen sich für Spenden ins Zeug

Auch die Bundesliga-Basketballer vom MBC Weißenfels hat die Corona-Krise hart getroffen. Da die Saison pausiert, fehlen die wichtigen Zuschauereinnahmen. Die Wölfe sprechen von "einer der größten Herausforderungen der Vereinsgeschichte".

Daher hat der MBC eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Bis zum 20. April werden gegen Spenden spezielle Vereins-Goodies angeboten. Von einem virtuellen Ticket für 15 Euro, bis zu einer Spielerpatenschaft für 10.000 Euro. Zudem bietet das Trainer-Team um Silvano Poropat Basketballtrainings an, beispielsweise für Firmen.

Ziel der Aktion ist, bis zum Ende mindestens 85.000 Euro einzusammeln. Ansonsten geht jeder Euro zurück an die Spender. Aktuell sind rund 30 Prozent der Summe erreicht.

Auch Boxer Dominic Bösel aus Naumburg bringt sich bei der Corwodfunding-Aktion der Weißenfelser ein: Der amtierende Weltmeister im Halbschwergewicht bietet für 800 Euro ein persönliches Boxtraining für vier Personen an.

Ich habe von der Aktion der Wölfe gehört und finde das Ganze echt super. Der gesamte Sport leidet zur Zeit an den Folgen der Corona-Krise. … Jetzt kommt es auf Zusammenhalt an. Ich komme aus der Region und habe den Club schon zuvor unterstützt. Mit dem Boxtraining kann ich einen Teil beitragen.

Dominic Bösel, Boxweltmeister

14:15 Uhr | Pflegeheim in Halle nun komplett unter Quarantäne

Nachdem am Sonntag ein Mann in einem halleschen Pflegeheim infolge einer Coronainfektion gestorben ist, steht nun das komplette Pflegeheim unter Quarantäne. Das sagte Halle Oberbürgermeister Bernd Wiegand in der täglichen Pressekonferenz der Stadt.  Neben 22 Bewohnern seien auch einige Pflegende positiv getestet worden. Pflegerinnen und Pfleger dürften dort nur noch mit Schutzausrüstung arbeiten.

Im Stadtgebiet steht zudem ein weiteres Pflegeheim unter Quarantäne, weil eine Pflegerin positiv getestet worden war. Die Ergebnisse der Corona-Tests der Bewohner lagen am Montagmittag noch nicht vor. Insgesamt sind Halle derzeit 153 Menschen an Corona erkrankt.

13:45 Uhr | Mundschutz aus der Theaterschneiderei

Auch das Nordharzer Städtebundtheater trotzt der pausierten Spielzeit. Die Theaterschneiderei in Halberstadt fertigt doppellagige Schutzmasken aus Baumwoll-Stoffresten an. Sie sind unter anderem für Mitarbeiter der Stadt Quedlinburg, der Harzsparkasse, der Gemeinde Huy und Mitarbeiter eines Halberstädter Supermarktes gedacht. Rund 60 Masken schaffen die Schneiderinnen derzeit pro Tag. 1.000 Stück seien bereits vorbestellt.

Mundschutz-Masken liegen in der Theaterschneiderei des Nordharzer Städtebundtheaters auf einem Tisch
In Halberstadt werden derzeit Mundschutze anstelle von Theaterkostümen genäht. Bildrechte: dpa

Auch die Bühnen Halle nutzen die spiel- und probenfreie Zeit, um Mund-Nase-Masken herzustellen. Sie haben eine Kooperation mit der Paul-Riebeck-Stiftung.

12:50 Uhr | Barmer warnt vor Fake-Medikamenten

Die Gesundskasse Barmer warnt vor Fake-Medikamenten, mit denen angeblich Infizierte des Coronavirus geheilt werden können. Landesgeschäftsführer Axel Wiedemann sagte: "Es gibt noch keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19. Erste Medikamente befinden sich bisher im Versuchsstadium. Bei den Internetangeboten handelt es sich um Produkte, die keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen gegen Covid-19 haben." Wiedemann wies darauf hin, dass die Einnahme solcher Medikamente sogar schädlich sein könne.

