Newsblog | 06.04.2020 Fast 1.000 Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es fast 1.000 bestätigte Corona-Infektionen. Schätzungsweise ist etwa die Hälfte der Patienten aber wieder genesen. Und: Ab heute Abend ist die elftägige Quarantäne in Jessen und Schweinitz aufgehoben. Diese und weitere Entwicklungen im Newsblog.

Reagenzgläser mit der Beschriftung COVID-19
Bildrechte: MDR/imago images/photothek

Das Wichtigste am Montag

19:00 Uhr | Blogende

Wir beenden den Blog für heute. Danke, dass Sie reingeklickt haben. Wir sind morgen wieder für Sie da.

18:59 Uhr | Friseure kritisieren Soforthilfen der Landesregierung

Die Friseurinnung Bernburg/Köthen kritisiert die Soforthilfen des Landes für Kleinunternehmer. Vorstandsmitglied Katrin Bischoff-Haeniche sprach am Montag bei MDR SACHSEN-ANHALT von einer Mogelpackung. Die Hilfen deckten zwar die Kosten für die Beschäftigten, nicht aber die eigenen Lebenshaltungskosten. Natürlich freue man sich, dass die Angestellten, sozial Schwachen oder auch Migranten weiterhin ihr monatliches Einkommen erhielten. Gleichzeitig frage man sich aber als momentan nicht arbeitender Unternehmer, ob man nun ein Mensch vierter Klasse oder einfach nur von der Politik vergessen worden sei. Jahrelang habe man Steuern abgeführt. Aber jetzt in dieser schweren Krise bekomme man null Euro.

Wir fordern unsere Landesregierung auf, dieses Problem ernstzunehmen und zu lösen, damit wir als Handwerksbetriebe auch in Zukunft noch existieren können.

Katrin Bischoff-Haeniche, Vorstandsmitglied der Friseurinnung Bernburg/Köthen

18:53 Uhr | Grüne fordern 1.500 Euro Sonderzahlung für Pflegepersonal

Cornelia Lüddemann, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalts
Cornelia Lüddemann, Fraktionschefin der Grünen Bildrechte: dpa

Die Grünen in Sachsen-Anhalt fordern eine finanzielle Entschädigung für die Mitarbeiter im Pflegebereich. Fraktionschefin Cornelia Lüddemann teilte mit, aktuelle Hilfsprogramme hätten derzeit die Wirtschaft und die Einrichtungen der Gesundheitsversorgung im Blick. Nun sei es an der Zeit, dass die Menschen im Gesundheitswesen selbst in den Fokus rücken. Dazu schlägt die Grünen-Fraktion eine steuerfreie Sonderzahlung des Bundes in Höhe von 1.500 Euro pro Person vor. Diesen Vorschlag hatte auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gemacht. Pflegekassen und Arbeitgeber zeigten sich für solche Zahlungen offen.

18:45 Uhr | Merkel: Aktuelle Einschränkungen werden restlos zurückgenommen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Deutschen für die Einhaltung der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie gedankt. Merkel sagte, dadurch leiste man einen Beitrag, um Menschenleben zu retten und Pflegepersonal das Leben zu erleichtern. Merkel stellte zudem klar, dass alle aktuellen Einschränkungen in der Freiheit der Bürger restlos zurückgenommen werden. Ein Datum dafür sei aber noch nicht abzusehen. Den Unternehmen im Land sagte die Kanzlerin unter bestimmten Bedingungen außerdem eine hundertprozentige Absicherung möglicher Bankkredite zu. Merkel zufolge hat die aktuelle Situation auch gezeigt, dass Deutschland eine bessere Eigenproduktion für Schutzbekleidung braucht. 

18:27 Uhr | 14-tägige häusliche Quarantäne für Rückkehrer

Wer nach einem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückkehrt, muss sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Das hat das Corona-Krisen-Kabinett beschlossen. Die Regelung gilt ab kommendem Freitag für Menschen, die mehrere Tage im Ausland verbracht haben. Ausgenommen sind Berufspendler, Lkw-Fahrer und medizinisches Personal. Die Kontrolle darüber übernehmen die Bundesländer.

18:13 Uhr | Fast 1.000 Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt ist auf 989 Fälle gestiegen (Stand 15:19 Uhr). Das hat das Sozialministerium mitgeteilt. 107 Menschen werden demnach im Krankenhaus behandelt. Die gute Nachricht: Schätzungsweise sind 422 Personen wieder genesen. Damit hat knapp die Hälfte der Erkrankten das Virus überwunden.

