Newsblog | 03.04.2020 Kredite und Darlehen zu günstigen Konditionen: Mehr Hilfe für Unternehmer geplant

Um der Wirtschaft zu helfen, will die Investitionsbank Unternehmern aus Sachsen-Anhalt Kredite und Darlehen zu besonders günstigen Konditionen ermöglichen. Und: Die meisten Menschen halten sich an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Diese und weitere Entwicklungen im Newsblog.

Verschiedene Euroscheine
Bildrechte: imago images / Schöning

Das Wichtigste im Überblick:

18:10 Uhr | Blogende

In Wittenberg klingen in diesen Tagen mancherorts wunderbare Klänge durch Höfe und Viertel. Dort haben Stadt und Kulturschaffende eine Reihe Spontankonzerte aufgelegt. Initiator ist Bürgermeister Torsten Zugehör: "Wenn Sie nicht zur Kultur kommen können, dann haben Sie Glück, dann kommt die Kultur zu Ihnen." Wie gestern mit einem Konzert am Piano mit Axel Winde in der Gagfah-Siedlung.

Unter dem Namen "Wittenberg for you" gab es so spontan bereits einen Auftritt der aus Italien stammenden Sängerin Elena Bianchi in einem Wittenberger Neubauviertel. Auch Stefanie Carnarius gibt jeden Abend punkt 19 Uhr ein exklusives Violinenkonzert. Betont wird, dass dafür extra keine Werbung gemacht wird, damit die Konzerte keinen Menschenauflauf verursachen. Ein Genuss allein für die Nachbarn, die gerade da wohnen, wo die Musiker ihre Instrumente auspacken. Sie müssen nur das Fenster aufmachen.

Damit verabschieden wir uns für heute. Wir wünschen einen guten Abend und bleiben Sie gesund!

18:00 Uhr | Strenge Kontrollen auch am Wochenende

In Sachsen-Anhalt werden die geltenden Einschränkungen zur Coronabekämpfung auch am Wochenende überwacht. So kündigte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand mit Blick auf das Frühlingswetter, dass die Ordnungskräfte und die Polizei die Einhaltung der Verordnungen des Bundes und des Landes strikt kontrollieren werden. "Es gibt leider noch unbelehrbare Bürger, die den Ernst der Situation unterschätzen", sagte er. "Ich bitte Sie alle herzlich, die Vorgaben zu beherzigen", appellierte Wiegand an die Menschen in der rund 238 000 Einwohner zählenenden Stadt. In den vergangenen Tagen waren bei Kontrollen immer wieder Verstöße festgestellt worden.

17:40 Uhr | Knapp 900 Menschen infiziert, 325 wieder genesen

In Sachsen-Anhalt haben sich bislang insgesamt 898 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Sozialministerium mitgeteilt. Die Zahl stieg im Vergleich zum Vortag um rund 60. Etwa 100 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Die meisten Fälle gibt es in Halle, gefolgt vom Landkreis Wittenberg und Magdeburg. Elf Menschen sind in Sachsen-Anhalt bislang verstorben. Nach Schätzungen sind bisher 325 Personen wieder genesen.

17:10 Uhr | Doppelte Vorbereitung für Leichtathletik-Meeting in Dessau

Die Verschiebung des internationalen Leichtathletik-Meetings in Dessau kostet die Veranstalter mehrere 10.000 Euro zusätzlich. Der Wettkampf soll wegen der Corona-Krise statt im Mai nun am 8. September im Paul-Greifzu-Stadion abgehalten werden. Meeting-Direktor Ralph Hirsch sagt, damit beginne für die Organisatoren alles von vorn. Denn es müsse sowohl mit den Athleten als auch mit den Managern erneut gesprochen werden – und erwartet werden bis zu 160 Sportler aus 30 Nationen. Zudem waren bereits Flyer, Karten wie auch sehr umfangreiche Broschüren fertig.

Nicht zuletzt bedeute das alles noch einmal zusätzliche hunderte Stunden Arbeit. Hirsch: „Wir wollen diesen Aufwand und diese Arbeit praktisch noch mal investieren, damit dieses Internationale Leichtathletikmeeting erhalten bleibt.“ Wenn alles klappt, wird es die 22. Auflage.

