Newsblog | 31.03.2020 15.000 Anträge auf Soforthilfe: Mittwoch sollen erste Corona-Gelder fließen

In den kommenden Tagen sollen erste Corona-Soforthilfen fließen. 100.000 Schutzmasken sind unterwegs nach Sachsen-Anhalt. Und: Sachsen-Anhalt prüft Aufnahme italienischer Patienten. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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Bildrechte: dpa

Die Entwicklungen am Mittwoch im Newsblog

Die wichtigsten Infos im Überblick:

20:00 Uhr | Blogende

Wir beenden unseren Newsblog für heute. Zum Abschluss legen wir Ihnen unseren Podcast "Was bleibt?" ans Herz. In der Regel erscheint jeweils freitags eine neue Folge. Aufgrund der dynamischen nachrichtlichen Lage gibt es diese Woche zwei Ausgaben. In der heutigen Folge geht es um Abiturprüfungen und eine Zwischenbilanz zum Vorgehen der Landespolitiker in Zeiten der Corona-Krise. Wir wünschen einen schönen Abend!

19:55 Uhr | Unterhaltung für Kinder von vertrauten Gesichtern

In Zeiten der KItaschließungen müssen Eltern ihre Kinder selbst beschäftigen. Viele kreative Ideen und Angebote gibt es dazu im Internet. In Sandersdorf-Brehna haben sich die Erzieherinnen der städtischen Kitas auch etwas Schönes einfallen lassen. Sie haben Videos mit Unterhaltungs- und Lernangeboten aufgenommen und es auf der Webseite der Stadt zur Verfügung gestellt. Der Vorteil: Die Kinder können Kontakt zu den vertrauten Gesichtern der Erzieherinnen aufrechterhalten.

19:38 Uhr | Sachsen-Anhalt prüft Aufnahme italienischer Patienten

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) Bildrechte: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt

Auch in Sachsen-Anhalt könnten bald schwer erkrankte Corona-Patienten behandelt werden. Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagte, der Pandemiestab der Landesregierung prüfe das derzeit. Konkret gehe es um Intensivpatienten aus Mailand, die mit Hilfe der Bundeswehr in das Spezialkrankenhaus Bergmannstrost in Halle geflogen werden könnten. Zahlen nannte die Ministerin nicht. Zuletzt hatten mehrere Bundesländer Corona-Kranke aus anderen Staaten aufgenommen.

19:23 Uhr | Mudschutzmasken Pro und Contra

Seit der Corona-Krise gibt es auch viele Diskussionen um Sinn und Unsinn der Mundschutzmasken im Alltag. Wir haben eine Pro- und Contra-Übersicht zusammengestellt:

#MDRklärt Pro/Contra Mundschutz

Pro/Contra Mundschutz
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Pro/Contra Mundschutz
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Masken schützen andere vor dem Virus.
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Die meisten Masken schützen nicht den Träger. So kann ein falsches Gefühl von Sicherheit entstehen.
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Je mehr Menschen Masken tragen, desto mehr Menschen sind geschützt
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Mundschutzmasken sind Mangelware und werden von Medizinern benötigt.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. März 2020 | 14:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
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Pro/Contra Mundschutz
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Mehr Erklärgrafiken finden Sie auf unserem Instagram-Kanal #mdrklärt.

19:14 Uhr | Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker?

Mundschutzmasken sind Mangelware dieser Tage. Abhilfe könnte demnächst aus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle kommen. Hier werden aktuell Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker entwickelt. Wie die Hochschule am Dienstag mitteilte, sollen sie nach der Abnahme durch den Katastrophenschutz kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Als Material dient Thermoplast. Derzeit könnten 20 Stück pro Tag gedruckt werden. Die Zahl soll steigen.

18:59 Uhr | Bundesärztekammer für Lockerung der Kontaktsperre bei Immunen

Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer
Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt Bildrechte: Bundesärztekammer

Die Bundesärztekammer hat sich dafür ausgesprochen, für immune Menschen die Kontaktsperre zu lockern. Wie Kammerpräsident Klaus Reinhardt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte, sollen dafür möglichst viele Bürger auf Antikörper getestet werden. Wer eine Infektion hinter sich habe und immun sei, könne wieder zur Arbeit gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Diese Menschen seien weder gefährdet noch gefährdeten sie andere.

