Newsblog | 27.03.2020 Fehlende Kita-Beiträge: Land unterstützt Kommunen

Das Land Sachsen-Anhalt erstattet den Kommunen nicht erhobene Kita-Beiträge. Und: Die Krankschreibungen zahlreicher Arbeitnehmer bringt Unternehmen in Bedrängnis. Alles Aktuelle im Newsblog.

Spielzeug liegt in einem Sandkasten in einer Kindertagesstätte.
Bildrechte: MDR/dpa

Die Entwicklungen am Samstag

Die wichtigsten Infos im Überblick:

20:00 Uhr | Blogende

Wir verabschieden uns für heute. Schön, dass Sie in unseren Newsblog reingeklickt haben. Ihnen einen schönen Abend!

19:52 Uhr | Die Woche im Rückblick

Viel ist in dieser Woche in Sachsen-Anhalt passiert. Von beschlossenen Hilfen über Städte, die in Quarantäne gesetzt wurden, bis zu steigenden Fallzahlen. Was hinter nackten Zahlen steckt und wie die Ereignisse der Woche einzuordnen sind, hören Sie in unserem wöchentlichen Podcast „Was bleibt?“.

19:29 Uhr | Abstrichzentrum in Jessen eingerichtet

In dem abgeriegelten Bereich der Stadt Jessen ist am Freitag ein Abstrichzentrum eingerichtet worden. Wie ein Sprecher der Stadt Ronald Gauert mitteilte, ist das in einer Mehrzweckhalle eingerichtete Testzentrum ausschließlich den 8.000 Einwohnern der Ortsteile Jessen und Schweinitz vorbehalten. Getestet würden aber nur Verdachtsfälle. Nur der Fachdienst Gesundheit des Gesundheitsamtes oder der Hausarzt könne einen Test in die Wege leiten, betonte Gauert. Die beiden Orte stehen seit gestern unter Quarantäne.

19:03 Uhr | Aldi zahlt Mitarbeitern Prämie

Auch die Mitarbeiter von Aldi erhalten einen Bonus für ihren Einsatz in der Corona-Krise. Aldi Nord und Aldi Süd kündigten an, dafür insgesamt 20 Millionen Euro auszugeben. Die Prämien sollen aus steuerlichen Gründen in Form von Warengutscheinen ausgeschüttet werden. Die Höhe variiert je nach Tätigkeit zwischen 100 und 250 Euro pro Mitarbeiter. Zuvor hatten bereits Rewe, Lidl, Kaufland und Real Bonuszahlungen für ihre Mitarbeiter angekündigt.

18:41 Uhr | Unternehmen reagieren positiv auf Landeshilfe

Solo-Selbständige und Kleinunternehmer in Sachsen-Anhalt sind mit dem Hilfspaket der Landesregierung als erste Maßnahme zufrieden. Das sagte der Pressesprecher des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, Peter Martini, MDR SACHSEN-ANHALT. Gerade für die kleinen Unternehmen seien die vielen Absagen und weggebrochenen Aufträge das Problem. Die Einnahmen blieben aus. Daher sei es wichtig, dass die nun gewährten Darlehen nicht sofort, sondern erst mit zeitlichem Abstand zurückgezahlt werden müssten. Sachsen-Anhalts Arbeitgeberpräsident Klemens Gutmann lobte zudem, dass alle Verantwortlichen zügig gehandelt hätten.

18:18 Uhr | Wie mehr Tests bei der Bekämpfung des Coronavirus' helfen

In Sachsen-Anhalt können momentan 3.600 Menschen am Tag auf das Coronavirus getestet werden. Das Bundesinnenministerium plädiert dafür, die Zahl an Tests deutschlandweit stark zu erhöhen. Warum das helfen kann:

Ein Mann hält einen Coronatest an die Scheibe eines Autos.
Bildrechte: MDR/imago images / ULMER Pressebildagentur
Ein Mann hält einen Coronatest an die Scheibe eines Autos.
Bildrechte: MDR/imago images / ULMER Pressebildagentur
Eine Grafik, die zwei Gebäude mit roten Türen zeigt.
Bildrechte: MDR
Eine Grafik, die ein Gebäude mit einer blauen Tür und ein Gebäude mit einer roten Tür zeigt.
Bildrechte: MDR
Eine Grafik, die drei Silhouetten von Personen zeigt. Um eine Person ist ein Kreis zu sehen.
Bildrechte: MDR
Eine Grafik, die eine Gruppe von Menschen vor der Silhouette einer Stadt zeigt.
Bildrechte: MDR
Eine Grafik, die drei Kalender zeigt.
Bildrechte: MDR
Eine Grafik, die ein Mikroskop zeigt, welches von einem Kreis aus Menschen umschlossen ist.
Bildrechte: MDR
Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Alle (8) Bilder anzeigen
Ein Mann hält einen Coronatest an die Scheibe eines Autos.
Bildrechte: MDR/imago images / ULMER Pressebildagentur

