Newsblog | 20.04.2020 Krankschreibung per Telefon weiterhin möglich

Die Krankschreibung per Telefon bleibt nun doch weiterhin möglich. Außerdem hat ein Forscher der Uni in Halle in einer Studie den Zusammenhang zwischen der Stickstoffdioxid-Belastung in der Luft und Corona-Todeszahlen untersucht. Und: Die Hochschule Anhalt produziert Schutzvisiere aus dem 3-D-Drucker. Das und mehr im Newsblog.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit Kugelschreiber, dazu das "Corona-Newsblog"-Logo.
Ein Krankenschein kann weiterhin per Telefon ausgestellt werden. Bildrechte: MDR/imago images / bonn-sequenz

Die wichtigsten Infos im Überblick:

18:55 Uhr | Mehr Informationen im Newsletter

Wir beenden an dieser Stelle den heutigen Newsblog. Wir sind morgen ab 6:30 Uhr hier wieder für Sie da.

Hintergründe und Zusammenfassungen stellen wir Ihnen auch in unserem Corona-Daten-Update-Newsletter zur Verfügung. Montags bis freitags 20 Uhr berichten wir, was am Tag wichtig war und was für Sie morgen wichtig wird. Hier können Sie den Newsletter abonnieren:

18:44 Uhr | Die besten Stoffe für selbstgenähte Schutzmasken

Sachsen-Anhalter sollten Schutzmasken tragen, empfiehlt die Landesregierung. Viele setzen auf selbstgemachte Masken. Diese Stoffe eignen sich dafür besonders gut:

#MDRklärt Diese Stoffe eignen sich für DIY-Masken – und diese nicht

Diese Stoffe eignen sich als Schutzmaske und diese nicht.  Näherinnen stellen Atemmasken her.
Mit "Do It Yourself" gegen Corona: Schutzmasken sollen die Verbreitung des neuen Coronavirus eindämmen. Deshalb gilt in Sachsen und in Teilen von Thüringen eine Maskenpflicht. Bildrechte: Anna Rezulak\MDR
Diese Stoffe eignen sich als Schutzmaske und diese nicht.  Näherinnen stellen Atemmasken her.
Mit "Do It Yourself" gegen Corona: Schutzmasken sollen die Verbreitung des neuen Coronavirus eindämmen. Deshalb gilt in Sachsen und in Teilen von Thüringen eine Maskenpflicht. Bildrechte: Anna Rezulak\MDR
T-Shirt (100 Prozent Baumwolle) filtert 51 Prozent der Viren
Die Viren verbreiten sich vor allem durch kleine Speicheltropfen in der Luft. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Seide filtert 54 Prozent der Viren Leinen filtert 62 Prozent der Viren
Masken können dafür sorgen, dass möglichst wenige dieser Tropfen in die Luft geschleudert werden. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Kissenbezug filtert 57 Prozent der Viren Antimikrobieller Kissenbezug filtet 69 Prozent der Viren
Weil die Versorgung mit industriell gefertigten Masken aber nicht einfach ist, setzen viele auf selbstgenähte Masken. Getreu dem Motto: "Besser als nichts." Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Geschirrtuch filtert 72 Prozent der Viren
Doch nicht alle Stoffe eignen sich gleich gut.
Die Universität in Cambridge hat getestet, wie viel Prozent der Viren durch Baumwolle, Leinen und Co. abgehalten werden.
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Staubsaugerbeutel filtern 86 Prozent der Viren
Fazit: Selbst der geringste Schutz ist besser als keine Maske. Am besten haben Staubsaugerbeutel abgeschnitten. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Achtung: Staubsorgerbeutel können Stoffe enthalten, die beim einatmen für den Menschen gesundheitsschädlich sind.
Doch Vorsicht: Experten warnen, dass das Material einiger dieser Beutel mit Stoffen behandelt wurden, die gesundheitsschädlich sein können. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. März 2020 | 14:00 Uhr

Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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18:29 Uhr | Grüne fordern Unterstützung für Familien mit Kindern

Die Grünen schlagen ein Corona-Elterngeld und weitere Entlastungen für Familien mit Eltern vor. Sachsen-Anhalts Grünen-Chefin Susan Sziborra-Seidlitz sagte am Montag, die Lebenswirklichkeit von Familien sei in wissenschaftlichen Empfehlungen bislang zu wenig gespiegelt und fehle in den Beschlüssen der Bundesregierung völlig. "Alleinerziehende und Familien mit jungen Kindern trifft diese Krise besonders hart. Sie benötigen dringende Hilfe zur finanziellen und zeitlichen Entlastung", sagte die Politikern.