18:41 Uhr | Sparkassen-Verband warnt vor Betrügern

Der Ostdeutsche Sparkassenverband warnt Bankkunden vor Betrügern. Der Verband empfiehlt vor allem Senioren, misstrauisch zu sein. Ältere Menschen sollten in Geschäften bargeldlos zahlen und keine hohen Geldbeträge zu Hause lagern. Außerdem sollten die Sparkassen-Filialen so selten wie möglich besucht werden. Viele Dinge könne man in der Zeit nach der Coronavirus-Pandemie erledigen. Die Sparkassen betonten, telefonisch keine Auskunft über das persönliche Vermögen zu geben. Wer eine solche Frage bekomme, habe vermutlich einen Betrüger am Telefon. Kunden sollten dann einfach auflegen.

18:13 Uhr | Corona-Tracking-App steht offenbar in den Startlöchern

Während deutschlandweit über den Einsatz einer App diskutiert wird, um Kontakte mit möglichen Covid-19-Infizierten nachvollziehen zu können – steht so ein Programm offenbar kurz vor der Fertigstellung. Wie der Tagesspiegel schreibt, könnte ein Konzept bereits in den kommenden Tagen präsentiert werden. Mit beteiligt an dem Projekt seien unter anderem das Robert-Koch-Institut und der Bundesbeauftragte für Datenschutz.

Betont wird, wie auch aus vielen politischen Richtungen gefordert, dass das Programm auf Freiwilligenbasis genutzt wird. Dass Standort- oder Bewegungsdaten von Nutzern, wenn auch anonymisiert genutzt werden sollen, wird in der Öffentlichkeit kritisch gesehen.

Zu den Kritikern gehört auch der Virologe Alexander Kekulé von der MLU Halle-Wittenberg. Er bezeichnete das Vorhaben, Handydaten auszuwerten, im MDR-Podcast als Aktionismus. Ein Tracking sei ungeeignet, um tatsächliche Risikokontakte nachvollziehen zu können. Auch in der Medienwelt wird eifrig über App-Szenarien diskutiert. Die aktuelle MDR-Medienkolumne fasst die Stimmen dazu zusammen. Ein Punkt: Die verschiedenen Datenquellen müssen getrennt betrachtet werden.

17:58 Uhr | 300 Freiwillige Helfer in Magdeburg

Wer derzeit nicht die Möglichkeit hat selbst einkaufen zu gehen, freut sich sicher über Helfer, die das erledigen. In Magdeburg läuft diese Hilfe nach Einschätzung der Freiwilligenagentur sehr gut. Die Hilfeanfragen kämen täglich, sagt Birgit Bursee von der Freiwilligenagentur Magdeburg. Jederzeit werden über diesen Verein Ehrenamtliche vermittelt, so auch jetzt.

Die meisten Hilfesuchenden wünschen sich Einkaufshilfe oder das Abholen und Bringen von Medikamenten. Dafür stünden derzeit mehr als 300 freiwillige Helfer zur Verfügung. Darunter auch viele Studenten, die derzeit viel Zeit hätten. Zum Monatsende würden sich auch Anrufe, mit Hilferufen nach Lebensmitteln an sich häufen, von denjenigen, die kein Geld mehr haben, um sich zu versorgen.

17:37 Uhr | Mindestens 752 Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen weiter gestiegen. Laut dem Sozialministerium sind 752 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand 15:26 Uhr). Das sind 70 mehr als am Montag, wie das Ministerium in Magdeburg mitteilte. Acht infizierte Menschen sind bislang gestorben. 62 Patienten würden im Krankenhaus behandelt. Außerdem sind nach Schätzungen bisher 221 Infizierte im Land wieder genesen.

17:15 Uhr | Corona: 470.000 Unternehmen melden Kurzarbeit an

Rund 470.000 Unternehmen in Deutschland haben bisher wegen der Coronavirus-Pandemie Kurzarbeit angemeldet. Das hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) heute bekannt gegeben. Wie viele Menschen betroffen seien, sei noch unklar. Heil geht davon aus, dass es mehr sein werden als in der Finanzkrise. Damals mussten 1,4 Millionen Menschen in die Kurzarbeit.

Wie die Arbeitsagentur meldet, sind in Sachsen-Anhalt 9.700 Anzeigen eingegangen. Das ist etwa jedes fünfte Unternehmen.

16:50 Uhr | Hallesche Werfertage abgesagt

Nächste Absage einer sportlichen Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie: Das Organisationsteam der Halleschen Werfertage hat sich dazu entschlossen, den ursprünglichen Termin am 16. und 17 Mai abzusagen. Um den Sportlern dennoch die Möglichkeit für eine hochkarätige Sportveranstaltung zu bieten, werde jetzt aber eine Verschiebung auf Ende August geprüft, heißt es in einer Mitteilung.

