Newsblog | 07.04.2020 Corona-Krise: Mehr als eine Million Masken für Sachsen-Anhalt

Schutzmasken sind rar. Sachsen-Anhalt will nun mehr als eine Million Masken an die Kreise und kreisfreien Städte verteilen. Und: Das Land informiert jetzt auch per Messenger zur Corona-Krise. Diese und weitere Entwicklungen im Newsblog.

Eine Mitarbeiterin einer medizinischen Einrichtung trägt eine OP-Maske
Bildrechte: imago images/Action Pictures

Die Entwicklungen am Mittwoch

Das Wichtigste im Überblick:

19.31 Uhr | Blogende

Das waren die Entwicklungen rund um den Coronavirus für heute und wir beenden unseren Newsblog. Haben Sie einen guten Abend und bis morgen!

Zum Abschluss noch gute Aussichten für alle jene, die zuletzt bei ihren Wertstoffhöfen abgeblitzt sind – zumindest für Magdeburg. Die Stadt teilt mit, dass nach Ostern wieder ein zweiter Wertstoffhof öffnen soll. Aktuell bilden sich vor der einzig verbliebenen Annahmestelle regelmäßig lange Auto-Schlangen.

19:15 Uhr | Bereits mehr als 12 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt

Seit einer Woche können Selbstständige und kleinere Unternehmen die Corona-Soforthilfen des Staates beantragen. Wie Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) am Dienstag sagte, haben im Land bereits 1350 Antragsteller diese Gelder sicher. Das entspricht rund 12,1 Millionen Euro, die auch schon ausgezahlt worden seien. Die Zahl der genehmigten Anträge steige noch weiter. In Sachsen-Anhalt können Soloselbstständige, Freiberufler, Künstler, Land- und Forstwirte sowie Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten Zuschüsse von bis zu 25.000 Euro beantragen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bis zum Montag gingen laut Wirtschaftsminister rund 32.000 Anträge ein.

Der Handwerkstag Sachsen-Anhalt fordert unterdessen mehr Aufträge der öffentlichen Hand, um die Corona-Krise für Handwerksbetriebe zu überbrücken. Mit höheren Investitionen in Schulen, Sportstätten und Straßen sei den Handwerkern gut zu helfen – weil das Aufträge bringe.

18:44 Uhr | ZASt: 42 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert

In Halberstadt steht die Asylunterkunft – die ZASt – unter Quarantäne, weil sich mehrere Bewohner mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hatten. Das Landesverwaltungsamt beschloss daraufhin, alle 839 Menschen, die dort untergebracht sind, zu testen. Wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag sagte, sind die Tests erfolgt. Das Ergebnis: In 42 Fällen wurde Sars-Cov-2 nachgewiesen. Den Betroffenen gehe es gut. Demnach wurden sie nun in andere Einrichtungen verlegt. Die Quarantäne der ZASt bleibt weiter bestehen.

Grimm-Benne sagt, das Land habe die Lage der Bewohner inzwischen verbessert. So würden sanitäre Anlagen nun zweimal täglich gereinigt und desinfiziert. Außerdem gebe es mehr Dolmetscher und mehrsprachige Infoblätter. Ein Team des Robert-Koch-Instituts unterstütze das Gesundheitsamt. Am Wochenende hatte es Proteste von Bewohnern gegen die Bedingungen vor Ort gegeben.

18:09 Uhr | 1024 Infektionen, 16 Todesfälle, geschätzt 449 wieder genesen

Kliniken im Land halten in besonderem Maße Intensivbetten vor, um Patienten im Fall eines kritischen Verlaufs bei der vom Sars-Cov-2-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 intensivmedizinisch betreuen zu können. Zugleich ist das Ziel all der Kontaktbeschränkungen im Moment: Es dürfen nicht zu viele schwere Fälle auf einmal in den Kliniken werden, damit immer genügend Betten frei sind. Deshalb erfahren die Infektionszahlen so viel Aufmerksamkeit, die jeden Tag neu vermeldet werden.

Sie zeigen an, wie oft bislang positiv auf den neuartigen Coronavirus getestet wurde. 1024 Fälle wurden im Land gezählt – bei geschätzt 449 Genesenen. 16 Menschen sind verstorben. Das sind vier Todesfälle mehr als bislang. Alle Zahlen im Detail hat Daten-Redakteur Manuel Mohr hier zusammengestellt.

17:45 Uhr | #mdrklärt: Ostern – was geht, was nicht

Ein Virus, der weltumspannend unterwegs ist und seit Wochen den Alltag im Land auf den Kopf stellt, beeinflusst nun auch massiv, wie wir die Ostertage verbringen. Viele Menschen sind verunsichert. Zum Einen gibt es die aktuellen Kontaktbeschränkungen. Zum Anderen steht die Frage im Raum, was ist zwar erlaubt, aber vielleicht nicht angezeigt – weil damit womöglich eine Weiterverbreitung des Virus befördert wird. Dazu unser frisches #mdrklärt und die wichtigste Frage vieler Nutzerinnen und Nutzer vorweg.

