Warnung des DLRG In diesem Jahr bereits neun Menschen in Sachsen ertrunken

DLRG-Taucherin an einem See
Die meisten Menschen ertrinken demnach an ungesicherten Badestellen an Flüssen, Teichen und Seen. Bildrechte: Marko Förster

In diesem Jahr sind in sächsischen Gewässern bisher mindestens neun Menschen ertrunken. Das war einer weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte. So gab es allein im Kulkwitzer See in Leipzig in dieser Saison schon zwei tödliche Unfälle.

Männer besonders gefährdet

Besonders gefährdet sind laut DLRG-Pressesprecher Achim Wiese Männer: Der Anteil der Frauen an den Verunglückten lag lediglich bei 23 Prozent. "Männer sind oft leichtsinniger und spielen gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch endet", erklärte Wiese.

Deutschlandweit ertranken im genannten Zeitraum mindestens 192 Menschen, 63 weniger als im Jahr zuvor. Die meisten Menschen ertrinken demnach an ungesicherten Badestellen an Flüssen, Teichen und Seen.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 05.08.2020 | 19:00 Uhr

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