07.07.2020 | 11:31 Uhr Bundespolizei beschlagnahmt 6.500 Euro Lohn aus Schwarzarbeit

Beamte der Bundespolizei führen auf einem Flughafen bei einem Reisenden eine Passkontrolle durch.
Symbolbild Bildrechte: dpa

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Montag zu Dienstag an der A4 vier ukrainische Schwarzarbeiter aufgegriffen. Die Männer und Frauen im Alter zwischen 44 und 59 Jahren waren zusammen mit weiteren Reisenden aus Polen in einem Kleinbus in Richtung Görlitz unterwegs.

Bundespolizisten stoppten kurz nach Mitternacht das Auto auf Höhe Uhyst und kontrollierten die Insassen. Dabei stellte sich heraus, dass die Ukrainer längere Zeit auf dem Bau beziehungsweise in der Pflege gearbeitet hatten. Eine polnische Arbeitsvermittlung hatte die Arbeitsverträge besorgt, stellte sich nach Angaben der Bundespolizei heraus. Ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis konnte aber niemand vorlegen.

Bargeld in Gürtel eingenäht

Einer der Ukrainer hatte über 8.200 Euro Bargeld in einem Gürtel eingenäht dabei. Davon wurden 6.500 Euro Schwarzarbeitslohn eingezogen wurden. Die Bundespolizei nahm die Personen fest und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz sowie der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung ein. Die vier Ukrainer werden der Ausländerbehörde übergeben.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.07.2020 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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