Derweil verlängert sich die Zwangspause in der Bundesliga und der 2. Liga wie erwartet bis mindestens 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschlossen die Bosse der 36 Profiklubs bei der ersten virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga einstimmig

16:40 Uhr | Einschränkungen bleiben länger bestehen

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sollen verlängert werden. Das hat Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht bei Twitter angekündigt. Stahlknecht hatte zuvor mit seinen Länder-Kollegen und Bundesinnenminister Seehofer telefoniert. Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte, eine Verlängerung der Kontaktsperren sei schon jetzt erwartbar. "Wir sind noch in der Anfangsphase der Coronabekämpfung", sagte er auf der Landespressekonferenz. Die Maßnahmen müssten nachhaltig wirken, bevor sie aufgehoben werden können, so Haseloff.

Morgen wollen sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung darüber abstimmen. Die Beschränkungen gelten seit etwas mehr als einer Woche.

15:40 Uhr | Magdeburg: Kontrolleure entdecken geöffnetes Möbelhaus

Bei ihren Kontrollen zu den Corona-Regeln sind Ordnungsamt und Polizei in Magdeburg auf ein Kuriosum gestoßen: Nach Angaben der Stadt entdeckten sie am Montag im Norden Magdeburgs ein Möbelhaus, dessen Verkaufsräume geöffnet hatten. Auf Nachfrage habe der Betreiber erklärt, dass er auch eine Paket-Annahmestelle betreibe. Anschließend sei angeordnet worden, den Möbel-Verkaufsbereich zu sperren. Die Paketannahme darf demnach weiter betrieben werden. Für Möbelhäuser gilt laut der zweiten Corona-Verordnung des Landes keine Ausnahme. Sie müssen geschlossen bleiben. – Verstöße auf Spielplätzen oder in den Parks Magdeburg wurden der Stadt zufolge am Montag nicht festgestellt.

15:00 Uhr | Land bekommt 100.000 Mundschutze

100.000 Mundschutze aus China sind auf dem Weg nach Sachsen-Anhalt. Das erklärte Ministerpräsident Reiner Haseloff am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Bei den Masken handelt es sich um ein Geschenk, das Land zahlt lediglich den Transport. Die Schutzuntensilien sollen vorwiegend an Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime verteilt werden. "Damit diejenigen, die besonders gefährdet sind, geschützt werden können", so Haseloff.

Derweil ist in Deutschland eine Debatte über Sinn und Unsinn einer Mundschutz-Pflicht entbrannt. Die Stadt Jena und der Landkreis Nordhausen in Thüringen wollen sie einführen. Sachsen-Anhalts Apothekerverband hingegen stellt den Nutzen in Frage. Vorstandsmitglied Fiedler sagte MDR SACHSEN-ANHALT, ein Ein-Mal-Taschentuch würde man nach dem Niesen oder Husten wegwerfen. Bei einer Maske atme man das ausgestoßene Sekret wieder ein. So könne die Maske zum Infektionsherd werden. Fiedler kritisierte außerdem, dass es derzeit zu wenige Masken für eine flächendeckende Versorgung gebe. Ähnlich äußerte sich auch Ministerpräsident Haseloff. Wenn man eine solche Mundschutzpflicht anordne, müsse man auch entsprechend viele Masken vertteilen können. Das sei derzeit nicht möglich.

14:25 Uhr | Spätestens Mittwoch sollen Soforthilfen fließen

Am ersten Tag wurden fast 15.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt. Darüber informierte Wirtschaftsminister Armin Willingmann am Dienstag. Bereits am Montag seien die ersten Anträge bewilligt und das Geld angewiesen worden. Spätestens morgen sollen es Betroffene auf dem Konto finden.

Laut Willingmann sind derzeit mehr als 100 Mitarbeitende damit beschäftigt, die Anträge zu bearbeiten. Er rechnet damit, dass bis zu 100.000 Anträge gestellt werden könnten. Der Minister wies darauf hin, dass nur Anträge bewilligt werden können, die korrekt ausgefüllt sein. Als Hilfe dazu empfahl er das Merkblatt. Weitere Belege seien derzeit nicht nötig.