Bündnisgrüne Landesverbände hatten in einem gemeinsamen Konzeptpapier unter anderem vorgeschlagen, die Kita-Notbetreuung auf berufstätige Alleinerziehende auszuweiten sowie die private Kinderbetreuung zu erleichtern.

18:07 Uhr | 1.387 bestätigte Infektionen

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist laut Sozialministerium Sachsen-Anhalt auf 1.387 Fälle gestiegen. Mittlerweile vom Virus wieder genesen sind nach Schätzungen des Sozialministeriums 924 Menschen. Erstmals veröffentlichte das Sozialministerium am Montag auch die geschätzte Zahl der aktuell infizierten Personen, die aktuell bei 431 liegt. 32 Menschen sind mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Klicken Sie unter der Grafik auf "Weiter", um weitere Grafiken zu sehen.

17:43 Uhr | Corona-Strategie für Pflegeheime in Halle

Nachdem in Halle in sieben Alten- und Pflegeheimen insgesamt zufällig elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hat sich die Stadt Halle eine zweigleisige Strategie überlegt. Das sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) bei einer Pressekonferenz am Montag. Erstens würden weiterhin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Einrichtungen der Stadt getestet. Zusätzlich würden in den sieben betroffenen Einrichtungen auch alle Bewohner getestet, insgesamt 320 Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekämen eine vollständige Schutzausrüstung.

17:14 Uhr | Ministerpräsident und Sozialministerin beantworten live Bürgerfragen

Bund und Länder lockern die Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie doch langsamer als von vielen Menschen erhofft. Ob das sinnvoll ist und welche Perspektiven es jetzt gibt, darüber diskutieren bei FAKT IST! aus Magdeburg am Abend Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Sozialministerin Petra Grimm-Benne und beantworten live Bürgerfragen. 

Die Frage- und Antwortrunde wird ab 20:15 Uhr live auf der Facebook-Seite von MDR Sachsen-Anhalt und auf MDR.de gestreamt. Die Aufzeichnung ist um 22:05 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.

Die Zuschauer haben die Gelegenheit, ihre Fragen an die beiden Politiker zu stellen, im Vorfeld über Mail an faktist@mdr.de oder während des Livestreams von 20:15 Uhr bis 21:15 Uhr auf Facebook.

16:39 Uhr | Kirchen bereiten sich auf Gottesdienste vor

Mit den Lockerungen der Maßnahmen hoffen auch Kirchen darauf, bald wieder öffnen zu dürfen. Pfarrer Werner Meyknecht aus dem Pfarrbereich Landsknecht fragt sich, warum es Lockerungen für die Geschäfte, aber nicht für den Gottesdienst gibt: "Auch wir können ja bestimmte Auflagen gern erfüllen."

16:24 Uhr | Spargel per Telefon bestellen

Not macht erfinderisch: Ein Spargelbauer aus dem Kreis Wittenberg bietet während der Corona-Krise einen neuen Service an: Ein Spargeltelefon. Bei den Vereinigten Agrarbetrieben Seydaland in Jessen können Kunden den Spargel per Telefon vom Feld nach Hause bestellen. Betriebsleiter Ralf Donath sagte MDR SACHSEN-ANHALT, Menschen, die sich wegen des Corona-Virus nicht zu den Verkaufsständen trauten, müssten nicht auf das Edelgemüse verzichten. Das Spargeltelefon ist an sechs Tagen in der Woche besetzt.

15:51 Uhr | Zahl der Kinder in Notbetreuung in Halle verdoppelt

In Halle hat sich die Zahl der Kinder in Notbetreuung verdoppelt. Wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Montag auf einer Pressekonferenz mitteilte, werden derzeit 640 Kinder in Kitas betreut und 86 Kinder in den Schulen. Seit heute gelten neue Regelungen für die Notbetreuung: Nur noch ein Elternteil muss in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten. Dazu gehören jetzt auch Lehrkräfte und Verkäufer. Mit einem deutlichen Anstieg der zu betreuenden Kinder hatte auch die Magdeburger Kita-Leiterin Claudia Rondio gerechnet.

15:42 Uhr | Krankschreibungen per Telefon nun doch weiterhin möglich

Krankschreibungen per Telefon sind nun doch weiterhin möglich. Darauf hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen nach massiver Kritik verständigt. Demnach können sich Patienten mit Erkältungskrankheiten vorerst bis zum 4. Mai weiter mit einem Anruf beim Hausarzt krankschreiben lassen, ohne die Praxis aufzusuchen. Die Dauer werde auf eine Woche begrenzt und könne einmal verlängert werden. Ursprünglich war geplant, die Ausnahme-Regelung heute zurückzunehmen. Mediziner, Krankenhäuser und Verbraucherschützer liefen dagegen Sturm.

