Fotostrecke Bilder einer Stadt - das triste Hoyerswerda

Hoyerswerda - eine Stadt im Herzen der Lausitz, die mit der Braunkohle stark gewachsen ist und inzwischen wieder zehntausende Einwohner verloren hat. Viele Wohnhäuser mit den einst so begehrten Neubauwohnungen wurden abgerissen. Tristess macht sich breit.

Platte für Platte wird ein in Großblockbauweise errichtetes Haus aus DDR-Zeiten am Freitag (11.06.97) im ostsächsischen Hoyerswerda abgetragen.
Platte für Platte wird ein in Großblockbauweise errichtetes Haus aus DDR-Zeiten im Juni 1997 abgetragen. Die Wohnungen werden nicht mehr gebraucht. Bildrechte: dpa
Platte für Platte wird ein in Großblockbauweise errichtetes Haus aus DDR-Zeiten am Freitag (11.06.97) im ostsächsischen Hoyerswerda abgetragen.
Platte für Platte wird ein in Großblockbauweise errichtetes Haus aus DDR-Zeiten im Juni 1997 abgetragen. Die Wohnungen werden nicht mehr gebraucht. Bildrechte: dpa
Leerstehender Plattenbau in Hoyerswerda
Der sogenannte Wohnkomplex X war der letzte, der in Hoyerswerda gebaut wurde. Und der erste, der inzwischen wieder komplett verschwunden ist. Bildrechte: MDR/Diana Köhler
Hoyerswerda
Die Hoyerswerdaer Neustadt war in zehn Wohnkomplexe eingeteilt, der jeder für sich mit Schulen, Kindergärten, Einzelhandel und Ärzten ausgestattet war. Während in einigen Stadtteilen die Infrastruktur erhalten blieb, fristen anderen wie hier der WK IX ein trauriges verlassenes Dasein. Bildrechte: MDR/Diana Köhler
Hoyerswerda
Die Natur holt sich die Stadt zurück. Verwilderte Grünflächen dort, wo früher große Wohnblöcke standen. Bildrechte: MDR/Diana Köhler
Fassade eines Plattenbauts in Hoyerswerda
In Hoyerswerda musste schnell Wohnraum geschaffen werden, um die Kohlearbeiter des Lausitzer Reviers unterzubringen. Dazu wurden auch zahlreiche Hochhäuser errichtet. Bildrechte: dpa
Der alte Plattenbau in Hoyerswerda. Davor Autos auf einem Parkplatz.
Haben früher alle Berufsgruppen in den Häusern gewohnt, sind die Besserverdiener nach der Wende weggezogen. Bildrechte: MDR/Viola Simank
Ein überdachter Abschnitt vor einem Platz mit Lebensmittelladen.
Vieles ist saniert, doch Hoyerswerda fehlen vor allem junge Menschen. Tausende sind weggezogen und so wirkt die Stadt oft wie ausgestorben. Bildrechte: MDR/Viola Simank
Polizeikräfte blockieren am 23.09.1991 Straߟen in Hoyerswerda. Hoyerswerda war am 17. September 1991 der erste Ort in Deutschland, in dem nach der Wiedervereinigung Gewalt gegen Ausländer eskalierte.
Herbst 1991: Hoyerswerda wird von ausländerfeindlichen Krawallen erschüttert. Polizeikräfte blockieren am 23. September Straߟen in Hoyerswerda, um die mehrtägigen Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen. Bildrechte: dpa
Das Archivbild vom 23.09.1991 zeigt einen Arbeiter aus Mosambik, der verängstigt durch eine eingeworfene Fensterscheibe aus einem Wohnheim in Hoyerswerda schaut.
Das Archivbild vom 23. September 1991 zeigt einen Arbeiter aus Mosambik, der verängstigt durch eine eingeworfene Fensterscheibe aus einem Wohnheim in Hoyerswerda schaut. Bildrechte: dpa
Eine Gedenkstele, die an rassistisch motivierte Übergriffe in Hoyerswerda im Jahr 1991 erinnert, ist am 25.07.2016 in Hoyerswerda (Sachsen) vor einer farbigen Häuserfassade in der Neustadt zu sehen.
Im Juli 2016 wurde eine Gedenkstele eingeweiht. Bildrechte: dpa
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