Männer und Frauen in Wintersachen schneiden ein buntes Band durch und geben so die neugebaute Ortsumfahrung Hoyerswerda frei.
Bildrechte: Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Verkehr Neue Ortsumgehung Hoyerswerda spart Zeit und Weg

Eine gute Nachricht für die Autofahrer in der Oberlausitz: Auf der Ortsumfahrung Hoyerswerda gilt seit Donnerstagmittag freie Fahrt. Das bringt nicht nur der Stadt Hoyerswerda Vorteile.

Männer und Frauen in Wintersachen schneiden ein buntes Band durch und geben so die neugebaute Ortsumfahrung Hoyerswerda frei.
Bildrechte: Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Wer von Zittau, Löbau oder Bautzen bisher nach Schwarze Pumpe, Cottbus oder an den Scheibe-See im Lausitzer Seenland wollte, musste sich durch den Stadtverkehr von Hoyerswerda quälen. Damit ist jetzt Schluss. Am Donnerstagmittag wurde die Ortsumfahrung Hoyerswerda für den Verkehr freigegeben. Mit ihr verkürzt sich der Fahrtweg von Bautzen nach Cottbus zwar nur um etwa acht Kilometer. Bei der Fahrzeit sparen die Kraftfahrer allerdings etwa 20 Minuten ein. Und der Hoyerswerdaer Stadtverkehr wird durch den geringeren Durchgangsverkehr erheblich entlastet.

Straße steht seit 1992 im Bundesverkehrswegeplan

Die neue Ortsumgehung ist knapp sieben Kilometer lang und führt den Verkehr der B96 um Hoyerswerda herum direkt nach Norden in Richtung Cottbus auf die B97. Westlich verläuft die neue Straße am Scheibe-See entlang und mündet im Süden zwischen Zeißig und Maukendorf wieder auf die B96.
Bereits 1992 wurde die Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, 2013 erhielt die Trasse dann Baurecht. Baubeginn war Anfang Mai 2017.

Blick auf eine Straße.
Knapp sieben Kilometer lang ist die neue Ortsumfahrung von Hoyerswerda. Sie verbindet die B96 mit der B97 in Richtung Südbrandenburg. Bildrechte: Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Bahnübergang wird durch Brücke ersetzt

Entlang der Ortsumgehung sind  drei neue Brücken entstanden. So wurde unter anderem der Bahnübergang der Strecke Horka – Hoyerswerda durch eine Brücke ersetzt. Das erhöht die Verkehrssicherheit auf der Güterbahnstrecke und sorgt für weniger Staus. Außerdem wurden Kreuzungen und ein Kreisverkehr gebaut, um die Umgehungsstraße an den Stadtverkehr anzuschließen. Rund 20 Millionen Euro hat der Freistaat für den Straßenneubau eingeplant.

Quelle: MDR/ris/PM

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.12.2018 | 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2018, 07:26 Uhr

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