17:55 Uhr | Corona: Halle will Maßnahmen vorerst nicht lockern

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sieht derzeit keine Möglichkeiten die Maßnahmen gegen das Coronavirus in der Stadt zu lockern. Wiegand sagte, es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Der Ausbruch der Pandemie stehe erst am Anfang. Wenn die Maßnahmen zu früh gelockert würden, könnte das Virus mit voller Wucht zurückkommen. Nach Ostern könne eine erste Bilanz gezogen werden. Halle ist in Sachsen-Anhalt am stärksten vom Coronavirus betroffen.

17:28 Uhr | Mindestens 561 Corona-Infizierte in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt ist weiter gestiegen. Wie das Sozialministerium mitteilte, gibt es mittlerweile 561 bekannte Fälle (Stand 15:28 Uhr). Davon seien 50 im Krankenhaus, elf Menschen haben schwere und 49 milde Verläufe. 85 können mittlerweile als genesen geschätzt werden, so das Sozialministerium.

17:00 Uhr | Bauernverband befürchtet Schaden für Milchindustrie

Der Landesbauernverband befürchtet durch die Corona-Krise Einbußen für die Milchindustrie. Verbandspräsident Olaf Feuerborn sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Betriebe im Land würden ihre Milch nicht mehr in dem Umfang verkaufen können, wie bisher. Dadurch entstehe ein Überangebot, das wiederum den Milchpreis senken und den Betrieben schaden könnte. Er hoffe, dass dann erforderliche Finanzhilfen weniger bürokratisch fließen werden als bei den Dürrehilfen.

16:40 Uhr | Land erstattet Kommunen nicht erhobene Kitabeiträge

Das Land Sachsen-Anhalt übernimmt die Einnahmeausfälle der Kommunen aufgrund nicht erhobener Kitabeiträge. Dies gelte zunächst für den April, erklärte Sozialministerin Petra Grimm-Benne am Freitag. Die notwendige Erstattungssumme müsse dem Land von den Landkreisen und kreisfreiern Städten bis Ende August gemeldet werden.

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Bildrechte: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt

Für die Ausfälle kommen wir auf. Zur Eindämmung der Pandemie muten wir den Menschen bereits genug zu.

Sozialministerin Petra Grimm-Benne

Am Donnerstag hatte das Land erklärt, dass Eltern für den April aufgrund der Kita-Schließungen keine Beiträge zahlen müssten. Zur Eindämmung des Coronavirus bleiben seit dem 16. März sämtliche Schulen und Kindergärten geschlossen. Die Maßnahme gilt aktuell bis zum 19. April.

16:29 Uhr | Lange Schlangen beim Corona-Drive-in

In Halle ist am Freitag ein Drive-in für Corona-Tests eröffnet worden. Der Andrang ist groß. Denn ohne Termin und ohne Überweisung kann sich dort jeder aus dem eigenen Auto heraus auf das Coronavirus testen lassen. Wie das geht und wann ein Test sinnvoll ist, erklären wir hier:

An einer Drive-in-Station in Halle können sich Personen aus dem Auto heraus auf das Coronavirus testen lassen.
Bildrechte: MDR/Maria Hendrischke

16:14 Uhr | Die größte unterirdische Apotheke der Welt

Unter einem Felsen in Blankenburg lagert die Bundeswehr medizinische Ausrüstung und Medikamente. Es ist also quasi die größte unterirdische Apotheke der Welt. Das entsprechende Material, zum Beispiel Atemschutzmasken, wird auf Weisung an die anfordernden Orte gebracht.

16:00 Uhr | Martin Luther: "Ich bin systemrelevant"

"Ich bleib hier – ich bin systemrelevant!" – ein Schild mit dieser Aufschrift ziert derzeit die Bronzestatue von Martin Luther (1483 bis 1546) auf dem Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg. Verbunden mit dem Zusatz: "Bleibt ihr bitte Zuhause! Und bleibt gesund!" So wird an die Bewohner appelliert, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen.

15:44 Uhr | Bewegender Brief einer Pflegerin aus Magdeburg

"Wir wollen keinen 19-Uhr-Applaus von Euren Balkonen. Wir wünschen uns lediglich Anerkennung und Respekt. Denn wir müssen immer liefern: sonntags, nachts und jetzt auch bei Corona" – die wahren Gefühle hinter dem Lächeln einer Altenpflegerin aus Magdeburg:

15:29 Uhr | Kultur für daheim

Das Theater Magdeburg hat sich etwas Besonderes einfallen lassen – ein eigen komponiertes Lied der Generalmusikdirektorin am Klavier auf Facebook. Viel Spaß beim Anhören!

