Newsblog | 16.04.2020 Notbetreuung für Kinder von Lehrern und Verkäufern möglich

Verkaufs- und Lehrerpersonal wird im Land als systemrelevant eingestuft, so dass die Kinder in die Notbetreuung dürften. Und: Ministerpräsident Haseloff verteidigt die weiterhin strikt gehaltenen Beschränkungen. Das und mehr im Newsblog.

Lehrerin zeigt Grundschülerin ein Geodreieck
Bildrechte: MDR/Viola Simank

Aktuelle Entwicklungen am Freitag:

Die wichtigsten Infos im Überblick:

19:00 Uhr | Blogende

Für heute verabschieden wir uns mit dem Newsblog von Ihnen und wünschen Ihnen einen guten Abend! Bleiben Sie schön gesund und wenn Sie mögen, können Sie morgen in den Freitagsnewsblog reinlesen. Zum Abschluss ein Lesetipp: Die neuen Kontaktbeschränkungen, die von Montag an bis zum 3. Mai gelten werden, bleiben weitgehend strikt und bieten nur leichte Lockerungen. MDR-SACHSEN-ANHALT-Reporter haben die Hauptpersonen der Reihe #miteinanderstark gefragt, wie sie die Tage aktuell erleben und wie sie das, was sich in den nächsten Wochen für sie ändern könnte, beurteilen.

18:46 Uhr | Die ersten Wochen mit dem neuartigen Coronavirus – eine Chronologie

Seit Wochen bestimmt der Coronavirus Sars-Cov-2 das Leben und den Takt des Alltags. Was zum Jahresende 2019 nur als Meldung eines neuartigen Virus und einer mysteriösen Lungenkrankheit aus China herüberschwappte, erreichte Deutschland und Sachsen-Anhalt zum Jahresbeginn 2020 ganz real. Die ersten Veranstaltungsverbote gab es im Land am 11. März, also vor gut einem Monat. Wie die Entwicklungen seither verlaufen sind, haben wir in einer Chronologie zusammengefasst.

18:29 Uhr | Stoffmasken – wie richtig tragen und waschen?

Während viele Menschen im Land ihre (manchmal alten, verstaubten) Nähmaschinen rausholten und begannen, Stoffmasken zu nähen, war es auf offizieller Ebene lange ein umstrittener Punkt: Maskentragen empfehlen oder nicht? Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet lange ab, aus Angst, die Leute würden sich dann nicht mehr an die Standards der aktuell extrem wichtigen Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten und Händewaschen halten. Doch mittlerweile wird das Tragen von Masken nun doch als unumgängliche zusätzliche Schutzmaßnahme angesehen und empfohlen, etwa beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Stadt Halle hat sie für den Wochenmarkt diese Woche zur Pflicht erklärt, außerdem gibt die Saalestadt aktuell täglich bis zu 300 Masken kostenlos an die Bevölkerung ab. Sie werden in den Quartiersbüros ausgegeben. Dabei handelt es sich um Stoffmasken. Die Stadt erwartet nun aber auch die erste Lieferung an Masken aus dem 3-D-Drucker, die an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein hergestellt wurden.

Wer erfahren will, wie solche Behelfsmasken richtig aufzusetzen, zu tragen und zu waschen sind, hier lang:

17:42 Uhr | Handwerkskammer Magdeburg: Friseure und Kosmetiker in Existenz bedroht

Die Handwerkskammer in Magdeburg hat die Maßnahmen der Landesregierung zur weiteren Eindämmung des Coronavirus begrüßt. Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg erklärte in einer Mitteilung: "Die Lockerungen sind richtig und für die hiesige Wirtschaft dringend notwendig." Doch kritisiert er zugleich, dass das Land seinen Gestaltungsspielraum innerhalb der Bund-Länder-Vereinbarung hätte stärker nutzen sollen.

In der Mitteilung der Kammer heißt es dazu:

Gerade selbständige Friseure, Kosmetiker und Fußpfleger müssen auf Grund des Beschäftigungsverbotes einen existenzbedrohenden Verdienstausfall hinnehmen.

Dabei könnten auch in diesem Bereich Vorkehrungen getroffen werden, damit Beschäftigte und Kunden ausreichend geschützt seien. Wichtig sei Planungssicherheit und dass sich die Perspektive eröffne, ab dem 4. Mai tatsächlich eine Öffnung dieser Bereiche umzusetzen.