14:15 Uhr | Halles OB Wiegand lehnt Mundschutz-Pflicht ab

Während Österreich eine Mundschutz-Pflicht beim Einkauf eingeführt hat und die Stadt Jena ab kommender Woche ebenfalls eine teilweise Pflicht einführen will – lehnt Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand so eine Maßnahme für seine Stadt ab. Das sagte er am Mittag bei der täglichen Pressekonferenz. Wiegand betonte, er bleibe jedoch bei der Empfehlung, eine Maske zu tragen. Das Abstandsgebot sei aber wirkungsvoller. Auch die Bundesregierung sieht eine Mundschutz-Pflicht bisher skeptisch.

Außerdem kündigte Wiegand am Dienstag an, beschleunigte Verfahren einzuführen, wenn es Verstöße gegen die Corona-Auflagen gibt. Dann soll es innerhalb weniger Tage schon ein Urteil geben. Allein am Montag hätten 489 Kontrollen in Halle zehn Anzeigen zur Folge gehabt, weil die Regeln nicht eingehalten wurden.

13:55 Uhr | Auch Sachsen-Anhalts IT-Branche von Krise erfasst

Es klingt paradox, dass ausgerechnet IT-Firmen in Zeiten von Homeoffice und verstärkter digitaler Kommunikation in wirtschaftliche Not geraten. Wie der Chef des IT-Verbands Sachsen-Anhalt, Marco Langhof, MDR SACHSEN-ANHALT erklärte, gibt es je nach Spezialisierung derzeit auch Verlierer. Dazu zählten vor allem Softwareentwickler, denen Aufträge wegbrechen.

Marco Langhof, Porträt des Chefs des IT-Verbands Sachsen-Anhalt
Marco Langhof Bildrechte: MDR/Marco Langhof

IT Firmen, die zum Beispiel Software für Automobilfirmen herstellen, da geht es leider sehr schnell, dass Projekte gestoppt, verschoben oder völlig beendet werden.

Marco Langhof, Chef des IT-Verbands Sachsen-Anhalt

Andere IT-Firmen seien besonders gefragt, etwa solche, die Hardware, Videokonferenzen oder Homeoffice-Lösungen bereitstellen. Der Digitalverband BITKOM rechnet damit, dass bei jedem dritten IT-Unternehmen die Umsätze zurück gehen werden. Und eine Umfrage unter den IT-Firmen in Mitteldeutschland hat ergab, dass jedes vierte IT-Unternehmen finanzielle Unterstützung benötigt und jedes dritte bereits Kurzarbeit beantragt hat.

12:55 Uhr | Kommunen erwarten geringere Gewerbesteuereinnahmen

Sachsen-Anhalts Kommunen rechnen wegen der Corona-Krise mit weniger Gewerbesteuereinnahmen. Der Geschäfstführer des Städte- und Gemeindebundes, Jürgen Leindecker, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es bleibe nicht viel Zeit, damit die Kommunen zahlungsfähig blieben. Denn: Da die Unternehmen weniger erwirtschaften, zahlen sie auch weniger Gewerbesteuer an die Städte und Gemeinden. Das Land will für die Kommunen Hilfen in Höhe von zusätzlichen 40 Millionen Euro bereitstellen.

Wie das Finanzministerium erklärte, sollen Städte und Gemeinden den sogenannten Ausgleichsstock abrufen können. Nach zwei oder drei Jahren werde das Land dann entscheiden, ob die Hilfen zurückgezahlt werden müssen. Dieses Vorhaben bezeichnete der Städte- und Gemeindebund als Schritt in die richtige Richtung.

12:30 Uhr | Baubranche (noch) ohne Corona-Einschränkungen

Während Handel, Tourismus und Kultur zum Teil massiv unter der Corona-Krise leiden – läuft es im Baugewerbe in Sachsen-Anhalt bislang weitestgehend stabil. Das hat eine Umfrage von MDR SACHSEN-ANHALT ergeben.

  • Auf den Baustellen von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen kommt es nach den Angaben von Uwe Langkammer, dem Präsidenten der Landesstraßenbaubehörde derzeit nicht zu Verzögerungen.

  • Auch die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt sieht bislang keine großen Auftrags- und Arbeitsausfälle in Sachsen-Anhalt.

Der Bauindustrieverband Ost geht aber davon aus, dass die Krise die Baubranche zeitverzögert einholen wird. Hauptgeschäftsführer Robert Momberg sagte MDR SACHSEN-ANHALT, mittelfristig sei mit Lieferverzögerungen und Engpässen zu rechnen. Das könnte auch höhere Materialpreise nach sich ziehen. Zudem befürchtet er, dass Unternehmen in einer drohenden Rezession geplante Investitionen zurückstellen. Vertragsstrafen wegen Bauverzug müssen Sachsen-Anhalts Unternehmen derweil nicht befürchten. Per Erlass wird die derzeitige Krise als höhere Gewalt geregelt.