Darf ich meine Familie noch besuchen?

Antwort des Sozialministeriums Sachsen-Anhalt: Der Besuch der Lebenspartnerin/des Lebenspartners sowie der Angehörigen, insbesondere der (Schwieger-)Eltern, der Kinder und der Großeltern ist grundsätzlich möglich. Auch Reisen in das Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt sind aus familiären Gründen weiter zulässig. Reisende aus anderen Bundesländern sollten beachten, dass in ihren Ländern gegebenenfalls abweichende Regelungen für die Ausreise getroffen wurden.

17:31 Uhr | Trümper: Debatte um Kosten für Corona-Krise noch vertagen

Die Corona-Krise kostet. So viel ist klar. Doch wer am Ende wie viel zahlen muss, wird sich noch zeigen. Wenn jetzt schon eine Debatte darüber entbrennt, so sei das verfrüht, findet Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (parteilos). Trümper sagte MDR AKTUELL, er könne den Ruf der Städte nach Hilfe verstehen. Jetzt müsste man aber erst mal abwarten. Das Besondere an der Coronakrise sei, dass wirklich alle betroffen seien: Bund, Länder und Kommunen.

Wenn der Bund jetzt für alles einspringe, meint Trümper, entstünden dort zusätzliche Ausgaben in Billionenhöhe und keiner wisse, woher das Geld komme. Trümper rechnet für Magdeburg mit Einnahmeverlusten von 20 bis 25 Prozent.

16:57 Uhr | Abschied vom globalen Dorf?

Das Coronavirus zeigt, wie eng die Welt verflochten ist. Alles hängt mit allem zusammen, Familien sind über den Globus verstreut, Touristen erkunden jede Ecke der Welt und Betriebe finden ihre Partner für Lieferungen und Produktion in den entlegensten Gegenden. Steht all das auf dem Spiel? Sollte es das? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser Kolumnist Uli Wittstock in seinem Text. Für den hat er auch Karl-Heinz Paqué nach einer Einschätzung gefragt.

Volkswirt Prof. Karl-Heinz Paqué
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Globalisierung als Ganzes wird sicherlich nicht zurückgedreht. Allerdings wird man in bestimmten Bereichen der absolut notwendigen Versorgung, wie zum Beispiel Pharmazie oder Medizin, darauf achten müssen, dass zumindest ein Teil der Produktion im Land bleibt.

Prof. Karl-Heinz Paqué, Volkswirt und früherer Finanzminister in Sachsen-Anhalt

16:19 Uhr | Auto-Gottesdienst in Oschersleben klappt nicht

Ähnlich wie in einem Autokino sollte es an Ostern in der Motorsport-Arena Oschersleben einen Auto-Gottesdienst geben – um so die bestehenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Der Landkreis Börde hat einem solchen Auto-Gottesdienst nun aber die Genehmigung verweigert.

Eine Kreis-Sprecherin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, eigentlich seien Veranstaltungen unter freiem Himmel sowieso verboten. Trotzdem sei geprüft worden, ob es für den Gottesdienst eine Ausnahme geben können. Die Hürden dafür seien aber zu hoch gewesen. Der Veranstalter habe mit 350 Fahrzeugen geplant. Dafür hätte man etwa auch Ordner, Rettungsdienst und Toiletten benötigt.

15:56 Uhr | Ein Dankeschön für Zwischendurch

Kleine Grußbotschaften erwärmen das Herz. Das finden auch unsere Kollegen im MDR-Studio Dessau – die diesen Brief bei sich an der Scheibe vorfanden. Der also auch vorbildlich kontaktlos übermittelt wurde.

Ein freundlicher Gruß eines Nachbarn wurde an das Fenster des MDR-Regionalstudios in Dessau-Roßlau geklebt
Bildrechte: MDR/Dagmar Röse

15.22 Uhr | Land will mehr als eine Million Schutzmasken verteilen

Schutzausrüstung fehlt an vielen Stellen in Sachsen-Anhalt. Einrichtungen wie Kliniken und Altenheime sind in Habachtstellung, allein schon genug der täglich benötigten OP-Schutz- wie auch FFP2-Filtermasken vorrätig zu haben. Nun hat Sachsen-Anhalt mehr als eine Million solcher Masken zum Schutz gegen das Coronavirus beschafft. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag. Demnach sind 400.000 OP-Masken aktuell aus Bayern auf dem Weg zur Bundeswehrkaserne in Burg.