15:31 Uhr | Museen werden nach und nach öffnen

Am Freitag hatte Kulturminister Rainer Robra angekündigt, dass Museen und Bibliotheken im Zuge der Lockerungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab dem 4. Mai wieder öffnen dürfen. Die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt sagte nun aber, es werde nicht möglich sein, alle Museen so schnell wieder zu öffnen. Zunächst müssten die Museen die Voraussetzungen für die hygienischen Maßnahmen treffen.

15:10 Uhr | Das Coronavirus in Sachsen-Anhalt – was bisher geschah

Vor sechs Wochen hatte es die ersten nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Sachsen-Anhalt gegeben. Seitdem steigen die Zahlen stetig, und Sicherheitsmaßnahmen wurden eingeführt. Durch die aktuellen Entwicklungen ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Auch wenn es seit heute erste Lockerungen gibt, sind noch viele Einrichtungen geschlossen, Geschäfte, Schulen und Kitas nur teilweise geöffnet. Lesen Sie hier, was bisher geschah:

14:26 Uhr | Magdeburger Tourist-Information öffnet wieder

Die Magdeburger Tourist-Information hat ab heute wieder geöffnet. Bürger bekommen Informationen, wie sie mit Tickets zu abgesagten Veranstaltungen umgehen können. Ab Dienstag soll die Rückabwicklung der Tickets beginnen. Mit vielen Touristen wird nicht gerechnet. Zum Schutz für die Kunden sind extra Wände in die Tourist-Info gezogen worden. Maximal zwei Personen dürfen gleichzeitig hinein.

14:07 Uhr | Geschäftsinhaberin: Wiedereröffnung bedeutet nicht Rückkehr zur Normalität

Ab Montag dürfen Geschäfte wieder öffnen, deren Ladenfläche kleiner ist als 800 Quadratmeter. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Betrieb direkt wieder normal läuft: Umsätze der vergangenen Wochen fehlen, Mitarbeiter können nicht zur Arbeit zurückkehren, weil sie ihre Kinder betreuen. Die Inhaberin eines Blumenladens in Magdeburg hat mit MDR SACHSEN-ANHALT über die Herausforderungen und Probleme gesprochen.

13:51 Uhr | Kommunen können Kredite bei landeseigener Bank bekommen

Kommunen können Kredite bei der landeseigenen Investitionsbank bekommen, um Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie abzufedern. Für die Darlehen sei keine Beteiligung weiterer Banken nötig. Die Summen könnten mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren aufgenommen werden. Zunächst stünden 100 Millionen Euro bereit, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.

Der Topf könne aufgestockt werden. Das Land reagiert damit darauf, dass erste Kommunen bereits Zahlungsschwierigkeiten gemeldet haben. So verhängte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) kurz vor Ostern wegen steigender Kosten und sinkender Einnahmen in der Corona-Krise bereits eine Haushaltssperre für das hoch verschuldete Halle. Zuvor hatte Landrätin Angelika Klein (Linke) erklärt, ihr Kreis Mansfeld-Südharz sei wegen laufender Rechtsstreitigkeiten um die Kreisumlage faktisch pleite. Klein beantragte Geld aus dem sogenannten Ausgleichsstock, mit dem Sachsen-Anhalt finanzschwachen Kommunen in Härtefällen unter die Arme greift. Das Antragsverfahren ist jedoch langwierig und aufwendig. 

13:40 Uhr | Digitales Studium wenig problematisch für Studierende

Studierende in Sachsen-Anhalt sehen sich verhältnismäßig gut auf das digitale Sommersemester vorbereitet. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presseagentur. Wegen der Corona-Krise finden in diesem Semester Vorlesungen und Seminare nicht im Hörsaal statt, sondern per Videokonferenz oder über digitale Lernwerkzeuge. Studierendenvertretungen berichten, dass einige Studierende keine Laptops hätten und dass es bei Online-Chats und -Meetings noch zu Problemen wegen zu hoher Auslastung käme.

Größere Probleme gebe es bei Studierenden wegen wegfallender Einkünfte aufgrund der Corona-Krise: Studierendenräte forderten in einem offenen Brief an die Landesregierung finanzielle Unterstützung etwa in Form zinsloser Kredite.