12:30 Uhr | 19 neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen bis Montagmittag laut Sozialministerium auf 654 gestiegen. Das waren 19 mehr als Sonntagmittag, wie das Ministerium in Magdeburg mitteilte. Inzwischen seien vier Menschen gestorben, bei denen der Erreger Sars-CoV-2 gefunden worden sei. 55 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt. Zudem sind nach Schätzungen des Ministeriums bislang 162 Infizierte im Land wieder genesen.

12:10 Uhr | Keine Verstöße in Magdeburg

Wie schon in den vergangenen Tagen wurde in Magdeburg auch am Sonntag die Einhaltung der Landesverordnung kontrolliert. Dabei wurden ein paar Spätshops auf geänderte Öffnungszeiten aufmerksam gemacht. Auf dem Nicolaiplatz wurde eine größere Menschengruppe angetroffen, die sich offensichtlich nicht an die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen hielt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Beim Anblick der Dienstkräfte habe sich die Gruppe aufgelöst. Weitere Verstöße wurden nicht festgestellt.

11: 55 Uhr | Haseloff am Corona-Telefon

Auch heute ist die Corona-Hotline für Bürgerfragen beim Landesamt für Verbraucherschutz wieder geschaltet. Ab 13:00 Uhr nehmen dort zwei Politiker die Telefonhörer ab: Ministerpräsident Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne haben dann circa 90 Minuten lang Telefon-Dienst, wie die Staatskanzlei informierte.

Corona-Infotelefon Das Corona-Infotelefon beim Landesamt für Verbraucherschutz ist Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr zu erreichen unter: 0391 2564 222.

11:40 Uhr | Wirtschaftsministerium und IHK bieten Soforthilfe-Anträge online an

Um das hohe Aufkommen bei den Soforthilfe-Anträgen für von Corona betroffene Selbständige oder Kleinunternehmer abzufedern, bieten nun auch die IHK Magdeburg sowie das Wirtschaftsministerium die nötigen Formulare auf ihren Webseiten. Dort befinden sich ebenfalls die Merkblätter sowie Antworten auf häufige Fragen.

Es wird empfohlen, die ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen abfotografiert oder gescannt per E-Mail an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu senden. Auf dem Postweg müsse mit längeren Bearbeitungszeiten gerechnet werden. Laut Webseite der Investitionsbank soll bald auch eine Online-Antragsstellung möglich sein.

Infotelefon der IHK Magdeburg Die IHK Magdeburg berät an ihrer Hotline zu den Soforthilfeanträgen für Selbständige und kleine Unternehmen.

Handwerkskammer-Hotline: 0391 62680
montags bis freitags 7:30 bis 18 Uhr

11:16 Uhr | Bühnen Halle helfen bei Herstellung von Atemschutzmasken

Die Bühnen Halle werden in der spiel- und probenfreien Zeit Mund-Nase-Masken für die Paul-Riebeck-Stiftung herstellen. Wie beide Einrichtungen bekannt gaben, einigte man sich auf eine Kooperation. Die Masken sollen in den Kostümwerkstätten der Theater-Gebäude entstehen. Geschäftsführer Stefan Rosinski sagte: "Wir freuen uns, damit ein Stück weit unserem öffentlichen Auftrag gerecht werden zu können, wenn auch in nie geahnter Form." Laut Aussage der Paul-Riebeck-Stiftung besteht ein Bedarf von ca. 4.000 solcher Schutzmasken.

10:52 Uhr | Hilfen "Tropfen auf den heißen Stein"

Dirk Naumann betreibt in Magdeburg ein Modegeschäft und hat sich heute direkt einen Antrag auf Corona-Soforthilfe ausgedruckt. In seinen Augen sind die Notfallhilfen zwar eine schöne Geste, aber bei weitem nicht ausreichend.

Geschäftsbetreiber Dirk Naumann beantragt Corona-Soforthilfe.
Dirk Naumann, Gewerbetreibender aus Magdeburg Bildrechte: MDR/Dirk Naumann

Um es gleich vorweg zu sagen, die 9.000 Euro würden mir rein theoretisch überhaupt nicht helfen. Die würden den Tropfen auf den heißen Stein machen.

Als Einzelkämpfer wird er wahrscheinlich nicht einmal die vollen 9.000 Euro bekommen, die Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern als Soforthilfen beantragen können. Bei der Begründung für die Hilfen will er angeben, dass sein Laden "im Prinzip zugemacht wurde, ohne dass ich dagegen etwas tun konnte."