Thomas Röhler (LC Jena) beim Speerwurf während des 21. Internationales Leichtathletik Meeting im Paul-Greifzu-Stadion Dessau.
Das Leichtathletik-Meeting in Dessau wurde verlegt. Bildrechte: imago images / Hartmut Bösener

16:45 Uhr | Chinesisches Unternehmen schenkt Halle 10.000 Schutzmasken

Der chinesische Verpackungshersteller "Great View" mit seinem Werk im Starpark Halle schenkt der Stadt 10.000 dringend benötigte OP-Masken. Das sagte Oberbürgermeister Wiegand gestern auf der täglichen Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Situation. 5.000 seien bereits angekommen, 5.000 weitere seien unterwegs. Laut Wiegand liegt dem Unternehmen die Unterstützung sehr am Herzen, da es damit etwas von der steten Unterstützung durch die Stadtverwaltung zurückgeben möchte.

16:20 Uhr | Lehrerverband befürchtet lange Ausnahmesituation für Schüler

Der Deutsche Lehrerverband rechnet wegen der Corona-Krise für die Schulen mit einer langen Ausnahmesituation. Verbandspräsident Meidinger sagte, Schulen würden auf absehbare Zeit nicht so sein wie vor Corona. Ausflüge, Klassenfahrten oder Schulkonzerte werde es erst einmal nicht geben. Er sprach sich dafür aus, die Schulen nach Ostern schrittweise wieder zu öffnen. Zunächst könnten die Abschlussklassen wieder in die Schulen kommen. Um eine räumliche Entzerrung zu ermöglichen, könnten nach und nach die anderen Klassenstufen folgen.

15:50 Uhr | Infektionen in Pflegeheimen und Kliniken

In Halle sind an den fünf Kliniken der Stadt bereits Infektionsfälle aufgetreten. Das sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Freitag auf einer Pressekonferenz. Wie er mitteilte, hat es aktuell einen positiven Test bei einem Arzt in der Geriatrie der Diakonie gegeben. Nach dem positiven Test bei dem Mediziner seien auch alle Mitarbeiter und Patienten der Station getestet worden. Die Ergebnisse der Tests lägen inzwischen vor. "Alle waren negativ." Auch in der Klinik Bergmannstrost sei am Donnerstag ein Mitarbeiter positiv getestet worden. "Der Betreffende hatte nur eine Schicht gemacht, alle Kollegen dieser Schicht wurden sofort unter Quarantäne gestellt", sagte Wiegand.

Wie in Halle gibt es mittlerweile bundesweit viele Sars-Cov-2-Infektionen unter dem medizinischen Personal und bei Pflegekräften. Meldungen zu Infektionen häufen sich zunehmend, auch in Sachsen-Anhalt: In Halle ist das Johannes-Jänicke-Haus der Diakonie betroffen, außerdem ein Pflegeheim in Jessen.

Ein neuer Fall eines Covid-19-Patienten in einem Pflegeheim ist heute zudem aus Biederitz (Jerichower Land) bekannt geworden. Der Betroffene werde in einem Krankenhaus in Burg behandelt, hieß es.

Johannes-Jänicke-Haus in Halle
Johannes-Jänicke-Haus in Halle Bildrechte: MDR/Maria Hendrischke

15:20 Uhr | Sommersemester beginnt am 20. April

Das Sommersemester an den Hochschulen soll trotz Coronavirus-Krise in ganz Deutschland stattfinden. Wie die Hamburger Bildungsverwaltung mitteilte, haben sich darauf die Wissenschaftsministerien der Bundesländer geeinigt. Semesterbeginn werde der 20. April sein.

Der Lehr- und Forschungsbetrieb soll den Angaben zufolge soweit möglich stattfinden, damit den Studierenden kein Nachteil entstehe. Zudem würden Bewerbungs- und Zulassungsfristen für das Wintersemester angepasst. Damit solle den veränderten Abiturprüfungszeiten Rechnung getragen werden.

15:00 Uhr | Arbeitsagentur warnt vor gefälschten Mails

Die Agentur für Arbeit warnt vor betrügerischen Emails. Arbeitgeber und Unternehmen erhalten dabei E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, Daten über das Unternehmen und Daten über Angestellte zu übermitteln. Erst dann würde Kurzarbeitergeld ausgezahlt, heißt es in den gefälschten Mails. Die Arbeitsagentur betont, dass sie nie per E-Mail auffordere, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Das laufe momentan telefonisch und über die Internetseite der Arbeitsagentur.