13:14 Uhr | Bundeswehr nimmt Fahrausbildung in Burg wieder auf

Die Bundeswehr hat die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Ausbildung von Fahrschülern in Burg bei Magdeburg wieder aufgenommen. Es sei auch in der schwierigen Corona-Krise erforderlich, Soldaten als Kraftfahrer zu schulen, teilte die Bundeswehr in Bonn am Montag mit. Somit werde die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr aufrechterhalten. Die Fahrschulfahrzeuge aus Burg würden daher ab sofort wieder auf öffentlichen Straßen fahren. Die Ausbildung der Fahrschüler sei jedoch an die derzeitige Lage angepasst und auf ein notwendiges Minimum reduziert, hieß es.

In Burg befindet sich das sogenannte Kraftfahrausbildungszentrum der Bundeswehr. Etwa 13 000 Teilnehmende absolvieren laut Bundeswehr pro Jahr einen Lehrgang in Burg.

12:57 Uhr | Forscher vermutet Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und Corona-Todeszahlen

Ein Forscher der Universität in Halle vermutet einen Zusammenhang zwischen hohen Stickstoffdioxidwerten in der Luft und hohen Todeszahlen durch das Coronavirus. In Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung gäbe es deutlich mehr Covid-19-Todesfälle als in anderen Regionen. Stickstoffdioxid ist ein Schadstoff in der Luft, der die Atemwege des Menschen schädigt. Der Geowissenschaftler hatte in einer Studie Daten aus Regionen in Italien Frankreich und Spanien verglichen.

12:32 Uhr | Merkel kritisiert Diskussion um weitergehende Corona-Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen kritisiert. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur und beruft sich auf Informationen aus einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums. Die Kanzlerin habe von "Öffnungsdiskussions-Orgien" gesprochen. Merkel habe erklärt, sie mache sich größte Sorgen, dass sich die gute Entwicklung bei den Corona-Infektionen wieder umkehre, weil sich zu wenige Menschen an die Kontaktbeschränkungen hielten. Die Diskussion über Lockerungen sei nicht hilfreich.

Weitere deutschlandweite und internationale Corona-Nachrichten finden Sie im Ticker der Kollegen von MDR AKTUELL.

12:08 Uhr | Kurt-Weill-Fest geht online weiter

Kurt-Weill-Fest in Dessau
Das Kurt-Weill-Fest musste aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr abgebrochen werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das Kurt-Weill-Fest in Dessau geht am Dienstagabend in New York weiter - mit einem Online-Konzert. Die international bekannte Musical-Sängerin Ute Lemper wird am Abend in ihrem eigenen Wohnzimmer ein Konzert geben. Nur ein Moderator und ein Cellist werden dabei sein. Beginn ist 20 Uhr.

Das Kurt-Weill-Fest war im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie vorzeitig ohne Konzerte großer Stars zu Ende gegangen. Der Auftritt von Ute Lemper ist auch Teil einer Konzertreihe der Carnegie Hall in New York, die für die Übertragung nach Europa mit dem Kurt-Weill-Fest kooperiert. Auf dessen Facebook-Seite wird das Konzert 20 Uhr deutscher Zeit live übertragen.

11:42 Uhr | Stadtbibliotheken in Osterburg und Halberstadt bieten Lieferservice

Da auch Bibliotheken weiterhin geschlossen bleiben müssen, bieten sie in Osterburg und Halberstadt nun einen Lieferdienst an. Per E-Mail oder Telefon können Kunden ihre Wünsche an die Stadtbibliotheken richten und diese liefern sie dann nach Hause. In Osterburg jeweils dienstags und donnerstags, in Halberstadt direkt am Folgetag der Bestellung.

11:19 Uhr | Verhaltener Kundenandrang nach Ladenöffnung

Die Wiedereröffnung kleinerer Geschäfte in Sachsen-Anhalt nehmen die meisten Kunden bislang offenbar nur zurückhaltend an. Wie ein Reporter von MDR SACHSEN-ANHALT berichtet, gab es in der Innenstadt von Magdeburg zum Beispiel am Morgen keinen größeren Andrang. Händler berichten, viele Kunden seien offenbar verunsichert. Verschiedene Inhaber halten für ihre Kundschaft Mundschutze und Einweg-Handschuhe bereit. Andere verzichten auf solche Maßnahmen.

10:54 Uhr | Land zahlt schneller für Verkehrsunternehmen

Viele Verkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt haben wegen der Corona-Krise mit finanziellen Sorgen zu kämpfen. Grund sind die gesunkenen Fahrgastzahlen. Hilfe kommt jetzt vom Land, das seine Zahlungen für die Unternehmen vorzieht. Wie das Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt mitteilte, werden die erst in einem Monat fälligen Abschlagsraten in Höhe von knapp 17 Millionen Euro bereits jetzt an die Landkreise und kreisfreien Städte überwiesen. In Sachsen-Anhalt beauftragen die Kreise und Städte kommunale und private Verkehrsunternehmen.

