16.05.2019 | 06:50 Uhr Immer mehr festangestellte EU-Bürger in Sachsen sind Fachkräfte

Ein Handwerker schneidet Fliesen
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In Sachsen hat sich die Zahl von Beschäftigten aus dem EU-Ausland in den vergangenen Jahren fast versechsfacht. Das belegen Zahlen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, die MDR AKTUELL vorliegen. Demnach arbeiten inzwischen mehr als 50.000 Menschen aus anderen EU-Ländern in einer Festanstellung in Sachsen. Im Jahr 2011 waren es rund 8.600 EU-Bürger. Die größte Gruppe stellen nach Angaben des Statistischen Landesamtes polnische Staatsbürger. Es folgten Tschechen, Rumänen, Ungarn und Italiener.

Der Geschäftsführer für Standortpolitik der IHK Dresden, Lars Fiehler, sagte, die Mehrheit übe keineswegs nur Hilfstätigkeiten aus. Die Hälfte arbeite als Fachkraft mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Etwa 15 Prozent hätten einen akademischen Abschluss, einen Meisterbrief oder seien Techniker. Hilfstätigkeiten mache etwa jeder Dritte. Die stärksten Mitarbeiter-Zuwächse aus dem EU-Ausland hat es laut Fiedler in den Jahren 2017 und 2018 gegeben.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm im MDR MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.05.2019 | 07:00 Uhr
MDR AKTUELL RADIO | 16.05.2019 | 05:00 Uhr

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1 Kommentar

16.05.2019 12:08 Dummheit ist leider nicht strafbar 1

Wer halt was gelernt hat und
was kann, wird auch genommen.

Der Rest hockt halt am Kiosk,
liefert dort sein Hartz IV ab und schimpft über "die Ausländer".

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