Steigende Fallzahlen Landkreis Bautzen überschreitet Risiko-Grenzwert

Symbolbild, Coronavirus mit 3D-Rendering nachgestellt
Im Landkreis Bautzen haben sich in den letzten sieben Tagen 162 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Bildrechte: imago images/imagebroker

Das Landratsamt in Bautzen hat am Dienstag 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit überschreitet der Landkreis den sogenannten Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Nach Angaben des Landratsamtes haben sich in den letzten sieben Tagen 162 Menschen mit dem Virus infiziert.

Der Inzidenzwert für den Landkreis liegt bei 54 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 20. Oktober 2020, 12 Uhr) und ist für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut maßgeblich. Ab dem Inzidenzwert von 50 sollen auch verschärfte Schutzmaßnahmen gelten. Wie genau diese im Landkreis Bautzen aussehen, teilte das Landratsamt noch nicht mit.

Die Zahlen der Landratsämter werden wochentags bis 18:30 Uhr aktualisiert.

In den vergangenen Tagen hatten bereits der Erzgebirgskreis, der Landkreis Görlitz, das Landkreis Sächsische-Schweiz Osterzgebirge, die Stadt Chemnitz sowie der Landkreis Zwickau den Grenzwert überschritten.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.10.2020 | 15:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzn

11 Kommentare

Grosser Klaus vor 6 Wochen

Es ist die Frage, wieso es vergleichsweise so wenig Tote in Deutschland gegeben hat, eine umfassende Studie gibt es nicht dazu und wird es auch mit Sicherheit nie geben!
Das Präventionparadoxon ist: Von G. Rose ent­wickel­ter Grundsatz (siehe Rose-Theorem), der be­sagt, dass der Ge­sundheits­gewinn durch Prä­vention bei Men­schen mit hohem Ge­sundheits­risiko für sie selbst höher ist als der nur kleine Ef­fekt für die Ge­samt­populati­on und um­ge­kehrt.

Grosser Klaus vor 6 Wochen

Es ist die Frage, wieso es vergleichsweise so wenig Tote in Deutschland gegeben hat, eine umfassende Studie gibt es nicht dazu und wird es auch mit Sicherheit nie geben!
Das Präventionparadoxon ist: Von G. Rose ent­wickel­ter Grundsatz (siehe Rose-Theorem), der be­sagt, dass der Ge­sundheits­gewinn durch Prä­vention bei Men­schen mit hohem Ge­sundheits­risiko für sie selbst höher ist als der nur kleine Ef­fekt für die Ge­samt­populati­on und um­ge­kehrt.

Grosser Klaus vor 6 Wochen

Bei der Diskussion um Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen muss beachtet werden, dass wir in Deutschland ungefähr 9 900 Tote zu beklagen haben bei deren Todesursache auch eine Coronainfektion festgestellt wurde, bei einer Bevölkerung von 83 000 000 Menschen.
Die Angst blockiert aber und mir fällt da nur der Titel des Fassbinderfilmes ein: Angst essen Seele auf.
Wir müssen aufpassen, nicht in eine Spirale von Angst, Maßnahmen, Verbote und gegenseitiger Angriffe zu verfallen.

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