Bergener See
Bildrechte: LMBV/Peter Radke

12.09.2019 | 19:51 Uhr Verband bildet Gästeführer für Lausitzer Seenland aus

Bergener See
Bildrechte: LMBV/Peter Radke

Der Tourismusverband Lausitzer Seenland bildet künftig Gästeführer aus. Wie der Verein am Donnerstag bekanntgab, beginnt der erste Lehrgang im Januar kommenden Jahres und umfasst 136 Unterrichtsstunden. Bewerbungen würden noch bis Ende Oktober entgegengenommen. Grund für das Engagement sie eine anhaltende Nachfrage nach Rundfahrten durch das Lausitzer Seenland und Stadtrundgängen mit geschulten Gästeführern, erklärte Organisatorin Diana Lesche. Um Besuchern die noch junge Urlaubsregion nahe zu bringen, sollen deshalb freiberuflich tätige Gästeführer speziell für das Lausitzer Seenland qualifiziert werden

Alles, was ein Gästeführer wissen muss

Der Geierswalder See im Lausitzer Seenland
Der Geierswalder See im Lausitzer Seenland Bildrechte: LMBV/Peter Radke

Die Ausbildung umfasst demnach das komplette Handwerkszeug für eine professionelle Begleitung und Betreuung von Besuchergruppen. Dazu gehören Grundlagen in Tourismus und Gästeführung, Präsentations- und Kommunikationstechniken, inhaltliche Vorbereitung und Gestaltung, lokalspezifische Informationen und selbst ein Erste-Hilfe-Kurs. Am Ende absolvieren die Lehrgangsteilnehmer eine praktische Prüfung ab. Einen Teil der Ausbildung finanziert die lokale Aktionsgruppe "Energieregion Lausitzer Seenland".

Ein gewaltiges Renaturierungsprojekt

Das Lausitzer Seenland erstreckt sich über die Landkreise Bautzen und Görlitz in Sachsen sowie die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Die stillgelegten Tagebaue des Braunkohlereviers werden seit Jahren in Seen umgewandelt und das sie umgebende Land renaturiert. Die Region soll einmal Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft sein.

Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.09.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 12. September 2019, 19:51 Uhr

1 Kommentar

zenkimaus vor 5 Wochen

Jetzt fängt man an sich dem Tourismus zu zuwenden. Hoffe die Ausbildung ist das für die zukünftigen Führer kostenfrei.

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