17:58 Uhr | Segelflug-WM in Stendal abgesagt

Die für Juli geplante Segelflug-WM in Stendal ist abgesagt worden. Das teilte der Dachverband der Luftsportverbände mit. Man habe den Wettbewerbskalender auf kommendes Jahr verschoben. Über die Gastgeberorte werde noch entschieden. Die deutsche Rangliste sei bis auf Weiteres geschlossen.

17:45 Uhr | Quarantäne-Kunst oder wenn alte Gemälde lebendig werden

Not macht erfinderisch. Kreativität und Langeweile auch. Das zumindest zeigen die Kunstwerke, die seit kurzem auf dem niederländischen Instagram-Account "Tussen Kunst & Quarantaine" erscheinen. Dort können User mit Hilfe von drei Gegenständen weltbekannte Gemälde – von Frida Kahlo bis van Gogh – nachstellen und dann hochladen. Der Vergleich der Kunstwerke ist beeindruckend und lohnt sich – auch wenn man nicht mitmacht.

17:23 Uhr | Mitarbeiter im Krankenhaus Gardelegen positiv auf Corona getestet

Im Krankenhaus Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel sind drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT waren sie Pflegekräfte auf der Corona-Station und sind inzwischen in häuslicher Quarantäne. Vorsorglich hat die Klinikleitung alle Mitarbeiter testen lassen. Notfallpatienten aus der Altmark und dem Landkreis Börde werden sicherheitshalber in anderen Krankenhäusern behandelt. Corona-Patienten und Verdachtsfälle werden weiterhin in Gardelegen aufgenommen.

16:54 Uhr | Unternehmer spenden Mahlzeiten für Helfer in Corona-Krise

Im Rahmen der Initiative "Kochen für Helden" wollen acht Magdeburger Unternehmer kostenfreie Mahlzeiten an die Menschen ausliefern, die während der Corona-Krise einen erheblichen Beitrag zum Alltag leisten. Wie es von den Initiatoren hieß, sollen am Mittwoch die ersten warmen Essen zu Institutionen wie Arztpraxen, Feuerwehren und Supermärkten gebracht werden. Bestellungen werden bis zum Abend des Vortags entgegengenommen. Bis Ostersonntag bliebe die Küche durch Eigenmittel warm, danach seien die Köche auf Geld- und Sachspenden angewiesen, hieß es weiter.

In vielen deutschen Städten engagieren sich immer mehr Gastronomen für "Kochen für Helden", darunter die Starköche Tim Raue und Tim Mälzer sowie der Harzer Sternekoch Robin Pietsch.

16:28 Uhr | Frühjahrsputz trotz(t) Corona in Wernigerode

Zwei Männer knien neben Müllsäcken
Mitarbeiter der Stadt Wernigerode beim Frühjahrsputz Bildrechte: Stadt Wernigerode

Auch wenn in diesem Jahr in Wernigerode die städtische Grundreinigung wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, haben sich doch ein paar Enthusiasten zu einer Putzaktion zusammengefunden. So kümmerten sich vor allem die Städtischen Erzieherinnen und Erzieher um die anfallenden Arbeiten. Unterstützt wurden sie von einigen Kindern, die so eine kleine Abwechslung im Rahmen der Notbetreuung hatten. Auch wenn die Aktion mit den allseits bekannten Corona-Einschränkungen verbunden war, konnten die Frauen und Männer so manchen Müllsack füllen.

16:14 Uhr | Alternative Angebote für Christen zum Osterfest

Ostern ist das älteste und das wichtigste Fest im Christentum. Das Verbot von Gottesdiensten mit Publikum in der Corona-Krise wiegt rund um das Osterfest umso schwerer. Doch viele Gemeinden setzen auf alternative geistliche Formate, die die gemeinsamen Gottesdienste so gut es geht ersetzen sollen. Eine Übersicht.

15:56 Uhr | Hochschule Magdeburg-Stendal testet Online-Lehrbetrieb

Die Hochschule Magdeburg-Stendal testet seit Montag ihren Lehrbetrieb per Internet. Pressesprecher Norbert Doktor sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es gehe um Verlässlichkeit. Die Studierenden dürften nicht unter der aktuellen Situation leiden. Allerdings könnten nicht alle Seminare ins Netz verlegt werden. Vor allem praktisch orientierte Studiengänge müssten momentan ausfallen. Die nächsten zwei Wochen würden zeigen, was funktioniere und was verbessert werden müsse.

15:37 Uhr | Positivtrend in Halle

In Halle dauert es inzwischen zehn Tage, bis sich die Zahl der Corona-Infizierten verdoppelt hat. Diesen Positiv-Trend hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) heute verkündet. Aufgrund der Entwicklung erwägt die Stadt, den Katastrophenfall aufzuheben – allerdings nur, wenn der Trend weiter rückläufig ist. Zu Beginn der Pandemie hatten sich die Zahlen noch alle zwei Tage verdoppelt.