14:35 Uhr | Nahverkehrszahlen brechen ein

Wegen der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen im Nahverkehr eingebrochen. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Wolff, sagte, durch die Kontaktbeschränkungen habe man 80 bis 90 Prozent weniger Fahrgäste. Das setze die Verkehrsunternehmen zunehmend wirtschaftlich unter Druck. So sei der Verkauf von Einzelfahrscheinen und Monatskarten um bis zu 90 Prozent gesunken. Das mache sonst etwa die Hälfte aller Ticketeinnahmen aus. Nach Ansicht Wolffs muss dringend geklärt werden, wie die Verluste bei Busse und Straßenbahnen ausgeglichen werden.

14:15 Uhr | Leopoldina hält Lockerung der Einschränkungen nach Ostern für möglich

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält eine Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie nach den Osterferien für möglich. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden. Eine schrittweise Lockerung der Einschränkungen solle etwa mit "dem flächendeckenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz einhergehen", heißt es in einer Stellungnahme der Leopoldina, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften
Die Leopoldina in Halle. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

14:00 Uhr | Fast 10.000 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind in Rekordzeit fast 10.000 Anträge auf Kurzarbeit gestellt worden. Das teilte die Bundesarbeitsagentur in Halle mit. Zum Vergleich, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009 seien es 4.000 Anzeigen gewesen - für das ganze Jahr. Unternehmen, die im März Kurzarbeitergeld beantragt haben, würden in den nächsten Tagen informiert, ob sie mit Geld rechnen könnten. Auf Nachfragen bei den Mitarbeitern sollte verzichtet werden. Inzwischen wurden laut Arbeitsagentur aus anderen Bereichen mehrere hundert Beschäftigte abgezogen. Sie sollen bei der Bearbeitung der Kurzarbeiteranträge helfen.

13:30 Uhr | Neue Fieberambulanz in Bernburg

Eine medizinische Fieberambulanz öffnet am Montag auf dem Gelände des Gesundheitsamtes des Salzlandkreises in Bernburg. Dort können sich montags bis freitags jeweils zwischen 12.00 und 14.00 Uhr Patienten mit Symptomen wie Fieber und Husten melden, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte. Ziel sei es, Patienten mit Infekt-Symptomen aus der Region zügig ärztlich versorgen zu können. Zugleich sollen andere Praxen der Region bei der Versorgung möglicher Covid-19-Erkrankter unterstützt und entlastet werden.

12:57 Uhr | 200.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt

Die Bundesregierung hat seit Beginn der Corona-Krise rund 200.000 Deutsche aus dem Ausland zurück nach Hause geholt. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, gilt das außerdem für weitere etwa 3.600 Menschen aus anderen EU-Ländern. Aus Ländern wie Neuseeland müssten aber noch Tausende Bundesbürger ausgeflogen werden müssen – auch eine junge Frau aus Halle übrigens. Sie hat MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag von ihren Erfahrungen in Neuseeland berichtet.

12:29 Uhr | Versorger: Strom und Gas gesichert

Strom- und Gaskunden in Sachsen-Anhalt brauchen sich trotz der Corona-Krise keine Sorgen über Engpässe bei der Versorgung machen. Darauf hat jetzt die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom (Mitnetz) hingewiesen und betont, es gebe Notfallpläne. Mitarbeiter seien auch weiterhin bei Störungen und Reparaturen vor Ort, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Mitnetz ist eine Tochtergesellschaft der in Chemnitz ansässigen enviaM. Das Unternehmen betreut ein Gesamtstromnetz von rund 74.000 Kilometern in Brandenburg, Sachsen,Sachsen-Anhalt und Thüringen.

12:10 Uhr | Zahl der Infizierten liegt nun bei 861

Die Zahl der Sachsen-Anhalter, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist auf 861 gestiegen. Das sind 23 mehr als noch gestern, zeigen frische Zahlen der Behörden. Die meisten Infektionen gibt es demnach in Halle (194) und dem Landkreis Wittenberg (100), die wenigsten im Altmarkkreis Salzwedel (17).

Rund 323 Menschen sind nach Schätzungen des Ministeriums wieder genesen.

12:01 Uhr | RKI: Drastische Regeln zeigen messbare Wirkung

Die drastischen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus zeigen nach Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts eine messbare Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke in Deutschland seit einigen Tagen nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler bei der täglichen Pressekonferenz des Instituts. Grund zur Entwarnung sei das aber noch nicht.

Corona-Meldungen aus Deutschland und der Welt gibt es im Ticker von MDR AKTUELL.