10:28 Uhr | Digital und kreativ gegen Umsatzeinbußen

Die Folgen des Coronavirus trifft vor allem auch Bars, Kneipen und Restaurants, die trotz der neuen Regelungen geschlossen bleiben müssen. Um etwas gegen die massiven Umsatzeinbußen zu tun, lassen sich einige Gastronomen neue, kreative Wege einfallen, um doch in Kontakt mit ihrem Publikum zu treten. So zum Beispiel das Café Central in Magdeburg, das am Wochenende regelmäßig Konzerte, Auftritte von DJs oder Lesungen streamt - und so auch Spenden einsammelt.

10:02 Uhr | Neue Maßnahmen: Einkaufscenter werden zur Einbahnstraße

Wenn heute einzelne Geschäfte wieder öffnen dürfen, müssen sie dabei Auflagen einhalten. Das Magdeburger Allee-Center wird wegen der Coronavirus-Pandemie zur Einbahnstraße. Wie Center-Managerin Petra Kann sagte, sollen Aufkleber die Menschen durch enge Passagen führen und gewährleisten, dass sich niemand zu nahe komme. Von der Citygemeinschaft Halle hieß es, Aufsteller und Absperrungen mit Kordeln sollen den Kundenfluss leiten. Für die Mitarbeiter sollen Mundschutze und Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Zudem soll die Zahl der Kunden, die gleichzeitig im Laden sein dürfen, begrenzt werden.

09:39 Uhr | Hochschule Anhalt produziert Schutzvisiere aus dem 3-D-Drucker

Schutzvisiere aus dem 3-D-Drucker der Hochschule Anhalt.
Ein fertiges Schutzvisier der Hochschule Anhalt. Bildrechte: MDR/ Susanne Reh

Die Hochschule Anhalt in Dessau unterstützt Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Kampf gegen das Coronavirus, indem sie Schutzvisiere aus dem 3-D-Drucker produziert. Insgesamt laufen derzeit die 15 Drucker der Hochschule parallel auf Hochtouren. Die Vorlage für die druckbaren Bügel stammt von einem Programmierer aus Schweden, der die Daten kostenfrei ins Internet gestellt hat.

Die Hochschule gibt die fertigen Visiere kostenfrei an Arztpraxen ab – oder in größerer Stückzahl für Kliniken zum Selbstkostenpreis, der bei circa zwei Euro liegt. Nach eigenen Angaben ist die Nachfrage nach den gedruckten Schutzvisieren enorm. Allein die Caritas in Berlin habe etwa 3.500 Stück bestellt.

Schutzvisiere aus dem 3-D-Drucker der Hochschule Anhalt.
Die Bügel entstehen im 3-D-Drucker. Daran wird dann eine Blende, die eine handelsübliche A-4-Folie ist, gesteckt. Bildrechte: MDR/ Susanne Reh

09:11 Uhr | 250.000 Euro Spenden im Bergzoo Halle

Eine hoffnungsvolle Nachricht zum Beginn der Woche: Der Bergzoo Halle hat durch Futterpatenschaften innerhalb einer Woche mehr als eine Viertel Million Euro an Spendengeldern eingenommen. Das teilte der Tierpark mit. Durch die Schließung des Zoos wegen der Corona-Pandemie fehlen die Einnahmen aus den Ticketverkäufen. Deshalb können Tierfreunde mit einer Patenschaft die Versorgung eines Zootieres für bis zu vier Wochen übernehmen. Wann der Bergzoo Halle wieder öffnen kann, steht noch nicht fest.

08:42 Uhr | Auf Streife mit dem Ordnungsamt

Seit mehr als einem Monat gelten in Sachsen-Anhalt strenge Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. In Magdeburg kontrollieren Polizei und Ordnungsamt gemeinsam, ob die Regeln eingehalten werden. MDR SACHSEN-ANHALT hat das Ordnungsamt auf Streife begleitet. Eine Erkenntnis der Streifen: Nach Wochen der Beschränkungen ist der Ton einiger Menschen rauer geworden.