15:11 Uhr | Abellio dünnt Fahrplan aus

Abellio dünnt ab Mittwoch sein Zugangebot in Sachsen-Anhalt aus. Das Unternehmen reagiert damit auf sinkende Fahrgastzahlen wegen der Coronavirus-Pandemie. Ab dem 1. April fahren die Züge im so genannten "Dieselnetz" nach einem Ersatzkonzept.

Vorgesehen ist, weiter so viele Orte wie möglich mit dem Zug anzufahren. Es fallen vor allem Verbindungen aus, die das Grundangebot, zum Beispiel für Schüler, verdichten. Auf einigen Strecken werden Busse eingesetzt.

Ein Abellio-Zug fährt in einen Bahnhof ein.
Wer mit Abellio fahren möchte, sollte sich vorab auf der Internetseite des Unternehmens informieren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

14:47 Uhr | Haldensleben: Corona-Partys aufgelöst

In einer Wohnung in Haldensleben hat die Polizei innerhalb von wenigen Stunden zwei Partys mit mehreren Personen aufgelöst. Wie das Revier in der Börde mitteilte, wurden die Beamten am Donnerstag ein zweites Mal auf eine Feier in der Wohnung hingewiesen.

Bereits in der Nacht waren vier Personen auf die aktuellen Vorschriften hingewiesen worden. Nach der zweiten Überprüfung wurden gegen den Wohnungsinhaber und einen weiteren Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Zwei weitere Partygäste wurden nach Hause geschickt.

14:29 Uhr | Die Gefahr im Homeoffice

Es ist die große Befürchtung von IT-Experten: Überlastete Netze und Kriminelle, die die angespannte Lage in der Corona-Krise ausnutzen. Sachsen-Anhalts IT-Experten sagen: Keine Panik, aber Obacht!

14:12 Uhr | Nächster Corona-Fall in Großbritannien: Boris Johnson

In Großbritannien hat sich ein weiterer Prominenter das Corona-Virus eingefangen. Premierminister Boris Johnson teilte auf Twitter mit, dass er sich angesteckt hat. Er habe milde Symptome, Husten und Fieber. Johnson kündigte an, von zu Hause aus weiter für sein Land zu arbeiten.

Am Mittwoch hatte der Buckingham-Palast erklärt, dass Prinz Charles positiv gestestet wurde und nun in Quarantäne ist.

19.09.2014, Groߟbritannien, London: Boris Johnson, Premierminister von Groߟbritannien, spricht bei einer Pressekonferenz in der 10 Downing Street bezüglich des neuartigen Coronavirus.
Premierminister Boris Johnson Bildrechte: dpa

13:49 Uhr | Täglich 2.400 Corona-Tests in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden zurzeit täglich rund 2.400 Tests auf das neue Coronavirus ausgewertet. Das hat das Sozialministerium MDR SACHSEN-ANHALT mitgeteilt. Die Kapazität der Labore liege noch deutlich höher. Insgesamt könnten 3.600 Tests am Tag durchgeführt werden. Bei Bedarf könnte die Kapazität auch noch um weitere 1.000 erhöht werden.

Das Robert-Koch-Institut habe zudem eine neue Empfehlung ausgegeben, welche Menschen zu testen seien. Demnach werde zunehmend nicht mehr auf Risikogebiete geschaut, sondern nach Kontakten zu bestätigten Fällen. Damit liege der Fokus darauf, die Ausbreitung innerhalb Deutschlands zu verlangsamen.

13:33 Uhr | So viele Krankscheibungen wie noch nie: "Dramatische Lage"

In Sachsen-Anhalt sind momentan so viele Arbeitnehmer krankgeschrieben wie nie zuvor. Das sagte Klemens Gutmann, der Präsident des Arbeitgeberverbandes, am Freitag MDR SACHSEN-ANHALT. Viele Menschen würden sich zur Betreuung ihrer Kinder, aus Angst oder anderen Gründen krank schreiben lassen. Die damit verbundene Lohnfortzahlung von bis zu sechs Wochen könnten viele Unternehmen nicht durchhalten.

Gutmann zufolge ist die Lage dramatisch. Viele Unternehmen hätten dafür keinen finanziellen Puffer. Gutmann fordert daher, die Lohnfortzahlung für Unternehmen auf eine Woche zu begrenzen. Für die verbleibenden fünf Wochen solle der Bund über das Rettungspaket in die Bresche springen. Andernfalls würden die Unternehmen im Land finanziell ausbluten.

