Ausblick Was wir 2020 bei MDR SACHSEN-ANHALT vorhaben

Frank Rugullis
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Bei MDR SACHSEN-ANHALT werfen einige Projekte ihre Schatten voraus. 2020 wird bei uns das Jahr des konstruktiven Journalismus und das Jahr der Kommunikation mit den Nutzern. Ein Ausblick.

Online-Redaktion im Newsroom im Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
Die Online-Redaktion von MDR SACHSEN-ANHALT hat 2020 einiges vor. Bildrechte: MDR/Gaby Conrad

Für einen digitalen Bereich bedeutet Stillstand Rückschritt. In diesem Jahr haben wir bei MDR SACHSEN-ANHALT uns für die kommenden Monate so einige Sachen vorgenommen. Die Vorbereitungen dafür beschäftigen uns gerade sehr.

Im Februar werden wir einen neuen Instagram-Kanal starten. Die Details will ich jetzt noch nicht verraten, nur dies: Wir haben ein Format entwickelt, das eine Form des konstruktiven Journalismus ist. Wir wollen Menschen aus den eher ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts zeigen, die etwas bewegen. Das haben wir schon 2019 ab und zu gemacht. Alle Themen dazu haben die Nutzerinnen und Nutzer stark interessiert, das brachte uns auf die Idee, daraus ein Format für Instagram zu entwickeln.

Konstruktiv und im Dialog mit Nutzern

Das Format haben wir im MDR-weiten Innovationswettbewerb eingereicht und den ersten Preis gewonnen. Dadurch haben wir Experten zur Seite bekommen, die uns geholfen haben, ein möglichst gutes Produkt an den Start zu bekommen. Wie gesagt: Mitte Februar geht es los, wir sind sehr gespannt auf das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer.

Schon jetzt steht fest, dass wir mit dem Projekt nicht nur in Sachsen-Anhalt bleiben wollen, sondern auch Sachsen und Thüringen abbilden wollen. Diesen Ansatz wollen wir bei MDR.de dieses Jahr auch bei anderen Projekten viel stärker verfolgen.

Themenschwerpunkte mit Qualität

2019 haben wir auch gesehen, wie sehr die Nutzerinnen und Nutzern von MDR SACHSEN-ANHALT Themenschwerpunkte lieben. Also Geschichten mit Relevanz, gut recherchiert, mit Aufwand. Diesen Ansatz der Berichterstattung wollen wir 2020 weiter ausbauen. Dafür haben wir unser so genanntes PuG-Projekt gestartet – PuG steht für Politik und Gesellschaft.

So wollen wir relevante Themen aus Magdeburg und Halle noch stärker in den Fokus rücken. Diese Themen wollen wir onlinegerecht aufarbeiten, also mit Grafiken, Daten usw. Die Reporterinnen und Reporter werden die Community einbinden in die Recherche, wie es Daniel George vergangene Woche mit seinem Wochenthema vorgemacht hat.

Daten, Daten, Daten

Zu unseren weiteren Schwerpunkten 2020 gehört der Ausbau unserer Projekte im Datenjournalismus. Mit MDRdata rund um Manuel Mohr haben wir bei MDR SACHSEN-ANHALT eine kleine, schlagkräftige Truppe aufgebaut, die bundesweit wahrgenommen wird. Neben zahlreichen kleinen und mittleren Daten-Projekten haben wir uns für die zweite Jahreshälfte schon ein größeres Projekt vorgenommen, dabei soll es im weitesten Sinne um den demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt gehen. Unterstützt werden wir dabei von unserem Partner 23 Grad in Österreich, die uns bei Recherche und Visualisierung von Daten unterstützen.

Nachfolger für unseren WhatsApp-Newsletter

Ein viertes Projekt möchte ich noch erwähnen: Wir haben ja unseren erfolgreichen Newsletter bei WhatsApp 2019 beendet und gesagt, dass wir ein Nachfolgeprojekt starten. Mit der Suche sind wir fertig, wir werden wahrscheinlich im Februar mit einem Newsletter über den Facebook-Messenger starten und unsere Nutzerinnen und Nutzer über die wichtigsten Dinge in Sachsen-Anhalt informieren.

Sie sehen schon, wir haben viel vor. Und wir freuen uns auf Feedback.

Frank Rugullis
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über den Autor Frank Rugullis arbeitet seit 1992 für den Mitteldeutschen Rundfunk, zunächst als Nachrichtenredakteur bei MDR SACHSEN-ANHALT in Magdeburg und MDR INFO in Halle. Seit 2012 ist er nur noch in Magdeburg tätig, entwickelte trimediale Projekte und neue Ideen für den Onlinebereich. Seit 2015 ist Rugullis Onlinechef, seit 2018 auch Mitglied im Digital Board des MDR. Seine Freizeit verbringt Rugullis am liebsten mit seiner Familie.

Quelle: MDR/ld

2 Kommentare

Andreas vor 36 Wochen

Klingt alles recht interessant! Ich bin gespannt.
Ich würde mich übrigens über mehr Audiobeiträge aus dem Radioprogramm zum Abruf freuen. Die Kollegen aus Sachsen haben da deutlich mehr im Angebot...

MDR-Team vor 36 Wochen

Danke für das Feedback!

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