Insgesamt gibt es in Halle den Angaben zufolge inzwischen 217 Infizierte, 59 Menschen sind wieder genesen. Zuletzt wurde demnach auch ein Mitarbeiter der Pforte der JVA Halle positiv getestet. Der Mann habe keinen Kontakt zu Gefangenen gehabt, allerdings zu Mitarbeitern. Die Kontaktpersonen sollen nun ebenfalls getestet werden.

15:22 Uhr | Zehnkämpfer Rico Freimuth als Einkaufshelfer unterwegs

Ungewöhnliche Zeiten erfordern manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen. So auch in Halle, wo Spitzensportler Rico Freimuth als Einkaufshelfer unterwegs ist. Statt Training mit Speer und Kugel, schleppt der Zehnkämpfer aktuell Einkaufstaschen mit Lebensmitteln. Damit gehört der 32-Jährige zu einem Einkaufsteam, das der SV Halle ins Leben gerufen hat. Der Service ist vor allem für ältere und hilfsbedürftige Menschen gedacht. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Vereins.

Ich gehe sehr gerne Lebensmittel einkaufen, weil ich auch sehr gerne koche. Von daher ist das kein Aufwand. Das mache ich gerne.

14:58 Uhr | Digitaler Krankenbesuch in Wittenberger Krankenhaus

Patienten im Evangelischen Krankenhaus "Paul Gerhard Stift" in der Lutherstadt Wittenberg können seit heute mit ihren Angehörigen per Computer reden. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT hat die Klinik dafür zehn Tablets angeschafft. Wer mit einem Patienten sprechen möchte, muss sich vorher dafür telefonisch bei der Klinik anmelden. Dann wird eine Zeit für den digitalen Krankenbesuch festgelegt. Auf der Internetseite der Klinik kann man auch eine elektronische Postkarte schreiben. Diese wird ausgedruckt und dem jeweiligen Patienten gebracht.

14:39 Uhr | Innenminister Stahlknecht kritisiert Tumulte in ZASt in Halberstadt

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht
Innenminister Stahlknecht: dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen ausgeschlossen Bildrechte: MDR/Collage/Florian Leue/dpa

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat die Tumulte am Wochenende in der Zentralen Anlaufstelle für Asylsuchende (ZASt) in Halberstadt verurteilt. Stahlknecht sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Montag, man stehe in Deutschland und Sachsen-Anhalt wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor immensen und sehr einschneidenden Herausforderungen. Die könne man als Gesellschaft nur gemeinsam bewältigen. Oberste Priorität habe die Gesundheit aller Menschen im Land. Dazu zählten auch diejenigen, denen wir als Gastgeber Schutz gewährten. Stahlknecht sagte aber auch: "Ich habe kein Verständnis dafür, dass Missfallen, zum Beispiel weil das Essen nicht geschmeckt hat, tumultartig und aggressiv zum Ausdruck gebracht wird. Eine sofortige dezentrale Unterbringung, wie nun gefordert, bleibt aus fachlicher Sicht ausgeschlossen. Die Diskussion halte ich momentan für deplatziert." 

Am Wochenende war es in Halberstadt wegen der Ausgangsbeschränkungen zu Auseinandersetzungen mit dem Wachpersonal gekommen. 30 der mehr als 800 Bewohner in der ZASt sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Unterkünfte stehen unter Quarantäne.

14:17 Uhr | Sonntagswetter in Magdeburg: Ordnungsamt registriert kaum Verstöße

Bei den Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei hielten sich auch am Sonntag die Verstöße gegen die sogenannte Eindämmungsverordnung in Grenzen. Laut Mitteilung der Stadt trafen die Einsatzkräfte lediglich ab dem Nachmittag auf Gruppierungen von Jugendlichen, die sich jedoch beim Anblick der Ordnungshüter  zerstreuten. Bis 22 Uhr wurden 189 Spielplätze, 187 gastronomische Einrichtungen sowie 226 Grünflächen und Versammlungsorte kontrolliert. Neun Mal wurden Personalien aufgenommen.

13:51 Uhr | Corona-Zahlen-Update aus Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Infizierten mit dem Sars-Cov-2-Virus ist in Sachsen-Anhalt weiter gestiegen. Aktuell wurde der neuartige Coronavirus in insgesamt 982 Fällen (Stand: 10:45 Uhr) nachgewiesen. Die Zahlen des Sozialministeriums beinhalten sowohl rund 425 Infizierte, die wieder genesen sind, als auch zwölf Todesfälle. Im Krankenhaus befinden sich demzufolge derzeit 100 Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind.