10:28 Uhr | Intensivmediziner fordern zentrale Verteilung der Corona-Patienten

Intensivmediziner in Deutschland fordern, Coronavirus-Patienten im Ernstfall bundesweit zentral auf die Kliniken zu verteilen. Das berichten die Zeitungen der Funke Medien-Gruppe. Der Präsident der Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Uwe Janssens, geht demnach davon aus, dass Krankenhäuser in einigen Regionen in zwei bis vier Wochen ihre Belastungsgrenzen erreichen. Die Bundesregierung müsse daher so schnell wie möglich eine zentrale Stelle einrichten, die in solchen Fällen die Patienten auf weniger ausgelastete Kliniken im Land verteilt.

Weitere bundesweite und internationale Nachrichten zur Corona-Krise finden Sie bei unseren Kollegen von MDR AKTUELL.

10:02 Uhr | Warum "zu Hause bleiben" sinnvoll ist

Sachsen-Anhalt geht in die zweite Woche, in der verschärfte Ausgangsbeschränkungen herrschen. Die Menschen sollten ihre Wohnungen nur bei triftigen Gründen verlassen, um so eine Verbreitung des Coronavirus' zu verlangsamen. Warum genau das sinnig ist, wird noch einmal in diesem kurzen Video erklärt.

09:36 Uhr | Besuchsverbot für junge Mütter am Harzklinikum

Am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Quedlinburg und Wernigerode dürfen junge Mütter keinen Besuch mehr bekommen – auch nicht vom Vater des Kindes. Das teilte das Klinikum mit. Man reagiere mit diesem Schritt auf die steigenden Corona-Fallzahlen in Sachsen-Anhalt und auch im Landkreis Harz. Bislang hatten junge Väter die Möglichkeit, einmal am Tag eine Stunde lang Partnerin und Nachwuchs zu besuchen. Bei Geburten dürfen werdende Väter jedoch weiterhin im Kreißsaal dabei sein. An den beiden Standorten des Klinikums werden im Jahr mehr als 1.200 Kinder geboren.

09:10 Uhr | Besonderes Fußballspiel des FC Victoria Wittenberg

Was man in den vergangenen Wochen auf jeden Fall gesehen hat: Die Corona-Krise macht erfinderisch. Trotzdem alle Fußballspiele aufgrund des sich verbreitenden Virus' abgesagt sind, haben sich die Kicker des FC Victoria Wittenberg und der SG Rackith/Dabrun zu einem besonderen Benefizspiel zusammengefunden. Wie Fußball trotz Ausgangsbeschränkungen funktionieren kann, können Sie in diesem einfallsreichen und humorvollen Video sehen:

08:47 Uhr | Anträge auf Soforthilfe jetzt abrufbar

Auf der Seite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sind die Anträge auf Soforthilfen ab sofort abrufbar. Mit ihnen soll Selbstständigen oder Kleinstunternehmern geholfen werden, die wegen der derzeitigen Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Ein aufgeklappter Laptop, in dessen Bildschirm der Antrag auf Soforthilfen zu sehen ist.
Die Anträge stehen ab jetzt zum Download bereit. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz

08:26 Uhr | Studie will Belastung von Eltern während des Hausunterrichts untersuchen

Viele Eltern in Sachsen-Anhalt sind in der Corona-Krise nicht nur Eltern – sondern auch Aushilfslehrer. Weil die Schulen im ganzen Land geschlossen sind, sind viele von ihnen jetzt auch beim Lernen gefragt. Die Uni Magdeburg will in einer Studie herausfinden, welche Folgen diese zusätzliche Belastung für Eltern von Grundschülern hat. Wie die Uni mitteilte, können Eltern von Grundschülern in einem Online-Fragebogen mitmachen. Die Erziehungswissenschaftlerin Raphaela Porsch sagte einer Mitteilung zufolge, die Corona-Krise verlange allen Menschen viel ab. Eltern stünden vor völlig neuen Herausforderungen. Erste Ergebnisse der Studie sollen noch im Mai veröffentlicht werden.