12:10 Uhr | 724-Corona-Infizierte in Sachsen-Anhalt, 221 Menschen geheilt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen bis Dienstagvormittag (Stand 10.30 Uhr) laut Sozialministerium auf 724 Fälle gestiegen. Das waren 42 mehr als am Montag, wie das Ministerium in Magdeburg mitteilte. Acht infizierte Menschen sind bislang gestorben. 62 Patienten würden im Krankenhaus behandelt. Außerdem sind nach Schätzungen bisher 221 Infizierte im Land wieder genesen.

11: 45 Uhr | Wohin mit den Flugzeugen?

Die Corona-Krise hat kaum eine Branche so hart getroffen, wie die Fluggesellschaften. Schon seit Wochen fallen die meisten Flüge aus und ein Großteil der Flugzeuge muss am Boden bleiben. Auch Deutschlands größte Fluggesellschaft, die Lufthansa, hat angekündigt, einen Großteil ihrer über 700 Flugzeuge abstellen zu wollen – und die brauchen Platz.

Am Flughafen Leipzig/Halle hat die Lufthansa bislang aber nur zwei Maschinen abgestellt, erklärte ein Flughafensprecher MDR SACHSEN-ANHALT. Daneben hätten noch zwei weitere Airlines jeweils eine Maschine geparkt. Und so viel mehr Flugzeuge könnten auf dem mitteldeutschen Airport dem Sprecher zufolge auch nicht abgestellt werden. Denn der Frachtverkehr – der hier den Großteil der Flugbewegungen ausmacht – geht trotz der Krise weiter. Dass ganze Startbahnen zum Parkplatz umfunktioniert werden, ist zumindest in Leipzig/Halle deshalb eher unwahrscheinlich.

Ein Airbus A330 von DHL startet vom Flughafen Leipzig-Halle.
Der Frachtverkehr läuft am Flughafen Leipzig/Halle weiter. Bildrechte: imago images / Christian Grube

11:17 Uhr | Unterstützung für Kinos

Auch die Kinobranche ist momentan schwer von der Corona-Krise betroffen. Zum einen verlegen immer mehr Kinoverleiher geplante Filmpremieren um Monate nach hinten. Zum anderen mussten auch die Kinos im Land schließen und haben somit immense finanzielle Verluste. Abhilfe hierbei will die Seite #hilfdeinemkino schaffen. Dort kann man sein Lieblingskino auswählen und schaut sich dann die typischen Werbespots an. Das Geld, was so generiert wird, kommt dann dem ausgewählten Lichtspielhaus zugute.

Einen Überblick, wie Sie Kunst- und Kulturschaffenden bei uns helfen können, haben die Kollegen von MDR KULTUR zusammengestellt:

10:54 Uhr | Spieler und Mitarbeiter des FCM stimmen Kurzarbeit zu

Spieler und Mitarbeiter des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg arbeiten in Kurzarbeit. Wie der Verein mitteilte, haben alle Mitarbeiter diesem Schritt zugestimmt. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik erklärte, das sei ein Zeichen "starken Zusammenhalts" und nicht selbstverständlich. Die Spieler des FCM halten sich laut Verein aktuell zu Hause fit. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle arbeiteten im Homeoffice. Vor einigen Wochen hatte auch der Hallesche FC angekündigt, Kurzarbeit zu beantragen.

10:39 Uhr | #miteinanderstark – Unser Dorf: Zusammenhalt in Siersleben

Wenn die Corona-Krise zumindest eine positive Sache hervorbringt, dann ist es ein neues Solidaritätsgefühl. So auch in Siersleben im Landkreis Mansfeld-Südharz. Hier hat der Ortsbürgermeister Mario Modesti eine Initiative ins Leben gerufen, bei der sich Rentner per Messenger ihren Einkauf bestellen können – und dann von den Ortsbewohnern geliefert bekommen. Gelebter Zusammenhalt in Zeiten von Corona.

10:18 Uhr | Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt noch nicht abzusehen

Die Corona-Krise hat in Sachsen-Anhalt den Arbeitsmarkt durcheinander gebracht. Wie die Landesarbeitsagentur mitteilte, ist momentan noch nicht abzusehen, welche Folgen die Pandemie genau haben wird. Entscheidend sei der Faktor Zeit. Die Arbeitsmarktzahlen des Monats März bildeten noch nicht die Situation nach den erfolgten Corona-Schutz-Maßnahmen ab.