13:33 Uhr | Quarantäne in Jessen wird aufgehoben

In Jessen im Landkreis Wittenberg wird die Quarantäne aufgehoben. Bürgermeister Michael Jahn (SPD) sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Montag, der Landrat habe die Verfügung zur Abriegelung der Stadt ab heute Abend 20 Uhr aufgehoben. Dann würden alle Sperren abgebaut, damit ab Dienstag alle Durchfahrten frei seien. Jahn bittet die Einwohner aber, Montagabend noch zu Hause zu bleiben, wenn man nicht zur Arbeit müsse.

"Wir haben in den letzten elf Tagen bemerkt, was es bedeutet, wenn man Jessen und Schweinitz abriegelt. Das hat an vielen Stellen richtig wehgetan. Wir gehören eben alle zusammen. Bleibt weiter so besonnen und vernünftig wie bisher, damit der Virus nicht weiter verbreitet wird. Die Kontaktbeschränkungen vom Land Sachsen-Anhalt bleiben nach wie vor erhalten und müssen eingehalten werden."

13:02 Uhr | Meisterschaftsgipfel im Schach erst im August

Das wichtigste nationale Ereignis für Schachspieler in Deutschland geht in diesem Jahr in Magdeburg über die Bühne. Aus dem für Anfang Mai geplanten Event wird wegen der Coronavirus-Pandemie allerdings nichts. Allerdings gibt es nun einen neuen Termin: Der Meisterschaftsgipfel des Deutschen Schachbundes soll Anfang August ausgetragen werden. Das hat Präsident Ullrich Krause am Montag mitgeteilt – und sich gefreut, dass nun endlich Klarheit herrsche. Neuer Termin ist vom 13. bis 23. August im Maritim-Hotel in Magdeburg.

Schachbrett
Der Meisterschaftsgipfel im Schach in Magdeburg geht nun erst im August über die Bühne. (Archivfoto) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

12:27 Uhr | Ausstellung im Livestream erleben

Wegen der Corona-Krise sind auch Museen und andere Kultureinrichtungen geschlossen. Wer trotzdem nicht auf Kultur verzichten möchte, kann einerseits den Newsletter unserer Kulturredaktion abonnieren (mit ganz viel mitteldeutscher Kultur für zu Hause) – oder andererseits eine virtuelle Führung durch die Ausstellung "Geschmeide" der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Halle ansehen. Deren Leiterin Manon Bursian wird laut Ankündigung gemeinsam mit dem renommierten Schmuckkünstler Georg Dobler durch die Ausstellung führen und jedes Ausstellungsstück vorstellen. Zuschauer können sogar Fragen stellen.

Die virtuelle Führung ist für Donnerstag, 9. April, 19 Uhr geplant und wird hier gestreamt.

11:58 Uhr | Eine einsame Rolle Klopapier

Klopapier ist für manchen das neue Gold. Das zeigen all die Hamsterkäufe und in der Folge ständig leere Regale. In Berlin hat sich jemand daraus einen Scherz gemacht – und eine der begehrten Rollen vor dem Bundesinnenministerium abgelegt. Wir gehen davon aus, dass sie inzwischen nicht mehr dort liegt. Klopapier-Jäger gibt es schließlich überall.

11:40 Uhr | Renten sind sicher

Rentner müssen in der Corona-Krise vorerst nicht mit finanziellen Einbußen rechnen. Das hat die Präsidentin der Deutschen Versicherung, Gundula Roßbach, im "Tagesspiegel" betont. Roßbach sagte, sie erwarte bei den Beitragseinnahmen ein "überschaubares Minus". Wenn Menschen in Kurzarbeit wechselten, zahle die Bundesagentur für Arbeit weiter Beiträge in die Rentenversicherung. Außerdem gehe man mit Rücklagen von rund 40 Millionen Euro finanziell gut ausgestattet in die Krise.

11:19 Uhr | Mathe und der Haushalt

Unserem Kollegen Stephan Schulz geht es wie vielen Eltern: Weil die Schulen dicht sind, müssen Mutti und Vati kurzerhand als Ersatzlehrer her.

In unserem Haushalt eröffneten wir ganz offiziell und feierlich zwei Ersatzschulen. Meine Frau wurde Direktorin am häuslichen Gymnasium, das sich im Kinderzimmer meiner Tochter befindet. Ich schlüpfte in die Rolle des Grundschullehrers und unterrichte meinen Sohn, der im Vergleich zu seiner Schwester eindeutig die cooleren Aufgaben erledigen muss.

