Ein durchgestrichener Davidstern ist an einer Gedenkstätte am Nordbahnhof in Berlin zu sehen.
Bildrechte: dpa

07.11.2019 | 10:43 Uhr Sechs Fälle von Antisemitismus an sächsischen Schulen

Ein durchgestrichener Davidstern ist an einer Gedenkstätte am Nordbahnhof in Berlin zu sehen.
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An sächsischen Schulen sind in diesem Jahr sechs Fälle von Volksverhetzung und Antisemitismus gemeldet worden. Das teilte das Innenministerium dem MDR auf Anfrage mit. Damit bewegt sich die Zahl in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Bei den gemeldeten Vorfällen handelt es sich um besonders schwere Delikte. Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung Felix Klein hatte eine bundesweite Meldepflicht solcher Taten verlangt. Anlass war ein Fall von mehreren Schülern aus Hessen. Sie sollen nach einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald im Reisebus antisemitische Lieder abgespielt haben.

Quelle: MDR/cf/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR AKTUELL RADIO | 07.11.2019 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. November 2019, 10:44 Uhr

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