Weitere 650.000 FFP2-Filtermasken seien per Flugzeug unterwegs und würden in Leipzig/Halle in Empfang genommen. Damit sollen pro Landkreis und kreisfreier Stadt 20.000 OP-Masken und 40.000 FFP2-Filtermasken zur Verfügung stehen. Ebenso werde es kleinere Mengen an Schutzkitteln und sterile Anzüge, ebenso eine halbe Million Einmalhandschuhe geben. Das neu angelieferte Material soll die Bundeswehr am Mittwoch im Land verteilen, hieß es.

14:57 Uhr | Halle weitet Testverfahren auf Coronavirus aus

Die Stadt Halle setzt verstärkt auf Tests auf das neuartige Coronavirus. So sollen sich all diejenigen testen lassen, die Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen. Das sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Dienstag auf einer Pressekonferenz. "Es bleibt wichtig, dass wir weiter viele Tests durchführen, um die Entwicklung in der Stadt weiter mit vielen Daten untersetzen zu können." Er fordert jede Person mit Atemwegserkrankungen "jedweder Schwere" auf, vorsorglich den Test zu machen, ebenso Mitarbeiter in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen. Das solle bereits geschehen, wenn sie Symptome wie Halskratzen oder Fieber hätten. Allein am Montag hatten sich laut Wiegand in Halle 231 Menschen testen lassen.

Im Süden von Halle sollen für Tests weitere Schwerpunkt-Ambulanzen eröffnen, darunter eine ab Mittwoch (10 Uhr) im Florentiner Bogen 15. Geplant sei eine weitere Ambulanz im Gesundheitszentrum Silberhöhe, die kommende Woche öffnen soll.

Aktuell gibt es in Halle mehr als 200 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2. Man sei noch nicht über den Berg, sagte Wiegand.

14:19 Uhr | Jessens Bürgermeister Jahn froh über Quarantäne-Ende

Jessens Bürgermeister Michael Jahn (SPD) zeigt sich froh über das Ende der Corona-Quarantäne in seiner Stadt. Jahn sagte MDR AKTUELL, die letzten anderthalb Wochen müsse man nicht noch einmal haben. Die abgebauten Sperren brächten eine große Entspannung. Das werde auch den Zusammenhalt wieder stärken. Die Kernstadt Jessen und der Ortsteil Schweinitz waren Ende März abgeriegelt worden, weil sich dort Corona-Fälle gehäuft hatten.

13:55 Uhr | Hotline für Schwangere in Halle geschaltet

Die Corona-Pandemie kann gerade werdende Mütter verunsichern. Es sind Ausnahmezeiten, in denen sie ein Kind zur Welt bringen werden. Die Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara bietet für alle aufkommenden Fragen nun einen gesonderten Informationsservice, bei dem eine Hebamme sowie Ärztinnen und Ärzte der Klinik täglich eine Stunde lang am Telefon bereitsitzen.

Die Hotline ist montags bis freitags von 14 bis 15 Uhr unter (0345) 13 5170 geschaltet. In einer Mitteilung teilen die Kliniken mit: "Es können Fragen rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt in der derzeitigen Ausnahmesituation, Ambulante vorgeburtliche Diagnostik, Online-Geburtsanmeldung, Besucherregelungen und Begleitung zur Geburt gestellt werden."

13:27 Uhr | Hotels und Gaststätten müssen erfinderisch werden

Hotels dürfen aktuell wegen der Corona-Krise keine Touristen berherbergen. Das ist untersagt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Doch wie eine Zeit ohne Gäste im Haus überbrücken? Einige Hoteliers werden nun erfinderisch und setzen auf alternative Geschäftsmodelle. Wie der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Sachsen-Anhalt (DEHOGA), Michael Schmidt, MDR SACHSEN-ANHALT am Dienstag sagte, bieten einige Häuser ihre Zimmer als Büros an. Auch ein Ostermenü für Zuhause von Restaurants sei ein neues Angebot.

12:53 Uhr | Fünf Wochen Coronavirus in Sachsen-Anhalt – So behalten Sie den Überblick

Fünf Wochen ist es her, dass in Sachsen-Anhalt die erste Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden ist. Seitdem ist viel passiert – und es fällt nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Wir möchten Ihnen deshalb unsere Chronologie ans Herz legen, die regelmäßig aktualisiert wird und einen Überblick über das Wichtigste zur Ausbreitung des Virus gibt.

12:19 Uhr | Zahl der Infektionen auf mehr als 1.000 gestiegen

Es hatte sich schon am Montag angedeutet: Nun ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Sachsen-Anhalter auch nachweislich auf mehr als 1.000 gestiegen. Nach eben veröffentlichten Zahlen des Gesundheitsministeriums gibt es nun 1.014 Infektionen zwischen Arendsee und Zeitz.

