01.08.2019 | 09:12 Uhr Grundschullehrer werden wieder in Löbau ausgebildet

Referendar im Unterricht
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Eine Ausbildungsstätte für Grundschullehrer wird am Donnerstagvormittag von Kultusminister Christian Piwarz in Löbau eröffnet. Damit wurde die einstige Ausbildungsstätte wieder aktiviert, um mehr Lehrerinnen und Lehrer für den ländlichen Raum zu gewinnen. "Wir wollen damit junge Pädagogen frühzeitig an die Region binden", begründete Kultusminister Piwarz die Wiederbelebung der Schule. In der Löbauer Hartmannstraße werden zunächst 25 Referendare auf den Schuldienst vorbereitet. Die Räume sollen auch weiterhin zur Lehrerfortbildung und für die Qualifizierung von Seiteneinsteigern genutzt werden.

Die zukünftigen Grundschullehrer sollen in der Nähe ihrer Schule, wo sie gebraucht werden, lernen.

Christian Piwarz Kultusminister (CDU)

Auch in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge werden künftig Grundschullehrer ausgebildet. Generell gibt es ab August für Referendare im ländlichen Raum mehr Geld. Das sächsische Kultusministerium zahlt monatlich rund 1.000 Euro extra, wenn die Lehreranwärter nach ihrer Ausbildung auch auf dem Land bzw. in sogenannten Bedarfsgebieten unterrichten.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.08.2019 | ab 7:00 Uhr in den Nachrichten und in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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1 Kommentar

01.08.2019 12:44 Praxis 1

Warum gab es wohl zu DDR- Zeiten Unterstufenausbildung z.B. in Radebeul, Löbau...? Meine damaligen Mitstudenten arbeiten dann nach der Fachschulausbildung eben auch im ländlichen Raum. Es war schon gut durchdacht damals...

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