27.08.2019 | 11:20 Uhr Neues Forschungsinstitut Casus entsteht in Görlitz

Schmaler Korridor zwischen vielen Zahlen auf digitalen Displays in gebogener Fluchtpunktperspektive
Bildrechte: Ikon Images

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe hat am Dienstag in Görlitz der Aufbau des neuen Casus-Instituts begonnen. Die Kosten von rund elf Millionen Euro für die Einrichtung trägt zu 90 Prozent der Bund. Die Abkürzung Casus steht für "Center for Advanced Systems Understanding". Hier geht es um Systemforschung: Experten verschiedener Fachrichtungen sollen anhand von riesigen Datenmengen mithilfe modernster Computer und Software komplexe Systeme ergründen.

Beispiele sind der Verkehr in einer Großstadt, das autonome Fahren, der Klimawandel oder die Entstehung eines Organs. All diese Systeme beruhen auf einem komplizierten Geflecht aus Ursache und Wirkung. Die Änderung nur einer Einflussgröße kann große Folgen haben. Wie diese Folgen und Entwicklungen sich besser berechnen lassen - das soll in Görlitz erforscht werden. "Wir werden Wissenschaftler aus aller Welt hier vereinen, um gemeinsam komplexe Phänomene unserer Gesellschaft tatsächlich zu verstehen", sagte Projektleiter Michael Bussmann vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Zunächst sollen im Institut rund 20 Wissenschaftler arbeiten, später mehr als 100.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.08.2019 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2019, 11:21 Uhr

1 Kommentar

kennemich vor 24 Wochen

Prima und wieviele Arbeitsplätze entstehen für AN?

Also nicht nur für Wissenschaftler?

Oder kommt so eine Antwort, die entstehen drumherum?

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