12.02.2020 | 13:11 Uhr Investition in der Lausitz: BASF baut Batteriefabrik in Schwarzheide

BASF - Werbekampagne Sächsisches Brandenburg
Bildrechte: MDR/Rico Herkner

Der Chemiekonzern BASF wird seine neue Batteriefabrik in Schwarzheide in der Lausitz bauen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen in der neuen Fabrik Kathoden für die Batteriezellen in Elektrofahrzeugen hergestellt werden. 2022 soll die in Betrieb gehen. Nach bisherigen Informationen investiert der Konzern 500 Millionen Euro. Geplant sei eine Gesamtproduktion für 400.000 Fahrzeuge pro Jahr.

200 Neue Arbeitsplätze in Aussicht

Der BASF-Produktionsstätte im brandenburgischen Schwarzheide befindet sich an der Grenze zu Sachsen und ist einer der größten Standorte des Konzerns in Europa. Derzeit arbeiten dort rund 3.000 Menschen. Bis zu 200 neue Arbeitsplätze könnten laut der Industrie- und Handelskammer Cottbus in der neuen Fabrik entstehen.

Hintergrund für die Millionen-Investition ist eine Entscheidung der EU-Kommission, wonach die Batteriezellenfertigung in Europa mit bis zu 3,2 Milliarden Euro bezuschusst werden kann, um unabhängiger von asiatischen und US-amerikanischen Produzenten zu sein. Sieben Länder der EU sind an der sogenannten Batterieallianz beteiligt. Das Werk in Schwarzheide soll bei der Herstellung beispielsweise mit einer finnischen Fabrik zusammenarbeiten.

Quelle: MDR/AFP/ms

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Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2020, 13:11 Uhr

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