12:04 Uhr | Feuchttücher aus Naumburg für die ganze Welt

Eine junge Frau wirft in ihrem Bad ein feuchtes Reinigungstuch in ihre Toilette.
Feuchttücher werden oft ins Klo geworfen. Aktuell sind sie jedoch sehr begehrt. Bildrechte: dpa

Das Unternehmen Innovate aus Naumburg stellt seit 20 Jahren Feuchttücher her – für ganz unterschiedliche Branchen. Im Moment sind die Tücher besonders zu Desinfektionszwecken gefragt, hat jetzt die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes mitgeteilt. Die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten am Anschlag, hieß es vom Feuchttücher-Hersteller. "Wir halten den Laden in Gang, Pause machen können wir später immer noch", sagte Vertriebsleiterin Katrin Röhl. Seit das Coronavirus in China ausgebrochen war, hat Innovate wegen steigender Nachfrage neue Produktionspläne erstellt. Auf dem Betriebsgelände seien schon kurz darauf verstärkte Zugangsbeschränkungen umgesetzt worden.

Die rund 60 Millionen Packungen Feuchttücher, die Innovate normalerweise herstellt, werden in diesem Jahr nicht ausreichen. Das werde man deutlich überspringen, hieß es.

11:26 Uhr | Ärzte und Pfleger des Medizinischen Dienstes helfen in Gesundheitsämtern aus

Ärzte und Pflegekräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung unterstützen in der Corona-Krise ab sofort Gesundheitsämter und die Beschäftigten in einem Fiebermobil bei der Arbeit. Darüber hat das Gesundheitsministerium am Dienstag informiert. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sprach demnach von einem "wichtigen Zeichen". Insgesamt seien zehn Ärzte in vier Landkreisen im Einsatz. Auch hätten 13 Pflegekräfte ihren Dienst aufgenommen. Vom Medizinischen Dienst (MDK) hieß es, die Bewältigung der Krise sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

In dieser Zeit zählt es, dass wir zusammenhalten und zusammenstehen.

Jens Hennicke Geschäftsführer des MDK Sachsen-Anhalt

11:13 Uhr | Altmaier: Nicht unter Druck setzen lassen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, sich bei einer Aufhebung der Corona-Beschränkungen unter Druck setzen zu lassen. Die Politik dürfe nicht kurz vor dem Ziel schwach werden, sagte Altmaier im ZDF. Die Bundesregierung werde erst nach Ostern über eine Lockerung entscheiden – wenn man wisse, wie sich Neuinfektionen und Heilungen entwickelten. Österreichs Bundeskanzler Kurz hatte zuletzt Hoffnung auf eine Lockerung der Bedingungen nach Ostern gemacht – allerdings unter Bedingungen.

Mehr Nachrichten aus Deutschland und der Welt bekommen Sie im Coronavirus-Ticker von MDR AKTUELL.

10:55 Uhr | Geheimnisvoller Osterkorb für Kita-Kinder

Schulen und Kitas sind geschlossen, Horte verwaist. Der Zaun vor der Kita "Spatzennest" in Ostrau im Saalekreis ist trotzdem farbenfroh geschmückt – und dazu haben auch die Kids beigetragen. Sie waren einem Aufruf von Erzieherinnen gefolgt, bei einem Malwettbewerb mitzumachen. Nun hängen die Kunstwerke am Zaun der AWO-Kita. Und das ist noch nicht alles: Damit bei den Kindern keine Langeweile aufkommt, stellen die Kita-Mitarbeiterinnen Mal- und Arbeitsmappen zur Verfügung. Außerdem wird jedes Kind der Ostrauer Kita bald einen Osterkorb vor seiner Haustür finden. Wer den wohl dort abstellen wird?

An einem Zaun vor einer Kita hängt ein Plakat.
Vor der Kita in Ostrau ist es schön bunt. Bildrechte: AWO/Kita-Spatzennest

10:34 Uhr | So hart trifft die Krise Obdachlose

Die Corona-Krise trifft Obdachlose besonders hart. Das zeigt auch eine neue Studie. Hauptproblem ist, dass Obdachlose sich nicht zurückziehen können. Hier beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen zur Lage wohnungsloser Menschen.

10:13 Uhr | Trotz Corona-Krise: Vorverkauf für Schlossfest in Weißenfels begonnen

Ungeachtet der Corona-Krise hat in Weißenfels der Vorverkauf für das Eröffnungskonzert des 30. Schlossfestes begonnen. Man müsse weit im Voraus planen, hieß es von den Organisatoren. Die Verantwortlichen hätten sich deshalb entschieden, den Vorverkauf zu starten. Das Leipziger Symphonieorchester soll am 27. August das viertägige Weißenfelser Stadtfest eröffnen. Zentraler Ort ist das Schloss Neu-Augustusburg. Sollte das Schlossfest doch abgesagt werden, können Ticketkäufer mit Erstattungen rechnen, hieß es.