11:34 Uhr | Olympia-Verschiebung: "Tragisch", aber "richtig"

Martin Wierig (SC Magdeburg)
Diskuswerfer Martin Wierig vom SC Magdeburg Bildrechte: IMAGO

Spitzensport in Corona-Zeiten – das ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Fußball wird schon lange nicht mehr gespielt, die Olympischen Sommerspiele in Tokio sind ins kommende Jahr verschoben worden. Für Profisportler wie Diskuswerfer Martin Wierig vom SC Magdeburg eine schwierige Situation. Wierig sagte im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT, aus sportlicher Sicht sei die Verschiebung von Olympia "tragisch". Aber: "Es war die einzig richtige Entscheidung. Die Gesundheit steht über allem und olympische Spiele sollten auf jeden Fall mit Zuschauern stattfinden." Olympia verbinde Menschen wie kaum ein anderes Event, sagte Wierig.

Im Interview hat der Diskuswerfer außerdem verraten, wie er sich nun fit hält.

Drei Fragen an Diskuswerfer Martin Wierig vom SCM...

MDR SACHSEN-ANHALT: Spitzensportler trainieren für Großereignisse wie Olympia. Wie sehr beeinträchtigt Sie die Verlegung auf 2021 in Ihrer persönlichen Planung? Was hängt an so einer Verlegung für Spitzensportler alles dran?

Martin Wierig: Für uns ist es noch eine schwierige Situation. Die Planung können wir noch nicht abschließend machen, da es einfach schwierig abzusehen ist, wie diese Saison jetzt noch aussieht. Davon ist es abhängig, wie unsere sportliche Planung aussieht. Aus wirtschaftlicher Sicht müssen auch wir mit Einbußen rechnen. Alleine die Wettkampfeinnahmen werden sich drastisch reduzieren und es bleibt abzuwarten, wie Sponsoren diese schwierige Zeit überstehen und sich die weitere Unterstützung vorstellen bzw. leisten können.

Wie geht es bei Ihnen weiter? Olympia 2021 – wieder ein Jahr älter. Mit welchen Gefühlen gehen Sie in die Zukunft?

Ich gehe dennoch mit einem positiven Gefühl und Vorfreude in die Vorbereitung für das nächste Jahr. Ich fühle mich definitiv in der Lage auch im kommenden Jahr eine sehr gute Leistung zu erzielen.

Viele Einrichtungen sind gesperrt. Haben Athleten noch die Möglichkeit, ein ordentliches Training zu absolvieren? Welche Einschränkungen gibt es durch das Coronavirus für Sie im täglichen Trainingsablauf?

Wir sind in der glücklichen Lage, weiterhin trainieren zu können. Dank einer Ausnahmegenehmigung vom Landesverwaltungsamt ist für uns die Leichtathletikhalle weiter geöffnet. Wir haben uns jedoch auf Grund der ungewissen Situation und der Verschiebung dazu entschieden, das Training etwas zu reduzieren.

Die Fragen stellte Kevin Poweska.

11:13 Uhr | Deutlich weniger Stau auf der Autobahn

Die Meldung kommt wenig überraschend: Dass deutlich weniger Menschen nach draußen gehen und mit dem Auto unterwegs sind, sorgt natürlich für weniger Staus. Laut ADAC gab es in der letzten Woche im März lediglich 29 Staus in Sachsen-Anhalt. In der Woche vor der Kontaktsperre waren es noch 64 gewesen. Wer beruflich weiterhin auf der Autobahn unterwegs ist, muss sich laut Automobilclub trotzdem auf den einen oder anderen Stau einstellen. Auf den Baustellen werde weiterhin gearbeitet.

10:50 Uhr | Kultur zu Hause genießen – der neue Newsletter

Not macht erfinderisch – diese Binsenweisheit ist aktueller denn je, auch in der Kulturbranche. Weil Veranstaltungen abgesagt und Museen geschlossen sind, haben sich viele Kulturschaffenden virtuelle Angebote ausgedacht. Ein virtueller Rundgang durchs Museum zum Beispiel oder aber ein Konzert, live gestreamt auf Facebook. All diese Angebote bündelt unsere Kultur-Redaktion ab sofort in einem Newsletter. Ein Tipp für Sie!

Zur Anmeldung geht es hier entlang.

10:36 Uhr | Bildungsminister spricht Schülern, Eltern und Lehrern Mut zu

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hat sich in einem Video an die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer gewandt. Tullner dankte Lehrern und Eltern für ihr Engagement in der Krise.

Das ist das A und O, dass die Gesundheit von euch und euren Angehörigen bei uns fest im Blick sind.

Marco Tullner Bildungsminister

Den Schülern sagte Tullner, bei anstehenden Prüfungen würden alle Auflagen der Gesundheitsbehörden "100-prozentig" erfüllt.

