Hintergrund UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt

Auf der Unesco-Welterbeliste stehen bislang 37 Denkmäler und Naturlandschaften in Deutschland. Dazu gehören Dome ebenso wie das Wattenmeer. Die Liste soll dazu beitragen, das Kultur- und Naturerbe der Menschheit zu erhalten. Um darin aufgenommen zu werden, bedarf es einer Einmaligkeit und fundierter Begründung.

Quedlinburg, Eisleben, Wittenberg, Dessau-Wörlitz

Sachsen-Anhalt zählt nach Angaben seines Kultusministeriums zu den Bundesländern mit besonders vielen Stätten, die bereits unter dem Schutz der UNESCO stehen. Dazu gehören die Stiftskirche, das Schloss und die gesamte Altstadt von Quedlinburg mit ihren Fachwerkbauten. Zudem zählen die Luthergedenkstätten in Eisleben mit dem Geburtshaus des Reformators Martin Luther (1483-1546) und dem Museum Luthers Sterbehaus, die Lutherstätten wie die Schlosskirche in Wittenberg und das Bauhaus Dessau dazu.

Im Jahr 2000 wurde auch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich als UNESCO-Welterbe anerkannt. Kern der malerischen Landschaft ist der 112 Hektar große Wörlitzer Park. Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) ließ das Ensemble mit Schlössern, Seen, Kanälen, Brücken und kleinen Tempeln anlegen. Der Wörlitzer Park war der erste Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem europäischen Festland.

(Quelle: dpa)

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