08:14 Uhr | Kaufhof klagt gegen das Land

Die Türen zu einer Karstadt-Filiale sind mit einem Rollgitter verschlossen
Geschäfte der "Galeria Karstadt Kaufhof"-Gruppe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Bildrechte: dpa

Die Warenhaus-Kette Galeria Karstadt Kaufhof klagt offenbar gegen das Land Sachsen-Anhalt. Das sagte der hallesche Oberbürgermeister Bernd Wiegand laut Mitteldeutscher Zeitung. Grund ist demnach, dass das Kaufhaus ab heute nicht wieder öffnen darf. Wiegand sagte, er wolle sich bei der Landesregierung für die größeren Läden einsetzen. Er wolle auch für die Händler Lösungen finden, deren Geschäftsgröße 800 Quadratmeter knapp überschreite. Diese Geschäfte müssen laut Landesverordnung weiterhin geschlossen bleiben.

07:49 Uhr | Keine telefonische Krankschreibung mehr – Kritik von Grimm-Benne

Arbeitnehmer, die sich wegen einer Erkältung krankschreiben lassen wollen, müssen ab heute wieder persönlich zum Arzt. Eine telefonische Krankschreibung ist nicht mehr möglich. Die entsprechende Ausnahmeregelung war nicht verlängert worden – gegen die Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern. Kritik kommt auch von Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Sie sagte, dieser Schritt erfolge zu früh. Man dürfe die positive Entwicklung bei der Bewältigung der Corona-Pandemie nicht durch leichtfertige Entscheidungen wieder gefährden.

07:21 Uhr | Coronavirus lässt Nachfrage nach Kleingärten in Sachsen-Anhalt steigen

Durch die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie steigt in Sachsen-Anhalt die Nachfrage nach Kleingärten. Der Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde, Olaf Weber, erklärte, in den vergangenen beiden Wochen habe es jeweils vier bis sechs Anfragen in den Vereinen gegeben. Normalerweise gebe es sechs bis sieben Neuanmeldungen pro Jahr. In Halle müssten die Vereine aktuell sogar eine Vielzahl der Bewerber zurückweisen. In Sachsen-Anhalt gibt es mehr als 100.000 Kleingärten. Rund 17.000 davon sind derzeit nicht verpachtet.

06:59 Uhr | Straßenbahnen in Halle wieder im Regelbetrieb

Straßenbahn in Halle
Die HAVAG stellt ab heute wieder auf Regelbetrieb um. Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

In Halle fahren die Straßenbahnen ab heute wieder nach dem Regelfahrplan. In den Bahnen wird das Maskentragen empfohlen; die HAVAG verteilt zunächst kostenlos Masken; zudem kann man sie für einen Euro erwerben. Ab Donnerstag werden auch die Busse wieder normal verkehren. In Magdeburg dagegen fahren Straßenbahnen und Busse auch in dieser Woche noch nach einem erweiterten Samstagsfahrplan. Man gehe davon aus, dass das wegen geschlossener Kitas und Schulen ausreichend sei, teilten die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit. Man beobachte aber die Entwicklung und könne bei Bedarf kurzfristig zusätzliche Fahrten aufstocken.

06:37 Uhr | Die Corona-Krise in Bildern: Unterwegs im Salzlandkreis

Die Verordnungen der Corona-Krise haben zur Folge, dass sich der Alltag der Menschen massiv geändert hat. Am Wochenende herrschten sommerhafte Temperaturen und strahlender Sonnenschein. MDR SACHSEN-ANHALT war im Salzlandkreis unterwegs und hat in Bildern dokumentiert, wie ein Sonntag in Zeiten von Corona hier aussieht:

Salzlandkreis Corona und die große Leere

Das Wetter an diesem Sonntag? Wunderbar. Sonnenschein, um die 15 Grad, leichter Wind. Optimal für einen Ausflug. Die Corona-Krise verändert allerdings vieles. Eine Foto-Reportage aus dem Salzlandkreis.