17:17 Uhr | Crowdfunding-Aktion #gemeinsamfürdiewölfe erfolgreich gelaufen

Die Weißenfelser Basketballer vom Bundesligisten Syntainics MBC haben mit ihrer Crowdfunding-Aktion großen Erfolg. Bereits vier Tage vor Ablauf der Frist hat der Verein das Ziel von 85.000 Euro erreicht. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Die Zahl steigt dennoch weiter und die vierwöchige Rettungsaktion unter dem Motto #gemeinsamfürdiewölfe hat bislang rund 89.000 Euro (Stand: jetzt gerade) zusammengebracht. Vom Verein hieß es nun:

Über 540 Unterstützer haben dazu beigetragen, die Mission zu erfüllen. Der Dank des Clubs gilt allen Fans, Sponsoren und Supportern, die sich in dieser schwierigen Zeit ein Herz gefasst und sich außerordentlich für die Wölfe eingesetzt haben.

17:00 Uhr | Erntehelfer aus Rumänien erwartet

Am Flughafen Leipzig/Halle landen am Donnerstagabend Ernethelfer aus dem Ausland. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT kommen sie aus Cluj in Rumänien. Sie dürfen trotz der Corona-Pandemie dank einer Sondergenehmigung nach Deutschland einreisen. Nach der Landung werden sie von der Bundespolizei kontrolliert und vom Gesundheitsamt des Landkreises Nordsachsen auf Corona-Symptome untersucht. Außerdem wird die Körpertemperatur gemessen. In den nächsten 14 Tagen müssen die Erntehelfer erst einmal unter sich bleiben.

16:13 Uhr | Halle sagt Laternenfest ab

Halle sagt das Laternenfest ab, das wie üblich für das letzte Augustwochenende geplant war. Das hat der Krisenstab der Stadt am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mitgeteilt. Auch hier ist der Grund für die Absage die Corona-Pandemie. Am Mittwoch wurde bundesweit beschlossen, Großveranstaltungen bis Ende August zu verbieten. Daran will sich auch Sachsen-Anhalt halten, wie die Landesregierung am Donnerstag ebenfalls bei einer Pressekonferenz signalisierte.

Längst werden fast täglich viele für dieses Jahr geplante Veranstaltungen abgesagt. Zuvor hatte bereits Salzwedel das Hansefest von Anfang Juli abgesagt. Das Rathaus teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, es sei nicht sinnvoll, die Veranstaltung weiter in der Schwebe zu lassen. Händler und Schausteller brauchten Planungssicherheit und müssten sich auf Verträge verlassen können. Auch Gäste und Anwohner müssten wissen, was los sei. Nun konzentriere man sich auf das Hansefest im kommenden Jahr. Halle hatte vergangene Woche auch die Händel-Festspiele abgesagt.

Laternenfest am 26.08.2017 in Halle
Zum Laternenfest in Halle im August sind sonst Himmel und Menschen unterwegs. Das wird es 2020 nicht geben. (Archivbild) Bildrechte: MDR JUMP/Hagen Wolf

15:37 Uhr | Livestream mit Ministerpräsident Haseloff und Petra Grimm-Benne

Wie will Sachsen-Anhalt weiter in der Corona-Pandemie verfahren? Dazu wurden heute die Details bekannt gegeben. Hören Sie jetzt den Livestream zur Exit-Strategie der Landesregierung, wo Ihre Fragen beantwortet werden. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Petra Grimm-Benne live im Radio-Programm.

UPDATE: Hier ist die Aufzeichnung des Gesprächs mit Haseloff und Grimm-Benne zum Nachhören für Sie abrufbar.

15:10 Uhr | Notbetreuung für Kinder von Verkaufs- und Lehrerpersonal möglich

In Sachsen-Anhalt sollen nun auch Verkäuferinnen und Verkäufer wie auch Lehrerinnen und Lehrer als so genannte systemrelevante Berufe eingestuft werden. Das bedeutet, diese Berufsgruppen haben Anspruch auf die Notbetreuung für ihre Kinder. Bislang sind etwa Pflege- und medizinische Berufe berücksichtigt.

Darüber hinaus bleiben die meisten Kontaktbeschränkungen für Sachsen-Anhalt bestehen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte am Donnerstag: "Wir sind immer noch nicht auf der sicheren Seite." In Sachsen-Anhalt liege der Anteil der Risikogruppe an der Gesamtbevölkerung bei 35 Prozent, etwa wegen bestehender Vorerkrankungen. In Bayern und Baden-Württemberg seien das um die 24 Prozent. Daher schließe sich Sachsen-Anhalt trotz vergleichsweise geringerer Fallzahlen den weiterhin sehr strikten Maßnahmen an, auf die sich Bund und Länder am Mittwoch geeinigt hätten. Die entsprechende 4. Eindämmungsverordnung für Sachsen-Anhalt soll am heutigen Donnerstag unterschrieben werden.