Stephan Schulz Redakteur bei MDR SACHSEN-ANHALT

Das ist gewiss nicht einfach. Stephan Schulz hat aber bemerkt, dass sein Jüngster auf einmal sogar im Haushalt mithilft. Vom neuen Alltag in der Corona-Krise berichtet er in der dritten Ausgabe seiner Kolumne "Corona, voll verpöhnt!" Lesetipp.

10:53 Uhr | Bei Zahnschmerzen nicht sofort in die Praxis gehen

Das Coronavirus hat Folgen für die rund 1.400 Zahnarztpraxen in Sachsen-Anhalt. Sie sind bis auf wenige Ausnahmen geöffnet – und müssen ihre Arbeit natürlich ebenfalls verändern. Darauf hat jetzt die Zahnärzte-Kammer in Sachsen-Anhalt hingewiesen. Demnach wird neben den ohnehin hohen Hygienestandards nun darauf geachtet, die Vergabe von Terminen zu optimieren, Abstand zu halten und zusätzliches Desinfektionsmittel bereitzustellen.

Was Patienten laut Zahnärztekammer tun sollten

Schreckensbild für einige Patienten: Der Zahnarzt beginnt mit der Arbeit
Viele Zahnärzte arbeiten trotz der Corona-Krise weiter – sorgen aber für verstärkten Schutz. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

  • Wer Zahnschmerzen hat, sollte nicht sofort zum Zahnarzt gehen, sondern vorher anrufen.
  • Wer Symptome wie Husten, Fieber oder Atemnot zeigt und Probleme mit den Zähnen hat, sollte die Praxis auch in Notfällen nicht betreten – sondern telefonisch das weitere Vorgehen absprechen.


Die Kammer fordert weiter, dass die Zahnärzte dringend Nachschub bei Mund-Nase-Masken, Handschuhen und Desinfektionsmittel bekommen. Auch müssten Zahnärzte schnell unter einen finanziellen Schutzschirm gestellt werden, weil auch die Praxen mit Einkommenseinbußen zu kämpfen hätten.

10:26 Uhr | Volksbegehren: Unterschriften sammeln quasi unmöglich

In Sachsen-Anhalt läuft ein Volksbegehren für mehr Lehrer. Nötig sind fast 165.000 Unterschriften. Deren Sammlung gestaltet sich jetzt in der Corona-Krise logischerweise schwierig. Kontaktverbot und Abstandsgebot machen das Sammeln von Unterschriften nahezu unmöglich. Eine der Initiatoren – die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) – will deshalb jetzt eine Verlängerung der Frist erreichen. Aus dem Innenministerium gibt erste vorsichtige positive Signale. Hier ist die Ganze Geschichte.

10:08 Uhr | Arbeitnehmer können sich länger telefonisch krankschreiben lassen

In Sachsen-Anhalt können sich Arbeitnehmer in der Corona-Krise auch weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Eigentlich wäre eine vierwöchige Sonderregelung dazu heute zu Ende gegangen. Sie wurde aber verlängert – bis 23. Juni. Bis dahin ist es nun möglich, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, wenn man Erkältungssymptome hat. Statt anfangs einer Woche, können Hausärzte die Patienten bis zu zwei Wochen krankschreiben. Die Krankenkassen sprechen von einem Ansturm auf die neue Regelung.

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Krankenschein beantragen?! Wer Erkältungssymptome hat, kann das in der Corona-Krise auch telefonisch. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

09:53 Uhr | Gedenken an Massaker von Isenschnibbe abgesagt

In Gardelegen ist die für Montag geplante Eröffnung einer Dauerausstellung zum Massaker an der Feldscheune Isenschnibbe abgesagt worden. Eigentlich war dazu auch Bundespräsident Steinmeier erwartet worden. Zum 75. Jahrestag des Massakers mit mehr als 1.000 Toten hatten auch Familienangehörige der Überlebenden und Ermordeten sich angekündigt. "Das hatten wir uns als riesengroßes Highlight vorgestellt", sagte Kai Langer von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Über den Hashtag #Gardelegen45 soll in sozialen Netzwerken auf das Geschehen vor 75 Jahren zurückgeblickt werden.

Das Massaker von Isenschnibbe Mehr als 1.000 KZ-Häftlinge mussten kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges nach der Evakuierung mehrerer Konzentrationslager einen sogenannten Todesmarsch antreten. In der Nähe des Gutes Isenschnibbe wurden sie in eine Scheune gesperrt, die am Abend des 13. April 1945 angezündet wurde. Häftlinge wurden erschossen.

09:29 Uhr | Freiwillige halten Betrieb der Tafel am Laufen

Viele Tafeln in Sachsen-Anhalt haben es aktuell nicht leicht. Die Lebensmittel-Spenden gehen zurück, außerdem scheiden viele Helferinnen und Helfer aus, weil sie zur Risikogruppe gehören – oder die Tafelbetreiber kein Risiko einer Ansteckung eingehen wollen. Umso schöner, wenn es dann Meldungen wie diese gibt. In Quedlinburg sorgen freiwillige Helfer jetzt dafür, dass Bedürftige weiterhin versorgt werden.