13:15 Uhr | Bundesrat beschließt Milliarden-Hilfsprogramm

Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat das milliardenschwere Corona-Hilfspaket gebilligt. Damit sollen Unternehmen, Krankenhäuser, Mieter, Hartz-4-Empfänger und arme Familien durch die Krise gebracht werden. Um das bezahlen zu können, will der Bund neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro aufnehmen.

Dafür wird die Schuldenbremse ausgesetzt, die im Grundgesetz verankert ist. Darüberhinaus wurde ein Fonds über 600 Milliarden Euro beschlossen, mit dem die Wirtschaft stabilisiert werden soll.

12:52 Uhr | Ab Montag: So läuft die Wirtschaftshilfe für Unternehmer

Sachsen-Anhalts Arbeitsminister Armin Willingmann (SPD) hat eine schnelle und unbürokratische Auszahlung der Wirtschaftshilfen versprochen. Die Anträge sollen am Montag auf der Internetseite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt verfügbar sein. Kleinunternehmer, die infolge der Corona-Krise Umsatzeinbußen haben, können dort Zuschüsse beantragen. Diese stehen für Mieten, Leasingraten, Bürokosten, Darlehen und Versicherungsbeiträge zur Verfügung. 

Armin Willingmann
Sachsen-Anhalts Arbeitsminister Armin Willingmann Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Willingmann zufolge hat der Rettungsschirm einen Umfang von 150 Millionen Euro. Von den Antragstellern seien nur Erklärungen nötig. Dokumente müssten nicht eingereicht werden. Der Minister rechnet nach eigenen Angaben mit mehreren Tausend Anträgen bereits am ersten Tag. Dabei bittet er um Verständnis, dass eventuell nicht jeder Antrag bereits am Montag bearbeitet werden könne.

12:33 Uhr | 516 Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt ist auf 516 gestiegen. 48 Erkrankte befinden sich derzeit im Krankenhaus. 83 Personen sind genesen. Am Donnerstag hatte es den zweiten Todesfall gegeben. Die Zahlen im Überblick.

12:22 Uhr | Abriegelung von Jessen: Probleme für das Umfeld

Die Abriegelung der Stadt Jessen im Landkreis Wittenberg stellt die Menschen im Umland vor große Probleme. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT müssen die Einwohner weite Umwege in Kauf nehmen, um Supermärkte, Arztpraxen oder Apotheken zu erreichen. Ihre Stammmärkte und Hausärzte befinden sich nun größtenteils im abgeriegelten Bereich, zu denen sie nicht mehr gelangen können. Das betrifft 42 Orte mit etwa 6.000 Menschen. Die nächsten Läden liegen in Annaburg, Prettin oder Elster.

Jessens Bürgermeister Michael Jahn (SPD) bezeichnete die jetzige Lösung der Abriegelung als unglücklich. Von der Gemeinde Jessen sind die Stadt Jessen und der Ortsteil Schweinitz in Quarantäne und somit von der Außenwelt abgeschnitten. Jahn hätte sich nach eigener Aussage gewünscht, dass das Gemeindegebiet als Ganzes abgesperrt worden wäre.

Laut Landkreis-Sprecher Ronald Gauert ist das jedoch personell nicht möglich gewesen. An den acht Zufahrtsstraßen nach Jessen und Schweinitz kontrollieren Polizisten die Einhaltung der Quarantäne.

12:01 Uhr | Anstehen vor dem Supermarkt

Vor dem großen Supermarkt im Einkaufszentrum Bördepark in Magdeburg ist Anstehen angesagt. Etwa 25 Kunden warten zur Stunde auf Einlass. Hereingelassen werden immer nur ein paar Kunden. Damit setzt der Markt die Verordnung des Landes um, wonach sich seit Mittwoch nur noch eine bestimmte Zahl von Kunden in einem Supermarkt aufhalten darf. So soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

Supermarkt in Magdeburg
Lange Schlangen vor einem Supermarkt in Magdeburg. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

11:45 Uhr | Chaotische Rückholaktion aus Indien

Es ist für viele derzeit ein Schreckensszenario: Im Ausland festzusitzen und nicht zu wissen, ob und wann es nach Hause geht. Auch unserer Reporterin Ann-Sophie Henne ergeht es gerade so. Sie ist gestrandet in Indien – und berichtet über die Probleme bei der Rückkehr:

11:29 Uhr | Neue Unterstützung für Tafeln

Auch die Tafeln in Sachsen-Anhalt leiden unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Bereits vor knapp zwei Wochen mussten einige geschlossen werden. Die meisten aber haben noch geöffnet. Allerdings hat die Spendenbereitschaft deutlich nachgelassen.