Bis zum Stichtag Mitte März habe die Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes noch angehalten. Nach Angaben der Agentur waren bis dahin 79.800 Menschen arbeitslos gemeldet, 3.800 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent. Auch bundesweit spiegeln die Arbeitslosenzahlen für März noch nicht den erwarteten wirtschaftliche Abschwung durch die Corona-Krise wider. Hier waren gut 2,3 Millionen Frauen und Männer arbeitslos gemeldet.

09:51 Uhr | Kassen verteidigen Krankschreibung per Telefon

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Krankschreibungen sind bis Ende Juni per Telefon möglich. Bildrechte: dpa

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen hat die Krankschreibungen per Telefon gegen Kritik verteidigt. Verbandssprecher Florian Lanz sagte dem MDR, man nehme in Kauf, dass Leute, die betrügen wollten, dies damit leichter tun könnten. Viele Menschen würden aber einem geringeren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Hausärzte dürfen Menschen aktuell für bis zu 14 Tage krankschreiben, ohne sie tatsächlich untersucht zu haben. Die Regelung gilt noch bis Ende Juni.

09:26 Uhr | Damenbasketball-Bundesligen: Keine Meister, aber auch keine Absteiger

Am 12. März wurde der Spielbetrieb in der DBBL (Damenbasketball-Bundesligen) sowohl in der ersten als auch in den beiden zweiten Ligen abgebrochen – Grund waren auch hier die Auswirkungen des Coronavirus'. Nun hat der Verband entschieden, wie es weitergeht:

  • Die Saison 2019/20 wurde vor dem 22. Spieltag abgebrochen.
  • Eine Abschlusstabelle in der 1. DBBL und der 2. DBBL Nord und Süd gibt es für diese Saison nicht.
  • Es gibt somit keinen Meister in der 1. DBBL und 2.DBBL.
  • Es gibt keinen sportlichen Absteiger aus der 1. DBBL und 2.DBBL.
  • Es gibt keinen sportlichen Aufsteiger aus der 2. DBBL in die 1. DBBL.
  • Die Regelaufsteiger aus dem Bereich der Regionalligen können in die 2. Bundesliga aufsteigen.

Das heißt auch: Entgegen der ursprünglichen Entscheidungen bleiben die Basketballerinnen des SV Gisa Lions aus Halle nun doch erstklassig.

09:03 Uhr | mdrFRAGT: Großteil der Menschen fühlt sich nicht sozial isoliert

Trotz der drastischen Einschränkungen, die die Coronavirus-Maßnahmen mit sich bringen, kommen die Menschen in Mitteldeutschland gut mit der Situation zurecht. Das ist ein Ergebnis der aktuellen mdrFRAGT-Befragung. Zwar bedeuten die Maßnahmen für viele einen starken Einschnitt in den Alltag, jedoch führe dieser nicht zu einer sozialen Isolation. Die Befragten gaben an, dass sie nun häufiger telefonieren würden.

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Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Außerdem beantworteten die rund 14.000 Befragten, wie es ihnen derzeit in der Corona-Krise gehe, wie gut sie mit den Kontaktbeschränkungen zurecht kommen und welche Folgen die Maßnahmen für ihr Zusammenleben zu Hause hätten. Die Antworten zu der Umfrage finden Sie hier:

Wenn auch Sie bei den Umfragen mitmachen wollen – einfach anmelden unter: www.mdrfragt.de.

08:42 Uhr | Postversorgung ohne Einschränkung – aber Verbraucher können helfen

Briefträger der Deutschen Post
Auch die Post bereitet sich auf Corona-Ausfälle vor. Bildrechte: Imago/Fleig/Eibner

Aktuell werden Briefe und Pakete noch zuverlässig zugestellt. Die Brief- und Paketzustellung der Deutschen Post läuft in Sachsen-Anhalt ohne wesentliche Einschränkungen, so Pressesprecherin Anke Blenn. Selbst in Quarantänegebieten wie Jessen sind die Postzusteller in enger Abstimmung mit den Behörden und der Kommune unterwegs und liefern auch dort weiterhin täglich alle Brief- und Paketsendungen aus.

Postkunden können die Deutsche Post in der gegenwärtigen Situation aber unterstützen, indem sie einen sogenannten "Ablagevertrag" abschließen. Damit kann der Zusteller die auszuliefernden Pakete an einem – zuvor vom Kunden festgelegten, sicheren – Ort ablegen. Das spare Zeit und sichere Distanz.