Erste Lockerungen gibt es ab kommender Woche im Bildungsbereich, außerdem bei Geschäften mit einer Fläche von maximal 800 Quadratmetern.

Die vierte Eindämmungsverordnung, gültig ab 19. April, hier zum Nachlesen:

14:41 Uhr | Bisher 36.000 Anträge auf Soforthilfen im Land

Inzwischen liegen bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt mehr als 36.000 Anträge auf Soforthilfe vor. Das sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) zur Landespressekonferenz am Donnerstag. Die Zugangszahlen seien mittlerweile rückläufig, weil offenbar ein gewisser Sättigungsgrad erreicht sei.

Bewilligt sind den Angaben nach bislang rund 6.700 Anträge, mit durchschnittlich 9.400 Euro pro Antrag. Damit seien landesweit 63,2 Millionen Euro ausgezahlt worden. Das betrifft Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitern. Noch immer, betonte Willingmann, sei ein nicht unerheblicher Teil der Anträge unvollständig, etwa weil die Unterschrift fehlt. Laut Willingmann wurden rund 1.700 Anträge bereits zurückgesandt.

Zugleich kündigte der Minister an, dass noch in dieser Woche 40 Mitarbeiter aus den Landesministerien eingearbeitet werden, um die Antragsbearbeitung bei der Investitionsbank - mit bislang 200 Bearbeitern - ab kommender Woche zu unterstützen. "Natürlich wünscht man sich, es wäre alles noch viel schneller."

14:06 Uhr | Wie die Corona-Krise das Ehrenamt bei Sanierungsprojekten beeinflusst

Inzwischen engagieren sich 70 Menschen bei der Sanierung des Ravelin 2 - Teil der früheren westlichen Festungsanlage Magdeburgs. Doch die Corona-Krise hemmt das Projekt. "Unsere Kernkompetenz ist es, Menschen für diesen Ort zu begeistern, durch Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen. All das fällt für uns gerade komplett weg", sagt Rüdiger Stefanek vom Ravelin 2.

Damit brechen nicht nur die Einnahmequellen weg, auch das Vereinsleben ist nahezu zum Erliegen gekommen. MDR-Reporterin Kalina Bunk über die Ehrenamtler und wie sie die aktuelle Krise erleben.

13:34 Uhr | Deshalb bringen Corona-Schnelltests nichts

Das Bundesgesundheitsministerium warnt vor so genannten Antikörper-Tests, die angeblich nachweisen können, ob jemand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist oder nicht. Es gibt Firmen, die diese Schnelltests auf den Markt geworfen haben. Warum das Testergebnis trügerisch ist – unser mdrklärt:

13:05 Uhr | 1.260 bestätigte Sars-Cov-2-Fälle, geschätzt 815 Menschen genesen

In Sachsen-Anhalt ist inzwischen bei 1.260 Menschen der neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte das Sozialministerium (Stand: 10:33 Uhr) mit. Im Zusammenhang mit der Erkrankung Covid-19 wurden mittlerweile 28 Todesfälle verzeichnet. Den Schätzungen des Ministeriums zufolge – anders lässt sich das nicht angegeben, weil die Fälle nicht meldepflichtig sind – gelten bisher 815 Menschen als genesen. Der Überblick:

12:25 Uhr | Halles Bio-Markt öffnet wieder

In Halle gibt es heute wegen der großen Nachfrage einen zusätzlichen Bio-Abendmarkt. Normalerweise findet der Markt der regionalen Anbieter nur am jeweils ersten Donnerstag im Monat ab 16 Uhr auf dem Hallmarkt statt. Doch in Corona-Zeiten ist eben alles anders. Der enorme Zuspruch der Hallenser Anfang April beim Bio-Abendmarkt hat den unabhängigen regionalen Anbietern Mut gemacht: Mit dabei sein wird unter anderem der Westerhäuser Käsehof mit seinen Ziegenkäsespezialitäten. Es gibt frischen Salat von Biophilia aus Halle-Osendorf. Außerdem beweist die Biobäckerei Fischer aus Rothenburg, wie regionale Vernetzung geht: die Osendorfer Kartoffeln der Sorte Adretta werden im Kartoffelbrot verarbeitet und die Möhren von der Demeter Gärtnerei Midgard aus Quedlinburg sind wichtige Grundlage für das Rüblibrot der Rothenburger.