10:01 Uhr | Nach Einsatz an der ZASt: Disziplinarverfahren bei der Polizei eingeleitet

Polizeiaufgebot vor der ZASt in Halberstadt
Weil es am Wochenende zu Tumulten gekommen war, war die Polizei am Wochenende an der ZASt in Halberstadt im Einsatz. Bildrechte: Annette Schneider-Solis

Der Einsatz an der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt hat Konsequenzen für einen Polizisten. Er hatte Fotos von dem Einsatz gemacht und auf Facebook gepostet. Nun wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, allerdings noch gegen Unbekannt. Eine Polizeisprecherin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, derzeit sehe es so aus, als seien die Fotos von einer Einsatzkraft gemacht worden. Wie sie in sozialen Medien gekommen seien, sei noch unklar. Man wisse auch noch nicht, um welchen Kollegen oder Kollegin es sich handele.

Polizisten sei es verboten, im Dienst private Fotos zu erstellen. Dazu habe es eine Schulung gegeben. Was genau in Halberstadt passiert sei, müsse nun das Disziplinarverfahren klären. Am Ende eines solchen Verfahrens können unterschiedliche Strafen stehen. Sie reichen von einem Verweis bis hin zur Entfernung aus dem Dienst.

09:45 Uhr | Land informiert jetzt auch per Messenger aufs Handy

Das Land Sachsen-Anhalt informiert Bürgerinnen und Bürger ab sofort auch per Messenger über das Wichtigste zur Corona-Krise. Das hat die Staatskanzlei am Dienstag angekündigt. Wer Interesse hat, kann demnach über die Messenger-Dienste Notify und Telegram aktuelle Informationen bekommen – kostenlos und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung, wie das Land betonte.

Ministerpräsident Haseloff sagte laut einer Mitteilung, in der jetzigen Lage seien schnelle und sichere Informationen wichtig. Die Landesregierung verbreite wichtige Nachrichten deshalb auch über Messenger-Dienste. Um die Infos aufs Handy zu bekommen, müssen User sich die Apps von Notify oder Telegram herunterladen.

09:34 Uhr | Kleine Unternehmen können zinsgüstige Kredite beantragen

Kleinere Betriebe in Sachsen-Anhalt haben seit dieser Woche die Gelegenheit, zur Abfederung der Corona-Krise kurzfristige und zinsgüstige Kredite bei der Investitionsbank zu beantragen. Das teilte die Bank mit. Die nötigen Formulare samt Kriterien und weiteren Informationen gebe es online. Das Angebot richtet sich an Kleinstunternehmer und Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten. Sie können Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro bekommen, für die zwei Jahre lang keine Zinsen oder Tilgungsraten anfallen. Die Laufzeit soll bis zu zehn Jahre betragen. Unternehmer müssen zuvor aber nachweisen, dass sie wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind.

#MDRklärt So hilft Sachsen-Anhalt kleineren Unternehmen in der Corona-Krise

Die Corona-Krise trifft kleine und mittlere Unternehmen hart. Diesen Unternehmen will das Land mit einer Finanzspritze helfen. Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden und soll einfach zu beantragen sein.

So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
So hilft Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Kleinere und mittlere Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sollen "Corona-Soforthilfe bekommen. Vorraussetzung: Die Krise bedroht die Existenz des Unternehmens.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Staffelung der Hilfe nach Anzahl der Mitarbeiter.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden und soll möglichst einfach zu beantragen sein.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ablauf der Beantragung von Hilfsmitteln.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 30. März 2020 | 08:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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09:17 Uhr | Dessauer Sportler spenden Blut – und wollen Wettbewerb in Gang setzen

Sie haben die Meldungen ganz sicher auch schon gelesen: In der Corona-Krise werden die Blutkonserven knapp. Viele Menschen gehen nicht mehr zur Blutspende. Um etwas dagegen zu tun, spenden die Fußballer vom Dessauer SV 97 Blut – jeweils einen halben Liter. 15 Spieler sind dabei. Das Schöne: Die Kicker geben den Staffelstab direkt weiter, fordern die Sportler vom SV Mildensee ebenso zur Blutspende auf. So soll ein Wettbewerb unter den Sportvereinen in Gang gesetzt werden.

09:01 Uhr | Wie beantragt man eigentlich Arbeitslosengeld II?

Wie beantragt man Arbeitslosengeld II? Wer vor der Corona-Krise nie damit zu tun hatte, hat sicher so manche Frage. Die Agentur für Arbeit will Betroffenen jetzt helfen – und hat ein Erklärvideo veröffentlicht, das die Fragen beantworten soll.