Prüfungstermine für Berufsschüler folgen demnächst Die neuen Prüfungstermine von Abiturienten und Sekundarschülern wurden bereits veröffentlicht, die Berufsschüler aber sind noch im Unklaren. Bildungsminister Tullner sagte, er wolle zeitnah mit den Kammern sprechen, um für Klarheit zu sorgen. Er garantiere, dass "wir das organisieren können", sagte Tullner.

10:20 Uhr | 30.000 Euro für kleine Läden in Halle gespendet

Ein Crowdfunding für kleine Unternehmen in Halle: Das haben bereits vor einigen Tagen die Inhaber des halleschen Unverpacktladens "abgefüllt" initiiert. Mittlerweile sind auf diese Weise schon gut 30.000 Euro zusammengekommen. Und die Kampagne läuft noch bis Ende des Monats. Mitgemacht haben bislang 555 Frauen und Männer. Sie alle wollen kleinen Läden in der Corona-Krise beim Überleben helfen.

09:57 Uhr | Kurt-Weill-Fest: Ticketpreise werden erstattet

Ein Frau fährt mit dem Fahrrad hinter Fahnen für das Kurt-Weill-Fest vor dem Bauhaus durch Dessau-Roßlau. 2013
Tickets für das abgebrochene Kurt-Weill-Fest können zurückgegeben werden. Bildrechte: dpa

Die Corona-Krise hat das Weill-Fest in Dessau jäh unterbrochen. Das Festival wurde gestoppt. Nun können Kartenbesitzer ihre Tickets zurückgeben und das Geld zurückbekommen. Wichtig: Die Originalkarten müssen zurückgeschickt werden. Im Rückgabeformular können Kartenbesitzer aber auch den Verzicht aufs Geld erklären und den Betrag spenden. Mit den Spenden sollen in Not geratene Künstler unterstützt werden. Die Veranstalter des Kurt-Weill-Festes rechnen mit Verlusten im sechsstelligen Bereich.

09:43 Uhr | Eine Rolle Toilettenpapier statt eines Treuepunkts

Treuepunkte sammeln kann ja jeder. Ralf Pfeiffer, der im Jerichower Land einen Imbisswagen betreibt, belohnt seine treuen Kunden beim Kauf eines halben Hähnchens mit einer Rolle Toilettenpapier. Das ist doch mal was Kreatives – vor allem, weil die Rollen in diesen Zeiten das neue Gold geworden sind und überall begehert.

Hier gibt's die ganze Geschichte für Sie.

09:32 Uhr | Unternehmen sollen günstig Kredite und Darlehen bekommen können

Um Unternehmern zu helfen, will das Land Sachsen-Anhalt sein Soforthilfe-Programm erweitern. Dafür wird die landeseigene Investitionsbank in zwei Stufen Programme mit besonders günstigen Krediten und Darlehen auflegen. Dabei handelt es sich den Angaben nach um Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro. Betriebe müssten für die Kredite keine Sicherheiten stellen. Anträge könnten ab Montag bei der Investitionsbank gestellt werden.

Geplant seien zunächst Liquiditätshilfen für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten. In einem weiteren Schritt sollen auch Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern profitieren.  

Schon mehr als drei Millionen Euro ausgezahlt
Die Zuschüsse, die von Selbstständigen, Freiberuflern oder Land- und Forstwirten bereits seit Montag beantragt werden können, sorgen für großes Interesse. Fast jedes vierte in Frage kommende Unternehmen hat sich schon gemeldet. Mehr als drei Millionen Euro wurden laut Ministerium schon ausgezahlt.

#MDRklärt So hilft Sachsen-Anhalt kleineren Unternehmen in der Corona-Krise

So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Kleinere und mittlere Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sollen "Corona-Soforthilfe bekommen. Vorraussetzung: Die Krise bedroht die Existenz des Unternehmens.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Staffelung der Hilfe nach Anzahl der Mitarbeiter.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden und soll möglichst einfach zu beantragen sein.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ablauf der Beantragung von Hilfsmitteln.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 30. März 2020 | 08:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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09:13 Uhr | Erntehelfer dürfen unter bestimmten Bedingungen einreisen

Erntehelfer werden in der Landwirtschaft dringend gebraucht. Weil die Grenzen vieler Länder geschlossen sind, war zuletzt aber kaum an Erntehelfer aus dem Ausland zu kommen. Nun dürfen im April und Mai jeweils bis zu 40.000 Saisonhelfer nach Deutschland einreisen – allerdings unter strengen Auflagen, auf die sich jetzt die Bundesregierung geeinigt hat. Die Helfer dürfen nur mit dem Flugzeug einreisen und müssen in den ersten 14 Tagen ihres Einsatzes getrennt von anderen Arbeitern eingesetzt werden. Außerdem dürfen sie den Betrieb, in dem sie beschäftigt sind, nicht verlassen.