09:08 Uhr | Tiger in New York positiv auf Corona getestet

In einem Zoo in New York ist zum ersten Mal ein Tiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der zoologische Garten im Stadtteil Bronx mitteilte, leidet das vier Jahre alte Weibchen an einem trockenen Husten. Die Raubkatze werde sich aber wieder erholen. Die Infektion sei die erste weltweit bei einem Tiger. Auch sei in den USA bislang noch in keinem Fall das Coronavirus bei einem Tier nachgewiesen worden. In den Staaten gibt es mehr als 300.000 Infektionen mit dem Coronavirus, allein in New York sind es knapp 68.000.

Mehr Corona-Nachrichten aus Deutschland und der Welt gibt es im Ticker von MDR AKTUELL.

08:59 Uhr | Coronavirus-Pandemie sorgt für weniger Straftaten

Ein Babyschnuller liegt auf dem Boden
Mehr häusliche Gewalt wegen der Pandemie? Die Zahlen zeigen eine Tendenz, es fehlen aber Vergleichswerte. Bildrechte: imago/Jochen Tack

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der erfassten Straftaten in den ersten Wochen der Coronavirus-Pandemie zurückgegangen. Das zeigen Statistiken der Polizei, die das Innenministerium MDR SACHSEN-ANHALT zur Verfügung gestellt hat. Endgültig einschätzen lassen sich viele dieser Zahlen aber erst, wenn Vergleichswerte aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik vorliegen.

Die folgenden Zahlen basieren auf den bei den Polizeiinspektionen eingegangenen Anzeigen. Deren Zahl ist deutlich gesunken – von 3.609 Fällen in der Woche bis 15. März auf 2.889 Fälle zwei Wochen später.

Laut Statistik...


  • ...ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Straßenkriminalität deutlich gesunken. Grund ist, dass Bars, Diskos und viele andere Einrichtungen geschlossen sind – und weniger Alkohol in der Öffentlichkeit getrunken wird.
  • ...gibt es außerdem weniger bekannt gewordene Diebstähle. Das hänge damit zusammen, dass ein Kontaktverbot gilt – und viele Läden dicht sind. Laut Innenministerium muss aber noch abgewartet werden, ob im Gegenzug nicht die Zahl der Einbrüche, zum Beispiel in Keller, steigt.
  • ...die Zahl der festgestellten Verkehrsunfälle gesunken.
  • ...gibt es allerdings mehr Fallzahlen, wenn es um Gewalt "in engen sozialen Beziehungen" geht. Inwieweit das mit den verhängten Quarantänezahlen zusammenhängt, sei aber noch nicht endgültig klar. Die Zahlen schwankten regelmäßig.

08:31 Uhr | Bau neuer Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna stockt

Auf einer der größten Baustellen Mitteldeutschlands kommt es wegen der Coronavirus-Pandemie zu Verzögerungen. Der Bau der Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna stockt, weil Mitarbeiter aus Osteuropa fehlen. Sie können nicht nach Deutschland einreisen. Wegen der Krise arbeitet deshalb nur Stammpersonal auf der Baustelle und nicht bis zu 1.300 Bauarbeiter und Handwerker wie geplant. Der Investor, der knapp eine halbe Milliarde Euro in den Neubau investiert, hofft trotzdem, dass die Fertigstellung im Spätsommer gehalten werden kann.

Außenansicht einer im Bau befindlichen Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna
In Sandersdorf-Brehna wird eine neue Papierfabrik gebaut. Bildrechte: MDR/André Damm

Bis dahin greifen laut Investor harte Hygiene-Standards auf der Baustelle. Vor Dienstbeginn werde bei jedem Mitarbeiter die Temperatur gemessen.

08:03 Uhr | Politikwissenschaftler: Corona-Krise wird Sachsen-Anhalt mit am härtesten treffen

Die Corona-Krise wird ökonomisch wie auch gesellschaftlich einen erheblichen Schaden anrichten. Und vor allem Sachsen-Anhalt wird es im Bundesländervergleich mit am härtesten treffen.

Roger Stöcker Politikwissenschaftler
Portrait eines Mannes
Roger Stöcker ist Politikwissenschaftler. Bildrechte: MDR/Kan Nozawa

Die Worte des Politikwissenschaftlers Roger Stöcker von der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg klingen hart und vielleicht auch erst einmal paradox – schließlich gibt es bei uns vergleichsweise wenige Infektionen mit dem Coronavirus. Stöcker argumentiert in einem jetzt veröffentlichten Thesenpapier, dass Sachsen-Anhalt hinsichtlich seiner Wirtschaftskraft und des Wirtschaftswachstums aber seit Jahren zu den deutschen Schlusslichtern gehört.