Deswegen wollen die Unterstützer jetzt neue Wege gehen. Ein Not- und Lieferdienst soll Bedürftigen helfen. Das hat Andreas Steppuhn, der Landesvorsitzende der Tafeln, dem MDR am Freitag bestätigt.

11:16 Uhr | Wie gehen Sie mit der vielen Zeit zu Hause um?

Viele Menschen müssen sich in diesen Tagen ungewohnt lange in den eigenen vier Wänden aufhalten. Das Gebot der Stunde lautet: Zu Hause bleiben! Was macht das mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser? Das ist die neue Frage in unserem Meinungsbarometer mdrFRAGT. Wir freuen uns über Ihre Meinung.

10:39 Uhr | Asylbewerber positiv getestet: ZASt in Halberstadt unter Quarantäne

ZAST Halberstadt
In der ZASt in Halberstadt gibt es eine Infektion mit dem Coronavirus. (Archivfoto) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In der Zentralen Anlaufstelle (ZASt) in Halberstadt gibt es eine erste bestätige Infektion mit dem Coronavirus. Die Einrichtung wurde für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Wie das Landesverwaltungsamt mitteilte, wurde der Infizierte in Halle isoliert. Von der Quarantäne sind demnach knapp 850 Asylbewerber betroffen.

Erst am Donnerstag war die zweite Erstaufnahmeeinrichtung im Land, in Magdeburg, vorsorglich geräumt worden. Die 230 Bewohner wurden auf die Kommunen verteilt. Damit könnte das Land bei Bedarf ankommende Migranten in dem nun leeren Gebäude der Landeshauptstadt unterbringen.

10:33 Uhr | Aufruf der halleschen Einzelhändler: Wie Kunden kleine Geschäfte jetzt unterstützen können

Eine Verkäuferin berät in einem Bekleidungsgeschäft einen Käufer.
Die City-Gemeinschaft Halle hat Tipps veröffentlicht, um in der Krise den lokalen Einzelhandel zu stärken. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Die City-Gemeinschaft in Halle hat eine Kampagne angestoßen, um den Einzelhandel auch in der Corona-Krise zu schützen. Ziel ist, mit folgenden Punkten möglichst viele Menschen zu erreichen. Die City-Gemeinschaft ruft die Hallenser auf, sich zum Schutz kleiner Geschäfte jetzt wie folgt zu verhalten:

  • Zunächst: Zu Hause bleiben und andere schützen!
  • Dann: Sich informieren, welche Geschäfte einen Service wie Lieferdienst, Abholung oder Gutschein anbieten.
  • Notwendige Einkäufe in kleinen und lokalen Geschäften erledigen
  • Essen bei Restaurants bestellen, die eine Lieferung oder Abholung anbieten.
  • Online positive Bewertungen abgeben
  • Nun gespartes Geld nach Ende der Krise vor Ort ausgeben

10:04 Uhr | Landesfrauenrat: Häusliche Gewalt wird zunehmen

Die häusliche Gewalt wird in der Corona-Krise zunehmen. Davon geht der Landesfrauenrat in Sachsen-Anhalt aus. Vorsitzende Eva von Angern sagte dem MDR, am Beispiel China sehe man, dass die Folge der Ausgangsbeschränkungen mehr häusliche Gewalt sei. In Sachsen-Anhalt sind alle 19 Frauenhäuser geöffnet, Beratungen werden telefonisch geführt. Laut von Angern ein Problem: Wer sich hauptsächlich in der Wohnung aufhalte, stehe auch beim Telefonat unter permanenter Beobachtung des Partners.

09:47 Uhr | HFC-Präsident von Coronavirus genesen

Jens Rauschenbach
Wieder genesen: HFC-Präsident Jens Rauschenbach (Archivfoto) Bildrechte: imago images/VIADATA

HFC-Präsident Jens Rauschenbach hat das Coronavirus überwunden. Wie die Mitteldeutsche Zeitung am Freitag schreibt, ist das Virus bei dem 50-Jährigen in einem erneuten Test nicht mehr nachgewiesen worden. Rauschenbach sagte, er sei erleichtert. Der HFC-Präsident hatte sich Anfang des Monats auf einer Reise in Österreich infiziert und war zuletzt unter häuslicher Quarantäne.

09:32 Uhr | Online-Gottesdienst statt Feier für Magdeburger Dom

500 Jahre ist es her, dass der Dom in Magdeburg fertig gestellt wurde. Eine Feier in der Kathedrale wird es allerdings nicht geben. Wegen der Coronavirus-Pandemie soll ein Gottesdienst online gezeigt werden. Das hat Domprediger Jörg Uhle-Wettler angekündigt. Wettler sagte, er werde das Jubiläum in seiner Predigt nur kurz erwähnen. Im Mittelpunkt solle stehen, Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten. Der Bau des Magdeburger Doms hatte 1209 begonnen und bis 1520 gedauert.