Erntehelfer pflücken Erdbeeren auf einem Feld
Ohne Erntehelfer geht nichts – in der Landwirtschaft und demzufolge auch für Verbraucher. (Archivfoto) Bildrechte: imago/Thilo Schmülgen

08:49 Uhr | Lotto will Vereinen und Verbänden helfen

Um in der Corona-Krise zu helfen, hat Lotto-Toto in Sachsen-Anhalt einen Hilfsfonds eingerichtet. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, hat der Lotto-Aufsichtsrat bis zu eine Million Euro bereitgestellt. Das Geld soll gemeinnützigen Vereinen, Trägern, Verbänden und Organisationen zugutekommen, die wegen der Pandemie finanzielle Ausfälle hätten. Für jeden Antrag könnten bis zu 10.000 Euro bewilligt werden. Lotto-Geschäftsführerin Maren Sieb sagte, dass kleine Sportvereine oder Theatergruppen nicht mit ihren Kosten allein gelassen werden sollen.

08:38 Uhr | Frühlingshaftes Wochenende steht bevor

Der Blick aus dem Homeoffice-Fenster in Magdeburg zeigt: Es ist noch grau draußen. Das wird sich am Wochenende allerdings ändern. Wie der Deutsche Wetterdienst prognostiziert, wird vor allem der Sonntag richtig schön: Kaum Wolken, viel Sonne, dazu 16 bis 18 Grad. Das sei der Vorgeschmack auf eine frühlingshafte nächste Woche (Montag: bis 21 Grad), hieß es. Trotzdem gilt bei allem schönen Wetter: Denken Sie dran, möglichst zu Hause zu bleiben.

08:13 Uhr | #Gardelegen45: Gedenken an Massaker von Isenschnibbe im Netz

Kommenden Montag sollte an der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe des Massakers dort vor 75 Jahren gedacht werden, auch Bundespräsident Steinmeier hatte sich angekündigt. Wegen der Coronavirus-Pandemie wird daraus nichts. Mitarbeiter der Gedenkstätte werden am Montag aber einen Kranz niederlegen.

Allerdings: Um dennoch an das Massaker zu erinnern, bietet die Gedenkstätte mehr und mehr Angebote im Netz an – unter dem Hashtag #Gardelegen45. Auf Facebook, Twitter und Instagram gibt es historische Rückblicke auf das Geschehen an einzelnen Tagen im Jahr 1945. Der Rückblick soll bis Ende des Monats weiterlaufen.

Die Gedenkstätte erinnert an 1.016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die am 13. April 1945 in einer Feldscheune ermordet wurden.

07:56 Uhr | Umsatz in der Taxi-Branche massiv eingebrochen

Wartende Taxis
Die Corona-Krise trifft die Taxi-Branche hart. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / Emmanuele Contini

Die Corona-Krise trifft viele von uns. Das trifft auch die Taxi-Branche. "Der Umsatz ist um 70 bis 80 Prozent eingebrochen", sagt etwa Frank Tempel vom Vorstand der Taxi- und Mietwagengenossenschaft Magdeburg. Aus Halle hieß es, konkrete Zahlen gebe es zwar erst am Monatsende. Schon jetzt sei aber klar, dass "Einiges" weggebrochen sei. Besondere Herausforderung sei, im engen Taxi auf die Hygienestandards zu achten. Natürlich hätten viele Fahrer Angst vor einer Ansteckung. Das Geschäft könne man aber nicht einstellen. Man habe den Auftrag, weiterzufahren.

07:43 Uhr | Kliniken arbeiten in der Corona-Krise zusammen

Es wird gemeinsam an einem Strang gezogen – und das in einer Art und Weise, wie ich mir das vor ein paar Wochen nicht hätte vorstellen können.

Die Worte oben stammen von Hendrik Liedtke, stellvertretender Ärztlicher Direktor am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle. Liedtke hat diese Worte gesagt, als es im ZDF um die Zusammenarbeit von Kliniken ging. In der Vergangenheit gab es die eher weniger. Nun helfen viele Krankenhäuser sich aber gegenseitig – auch, weil es in Sachsen-Anhalt relativ viele freie Intensivbetten gibt.  