Nach der Krise würden die Arbeitslosenzahlen steigen. Stöcker hat zudem den Lehrermangel und die schlechte finanzielle Ausstattung vieler Kommunen als Probleme ausgemacht. Beide Themen werden in Sachsen-Anhalt zwar angegangen und von der Regierung zu lösen versucht – in vielen Fällen aber noch ohne konkrete Ergebnisse.

Stöcker nennt aber auch einen Lichtblick: Sachsen-Anhalt sei wie kein anderes Bundesland seit 1945 mit Veränderungen konfrontiert worden. Es gebe einen gewissen Pioniergeist hierzulande. Das mache Hoffnung für die Krise jetzt.

07:43 Uhr | Crowdfunding für den MBC: Schon knapp 48.000 Euro gespendet

Die Basketballer vom MBC aus Weißenfels haben bei einem Crowdfunding bereits die Hälfte der erhofften 85.000 Euro gespendet bekommen. Das Geld kam innerhalb von zwei Wochen zusammen. Das Crowdfunding läuft noch bis 20. April.

Das Team um Trainer Silvano Poropat hat sich einiges einfallen lassen, um wegen fehlender Zuschauereinnahmen an Geld zu kommen. Fans können zum Beispiel für ein Abendessen mit dem Cheftrainer bezahlen. Über allem steht das Ziel, den Verein zu retten.

07:25 Uhr | Lehrerverband: Schlechte Schüler sollen Klasse freiwillig wiederholen

Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer
Die Schulen sind geschlossen. Nun fragen sich viele, wie danach wieder der Normalzustand erreicht werden soll. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Wer in der Schule schlechte Leistungen bringt, sollte wegen der Corona-Krise freiwillig die Klasse wiederholen. Das rät der Deutsche Lehrerverband. Die Empfehlung gelte aber nur für Schüler, bei denen das Erreichen des Klassenziels schon vorher unwahrscheinlich gewesen wäre, sagte Verbandspräsident Meidinger der Bild-Zeitung. Von Schulen verlangte Meidinger großzügige Regeln bei der Versetzung. Schulen müssten überlegen, wie sie wieder in den Normalzustand kommen könnten. Denkbar seien zusätzliche Förderkurse oder gekürzte Lehrplaninhalte.

07:13 Uhr | ZASt: Besseres WLAN, neue Hygiene-Artikel, zusätzliches Essen

Polizisten stehen vor der Zufahrt zur Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes Sachsen-Anhalt. Die Einrichtung steht wegen eines bestätigten Corona-Positivbefundes für zwei Wochen unter Quarantäne
In der ZASt in Halberstadt waren am Wochenende Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Bildrechte: dpa

Wir blicken an dieser Stelle noch mal in die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt: Dort hatte es am Wochenende ja Tumulte gegeben, die Polizei war im Einsatz. Ab dieser Woche soll es für die Bewohner der unter Quarantäne stehenden Einrichtung Verbesserungen geben, kündigte Denise Vopel vom Landesverwaltungsamt an. Die Bewohner können demnach bei einem zweiten Dienstleister zusätzliches Essen und Hygiene-Artikel bestellen, auch soll das WLAN verbessert werden.

30 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet Aus der ZASt in Halberstadt war vorletzte Woche der erste Corona-Fall bekannt geworden. Inzwischen ist die Zahl der infizierten Bewohner auf 30 gestiegen. Deshalb stehen auch die rund 800 anderen Bewohner der Einrichtung unter Quarantäne. Sie dürfen sich nicht frei auf dem Gelände bewegen.

Für die rund 190 Kinder sind weitere Sozialarbeiter engagiert und weiteres Spielmaterial gekauft worden. Dass es am Sonnabend einen Hungerstreik in der Einrichtung gegeben hat, hat das Landesverwaltungsamt nun zurückgewiesen.

Es gab keinen Hungerstreik. Einige Bewohner haben das Mittagessen verweigert, weil das aus ihrer Sicht nicht dem entsprach, was sie gerne hätten. Es hat ihnen einfach nicht geschmeckt. Und dabei ist es dann letztendlich geblieben. Die Abendversorgung ist ganz normal vonstatten gegangen. Und auch jetzt werden die Bewohner ganz normal versorgt.