09:08 Uhr | Desinfektionsmittel und Co. aus Kliniklager in Merseburg gestohlen

Atemschutzmaske mit Desinfektionsmittel
Die Schutzausrüstung würde auf der Intensivstation dringend benötigt. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/Seeliger

Da bleibt einem nichts anderes übrig, als den Kopf zu schütteln: Aus dem Lager des Carl-von-Basedow-Klinikums in Merseburg sind in großen Mengen Desinfektionsmittel, Schutzmasken und Schutzanzüge gestohlen worden. Wie die Polizei MDR SACHSEN-ANHALT am Freitagmorgen bestätigte, hat die Klinikleitung Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Was bedenklich ist: In das Kliniklager kommt niemand ohne weiteres rein. Dort gibt es Zugangsberechtigungen und Codes. Die Vermutung liegt also nahe, dass der oder die Täter sich ausgekannt haben müssen.

Der Diebstahl fiel auf, als Mitarbeiter nachsehen wollten, wie viel Desinfektionsmittel noch da ist. Desinfektionsmittel, Schutzmasken und Schutzanzüge werden auf der Intensivstation dringend benötigt.

08:52 Uhr | Magdeburger Hochschule will Online-Lehre testen

Wegen der Corona-Krise haben die Hochschulen und Universitäten in Sachsen-Anhalt den Beginn des Sommersemesters verschoben. Falls das nicht ausreicht, wird an der Hochschule Magdeburg-Stendal bereits über eine dauerhafte Online-Lehre nachgedacht. Ab übernächstem Montag soll das Angebot aber erst einmal getestet werden.

08:36 Uhr | Noch immer viele Deutsche im Ausland

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind zahlreiche Deutsche im Ausland gestrandet. Bis alle zurückgeholt worden sind, wird es nach Einschätzung des Bundesregierung noch mindestens zwei Wochen dauern. Von einer "gigantischen Aufgabe" war die Rede. Von insgesamt etwa 200.000 gestrandeten Deutschen sind noch etwa 50.000 im Ausland. MDR SACHSEN-ANHALT recherchiert zur Stunde, wie viele Sachsen-Anhalter darunter sind.

08:17 Uhr | Sonniger Sonnabend für Spaziergänge

Das Wochenende steht bevor – und es beschert uns zumindest am Sonnabend schönes Frühlingswetter für einen Spaziergang. Der ist ja trotz vieler Ausgangsbeschränkungen durchaus erlaubt. Der Deutsche Wetterdienst erwartet nach Tageshöchstwerten von heute 17 Grad morgen zwischen 12 und 15 Grad. Dazu ist es heiter bis wolkig. Die Nacht zum Sonntag wird dann kühl, im Harz sind Glätte und Schnee möglich. Auch im Flachland erwarten die Meteorologen Schnee und Schneeregen. Die Devise ist klar: Sonnabend spazieren gehen, Sonntag daheim ein Buch lesen oder spielen.

Hier kommen noch die aktuellen Temperaturen:

07:59 Uhr | Corona-Tests für Jedermann: "Drive-In" in Halle wird eröffnet

Drive in Corona
In Schönebeck gibt es bereits seit einigen Tagen ein Corona-"Drive-In". Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In Halle wird heute ein "Drive-In" für Tests auf das Coronavirus eröffnet. Dort kann sich jeder ohne Termin und Überweisung auf das Coronavirus testen lassen. Dazu braucht es nur die Gesundheitskarte der Krankenkasse. Denn: Nur, wer Symptome zeigt, bekommt den Test von der Krankenkasse gezahlt. Alle anderen Menschen müssen den Test selbst zahlen.

So funktioniert der "Drive-In" für Corona-Tests

Der Drive-In ist auf dem Parkplatz der Agentur für Arbeit in der Schopenhauerstraße 2 untergebracht.

  • Hallenser können dort mit dem Auto hinfahren und sich anstellen.
  • Getestet wird dann aus dem Auto heraus, niemand muss aussteigen.
  • Einige Zeit später gibt es das Ergebnis.

07:32 Uhr | Händler in Magdeburg wollen Corona-Krise trotzen

In Magdeburg haben sich mehrere Geschäfte zusammengeschlossen, die ihre Waren und Dienstleistungen in der Corona-Krise online verkaufen wollen. So sollen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie etwas abgefangen werden.

Unsere Redakteurin Kalina Bunk hat mehrere Geschäftsleute getroffen.