08:43 Uhr | Klinikum Dessau kann Notaufnahme nach draußen verlegen

Das Städtische Klinikum in Dessau kann seine Notaufnahme in der aktuellen Coronavirus-Pandemie nach draußen verlagern. Wenn der Andrang größer werde, würden die Patienten vorsortiert, hieß es vom Klinikum. Im Grunde sei es möglich, die Notaufnahme in zwei verschiedene Zelte nach draußen zu verlegen und schon dort Patientinnen und Patienten mit und ohne Corona-Verdacht zu trennen. Insgesamt stünden für eine Corona-Behandlung dann 184 Betten auf sechs Stationen zur Verfügung. Sie seien von anderen Klinikbereichen getrennt.

08:26 Uhr | Gesundheitsministerin: Zu Ostern Solidarität zeigen und Abstand halten

Petra Grimm Benne
Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne Bildrechte: IMAGO

Ostern steht vor der Tür. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat uns schon darauf eingeschworen, dass dieses Osterfest anders wird als alle Osterfeste, die wir bislang gefeiert haben. Auch Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hat jetzt an die Menschen im Land appelliert, Solidarität zu zeigen – und Abstand zu halten. Besuche bei den Eltern seien grundsätzlich möglich. "Die Maßnahmen sollen niemanden zu Hause einsperren. Der Gesundheitsschutz steht aber an erster Stelle."

Besuche von Angehörigen seien grundsätzlich möglich, Reisen in das Bundesland aus familiären Gründen erlaubt. Man müsse aber die Ausreise-Regeln anderer Bundesländer beachten. Zwar wachse zu Ostern die Vorfreude auf ein langes Wochenende mit der Familie. Die aktuelle Situation trübe diese Vorfreude.

Grimm-Benne sagte aber noch, sie sei dankbar für all die Kreativität und Solidarität – von Nachbarschaftsinitiativen zum Beispiel.

07:57 Uhr | Halbe Saison der Saaleschifffahrt weggebrochen – "Grausam"

MS Händel II in Halle
Die MS Händel II Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

Rüdiger Ruwolt nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Eigner der MS Händel II spricht von einer grausamen Situation. Zwar sind die MS Händel II und alle anderen Schiffe schon seit Anfang März auf der Saale unterwegs. Das Veranstaltungsverbot gilt aber auch auf dem Fluss: Bei der MS Händel gehen in der Folge nur noch Stornierungen ein, sogar für August und September. Die halbe Saison der Saaleschifffahrt fällt damit ins Wasser.

Problem: Ruwolt bekommt täglich Rechnungen. Zwar wurden ihm 9.000 Euro Soforthilfe zugesagt. Der Schiffseigner appelliert an seine Kunden dennoch, abzuwarten – und bestehende Verträge erst einmal aufrechtzuerhalten.

07:45 Uhr | Freiwillig die Klasse wiederholen im Einzelfall sinnvoll

Freiwillig sitzen bleiben und das Schuljahr wegen der Corona-Krise wiederholen, wenn die Leistungen sowieso nicht die besten sind?! Der Landeselternrat in Sachsen-Anhalt hält das für sinnvoll – im Einzelfall jedenfalls. Matthias Rose vom Landeselternrat sagte MDR SACHSEN-ANHALT jetzt, in der Versetzungsordnung sei das nicht eindeutig geregelt. Sollten Eltern merken, dass ihr Kind den Stoff nicht verstehe, sollten sie selbst bei guten Noten über das freiwillige Wiederholen der Klasse nachdenken. Das gelte auch für Schüler, die laut ihrer Halbjahreszeugnisse versetzungsgefährdet seien.

Kerstin Schröter, Fachlehrerin für Biologie und Chemie, gibt einer neunten Klasse eine Biologiestunde am Tag der offiziellen Übergabe des Schulneubaus des Kyffhäusergymnasiums in Bad Frankenhausen.
Unterricht in der Schule gibt es derzeit nicht. Deshalb bleibt viel Stoff auf der Strecke. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

Der Deutsche Lehrerverband hatte am Montag vorgeschlagen, dass Schüler mit schlechten Leistungen wegen der Corona-Krise freiwillig die Klasse wiederholen sollten.

07:29 Uhr | 72 Bußgelder wegen Verstößen gegen Ausgehbeschränkungen

Die meisten Menschen in Mitteldeutschland haben sich am Wochenende an die Ausgehbeschränkungen gehalten. Das haben die Innenministerien in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen dem MDR mitgeteilt. Insgesamt wurden in Sachsen-Anhalt 72 Bußgelder verhängt. Hinzugekommen seien 46 Verstöße gegen das Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen. In Thüringen gab es laut Ministerium 68 Bußgeld-Fälle, in Sachsen 165.

07:16 Uhr | Bücher nach Hause geliefert bekommen

Büchereien und Bibliotheken sind geschlossen – deshalb wird mehr und mehr Lesestoff online ausgeliehen. Viele Büchereien bieten das inzwischen an, die Anhaltische Landesbücherei in Dessau setzt nun noch einen oben drauf: Für Menschen ohne Internetzugang bietet das Haus jetzt eine Art Liefer-Dienst an. Wer einen gültigen Benutzerausweis hat, kann seine Bestellung in der Hauptbibliothek telefonisch aufgeben. Bis zu fünf Bücher, Zeitschriften oder CDs werden dann zum verabredeten Termin nach Hause geliefert. Das gilt solange, wie die Bücherei wegen der Corona-Krise geschlossen ist.