Blick auf die leere Autobahn 14 im Salzlandkreis. Bei Sonnenschein ist kein einziges Auto zu sehen
Sonntag, 19. April. 10:30 Uhr. Bundesautobahn 14. Abfahrt Schönebeck.
Die Fahrt in den Salzlandkreis führt über die Autobahn 14. Und sie lässt so manches Pendler-Herz ganz gewiss höher schlagen. Kaum ein Auto ist unterwegs, freie Fahrt ist angesagt. Aus dem Autoradio kommt Musik, die Frühlingsgefühle weckt. Ein schöner Sonntag.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Blick auf die leere Autobahn 14 im Salzlandkreis. Bei Sonnenschein ist kein einziges Auto zu sehen
Sonntag, 19. April. 10:30 Uhr. Bundesautobahn 14. Abfahrt Schönebeck.
Die Fahrt in den Salzlandkreis führt über die Autobahn 14. Und sie lässt so manches Pendler-Herz ganz gewiss höher schlagen. Kaum ein Auto ist unterwegs, freie Fahrt ist angesagt. Aus dem Autoradio kommt Musik, die Frühlingsgefühle weckt. Ein schöner Sonntag.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Foto eines grünen Feldes im Salzlandkreis, am rechten Bildrand steht ein Baum
10:40 Uhr. 14 Grad. Sonnenschein. Ein Feldweg an der Straße nach Barby.
Landleben und Landluft, der Himmel ist blau. Es tut gut, kurz innezuhalten und den Anblick zu genießen.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Nahaufnahme einer weißen Blüte im Frühling
10:45 Uhr. Ein Feldweg an der Straße nach Barby.
Die Corona-Krise verändert alles. Sie schränkt die Menschen in ihrer Freiheit ein, sie lässt Emotionen hochkochen. In den seltensten Fällen sind es Glücksgefühle. Eine Gewissheit verändert aber auch die Corona-Krise nicht: Der Frühling ist da. Überall blüht es, die Vögel zwitschern. Das tut gut.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Auf einem Schild steht, dass das Ringheiligtum Pömmelte aktuell nicht betreten werden darf
11:00 Uhr. Der Parkplatz vor dem Ringheiligtum Pömmelte. Ein roter Jeep. In der Ferne ein Mensch. Sonst nichts. Niemand.
Wozu auch? Auch am Ringheiligtum Pömmelte, dieser mehr als 4.000 Jahre alten Kultstätte, gilt: Betreten verboten. Das blaue Schild mit der Aufschrift "Treffpunkt für Führungen" wirkt ein wenig fehl am Platz. Führungen gibt es hier gerade nicht.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Vor dem Ringheiligtum Pömmelte sperrt rot-weißes Flatterband die Anlage ab
11:03 Uhr. Nichts und niemand. Immer noch.
Das rot-weiße Flatterband beunruhigt etwas. Im Wind flattert es ganz schön laut. Die Botschaft ist trotzdem klar: Betreten verboten. Bis wann? Unklar.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Zwei rot-weiß gestrichene Zäune markieren die Einfahrt zu einem Radweg im Salzlandkreis
11:07 Uhr. Ein Radweg. Aber nicht irgendein Radweg. Der Elberadweg. Abschnitt J zwischen Magdeburg und Dessau-Roßlau.
Das Wetter könnte besser nicht sein für eine Radtour am Sonntag. Bewegung an der frischen Luft, das tut gut. Vor allem jetzt. Und genügend Platz gibt es auch.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Teil des Dachs der evangelischen Kirche in Barby
11:20 Uhr. Barby. Innenstadt. Ein Dach mit einem kleinen Turm.
Das ist nicht irgendein Dach. Es ist das Dach von Sankt Marien, der evangelischen Kirche. In normalen Zeiten wäre hier noch der eine oder andere unterwegs, kurz nach dem Gottesdienst.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
In einem Schaukasten vor einer Kirche weisen Schilder auf Online-Gottesdienste hin
11:22 Uhr. Sankt Marien-Kirche. Die Renaissance des Schaukastens.
Normal ist aber nichts. Gottesdienste sind verboten. Und sie bleiben es auch noch. Der Gottesdienst wird deshalb gestreamt. Gemeinsam gebetet wird noch immer, nur eben anders.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Außenansicht der evangelischen Kirche in Barby im Salzlandkreis
11:23 Uhr. Sankt-Marien-Kirche.
Ein Motiv für eine Postkarte. Ohnehin: Die Innenstadt von Barby ist ein guter Ort für einen Sonntagsspaziergang.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Schilder am Fähranleger bei Barby, im Hintergrund ist die Elbe zu sehen.
11:35 Uhr. Anleger der Elbfähre Barby.
Schon wieder so ein herrlicher Anblick. Wie die Elbe sich durch die Landschaft schlängelt, wie alles grünt und vieles blüht. Dazu die Atmosphäre am Sonntag. Das hier ist ein guter Ort, um all die Corona-Gedanken mal eine Zeit lang loszuwerden.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Schilder am Fähranleger bei Barby, im Hintergrund ist die Elbe zu sehen.
11:37 Uhr. Elbfähre Barby.
Der Weg zur Elbfähre ist weit. Es ist Sonntag. Heute kein Fährbetrieb. Nebenan tüfteln ein paar Menschen an ihren Booten. Benzin-Geruch liegt in der Luft.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Eine hellblau gestrichene Bank steht in der Landschaft, im Hintergrund ist die Elbe zu sehen.
11:40 Uhr. Elbfähre Barby.
Unten am Boot tüftelt noch jemand. Und dann wieder dieser herrliche Anblick. Jetzt ein gutes Buch und einen Kaffee zum Mitnehmen in der Hand, die Sonne genießen. Der Tag wäre perfekt. Aber die Fahrt geht weiter.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Der Eingang zum Seepark bei Barby ist vergittert.
11:53 Uhr. Der Seepark bei Barby.
"Ostseefeeling in unserem Standbad", steht auf der Website der Stadt Barby. Ostseefeeling gibt es hier gerade aber nicht. Die Sonne am Himmel ist zwar da, der Seepark aber verrammelt. Informationen zur Schließung? Gibt es leider nicht.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Nahaufnahme mehrerer Grashalme und Löwenzahn-Köpfe, im Hintergrund mehrere Fahrradständer.
11:55 Uhr. Seepark bei Barby.
Stattdessen: viel Natur. Der Löwenzahn streckt das Köpfchen in Richtung Sonne. Die Fahrradständer? Im Moment überflüssig.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Blick auf den Kirchturm in Neugattersleben im Salzlandkreis.
12:18 Uhr. Neugattersleben. Stadt Nienburg.
Es hat den Ortsfremden ein paar Minuten gekostet, zu diesem Idyll zu gelangen. Über enge Gassen und Kopfsteinpflaster hat es am Ende aber doch geklappt. Und es hat sich gelohnt. Die Kirche in Neugattersleben, der kleine Park drum herum, sie sind Orte der Ruhe.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
An einer Kirchentür hängt ein Schild, auf dem -Kirche ist geöffnet- steht.
12:20 Uhr. Kirche Neugattersleben. Eingangstür.
Gebetet wird hier noch immer. In Neugattersleben sogar in der Kirche. Allein. Still. In aller Ruhe. Kraft tanken.
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
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06:14 Uhr | In Sachsen-Anhalt sind die meisten Infizierten wieder gesund