07:17 Uhr | Supermarkt-Ketten wollen Prämie für Beschäftigte zahlen

Für ihren besonderen Einsatz in der Corona-Krise wollen Supermarkt-Ketten ihren Beschäftigten danken. Die etwa 140.000 Mitarbeiter von Lidl und Kaufland sollen im April beispielsweise einen Warengutschein über 250 Euro bekommen. Auch Rewe und Penny haben eine Prämie für ihre Mitarbeiter angekündigt.

06:55 Uhr | Kinderschutzbund reaktiviert Notfalltelefon

Der Kinderschutzbund in Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass es wegen der Ausgangsbeschränkungen zu mehr Krisenfällen in Familien kommen wird. Geschäftsführerin Wegner sagte MDR SACHSEN-ANHALT, schon jetzt gebe es vermehrt Anrufe bei den Notfalltelefonen. Auch gebe es mehr Anfragen bei Angeboten für Eltern. Ab kommendem Mittwoch soll zudem ein Notfalltelefon in Halberstadt wieder aktiviert werden – es war vor zwei Jahren abgeschaltet worden. Um Probleme in den Familien zu vermeiden, empfiehlt der Kinderschutzbund eine klare Struktur im Alltag. Eltern sollten mit ihren Kindern den Tag planen und ihn am Abend auswerten.

06:44 Uhr | Bis zu 3.600 Corona-Tests am Tag

In Sachsen-Anhalt können bis zu 3.600 Menschen am Tag auf das Coronavirus getestet werden. Das teilte das Gesundheitsministerium mit und betonte, bislang reichten die Kapazitäten aus. Eine Aufstockung um weitere 1.000 Tests sei machbar. Am Freitagmorgen melden NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung, dass die Bundesregierung offenbar plant, die Zahl der Tests in Deutschland massiv aufzustocken. Vorbild ist Südkorea. Dort wurde die Epidemie mit zahlreichen Tests stark verlangsamt – ohne großartige Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

06:25 Uhr | Corona-Patienten aus Jessen in stabilem Zustand

Jessen: Feuerwehrmänner und Polizisten stehen an einer Straßensperre am Ortseingang von Jessen. Wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten stehen zwei Ortsteile der Stadt Jessen (Elster) in Sachsen-Anhalt unter Quarantäne
Die Orte Jessen und Schweinitz sind wegen vieler Infektionen mit dem Coronavirus seit Donnerstag abgeriegelt. Bildrechte: dpa

Die Orte Jessen und Schweinitz stehen seit gestern unter Quarantäne. Das betrifft 8.000 Menschen. Grund sind vermehrte Infektionen mit dem Coronavirus, sechs Anwohner wurden in Krankenhäuser gebracht. Sie alle sind in einem stabilen Zustand, teilte jetzt der Landkreis Wittenberg mit. Bei den Patienten handele es sich um ältere Menschen, die vorsichtshalber beobachtet werden. Die übrigen Einwohner von Jessen sollen sich demnächst in der Stadt auf das Coronavirus testen lassen können. Dafür soll ein Testzentrum entstehen.

Was Anwohner in Jessen dürfen – und was nicht

Laut Allgemeinverfügung des Landkreises Wittenberg dürfen sich Menschen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Jessen und Schweinitz nur noch in ihrer Wohnung bzw. auf ihrem Grundstück aufhalten. Wer sich mit Lebensmitteln eindecken muss, darf das "auf kürzestem Wege" tun – allerdings nur, wenn keine Erkältungssymptome bestehen. Im Anschluss an den Einkauf verlangt der Landkreis, dass Anwohner sich wieder in Quarantäne begeben.

Weitere Regeln im Überblick:

  • Wer innerhalb der vergangenen 14 Tage in Jessen oder Schweinitz war und dort seinen Haupt- oder Nebenwohnsitz war, muss sich in häusliche Quarantäne begeben. Wer Erkältungssymptome aufweist, muss sich "unverzüglich" telefonisch beim Hausarzt oder beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden.
  • Alle Menschen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz sind verpflichtet, den direkten Kontakt mit anderen Personen einzustellen. Der Kontakt mit Menschen, die im Haus leben, ist demnach auf "das absolut notwendige Minimum" zu reduzieren.

06:07 Uhr | Gefangene nähen Schutzmasken

Um den Mangel an Schutzmasken in der Corona-Krise zu vermindern, werden nun auch in Gefängnissen in Sachsen-Anhalt solchen Masken genäht. Wie das Justizministerium mitteilte, ist an der JVA in Burg eine Näherei mit zehn Arbeitsplätzen an den Start gegangen. Dort sollen täglich 600 bis 800 Masken hergestellt werden. Ab Montag soll auch in Halle genäht werden. Das Justizministerium will die Masken an ein Krankenhaus und das Deutsche Rote Kreuz liefern. Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) sagte, es sei ein schönes Zeichen, wenn Gefangene im Kampf gegen die Pandemie helfen könnten.

