Advents- und Weihnachtszeit Übersicht: Wie und wann Weihnachtsmärkte in Sachsen-Anhalt öffnen

Vorfreude, schönste Freude… Eine Zeit lang war unklar, wie und ob die traditionellen Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Situation im November und Dezember öffnen können. Einige Städte in Sachsen-Anhalt haben sich jetzt festgelegt, andere sind noch unentschieden, arbeiten an den Konzepten oder haben abgesagt. MDR SACHSEN-ANHALT hat sich in den Regionen umgehört.

Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg.
Nicht nur in Magdeburg freuen sich die Menschen auf die Weihnachtsmärkte. Bildrechte: Sebastian Mokross

Wie können Weihnachtsmärkte in Sachsen-Anhalt auch unter Coronabedingungen öffnen? Darüber diskutieren zurzeit viele Städte und Gemeinden. Vor allem die Fragen, ob sich eine Öffnung finanziell rechnet und wie sich die Regeln der Gesundheitsämter umsetzen lassen, treibt viele Markbetreiber um. Wo und welche Lösungen bisher gefunden wurden, ist in der folgenden (unvollständigen) Übersicht zusammengefasst.

Diese Liste wird fortwährend aktualisiert. Wenn Sie Informationen haben, ob Ihr Weihnachtsmarkt öffnen wird oder ob er in diesem Jahr geschlossen bleibt, dann schreiben Sie uns gern an online-sachsen-anhalt@mdr.de


Dessau-Roßlau

Wann: noch nicht entschieden (Stand 17.09.2020)

In der Stadt Dessau-Roßlau sei noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob über den privat betriebenen Adventsmarkt in diesem Jahr stattfinde werde. Das sagte der Stadtsprecher Carsten Sauer MDR SACHSEN—ANHALT. Die Organisatoren des Marktes schreiben aber auf ihrer Internetseite, dass man im Gespräch mit dem Pandemiestab der Stadt und dem Gesundheitsamt sei und ein Konzept erarbeite, damit alle Auflagen der Behörden erfüllt werden könnten. Letztendlich werde dann eine Kostenschätzung darüber entscheiden, ob der Adventsmarkt stattfinden könne oder nicht.

Halle an der Saale

Wann: 24.11. bis 23.12.2020 (Stand 17.09.2020)

In Halle wird der diesjährige Weihnachtsmarkt vom 24. November bis 23. Dezember stattfinden. Davon gehe die Stadt derzeit aus, so Judith Marquardt, die Beigeordnete für Kultur und Sport in Halle. Die Entscheidung über die Art und Weise, wie der Markt durchgeführt werde, richte sich nach den dann aktuellen Vorschriften. Derzeit erfolge die neue Ausschreibung, da eine erste Ausschreibung wegen der Corona-Pandemie aufgehoben worden sei.

Schon Ende August war die Idee ins Spiel gebracht worden, statt eines Marktes eine Weihnachtsstadt an verschieden Orten im Stadtgebiet durchzuführen. Damit könnten sich die Gäste auf einer wesentlich größeren Fläche bewegen.

Magdeburg

Wann: ab 19.11.2020 (Stand 03.09.2020)

In Magdeburg beginnt der Weihnachtsmarkt vier Tage früher als üblich, am 19. November. Darauf hat sich der Stadtrat Anfang September geeinigt. Der frühere Termin soll helfen, coronabedingte Einnahmeverluste zu kompensieren. Außerdem werde der Platz vergrößert, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, Abstand zu halten – von knapp 17.000 Quadratmeter auf mehr als 35.000 Quadratmeter.

Stendal

Wann: der genaue Termin steht noch nicht fest

Die Hansestadt Stendal teilte mit, dass sie zurzeit davon ausgehe, dass es auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben werde. Die genauen Bestimmungen auf der Grundlage der 8. Eindämmungsverordnung des Landes müssten mit den Organisatoren des Weihnachtsmarktes aber erst noch erarbeitet werden.

Wernigerode

Wann: 27.11. bis 22.12.2020 (Stand 17.09.2020)

Die Stadt Wernigerode teilte mit, dass derzeit mit einem Weihnachtsmarkt vom 27. November bis zum 22. Dezember geplant werde. Ähnlich wie in Magdeburg sollen die Stände auf einer größeren Fläche in der Altstadt und mit deutlich mehr Anstand aufgestellt werden.

Ein detailliertes Hygienekonzept werde zurzeit auf Grundlage der neuen Eindämmungsverordnung erarbeitet, so die stellvertretende Geschäftsführerin der Wernigerode Tourismus GmbH.

Quelle: MDR/mp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 16. September 2020 | 12:00 Uhr

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