Über die Auslastung der Intensivbetten der Krankenhäuser erfahren Sie mehr in unserem täglichen Daten-Update.

07:24 Uhr | Medizin-Studenten: Staatsexamen – oder direkt ins praktische Jahr

Medizinstudenten in Sachsen-Anhalt können wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Semester entweder das zweite Staatsexamen ablegen oder gleich ins praktische Jahr starten. Dann müssten sie die noch ausstehenden Prüfungen im kommenden Jahr ablegen, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Magdeburg mit. Ursprünglich sollten die zur Prüfung anstehenden Studenten ihre Staatsexamen M2 vom 15. bis 17. April dieses Jahres absolvieren.

07:10 Uhr | HFC verkauft virtuell Bratwurst und Bier

Schöne Idee von Fußball-Drittligist Hallescher FC: Weil dem Verein wegen der Corona-Krise die Einnahmen wegbrechen, hat der HFC einen virtuellen Kiosk ins Leben gerufen. Dort gibt es Bratwurst oder Bier – aber nur fiktiv. Die Einnahmen fließen quasi als Spende in die Vereinskasse. Bei einem virtuellen Einkauf von 50 Euro gibt es aber zwei tatsächlich echte Heimspiel-Tickets für die nächste Saison. Ab 100 Euro zuätzlich noch ein Unterstützer-Shirt.

Übrigens: Eigentlich hätte der HFC am Sonnabend gegen Meppen in der 3. Liga gespielt. Das Spiel fällt aber natürlich aus. Der SV Meppen will das Duell an der Konsole trotzdem zeigen – live auf Facebook werden Kicker aus Meppen gegen Kicker aus Halle gegeneinander antreten.

06:53 Uhr | Viele Anträge auf Soforthilfe sind unvollständig

Das Interesse nach finanzieller Soforthilfe vom Land ist bei Unternehmern in Sachsen-Anhalt groß: Bis Donnerstagmittag wurden 23.500 Anträge gestellt. Viele davon waren aber fehlerhaft. Wirtschaftsminister Armin Willingmann sagte, mehr als die Hälfte der Anträge sei unvollständig gewesen. Das führe zu unnötigen Verzögerungen. Unternehmer rief der Minister auf, den Antrag gründlich zu lesen und erst dann abzuschicken.

06:36 Uhr | Knapp 300 Menschen wieder genesen

838 Infektionen mit dem Coronavirus, knapp 300 Menschen nach Schätzungen wieder genesen: Das sind die aktuellsten bestätigen Zahlen des Landes rund um das Coronavirus. Damit gibt es rund 32 bekannte Infektionen mehr als am Tag zuvor.

Insgesamt sind im Zusammenhang mit dem Coroanvirus elf Menschen gestorben.

06:22 Uhr | Reifenwechsel in der Werkstatt erlaubt

Automechaniker wechselt Reifen an einem Auto
Der Reifenwechsel ist auch in Corona-Zeiten erlaubt. (Archivfoto) Bildrechte: IMAGO

Nächste Woche ist Ostern – und für viele Autobesitzer ist klar: Die Sommerreifen müssen drauf. Nur: Ist das erlaubt in der Corona-Krise? Ist es, hat jetzt der Kfz-Verband betont. Laut Verband sind viele Kunden aber sehr verunsichert. Viele hätten Angst, ein Bußgeld zahlen zu müssen, wenn sie in die Werkstatt führen. Zuständige Behörden haben uns aber bestätigt, dass das nicht der Fall ist.

05:53 Uhr | Nur einzelne Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen

Um das Coronavirus einzudämmen, gelten seit einigen Wochen strenge Regeln. Wir alle sollen nur dann vor die Tür gehen, wenn das nötig ist – zur Arbeit, zum Einkauf oder einem Spaziergang zum Beispiel. Die gute Nachricht ist: Die meisten Sachsen-Anhalter halten sich an diese Kontaktbeschränkungen. Wie Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT ergeben haben, gibt es nur vereinzelt Verstöße. Ein Schwerpunkt ist dabei Halle: In der Saalestadt wurden allein am Mittwoch 14 Strafanzeigen gestellt.

Die Behörden im ganzen Land kündigten auch für die nächsten Tage verstärkte Kontrollen an. In Bitterfeld-Wolfen ist das Ordnungsamt sogar im Schichtsystem unterwegs. Wie in anderen Städten auch werden die Mitarbeiter von Kollegen aus anderen Abteilungen und von der Polizei unterstützt.