08:03 Uhr | Präsident des Leibniz-Instituts vergleicht Situation mit Kriegswirtschaft

IWH-Chef Reint Gropp
IWH-Präsident Reint Gropp Bildrechte: dpa

Reint Gropp, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, hat die ökonomischen Verhältnisse im Zuge der Coronakrise mit einer Kriegswirtschaft verglichen. Gegenüber des "RedaktionsNetzwerks Deutschland" forderte er ein rasches Ende der getroffenen Maßnahmen. "Zumindest kurzfristig befinden wir uns in einer Art Kriegswirtschaft, in der der Staat bei der Koordinierung der Wirtschaft eine größere Rolle spielen muss als in normalen Zeiten", sagte Gropp. Er gehe aber davon aus, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Regelungen nur für vielleicht zwei Monate reichen würden. Sollte der Shutdown länger andauern, müsse laut Gropp ein weiteres Hilfspaket aufgelegt werden.

07:37 Uhr | Strukturwandel in den Kohlerevieren in Corona-Zeiten

Der Landrat des Burgenlandkreises befürchtet, dass der Strukturwandel in Sachsen-Anhalts Kohlerevieren, angesichts der Corona-Krise, ins Stocken geraten könnte. Landrat Götz Ulrich sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wegen der Schieflage anderer Industriezweige könne es sein, dass der Fokus nicht mehr so klar auf dem Strukturwandel liegen werde. Energieministerin Claudia Dalbert schlug vor, unter dem Dach der Landesanstalt für Altlastenfreistellung einen Arbeitsbereich zu schaffen, der die Ideen im Kohlerevier und die Konzepte der Spezialisten zusammenführe.

07:13 Uhr | 500 Millionen Euro: Landtag debattiert zum Nachtragshaushalt

Auf einer Sondersitzung will der Landtag heute über einen Nachtragshaushalt debattieren. Damit sollen die Folgen der Corona-Krise abgemildert werden. Nach den Plänen der Landesregierung hat das Paket ein Volumen von rund 500 Millionen Euro – davon sollen knapp 260 Millionen Euro durch die Aufnahme neuer Schulden aufgebracht werden.

Ab 10 Uhr wird es im Landtag eine kurz gehaltene Debatte geben, schon am Donnerstag soll der Nachtragshaushalt dann in zweiter Lesung verabschiedet werden. Die Landtagssitzung findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt, zwischen den Abgeordneten muss jeweils ein Platz frei bleiben, Besuchergruppen sind nicht zugelassen.

06:55 Uhr | Initiative in Haldensleben: Hilfe für den Einzelhandel

Die Corona-Krise trifft viele Einzelhändler hart. Geschäfte sind geschlossen, Einnahmen bleiben aus. Inzwischen gibt es landesweit mehrere Initiativen, die das abfedern sollen – nun auch in Haldensleben. Dort hat die Stadt jetzt eine Website aufgesetzt, auf der Kunden Gutscheine der örtlichen Einzelhändler kaufen können. "Kaufe jetzt Gutscheine deiner Lieblingsgeschäfte, um ihnen durch die schwere Zeit zu helfen", steht dort. Das Angebot gibt es auch für Gardelegen oder Barleben.

06:28 Uhr | Neue Fieberambulanzen im Saalekreis und Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Am Montag wird in Landsberg im Saalekreis eine weitere Fieberambulanz in Form eines "Drive In" eröffnet. Sie kann täglich 9 bis 12 Uhr auf dem Schulgelände Bergstraße angesteuert werden. Wie jedoch betont wird, ist die Fieberambulanz nur für Bewohner der Stadt gedacht. Auch Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld öffnen zwei weitere Teststellen. Um den steigenden Bedarf an Tests zu bewältigen, können Abstriche fortan auch an der berufsbildenden Schule in Köthen und in der Sporthalle des Gymnasiums Francisceum in Zerbst gemacht werden, so Vizelandrat Bernhard Böddeker.

06:14 Uhr | Preistreiberei bei medizinischer Ausrüstung

Immer mehr Hersteller medizinischer Ausrüstungen versuchen offenbar, die Corona-Krise für Preistreiberei zu nutzen. Das ergaben Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung". So sei der Preis für medizinische Atemschutzmasken innerhalb weniger Tage um das 30-fache gestiegen – von 45 Cent auf mehr als 13 Euro pro Stück. Zudem erhielten Apotheken und Kliniken zunehmend betrügerische Angebote. Der Chef der Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaft Clinicpartner, Olaf Berse, sagte, jeder versuche sich zu bereichern und die Notlage der Kliniken auszunutzen.