12:05 Uhr | Nächste Woche beginnen Vorbereitungen an den Schulen

An den Schulen in Sachsen-Anhalt wird es kommende Woche keinen Unterricht geben. Das hat das Bildungsministerium in Magdeburg mitgeteilt. Pressesprecher Stefan Thurmann sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag, möglich seien ab Montag lediglich Konsultationen für anstehende Prüfungen. Es gehe also um die 10. und 12.Klassen sowie Berufsschulen. Thurmann zufolge erarbeitet das Bildungsministerium derzeit einen Erlass, der am Freitagvormittag veröffentlicht werden soll. Die Schulen würden bereits jetzt informiert, damit sie sich unter anderem auf Hygienevorschriften vorbereiten könnten.

Bis dahin heißt es für Schüler und Eltern nach wie vor von zu Hause lernen. Allerdings hat der Online-Unterricht so seine Tücken. MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE-Reporterin, Tanja Ries, kann als betroffene Mutter ein Lied davon singen. Sie hat bei Ihren Recherchen festgestellt, wie unterschiedlich die virtuelle Schule gerade sein kann.

11:40 Uhr | Teilweise Öffnung von Geschäften: Handelsverbände sehen Wettbewerbsverzerrung

Von Handelsverbänden gibt es Kritik daran, Geschäfte nur teilweise zu öffnen. Der Handelsverband Deutschland spricht von Wettbewerbsverzerrung und Rechtsunsicherheiten. Der Textil-Handelsverband nannte die Vereinbarung, nur Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern zu öffnen, eine willkürliche Einteilung. Spätestens Anfang Mai solle es Grünes Licht für die Öffnung aller Geschäfte geben.

11:16 Uhr | 700.000 Euro: mehr Soforthilfen in Dessau-Roßlau

Die Stadt Dessau-Roßlau hat ihr Corona-Soforthilfeprogramm für Unternehmen, Solo-Selbständige, Künstler und Freiberufler aufgestockt. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT stehen nun statt 100.000 Euro insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung. Der Stadtrat hat das in einem vereinfachten Verfahren entschieden. Es gab keine Sitzung. Die Abstimmung erfolgte schriftlich. Neben dem städtischen Soforthilfe in Dessau-Roßlau gibt es auch das Förderprogramm des Landes, über das finanzielle Unterstützung bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragt werden kann.

10:54 Uhr | FCM plädiert für Saisonabbruch

Mario Kallnik, Geschäftsführer vom 1. FC Magdeburg, glaubt nicht an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 3. Liga. "Die Verlängerung des Kontaktverbots ist ein weiteres Argument für einen Saisonabbruch", sagte Kallnik der Volksstimme. Der FCM werde sich wie bisher an die Vorgaben der Behörden halten. Die Spieler sollen sich bis Anfang Mai weiterhin individuell fit halten.

Um die Drittliga-Saison bis Ende Juni zum Abschluss zu bringen, müsste der Spielbetrieb spätestens am 16. Mai wieder aufgenommen werden. "Dieser Termin ist aber nicht mehr haltbar, wenn wir erst ab dem 4. Mai wieder trainieren können", erklärte Kallnik. Laut Volksstimme hatten sich der Deutsche Fußball-Bund und die Drittligisten darauf verständigt, dass die Clubs für eine Saison-Fortsetzung mindestens drei Wochen Vorbereitungszeit brauchen. Dies sei durch die Verlängerung des Kontaktverbots nicht mehr gewährleistet.

Mario Kallnik
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Unsere Meinung ist klar. Im Sinne der Gesundheit und für das wirtschaftliche Überleben möglichst vieler Vereine wäre ein Abbruch der Drittligasaison die sinnvollste Lösung.

Mario Kallnik, Geschäftsführer FCM

Der FCM-Geschäftsführer glaubt, dass bei einer Saison-Fortsetzung "viele Vereine draufzahlen müssen und dadurch möglicherweise in noch größere Schwierigkeiten geraten".

10:36 Uhr | Keine Notschlachtungen in Zoos geplant

Die mitteldeutschen Tierparks und Zoos sehen bisher keinen Grund, wegen fehlender Einnahmen Tiere zu töten. Der Vorstand des Tierparks Bad Kösen, Scherling, sagte MDR AKTUELL, zwar fehle auch seinem Zoo Geld. Eine Schlachtung sei aber der allerletzte Schritt. Bevor es dazu komme, werde man versuchen, die Tiere an andere Einrichtungen zu vermitteln. Sollten doch Tiere eingeschläfert werden müssen, stünden die Exoten an letzter Stelle.