Sachsen-Anhalts Sozialministerium geht davon aus, dass die meisten Corona-Infizierten im Land wieder genesen sind. Nach Angaben der Behörde gibt es bislang knapp 1.400 bestätigte Fälle. Rund 900 Patienten sind laut Schätzungen wieder gesund. 162 Menschen mussten bislang im Krankenhaus behandelt werden. Die Zahl der verstorbenen Corona-Infizierten liegt bei 30.

05:51 Uhr | Einzelne Geschäfte wieder geöffnet

In Sachsen-Anhalt gilt von Montag an eine neue Corona-Landesverordnung. Geschäfte mit einer maximalen Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern dürfen wieder öffnen. Geschlossen bleiben generell größere Läden, Restaurants und Kneipen. Ausgenommen davon sind Autohändler, Fahrradgeschäfte, Buchläden, Baumärkte und weiterhin Supermärkte. Außerdem können mehr Eltern ihre Kinder ab heute in die Notbetreuung bringen.

Ab Donnerstag sind außerdem die Schulen wieder geöffnet - allerdings nur für prüfungsrelevante Vorbereitungen und Prüfungen der 10. und 12. Klassen.

05:32 Uhr | Herzlich Willkommen!

Guten Morgen zum Newsblog von MDR SACHSEN-ANHALT. Heute ist Montag, der 20. April 2020. Wir hoffen, Sie hatten ein angenehmes Wochenende. In unserem Newsblog bekommen Sie bis 19 Uhr die aktuellen Meldungen rund um das Coronavirus in Sachsen-Anhalt.

Und das waren die Nachrichten zum Coronavirus vom Wochenende:

Quelle: MDR/fl,jh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 20. April 2020 | 05:00 Uhr

8 Kommentare

Steffen 1978 vor 27 Wochen

Landkreis MSH Pleite
Frau Klein inklusive des Kreistages sollten unverzüglich zurücktreten wir als Steuerzahler sollten diese Unfähigkeit nicht weiter finanzieren

Mitteldeutsch vor 27 Wochen

Warum wird der wegen schweren Gewalt- bzw. Körperverletzungsdelikten, Schutzgelderpressung, Raub, Drogengeschäften, Hehlerei, Diebstahl, illegalen Waffenbesitzes und Mord Mhallami Rammo-Clan nicht ausgewiesen? Die riesige Goldmünze rücken die nie raus. Genug ist genug!

MDR-Team vor 27 Wochen

Die Kommentierfunktion ist immer unter den Artikeln zu finden, das ist selbsterklärend. Den Vorschlag mit dem Datum geben wir weiter. Danke für den Hinweis.

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