Denise Vopel Landesverwaltungsamt

06:55 Uhr | Zoo Magdeburg: 400.000 Euro monatlich fehlen

In den Zoos und Tiergärten in Sachsen-Anhalt wird trotz der Corona-Krise gearbeitet. Schließlich müssen die Tiere weiterhin versorgt werden, außerdem stehen Aufräumarbeiten an. Die finanziellen Auswirkungen sind allerdings deutlich zu spüren: Allein dem Magdeburger Zoo fehlen einer Sprecherin zufolge monatlich rund 400.000 Euro an Einnahmen, in Aschersleben sind es rund 40.000 Euro. Auch das wegbrechende Geschäft zu Ostern sorgt in einigen Zoos für finanzielle Sorgen.

06:37 Uhr | Bauernverband erwartet bis Ende der Woche 1.500 rumänische Erntehelfer

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Weil viele Ländergrenzen dicht sind, fehlen Erntehelfer. Ab Montag nun können Landwirte ihren Bedarf an Erntehelfern beim Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin anmelden. Schon Ende der Woche sollen dann die ersten Helfer in Sachsen-Anhalt ankommen. Olaf Feuerborn vom Landesbauernverband geht davon aus, dass bis zu 1.500 Rumänen in Sachsen-Anhalt eintreffen. Vorige Woche hatte die Bundesregierung entschieden, Erntehelfer trotz der Corona-Krise unter strengen Auflagen ins Land zu lassen.

Erntehelfer arbeiten auf einem Feld
Schon Ende der Woche sollen Erntehelfer in Sachsen-Anhalt eintreffen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

06:19 Uhr | Massen-Gentest in Zahna auf unbestimmte Zeit verschoben

Eigentlich sollte es diesen Montag losgehen: Etwa 1.900 Männer ab 15 Jahren hätten eine Speichelprobe für einen Massen-Gentest abgeben müssen. Wegen des Coronavirus wird daraus nichts: Der Gentest in Zahna im Landkreis Wittenberg wurde verschoben – auf unbestimmte Zeit, teilte die Polizei MDR SACHSEN-ANHALT mit. In einer ersten Stufe waren bereits von mehr als 70 Männern Proben genommen worden; die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Mit dem Massengentest will die Polizei ein Tötungsverbrechen an einem 77-jährigen Mann aufklären.

06:01 Uhr | Fast die Hälfte aller Corona-Patienten wieder gesund

In Sachsen-Anhalt waren – Stand Sonntagmittag – 958 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 99 von ihnen werden demnach im Krankenhaus behandelt. Die gute Nachricht: Nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums ist fast die Hälfte aller Corona-Patienten wieder genesen. Rund 400 Menschen haben das Virus demnach überwunden und sind gesund.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass sich bei der Verteilung kaum etwas geändert hat. Die meisten Infektionen gibt es weiterhin in Halle (211) und dem Landkreis Wittenberg (113), Schlusslicht bleibt der Altmarkkreis Salzwedel (19).

05:49 Uhr | Bundesregierung: Schutzausrüstung schnell besorgen

Ein Mann mit weißem FFP-Mundschutz
Derzeit gefragt, aber nur selten zu bekommen: FFP-Masken Bildrechte: imago images/Emmanuele Contini

Überall in Deutschland fehlt Schutzausrüstung, Lieferungen kommen nicht nach. Das soll sich schnell ändern, hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Abend im Ersten angekündigt. Die Bundesregierung will demnach noch heute Beschlüsse fassen. Einerseits soll versucht werden, Produktionskapazitäten für Schutzmasken in Deutschland aufzubauen. Andererseits soll mit attraktiven Preisen und Abnahmegarantien für Ware aus dem Ausland gesorgt werden. Scholz sagte, er habe den Eindruck, dass es schnell gelingen werde, große Mengen aus dem Ausland zu bekommen. Am Wochenende war in Berlin eine Lieferung von zwei Millionen Atemschutzmasken aus China eingetroffen.

05:36 Uhr | Einen guten Wochenstart für Sie alle!

Einen schönen Montagmorgen! Heute ist der 6. April 2020. Herzlich willkommen zu unserem Newsblog! Wir halten Sie auch in dieser Woche über alles Wichtige zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt auf dem Laufenden.

Zunächst der Überblick über das Wichtigste vom Wochenende:

Alle Entwicklungen vom Sonntag können Sie in unserem Newsblog von gestern nachlesen.

Übrigens: Die Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT startet nun in die vierte Woche im Homeoffice. Auch dieser Newsblog entsteht also wieder aus Arbeitszimmern in Magdeburg, Halle oder Stendal. Wenn Ihnen etwas auffällt oder Sie grundsätzliche Anmerkungen für uns haben, schreiben Sie gern einen Kommentar unter diesen Blog.

Quelle: MDR/ld,agz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 06. April 2020 | 05:00 Uhr

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