Auflistung von drei Verstößen gegen die Kontakbeschränkung und den drohenden Strafen.
Bildrechte: MDR/Schörm

Dass die Regeln eingehalten werden, soll ein neuer Bußgeld-Katalog gewährleisten. Er wurde am Donnerstag beschlossen.

05:38 Uhr | Viele Patienten sagen Operation von sich aus ab

Krankenhäuser sind in der Corona-Krise seit einigen Wochen dazu angewiesen, auf nicht unbedingt nötige Operationen zu verzichten. An den Ameos-Kliniken im Land sagen allerdings immer mehr Patienten ihre Operationen von sich aus ab. Regionalgeschäftsführer Frank-Ulrich Wiener hat MDR SACHSEN-ANHALT gesagt, man habe in allen Häusern Absagequoten von bis zu 70 Prozent. Vermutlich hätten die Patienten Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren – oder wollten die Kliniken nicht unnötig überlasten.

Chefarzt Klaus Henning Thomas sorgt sich allerdings darum, dass aus potentiell planbaren Eingriffen im Laufe der Zeit Notfalleingriffe würden. Das betreffe insbesondere den Bereich der Herzinfarkte und der Tumoroperationen. Wer eine OP absage, solle vorher mit seinem Arzt darüber sprechen.

 Blick auf ein Schild mit dem Schriftzug des Krankenhausbetreiber Ameos
Bei Ameos sagen viele Patienten geplante Operationen von sich aus ab. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

05:30 Uhr | Was am Donnerstag passiert ist

Guten Morgen! Heute ist Freitag, der 3. April 2020. Herzlich willkommen zu unserem Newsblog! Wir halten Sie hier über das Neueste zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen der Corona-Krise am Donnerstag können Sie in unserem Newsletter und in unserem Newsblog von gestern nachlesen:

Quelle: MDR/ld,olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 03. April 2020 | 05:00 Uhr

6 Kommentare

August vor 8 Wochen

Das wird nicht Billig wenn nach der Corona Pause Bund und Länder das Geld wieder reinholen. Die Zeche bezahlen wir alle mit Steuern Steuern Steuern allein die Kommunen die schon vor Corona die Steuerschraube angezogen haben um Handlungsfähig zu Bleiben sind da noch das kleinste Problem. Lohnerhöhungen und Tarifabschlüsse die Längst überfällig sind könnten verschoben werden und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer würde jeden treffen. Bis der Wirtschaftsmotor wieder Brummt können Monate/Jahre vergehen und der Staat war bisher größter Profiteur.

Denkschnecke vor 8 Wochen

"Rechercheauftrag" - das ist immer großartig, wenn man seine Arbeit macht (wie hier der MDR) und einem die Konsumenten dann sagen, was man noch oder gar anstelle dessen machen soll. (Gilt auch @faultier) Warum soll der MDR nicht auch alltägliche Fragen klären, welche Geschäftsvorgänge noch angeboten werden dürfen? Sonst beschwert sich nachher noch jemand, dass ihn das Thema "Beschäftigungsmaßnahmen" nicht interessiert.
Wie sonst im Netz gilt auch hier: Wenn es Sie nciht interessiert - nicht lesen.

Stadtkind vor 8 Wochen

Ja das mit den Erfolgsmeldungen ist so eine Sache, wie diese das nun wieder unter Auflagen Niedriglöhner aus Osteuropa den Landwirten helfen dürfen.
Nur mit dem Flugzeug einreisen, warum? Hat das Virus Angst vorm Fliegen und welche Airline fliegt denn noch?
Und dann 14 Tage getrennt von anderen einsetzen? Etwa jeder auf einem Feld?
Zu guter letzt dürfen Sie die Arbeitsstelle nicht verlassen?
Klingt ein wenig wie Strafarbeit.
Und wieso mussten andere Läden schließen während einige weiter öffnen dürfen? Möglicherweise weil sich bekanntlich Menschenmassen in Möbelhäusern drängern?
Und was ist mit den vielen anderen die weiterhin ihrem Job nachgehen, wird dort etwa auch kontrolliert ob die Maßnahmen in den Firmen eingehalten werden? Hier heißt es ja dann, naja geht nicht anders.
Zugegeben etwas überspitzt, aber wenn man schon Maßnahmen einführt dann richtig und nicht dieses Larifari und hin und her.
Und Apropos Kredite, wer kann sich das leisten ohne zu wissen wie es weiter geht?

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