16.01.2020 | 12:03 Uhr Baugewerbe in Sachsen brummt - Industrie verzeichnet Einbußen

Dachdecker arbeiten an Dachstuhl
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Das Baugewerbe in Sachsen brummt. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, hat sich der Umsatz zwischen Januar und Oktober 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf fast fünf Milliarden Euro erhöht. Auch die Anzahl der Beschäftigten stieg. Wegen der milden Temperaturen sparen sich manche Unternehmen inzwischen die Winterpause. Ein Umsatzplus mit 2,3 Prozent weist auch der Einzelhandel aus, zeigt die Statistik.

Umsatzrückgang in der Fahrzeugindustrie

Schlechter ist die Situation bei der sächsischen Industrie. Von Januar bis Oktober 2019 haben die 240.077 Beschäftigten einen Gesamtumsatz von 50,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz sank damit um 2,6 Prozent. Für den Einbruch sind laut Statistischem Landesamt Umsatzrückgänge in der Fahrzeugindustrie verantwortlich. Die 37.081 dort Beschäftigten erbrachten fast 14 Milliarden Euro Umsatz, knapp acht Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.01.2020 | ab 13:00 Uhr in den Nachrichten

3 Kommentare

Peter vor 35 Wochen

Und wieder machen Sie Ihrem Nick-Namen alle Ehre.
Wenn in der Autoproduktion der Umsatz um 2,6% zurückgeht, "baut keiner mehr Häuser". Das ist echt eine steile These.

Immen weiter verdrehen bis es passt vor 35 Wochen

Es geht bergab, Industrie entlässt, dh. keiner baut mehr Häuser, wenn keine Häuser mehr gebaut werden, geht der Bauboom zu Ende.
Weil, dann alles nach unten geht, kommt die Rezession, dann beginnt der Verteilungskampf.
Dann.......

Uborner vor 35 Wochen

Es ist so schrecklich - alles geht kaputt und wir werden alle verhungern - es ist so furchtbar. Was sollen wir nur machen.

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