15.04.2019 | 06:24 Uhr Weitere Ankerzentren für Sachsen im Gespräch

Schild mit der Aufschrift Ankerzentrum
Bildrechte: imago/Christian Ohde

Das Bundesinnenministerium plant die Einrichtung weiterer Ankerzentren für Migranten, offenbar auch in Sachsen. Wie Staatssekretär Helmut Teichmann sagte, gebe es Gespräche mit mehreren Bundesländern. Neben Sachsen sollen bis Ende Juni Vereinbarungen mit zwei weiteren Ländern erfolgen. Sachsens Innenminister Roland Wöller hatte zwei weitere Ankerzentren in Leipzig und Chemnitz bereits angedeutet.

Derzeit gibt es sieben Ankerzentren in Bayern, eins in Sachsen und eins im Saarland. Mit Mecklenburg-Vorpommern hat der Bund vor Kurzem eine Vereinbarung zur Einrichtung eines Zentrums mit einer Außenstelle geschlossen, das aber nicht Ankerzentrum heißen soll. Das Wort "Anker" steht für Ankunft, kommunale Verteilung, Entscheidung und Rückführung.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.04.2019 | 07:00 Uhr in den Nachrichten

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4 Kommentare

16.04.2019 13:17 Robert M. 4

Unsere Politiker haben jeglichen Bezug zur Realität verloren. Jeder von denen meint sich dadurch Profilieren zu können. Nach dem Motto “ Seht her ich habe auch geholfen ich bin ein Guter“. Diese Leute die da kommen sind hier überhaupt nicht brauchbar, und verursachen immense Kosten.

15.04.2019 13:44 Patrick 3

@1(na so was):
Nein, mir fehlen da auch die Worte.

Steuergeld ist ein hohes Gut. Es erweckt den Anschein, dass Bund und Ländern völlig der Sinn für die Realität verloren gegangen ist.
Diese 62 Millionen Euro mussten von vielen Arbeitnehmern, Angestellten und Unternehmern hart erwirtschaftet werden. Und das unabhängig davon, ob es Landes- oder Bundesmittel waren.
Umso schlimmer ist es, dass diese gemeinwohlschädliche Steuerverschwendung nicht bestraft werden kann.
Mit den nun verlorenen Geld hätte man viele tolle soziale und städtebauliche Projekte realisieren oder ländliche Regionen fördern können.
Oder wie wäre es mit einer gezielten Integration von Zuwanderern, die tatsächlich das Potential haben, den vorherrschenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken?

Diese Chance ist nun leider vertan. Und ich befürchte, dass dieser Fall nur ein ganz kleiner Teil unseres Steuerverschwendungs-Problems ist..

15.04.2019 12:14 Heiner Mädler 2

Für was braucht man sowas?
Laut geltendem Gesetz darf in Deutschland keinem Asyl gewährt werden, der über einen sicheren Drittstaat eingereist ist. Noch Fragen?

15.04.2019 09:10 na so was 1

Auf einmal werden wieder neue Ankerzentren, auch in Sachsen, geplant. Wie soll man da eine Zeitungsnotiz von Mitte 2018 in der "Sächsischen Zeitung" verstehen: "Flüchtlingsunterkünfte, die für insgesamt 62 Millionen Euro in Dresden (Nähe Fetscherstrasse) aufgestellt wurden, werden wieder abgerissen, da sie die ganze Zeit von Flüchtlingen nicht bezogen wurden. Wieso nimmt sich der Staat soviel heraus, um mit unserem Steuergeld so verschwenderisch umzugehen. Bei einer Nachfrage nach dem Bau einer neuen Kindereinrichtung / Schule wird man mit "dafür haben wir kein Geld" abgewiesen. Jetzt haben wir es wenigstens wieder einmal schwarz auf weiß, wohin es versickert. Noch Worte dafür übrig ? Ich nicht !

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