08:19 Uhr | Auswirkung der Corona-Krise auch für Jäger

Jäger
Auch Jäger sind von der Corona-Krise betroffen. Bildrechte: Colourbox.de

Die Corona-Krise macht auch den Jägern in Sachsen-Anhalt zu schaffen. Seitdem Hotels und Restaurants geschlossen sind, lässt sich Wildfleisch kaum noch verkaufen. Durch das Coronavirus sei der Markt zusammengebrochen und Dreiviertel der Bestellungen von Gaststätten bereits storniert, sagte Kreisjägermeister Michael Mitsching aus Dessau-Roßlau MDR SACHSEN-ANHALT. Auch das Exportgeschäft ist fast zum Erliegen gekommen. Für Jäger sei damit die einzige Einnahmequelle fast vollständig weggebrochen. Laut Mitsching ist zu befürchten, dass nun weniger gejagt wird, womit sich aber der Wildbestand in den Wäldern wieder deutlich erhöhen würde.

07:58 Uhr | Zu wenig Schutzausrüstung für Ärzte

Zehn einfache Mundschutze, drei Atemschutzmasken, 100 Handschuhe: In Sachsen-Anhalt haben Arztpraxen neue Schutzausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus erhalten. Allerdings viel zu wenig, schreibt am Dienstag die Mitteldeutsche Zeitung. Die Ende vergangener Woche gelieferte Ausrüstung reiche für eine Einzelpraxis für einen Tag, sagte Hausarzt Thomas Dörrer aus dem Saalekreis der Zeitung. Ärzte fühlten sich im Kampf gegen das Coronavirus allein gelassen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) teilte mit, sie hoffe auf weitere Lieferungen des Bundesgesundheitsministeriums. Man wisse aber nicht, welchen Umfang diese Lieferungen haben würden.

07:38 Uhr | Oscherslebener Bürger packen in Corona-Krise mit an

Das nennt man Nachbarschaftshilfe: In Oschersleben hat sich eine Gruppe von Einwohnern gegründet, die sich zusammen um alle Belange rund ums Thema Corona kümmert. Sie organisiert die Versorgung von Essen für Menschen, die dies nicht selbst können oder stellt auch in Eigenregie Mundschutzmasken her. Der Bürgermeister nennt die Gruppe seine "Eiserne Reserve".

07:18 Uhr | Ab 1. April: Fahrplanänderungen im Nah- und Regionalverkehr

Zwei E-Loks und ein Dieseltriebwagen stehen auf einem Betriebsgelände
Das Regionalangebot wird ab 1. April halbiert. Bildrechte: MDR/André Plaul

Ab Mittwoch dünnt die Bahn den Nah- und Regionalverkehr aus. Aufgrund der Corona-Krise fährt dann nur noch jeder zweite Zug, wie Verkehrsministerium und Bahnanbieter mitteilten. Damit sollen unplanmäßige Zugausfälle verhindert werden, falls die Zahl des erkrankten oder in häuslicher Quarantäne befindlichen Zugpersonals steigen sollte. Das Angebot im ICE- und IC-Verkehr bleibt vorerst unverändert.

Auch die Zuggesellschaft Abellio stellt ab morgen weitere Verbindungen in Mitteldeutschland ein. Betroffen ist vor allem die Strecke Bernburg - Halle. Dort wird nur noch alle zwei Stunden ein Zug fahren, genauso wie auf der Strecke zwischen Bernburg und Dessau. Zwischen Köthen und Dessau wird es ebenfalls nur alle zwei Stunden eine Verbindung geben. Auf der Strecke von Köthen nach Güsten fahren Ersatzbusse. Zwischen Magdeburg und Bernburg bleibt alles unverändert.

Über die Änderungen können Sie sich auch auf der Seite der Bahn informieren.

06:53 Uhr | DGB Sachsen-Anhalt fordert von Landwirten faire Arbeitsbedingungen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt hat Landwirte aufgerufen, auch in der Corona-Krise Arbeitsschutzstandards einzuhalten und den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. In einem offenen Brief an Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert schrieb der DGB, das gelte für alle Beschäftigten in der Landwirtschaft – also auch für jene Helfer, die jetzt über das Portal "Das Land hilft" als Erntehelfer angeworben werden. Der Gewerkschaftsbund forderte Dalbert auf, das wieder und wieder zu betonen.

