14.01.2020 | 08:32 Uhr Erfolg für neues Bauvorhaben an der Krabatmühle Schwarzkollm

Zwischen dem "Jurij Brězan"-Haus (links im Bild) und der Krabatmühle (rechts) soll das Brotbackhaus noch in diesem Frühjahr errichtet werden.
Zwischen dem "Jurij Brězan"-Haus (links im Bild) und der Krabatmühle (rechts) soll das Brotbackhaus noch in diesem Frühjahr errichtet werden. Bildrechte: MDR/Viola Simank

Die Krabatmühle Schwarzkollm hat knapp 8.700 Euro Spenden für den Bau eines Brotbackhauses sicher. Soviel Geld haben 62 Firmen und Privatleute für das Vorhaben bereits gespendet. Mit der Summe ist das Mindestziel einer Spendenaktion erreicht, die die Krabatmühle auf der Crowdfundingplattform "99 Funken" gestartet hatte.

Das Erreichen der Schwelle bedeutet, dass das Geld der Krabatmühle tatsächlich ausgezahlt wird. Wäre innerhalb des Aktionszeitraums nicht genug Kapital zusammen gekommen, hätten die Unterstützer ihr Geld zurückerhalten.

Seit Anfang Dezember wirbt die Krabatmühle auf der Plattform "99 Funken" um Unterstützung. Bis zum 16. Januar läuft die Spendenaktion noch. Das dadurch eingenommene Geld könnte bei der Innenausstattung des Brotbackhauses zum Einsatz kommen, sagte Krabatmühlen-Geschäftsführer Tobias Zschieschick.

Baustart noch in diesem Frühjahr

70.000 Euro Eigenmittel muss die Krabatmühle insgesamt für das Projekt aufbringen. Tobias Zschieschick ist optimistisch, diese rechtzeitig beisammen zu haben. Noch in diesem Frühjahr soll der Bau starten. Das Mühlenteam erhalte für das Vorhaben bereits großen Zuspruch, sagte der Krabatmühlen-Geschäftsführer.

Die Krabatmühle in Schwarzkollm will mit dem Brotbackhaus ihre Mitmachangebote ausweiten. 190.000 Euro wird der Bau kosten. Eine Förderung aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union ist zugesagt. "Wir werden in den nächsten Wochen den Förderantrag an das Kreisentwicklungsamt stellen", sagte Zschieschick. Danach könnten die Bauarbeiten beginnen. Denn mit der Förderung wolle man auch den vorzeitigen Maßnahmebeginn beantragen.

Bauplatz ist fertig beräumt

Am Montag haben Mitarbeiter der Mühle den Bauplatz fertig beräumt. Dabei kam auch schwere Technik zum Einsatz: Mit einem Radlader wurden mehrere Granitsäulen beiseite gehoben, die an der Stelle gelagert waren. "Wir haben jetzt schon so die Werbetrommel gerührt. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Wir werden das Projekt auf jeden Fall durchziehen", kommentierte Tobias Zschieschick.

Quelle: MDR/mk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.01.2020 | ab 5:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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