Auch der Tierpark Bernburg, der Zoo in Hoyerswerda und der Waldzoo in Gera teilten auf Anfrage mit, dass aktuell nicht geplant sei, Tiere zu töten. Die finanziellen Rücklagen würden vorerst ausreichen. Ein Tierpark in Neumünster hatte zuvor vor Zwangsschlachtungen gewarnt. Wegen der Corona-Pandemie sind Zoos bundesweit seit etwa einem Monat geschlossen.

10:15 Uhr | Gaststätten bleiben geschlossen: Verband findet es eine "Frechheit"

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Sachsen-Anhalt hat die Verlängerung des Corona-Kontaktverbots scharf kritisiert.

Dehoga-Landeschef Michael Schmidt sagte, dass die Gastronomie in den Beratungen offenbar gar kein Thema war, sei eine Frechheit. Der Verband habe auf Lockerungen gehofft, zumindest aber auf eine Perspektive. Er sehe keinen Unterschied zwischen der Ansteckungsgefahr in einem kleinen Geschäft und einem Restaurant. Gerade ältere Gastronomen erwägen Schmidt zufolge nun sogar, ihre Geschäfte gar nicht erst wieder aufzumachen.

Dehoga-Verbandspräsident Guido Zöllick erklärte dazu außerdem, dass die Betriebe die ersten waren, die geschlossen wurden, und sie sind nun die letzten, die wieder öffnen dürften.

09:53 Uhr | Oper Halle streamt Aufführungen im Internet

Opernfans aufgepasst! Die Oper Halle bringt ihre Aufführungen ab heute per Video-Stream zu den Zuschauern nach Hause. Den Auftakt macht Johannes Kreidlers "Mein Staat als Freund und Geliebte". Zunächst bis zum 7. Mai soll es jede Woche ein neues Angebot geben. Außerdem sind Online-Diskussionsrunden mit Künstlerinnen und Künstlern geplant.

09:29 Uhr | Erntehelfer aus Rumänien werden eingeflogen

Am Flughafen Leipzig-Halle landet am Donnerstag eine Passagiermaschine mit rumänischen Erntehelfern an Bord. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT ist die Ankunft nach 19 Uhr geplant.

Die Frauen und Männer sollen auch Landwirte in Sachsen-Anhalt unterstützen. Die Erntehelfer dürfen dank einer Sondergenehmigung trotz der Corona-Pandemie einreisen. Am Flughafen werden Sie zunächst von der Bundespolizei kontrolliert und von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes auf Symptome einer Corona-Infektion untersucht. Anschließend müssen sie zwei Wochen unter sich bleiben.

09:07 Uhr | Magdeburg: Arbeiten an Gleisbaustelle am City Carré gehen weiter

In der Magdeburger Innenstadt kann an der Gleisbaustelle am City Carré weitergearbeitet werden. Das haben die Verkehrsbetriebe mitgeteilt. Die Arbeiten waren vor anderthalb Wochen unterbrochen worden.

Wegen der Coronavirus-Pandemie darf derzeit auf Baustellen in Wohnhausnähe nicht nach Kampfmitteln gesucht werden. So sollen Evakuierungsmaßnahmen verhindert werden. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe haben für die Gleisbaustelle nun eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Das Gleisdreieck muss erneuert werden, weil es stark abgenutzt ist. Die Fertigstellung ist Mitte Juni geplant. Ob der Termin zu halten ist, ist unklar.

Hintergründe zur Baustelle:

08:45 Uhr | Leben in der Krise: Hilfe vom Supermarkt

In Schönhausen an der Elbe steht ein Schild, das auf kostenlose Lieferungen eines Supermarktes hinweist.
Ein Supermarkt in Schönhausen bietet seine Hilfe an. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

#miteinanderstark – das ist das Motto vieler Menschen in der Corona-Krise. Und dass es miteinander besser geht, das ist an vielen Orten in Sachsen-Anhalt zu sehen. Zum Beispiel in Schönhausen an der Elbe im Landkreis Stendal. Dort können Anwohner sich Lebensmittel von einem Supermarkt der Region liefern lassen. Kostenfrei und jeden Tag.

Weitere Bilder der Krise finden Sie hier:

Die Krise in Bildern Sachsen-Anhalt in Zeiten von Corona

Durch das Coronavirus ändern sich Leben und Alltag aller Menschen. Teils ergeben sich kuriose Szenen und Bilder. Ein Streifzug durch Sachsen-Anhalt in Zeiten der Krise.