Weil Ländergrenzen geschlossen sind, fehlen vielen Landwirten aktuell die Erntehelfer.

06:28 Uhr | Warnung vor vermeintlichen Covid-19-Medikamenten

In der Corona-Krise versuchen Betrüger offenbar Geld mit der Sorge der Menschen zu machen. Die Krankenkasse Barmer in Sachsen-Anhalt warnt vor angeblichen Covid-19-Medikamenten. Diverse Internetseiten würden mit Produkten werben, die Infizierten Heilung versprechen. Es gebe aber noch keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung der Corona-Erkrankung. In Frankreich hatten zuletzt mehrere Menschen gefährliche Herzrhythmusstörungen bekommen, nachdem sie ein angebliches Mittel gegen das Coronavirus eingenommen hatten.

06:01 Uhr | Erster Todesfall nach Corona-Infektion in Mansfeld-Südharz

Im Landkreis Mansfeld-Südharz gibt es einen ersten Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Wie der Landkreis auf seiner Internetseite mitteilte, handelt es sich um einen 79 Jahre alten Mann, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob die Person an Vorerkrankungen litt. Der Mann sei bereits am Wochenende verstorben. Die Zahl an Toten Sachsen-Anhalt, die in Verbindung mit dem Coronavirus stehen, steigt damit auf acht.

05:42 Uhr | Sachsen-Anhalt gegen Alleingang bei Corona-Kontaktsperren

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, spricht während seiner Regierungserklärung im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
Ministerpräsident Haseloff will sich in der Corona-Krise eng mit anderen Bundesländern abstimmen. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff ist gegen einen Alleingang des Landes, wenn es um die Verlängerung der Kontaktsperren geht. Er kündigte an, gemeinsam mit den anderen Ländern werde im Laufe der Woche über eine Verlängerung entschieden. Das Kontaktverbot läuft in Sachsen-Anhalt nach derzeitigem Stand am kommenden Sonntag aus, es wird allerdings mit einer Fortführung gerechnet. Haseloff sagte im Landtag, zwar würden die Beschränkungen bereits erste Effekte zeigen. Diese Effekte seien aber zu klein, um eine Lockerung der Beschränkungen zu rechtfertigen. Auch die zunächst bis zum 19. April befristeten Schließungen von Kitas, Schulen, Restaurants und Läden sollen demnach zunächst weiterlaufen.

Gut zwei Wochen nach Inkrafttreten der ersten Ausgangsbeschränkungen will die Landesregierung heute Nachmittag den Stand der Corona-Pandemie in Sachsen-Anhalt erläutern. Das Saarland und Bayern haben die Ausgangsbeschränkungen wegen des Corona-Virus bereits auf eigene Faust verlängert. Brandenburg und Sachsen wollen heute folgen.

05:18 Uhr | Corona-Daten-Update: Der Blick auf die Zahlen

Zum Montagabend ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt auf 682 gestiegen (Stand 17.51 Uhr). Nach Schätzungen des Sozialministeriums sind bislang 162 Infizierte im Land wieder genesen.

Im Corona-Daten-Update werden die Daten jedoch nicht nur trocken wiedergegeben, die Kollegen ordnen sie für Sie ein und versuchen auch zu erklären, vor welchen Problemen Datenjournalisten z.B. in puncto Vergleichbarkeit von Informationen stehen. Seit gestern will sich das Update übrigens noch stärker auf die regionalen Entwicklungen der Corona-Krise konzentrieren:

05:01 Uhr | Die Entwicklungen des Montags

Guten Morgen! Heute ist Dienstag, der 31. März 2020. Im Newsblog hält MDR SACHSEN-ANHALT Sie auch heute über das Neueste zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen der Corona-Krise am Montag in Sachsen-Anhalt können Sie in unserem Newsblog von gestern nachlesen:

Quelle: MDR/fl,olei,pat

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. März 2020 | 17:00 Uhr

2 Kommentare

harzer vor 8 Wochen

War heute zur med. Fußpflege ( Diabetes), Die Dame bekommt keine Handschuhe sowie Mundschutz geliefert! Sie muss Ihre Praxis dann schließen, wenn sie keine Lieferung bekommt! Was sagen die verantwortlichen dazu? Laut Umfragen ist doch alles Topp, nein ist es nicht !

ElBuffo vor 8 Wochen

Hm, ich kenne keine einzige Umfrage, nach der alles topp ist. Aber Grunde ist es schon so. Es fehlt eben nur am allerbanalsten.

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