(Wer keinen Internetzugang hat, wird das hier zwar nicht lesen. Aber manches spricht sich ja herum.)  

07:02 Uhr | Kirche bittet um Spenden für Bedürftige

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und die Diakonie bitten in der Corona-Krise um Spenden für arme Menschen. Sie hätten nicht oft die Gelegenheit, sich Vorräte anzulegen. Deswegen sollten Menschen, die die Hilfe von Tafeln, Wärmestuben und Bahnhofsmissionen in Anspruch nehmen, mit Lebensmitteln, Gutscheinen, Thermoskannen und Brotbüchsen unterstützt werden.

"Kirche ist Kirche für andere und gerade den Armen und ihrer Not muss unsere Hilfe in diesen Tagen gelten, da es für viele schnell und existenzbedrohlich wird", sagte Landesbischof Friedrich Kramer.

Eine Hand steckt eine Ein-Euro-Münze in eine Geldsammelbüchse.
Spenden für Bedürftige – dazu ruft jetzt die Evangelische Landeskirche auf. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

06:44 Uhr | U-Haft kann verlängert werden

Wegen der Corona-Krise darf in Sachsen-Anhalt die Untersuchungshaft verlängert werden. Das hat das Oberlandesgericht Naumburg MDR SACHSEN-ANHALT mitgeteilt. Im konkreten Fall ging es um einen Prozess am Dessauer Landgericht gegen zwei mutmaßliche Rauschgifthändler. Sie sitzen seit September vergangenen Jahres in U-Haft. Da die maximale Dauer ein halbes Jahr beträgt, musste das Oberlandesgericht entscheiden. Nach Ansicht der Richter beruht die Verschiebung auf einem wichtigen Grund und rechtfertigt damit das Fortführen der Haft. Allerdings müsse jeder Fall einzeln geprüft werden.

06:28 Uhr | Quarantäne in Jessen und Schweinitz aufgehoben

Jessen: Feuerwehrmänner und Polizisten stehen an einer Straßensperre am Ortseingang von Jessen. Wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten stehen zwei Ortsteile der Stadt Jessen (Elster) in Sachsen-Anhalt unter Quarantäne
Einsatzkräfte hatten Jessen und Schweinitz rigoros abgeriegelt. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

Die Kleinstadt Jessen und der Ortsteil Schweinitz im Landkreis Wittenberg stehen nicht mehr unter Quarantäne. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks lösten am Montagabend um 20 Uhr die Kontrollen an den Zufahrtsstraßen auf. Bis Dienstagmittag werden nun nach und nach die Straßensperren abgebaut. Rund 8.000 betroffene Anwohner können die Orte nun wieder ohne größere Einschränkungen wie einer Sondergenehmigung verlassen.

Eigentlich hatten beide Orte noch eine Zeit lang unter Quarantäne bleiben sollen. Allerdings wurden laut Landkreis zuletzt keine weiteren Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Also wurde eine Allgemeinverfügung aufgehoben.

Jürgen Dannenberg, DIE LINKE, Landrat Wittenberg
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die mit der infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügung angeordneten Maßnahmen für die Ortsteile Jessen und Schweinitz haben Wirkung gezeigt.

Jürgen Dannenberg Landrat des Landkreises Wittenberg

Jessens Bürgermeister Michael Jahn dankte den Anwohnern für ihre Geduld in den vergangenen zwölf Tagen. Er und Landrat Dannenberg betonten, dass Anwohner in Jessen und Schweinitz sich auch nach der Quarantäne an die allgemein geltenden Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen des Landes zu halten haben.

Viele Infektionen in Pflegeheim Die beiden Ortsteile Jessen und Schweinitz waren vor anderthalb Wochen aufgrund der vielen Coronavirus-Fälle im Landkreis Wittenberg unter Quarantäne gestellt worden. Im Kreis gab es seinerzeit 113 bestätigte Fälle, 56 davon in Jessen und Schweinitz. Besonders betroffen war ein Pflegeheim.

06:16 Uhr | Knapp 1.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert

In Sachsen-Anhalt sind nach letzten offiziellen Daten von Montagnachmittag 989 Menschen mit dem Coronavirus infiziert oder infiziert gewesen. Das sind 31 mehr als am Sonntag. Schätzungen des Gesundheitsministeriums zeigen, dass 422 Patienten wieder gesund sind.

In unserer aktualisierten Grafik haben Sie die Gelegenheit, die Infektionszahlen für Ihren Landkreis anzusehen – auch die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner.