Trainingsbereich im Fitnessstudio mit Absperrband gesperrt
Viele Fitnesscenter im Land dürfen wieder öffnen. Das erfolgt unter Auflagen: Jedes zweite Fitnessgerät ist abgesperrt und darf nicht genutzt werden. Einige Trainingszirkel sind eingezäunt, um die Wege der Sportler zu lenken. Bildrechte: MDR/Mario Köhne
Trainingsbereich im Fitnessstudio mit Absperrband gesperrt
Viele Fitnesscenter im Land dürfen wieder öffnen. Das erfolgt unter Auflagen: Jedes zweite Fitnessgerät ist abgesperrt und darf nicht genutzt werden. Einige Trainingszirkel sind eingezäunt, um die Wege der Sportler zu lenken. Bildrechte: MDR/Mario Köhne
Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses Freier Kunst- und Kulturakteure protestieren vor dem Landtag von Sachsen-Anhalt
Kulturschaffende haben am 27. Mai in Magdeburg eine Kunstaktion veranstaltet. Sie fordern finanzielle Unterstützung für freischaffende Künstler. Bildrechte: dpa
Ein Schild kurz hinter der Landesgrenze von Sachsen zu Sachsen-Anhalt, am Ortseingang Lützen, weist darauf hin: "Reisen aus touristischen Anlässen ins Land Sachsen-Anhalt sind untersagt!".
Während Ferienhäuser und -wohnungen seit dem 15. Mai wieder öffnen dürfen, bleibt das Einreiseverbot nach Sachsen-Anhalt aus touristischen Gründen weiter verboten. Spätestens mit der Fortschreibung der 6. Eindämmungsverordnung, die am 26.05.2020 im Kabinett beschlossen werden soll, wird es weitere Informationen geben, ab welchem Zeitpunkt wieder Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet nach Sachsen-Anhalt reisen können. Bildrechte: dpa
Mitarbeiterinnen des Burgenlandkreises bereiten sich in einem Zelt auf den Start des Corona-Screenings vor.
In einem eigens dafür aufgestellten Testzentrum in Weißenfels haben am 14. Mai Mitarbeiter des Burgenlandkreises mit Corona-Tests in der Belegschaft des Fleischkonzerns Tönnies begonnen. Bis zu 2.500 Mitarbeiter der drei Tönnies-Standorte in Weißenfels sollen in den kommenden Tagen auf das neuartige Virus getestet werden. Anlass der prophylaktischen Untersuchung waren Ausbrüche in Betrieben der Fleischwirtschaft in anderen Bundesländern. Bildrechte: dpa
 Zwei Schülerinnen aus dem Harz sitzen mit Mundschutz in einer Kabinengondel der Seilbahn in Thale.
Ein Stück Normalität ist in den Harz zurückgekehrt: Seit dem 10. Mai fahren die Kabinenbahn zum Hexentanzplatz und der Sessellift zur Rosstrappe wieder. In den Kabinen der Kabinenbahn müssen allerdings Mund-Nase-Masken getragen werden. Bildrechte: dpa
Vor einem geschlossenen Kino hängt eine leere Schautafel.
Heute kein Film: Dieses Kino am Stadtrand von Magdeburg bleibt wie viele andere in der Corona-Krise erst einmal noch geschlossen. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Plakat in Halle, das auf die Notlage der Gastronomen in der Corona-Krise aufmerksam macht
Gastronomen in Not: Dieses Banner hängt in Halle. Bildrechte: MDR/Fabian Brenner
Ballonfahrer Winfried Borchert aus Wernigerode (r) legt nach der Landung im Vorharzort Hessen seinen Heiߟluftballon vorsichtig auf die Seite.
Auch Ballonfahren ist – unter Einhaltung der Hygieneregeln – wieder gestattet. Diese Truppe im Harz war sicherlich eine der ersten nach der Lockerung des Kontaktverbots. Bildrechte: dpa
Besucher des Garteinreiches fahren im Wörlitzer Park auf Gondeln.
Am ersten Wochenende nach der Corona-Lockerung sind auch wieder viele Menschen ins Gartenreich Dessau-Wörlitz gekommen. Neben historischen Gebäuden wie dem Schloss Wörlitz und dem Schloss Oranienbaum sind auch die Gondeln auf den Kanälen in der Parkanlage wieder für Besucher geöffnet. Bildrechte: dpa
Ein Mitarbeiter der Bootsverleihstation am Wendefurther Stausee reinigt Boote, die aneinandergereiht auf dem Wasser liegen.
Sachsen-Anhalt bereitet sich auf die geplanten Lockerungen vor: Ab Mitte Mai darf der Tourismus für Einheimische wieder starten. Am Wendefurther Stausee im Harz werden schon mal die Boote für Ausflügler hergerichtet. Bildrechte: dpa
Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch
Auch für Fahrschullehrer Jens-Uwe Simonsen aus Magdeburg läuft der Betrieb wieder an. Nach Wochen Corona-bedingter Schließung darf er wieder Fahrschüler empfangen – jedoch nicht, ohne die geltenden Hygiene-Regeln zu beachten. Bildrechte: MDR/Hanna Lohoff
Anleger für Elbfähre
Weil sich Überfahrten wegen der Corona-Krise nicht rechnen, liegen seit Wochen viele Fähren an Land. So auch in Pretzsch im Landkreis Wittenberg. Ab 17. Mai soll der Fährbetrieb hier aber wieder aufgenommen werden. Bildrechte: MDR/André Damm
Spielplatz in Magdeburg
Absperrbänder adé: Landesweit dürfen Spielplätze wieder genutzt werden. Allerdings entscheiden die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte, welche Spielplkätze öffnen. Die Stadt Magdeburg zum Beispiel hat alle 128 Spielfächen wieder zur Nutzung freigegeben. Bildrechte: MDR/Frank Rugullis
Eine Infotafel vor einem grünen Gassthof.
 "Heinrichs" in Walternienburg (Anhalt) fiebert dem Ende der Gastronomie und Beherbergungssperre entgegen. Sie betreiben Café, Wirtschaft, Biergarten und Ferienwohnung am Elberadweg. Bildrechte: MDR/André Plaul
Ein gelbes Infoblatt hängt an einem Eingangstor.
Doch bislang ist wegen der Corona-Auflagen alles geschlossen. Bildrechte: MDR/André Plaul
Mitarbeiterinnen der Vereinigten Domstifter tragen im Dom St. Peter und Paul in Naumburg Mundschutz unter der weltbekannten Stifterfigur Uta von Ballenstedt neben ihrem Gemahl Ekkehard II. Markgraf von Meißen.
Nach achtwöchiger Schließung öffnet auch der Naumburger Dom wieder seine Tore. Allerdings sind für Besucher nun das Tragen von Mundschutz und die Angabe ihrer Kontaktdaten Pflicht. Bildrechte: dpa
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08:22 Uhr | Gewerkschaften: "Schulöffnungen richtiger Schritt"