05:48 Uhr | Krankenhaus-Personal in Halle angefeindet

In Halle ist Personal von Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten vermehrt verbal angefeindet worden. Darauf hat jetzt die Stadt hingewiesen – und die Anfeindungen verurteilt.

Grund für die Entgleisungen war demnach die Unterstellung, einzelne Mitarbeiter – besonders des Krankenhauses Martha-Maria – seien mit dem Coronavirus infiziert. Der hallesche Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) wies das zurück. Wenn eine Person positiv auf Covid-19 getestet werde, gebe es ein klares Vorgehen – auch in Krankenhäusern. Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern habe höchste Priorität.

Bernd Wiegand
Bildrechte: imago/VIADATA

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Gesundheitsversorgung bereiteten sich seit Wochen intensiv auf die Situation vor, die eintreffen könnte, wenn die Zahl der Infizierten weiter steigt. Für ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz unter den aktuell schwierigen Bedingungen danke ich herzlich.

Bernd Wiegand Oberbürgermeister von Halle

05:36 Uhr | So ist der Absatz von Toilettenpapier gestiegen

Viele Menschen kaufen in der Corona-Krise mehr ein, manche horten Lebensmittel sogar – obwohl das eigentlich gar nicht nötig wäre. MDR SACHSEN-ANHALT-Datenjournalist Manuel Mohr hat sich in Zahlen des Statistischen Bundesamtes genauer angesehen, was genau die Menschen denn kaufen. Und siehe da: Desinfektionsmittel und Toilettenpapier sind besonders gefragt.

Spezielle Zahlen zum Konsumverhalten in Sachsen-Anhalt gibt es übrigens nicht. Allerdings: In unserem täglichen Corona-Daten-Update können Sie die Entwicklung der Fallzahlen in der Corona-Krise genauer ansehen. Lesetipp!

05:22 Uhr | Bundeskanzlerin bittet um Geduld

Bundeskanzlerin Merkel bittet die Menschen in Deutschland um Geduld. Es sei noch zu früh für eine Entscheidung, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lockern. Merkel sagte am Donnerstagabend, es gebe immer noch einen Anstieg der Neu-Infektionen. Wegen der Inkubationszeit von 14 Tagen könne noch nicht bewertet werden, ob die Maßnahmen wirkten. Gleichzeitig will die Bundesregierung offenbar die Test-Kapazitäten deutlich ausbauen. Nach Medienberichten sollen bis Ende April 200.000 Tests pro Tag umgesetzt werden. Derzeit sind es rund 50.000 am Tag.

05:01 Uhr | Die Entwicklungen bisher

Guten Morgen zusammen! Heute ist Freitag, der 27. März 2020. Im Newsblog von MDR SACHSEN-ANHALT gibt es auch heute bis 20 Uhr alles Wichtige zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie in Sachsen-Anhalt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne einen Kommentar unter diesen Blog.

Hier haben wir noch einmal kurz und bündig die wichtigsten Entwicklungen von Donnerstag für Sie:

Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 27. März 2020 | 05:00 Uhr

8 Kommentare

ElBuffo vor 9 Wochen

Tja, das hat man schon die letzten Jahrzehnte verpasst Verbrecher ordentlich und schnell zu bestrafen. Das zahlt sich jetzt natürlich doppelt und dreifach aus. Vielleicht schreckt man daher auch vor dem Notstand zurück. Das würde vielleicht die gerade wieder so schön präsentierte Kriminalitätsstatistik gefährden.

Inga vor 9 Wochen

Es ist unglaublich, dass in diesen dramatischen Zeiten Menschen solche Diebstähle begehen. Haben sie gar kein Gewissen? Ich hoffe, diese Diebe und die die in anderen Landesteilen die gleiche Tat begangen haben, mit lebenslanger Haft wegen versuchtem Massenmord bestraft werden.

Ossi 65 vor 9 Wochen

Es geht mir ja nicht um die Einschränkungen im eigentlichen Sinne, sondern um eventuelle Nachbarschaftshilfe, die ja in der jetzigen Zeit oft Notwendig ist. Und wenn ich zbs. für die 80 jährige Oma aus der Nachbarschaft Klopapier oder Milch kaufen soll und ich möchte für mich und meine Frau auch noch gleichzeitig Einkaufen und brauche auch Klopapier und Milch, was gilt da für eine Regelung?

Mehr aus Sachsen-Anhalt