In unserem täglichen Daten-Update erklärt MDR SACHSEN-ANHALT-Datenjournalist Manuel Mohr gut verständlich, was es mit der oft zitierten Verdopplungszeit auf sich hat – und dass auch die beim Betrachten der Daten kein Allheilmittel ist. Lesetipp für den Dienstagmorgen!

05:54 Uhr | Britischer Premier auf Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson führt den Vorsitz bei der morgendlichen Treffen zum Coronavirus (Covid-19) von der Downing Street Nr. 11 aus.
Boris Johnson hatte sich bereits vor einiger Zeit in Quarantäne begeben. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

Der heutige Newsblog beginnt mit einer internationalen Meldung: Der britische Premierminister Boris Johnson – selbst mit dem Coronavirus infiziert – wird jetzt auf der Intensivstation behandelt. Das teilte eine Regierungssprecherin am Abend mit. Johnsons Gesundheitszustand hatte sich demnach im Laufe des Montags verschlechtert. Er müsse aber nicht beatmet werden, hieß es. Kanzlerin Merkel wünschte dem Premier viel Kraft und gute Besserung.

05:33 Uhr | Herzlich willkommen!

Einen schönen Dienstagmorgen wünscht Ihnen das Team von MDR SACHSEN-ANHALT! Heute ist der 7. April 2020. In unserem Newsblog erfahren Sie bis 19 Uhr heute Abend, was sich in Sachsen-Anhalt gerade rund um das Coronavirus tut. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Zuvor noch einmal kurz und kompakt das Wichtigste von gestern:

  • Die Grünen in Sachsen-Anhalt wollen eine finanzielle Entschädigung für Mitarbeiter in der Pflege. Die Fraktion im Landtag schlägt eine steuerfreie Zahlung von 1.500 Euro pro Person vor. Der Vorschlag soll am Dienstag im Kabinett beraten werden.
  • Im Krankenhaus Gardelegen sind drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie hatten auf einer Corona-Station gearbeitet und sind in häuslicher Quarantäne.

Quelle: MDR/ld,mg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 07. April 2020 | 05:00 Uhr

3 Kommentare

Ossi 65 vor 7 Wochen

Kirche bittet um Spenden für Bedürftige
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und die Diakonie bitten in der Corona-Krise um Spenden für arme Menschen. Sie hätten nicht oft die Gelegenheit, sich Vorräte anzulegen. Deswegen sollten Menschen, die die Hilfe von Tafeln, Wärmestuben und Bahnhofsmissionen in Anspruch nehmen, mit Lebensmitteln, Gutscheinen, Thermoskannen und Brotbüchsen unterstützt werden. Die Tafel sind fast alle zur Zeit Handlungsunfähig. Der Arbeits-und Sozialminister Deutschlands Hubertus Heil, hat im Fernsehen gesagt, das er Prüfen wolle den Hartz 4 Regelsatz wegen der Coronakrise zu Erhöhen. Was ist davon übrig geblieben? Nichts. Von der Regierung ist schon viel Gemacht wurden, aber das der Einkauf zur Zeit ein Haufen Geld Kostet weil alles Billige Weggehamstert ist, oder anderes Extrem Teuer geworden ist, im E-Center kostet ein Kohlrabi zur Zeit 1,29 €, das kann sich kein Rentner oder Hartzer mehr leisten.

Mike.... vor 7 Wochen

Wozu brauchen wir Lohnerhöhungen?
Die brauchen wir nicht!
Einziger Grund sind die Firmen. Egal ob Strom oder Einzelhandel, also klein oder Grosshändler. Wenn die Lätta im Angebot 90 Cent kostet und sonst 1.69 € dann kann man an den Preis sicher etwas ändern, ohne das Unilever gleich Pleite geht. Wenn die jetzt 1 Euro kostet und der Staat 15 Cent zuschiesst. Könnte man so die Menschen helfen. Auch dehnen die nicht auf Lohnerhöhungen setzen können. Der Wirtschaft schadet es nicht, es regt nur die kauflust an. Also steigert das Bruttosozialprodukt. Die Milka 1.09€ bevor Mondelez die Branche von Kraft übernommen hat war der Preis 59 Cent. Dann binnen 3 Monate auf 99 hoch geht. Auch hier hätte man bestimmt Einsparungspotenzial. Also wenn die Wirtschaft für ein Jahr mal umdenkt und nicht das bestmögliche an Geld rausholen will. Lässt sich einiges machen um die Wirtschaft anzukurbeln. Also statt Lohnerhöhungen, die nur der Branche was bringt, mit Umsatzverzicht allen helfen.

jackblack vor 7 Wochen

Ich habe kein Smartphone- und ich brauche auch keins, wer sich selbst in Panik versetzen will kann das GERN tun.

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