Die Lehrergewerkschaft VBE in Sachsen-Anhalt sieht in der Wiedereröffnung der Schulen einen richtigen Schritt im Umgang mit der Corona-Krise. "Wir begrüßen, dass die Mahnungen der Lehrerverbände ernst genommen wurden", sagte der Vorsitzende des Landesverbands Bildung und Erziehung, Torsten Wahl. Zuvor hatte sich bereits die Bildungsgewerkschaft GEW Sachsen-Anhalt positiv über die zwischen Bund und Ländern getroffenen Beschlüsse hinsichtlich der weiteren Corona-Maßnahmen für Schulen geäußert.

Der VBE Sachsen-Anhalt mahnte zugleich, klare Regeln zu formulieren. Unter anderem müsse es praktikable Vorgaben geben, wie etwa Hygienekonzepte für die Schulen auszusehen hätten. So brauchten Schulleitungen und -träger präzise Informationen etwa über das eventuelle Tragen von Schutzmasken, über Desinfektionsmöglichkeiten oder die Vorgaben für die Unterrichtspausen.

08:05 Uhr | Viele Festivals abgesagt

Wegen des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August sind zahlreiche große Festivals abgesagt worden. Dazu zählt nach Angaben des Veranstalters auch das Highfield-Festival am Störmthaler See bei Leipzig. Betroffen sind außerdem das Hurricane, Southside, Deichbrand, Elbjazz, Limestone und M'era Luna.

Ob Inhaber bereits gekaufter Tickets ihr Geld zurückbekommen, ließ der Veranstalter zunächst offen.

07:42 Uhr | Konkrete Maßnahmen für Sachsen-Anhalt am Nachmittag

Die Landesregierung will am Vormittag die genaue Umsetzung der Maßnahmen und Lockerungen beschließen. Am Nachmittag will Ministerpräsident Reiner Haseloff gemeinsam mit Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne und Wirtschaftsminister Armin Willingmann die Öffentlichkeit über die genauen Konsequenzen informieren.

Übrigens: Wenn Sie Fragen zur Exit-Strategie der Landesregierung haben, können Sie diese heute bei MDR SACHSEN-ANHALT stellen. Ministerpräsident Haseloff und Sozialministerin Grimm-Benne sind zwischen 15:30 Uhr und 16 Uhr live im Radio-Programm und werden die Fragen beantworten. Schreiben Sie ihre Fragen einfach hier unten in die Kommentare.