05:58 Uhr | Bildungsministerium will Abiturienten zu Klausuren einbestellen

Eine Klasse voller Schüler bei der Prüfung
Die Abiturprüfungen sind verschoben, aber nicht abgesagt. Bildrechte: Colourbox.de

Das Bildungsministerium von Sachsen-Anhalt will in dieser Woche alle Abiturienten per Erlass zu Klausuren unter Prüfungsbedingungen einbestellen. Das bestätigte Ministeriumssprecher Stefan Thurmann MDR SACHSEN-ANHALT. Der Erlass sei mit dem Sozialministerium abgesprochen und solle die Möglichkeit schaffen, von Abiturienten Vorprüfungen oder besondere Lernleistungen abzufordern. Thurmann betonte, dass in den Schulen dazu gewährleistet sein müsse, dass geltende Corona-Vorgaben wie Mindestabstände und das Vermeiden von Gruppenbildung eingehalten würden. Weitere Einzelheiten zu dem Erlass sollen am Montag bekanntgegeben werden.

Zuvor wurde der eigentlich vorgesehene Termin für die Abiturprüfungen am 27. April bereits verschoben. Trotzdem sollen sie zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, bei dem jeder Schüler zwischen zwei Terminen wählen können soll.

05:39 Uhr | Klinikum Magdeburg startet Hotline für psychische Krisen

Das Klinikum Magdeburg richtet heute eine Telefon-Hotline ein, um Menschen in akuten psychischen Krisen zu helfen. Wie das Klinikum mitteilte, könnten sich die momentanen Einschränkungen des alltäglichen Lebens stark auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirken. Mit der Hotline biete die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie eine spezielle psychotherapeutische und sozialtherapeutische Beratung an. So sollen auch Patienten stabilisiert werden, die auf kein anderes Versorgungsangebot zurückgreifen könnten. Ziel sei, dass sie auf eine weiterführende Psychotherapie vorbereitet werden oder ihnen eine andere Maßnahme empfohlen werde.

05:25 Uhr | Ab heute: Hilfen für Unternehmen und Selbstständige abrufbar

Ab heute können kleinere Firmen und Solo-Selbstständige Soforthilfen des Bundes beantragen. Insgesamt beträgt das Volumen des Hilfspakets für in Schwierigkeiten geratene Firmen rund 50 Millarden Euro. Laut Investitionsbank wird das Gesamtvolumen der Zuschüsse in Sachsen-Anhalt 150 Millionen Euro betragen.

Gelder werden je nach Unternehmensgröße gestaffelt einmalig für drei Monate ausgezahlt. Die Anträge können auf der Seite der Investitionsbank abgerufen werden. Mit den Mitteln können etwa Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume und ähnliches bezahlt werden.

Eine Grafik mit einem Überblick über die Soforthilfe in Sachsen-Anhalt.
Bildrechte: MDR

05:01 Uhr | Die Entwicklungen bisher

Guten Morgen! Heute ist Montag, der 30. März 2020. Im Newsblog hält MDR SACHSEN-ANHALT Sie auch heute über das Neueste zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt auf dem Laufenden.

Wie sich die Lage rund um das Coronavirus am Sonntag entwickelt hat, können Sie in unserem Newsblog von gestern nachlesen:

Quelle: MDR/fl,olei,pat

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 30. März 2020 | 05:00 Uhr

1 Kommentar

ElBuffo vor 9 Wochen

Also wir sind noch meilenweit von italienischen oder spanischen Verhältnissen entfernt und trotzdem sind die Toten weit jenseits der durchschnittlichen Lebenserwartung. Ein bißchen weniger aufgeregt, könnte man annehmen, die sind nicht wegen Corona gestorben, sondern trotzdem.
Aber weiterhin soll die arbeitenden Bevölkerung und die Kinder weggesperrt werden, damit die Risikogruppe weiterhin auch bei Minustemperaturen vor den Läden warten kann um schnell noch Klopapier, Mehl und neuester Hit Filtertüten zu erwerben.
Auf keinen Fall will man wirtschaftliche Erwägungen gelten lassen. Als würde die Rente und die Beiträge für deren Gesundheitsversorgung vom Himmel fallen und müsste nicht erstmal erwirtschaftet werden. Sowas ist wahrscheinlich für Berufspolitiker einfach zu hoch. Da kommt die Kohle ja jeden Monat aus dem Automaten und regelmäßige Erhöhungen sind auch drin.

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