07:17 Uhr | Was noch nicht wieder öffnet

Ab Montag werden kleinere Geschäfte wieder geöffnet und auch die ersten Schüler sollen wieder in den Unterricht gehen. Die generellen Kontaktbeschränkungen gelten jedoch erst einmal weiter bis mindestens 3. Mai. Auch viele Einrichtungen bleiben nach wie vor geschlossen.

Welche Einrichtungen geschlossen bleiben, was weiterhin untersagt ist:

  • Restaurants, Bars, Kneipen und Hotels
  • Dienstleistungsbetriebe, bei denen körperliche Nähe unabdingbar ist (Ausnahme Friseure ab 4. Mai)
  • Kitas (Ausnahme Notbetreuung)
  • Großveranstaltungen bis 31. August untersagt
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religöse Veranstaltungen
  • Private Reisen und Besuche, auch von Verwandten

06:55 Uhr | Über 1.200 Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

1.249 bestätigte Corona-Fälle gibt es derzeit in Sachsen-Anhalt. 788 Personen sind nach einer Infektion wieder genesen. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Sozialministeriums von gestern Nachmittag.

06:30 Uhr | Haseloff: Schule für Abschlussklassen läuft kommende Woche an

Sachsen-Anhalts Abschlussklassen dürfen bereits ab der kommenden Woche wieder zum Unterricht. Das hat Ministerpräsident Reiner Haseloff bei MDR SACHSEN-ANHALT angekündigt.

Wie das Landesbildungsministerium MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag mitteilte, soll der Unterricht aber nicht gleich am Montag starten. Die Schulen bekämen zunächst einige Tage Zeit, sich zu organisieren.

Zwei Wochen später, also Anfang Mai, solle dann auch der Betrieb für die anderen Klassen schrittweise wieder aufgenommen werden. Dafür sollen Erfahrungen mit den Abschlussklassen gesammelt werden. Haseloff lobte die generelle Einigung von Bund und Ländern über erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Es sei gelungen, eine Linie zu halten, um gemeinsam die aktuelle Krise zu überwinden.

06:03 Uhr | Kleinere Geschäfte dürfen wieder öffnen

In Deutschland werden erstmals in der Corona-Krise Schutzmaßnahmen gelockert. Darauf haben sich am Mittwochnachmittag Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder verständigt.

Demnach dürfen ab kommenden Montag wieder Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen. Auch Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler können dann wieder unabhängig von ihrer Verkaufsfläche den Verkauf starten. Am 4. Mai folgen dann die Friseure.

Weiter geschlossen bleiben dagegen Gaststätten, Bars, Diskotheken und Theater. Auch Kitas bleiben geschlossen. Ausgenommen ist die Notbetreuung. Großveranstaltungen, wie Fußballspiele mit Zuschauern, sind bis Ende August untersagt.

Die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelten zunächst weiter bis mindestens 3. Mai.

Eine Zusammenfassung der Maßnahmen und wie Ministerpräsident Reiner Haseloff die Entscheidungen einschätz, finden Sie hier:

05:30 Uhr | Guten Morgen!

Herzlich Willkommen im Newsblog von MDR SACHSEN-ANHALT. Heute ist Donnerstag, der 16. April 2020. In unserem Newsblog bekommen Sie bis 19 Uhr die aktuellen Meldungen rund um das Coronavirus in Sachsen-Anhalt.

Alle Entwicklungen des Vortages finden Sie in unserem Newsblog vom Mittwoch.

Quelle: MDR/ff

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 16. April 2020 | 05:00 Uhr

76 Kommentare

Rotti vor 31 Wochen

Grimm - Benne hat wohl auch die widersinnige Regelung mit den Zweitwohnsitzen zu verantworten? Wir sollen zu Hause bleiben? Okay, das würde ich einsehen, wenn die Zweitwohnsitzer auch zu Hause bleiben! Solche Widersprüche machen die Verordnungen angreifbar.

MDR-Team vor 31 Wochen

Liebe Inken,

laut Gesundheitsministerin Grimm-Benne sind Großveranstaltungen ab 1.000 Personen. Solange aber noch die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten, sind auch kleinere Feiern nicht möglich.

Rotti vor 31 Wochen

Ich habe gehört, dass Lungenärzte nicht begeistert von dem Tragen der Masken sind. Das soll wohl mit dem atmen zusammen hängen. Eigentlich logisch, wenn man, gleich der Umluft im Auto seine Ausdünstungen immer wieder einatmet. Für mich ist das nichts. Sogenanntes Durchseuchen und gut. Das wird auch von Fachleuten empfohlen, die weniger mediengeil sind.

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