02.12.2019 | 17:56 Uhr Havarie in Leppersdorf: Alle Menschen nach Firmenangaben aus dem Krankenhaus entlassen

 Die Grossmolkerei der Müllermilch Unternehmensgruppe Theo Müller GmbH & Co. KG in Leppersdorf bei Dresden
Bildrechte: imago/Robert Michael

Drei Tage nach der Havarie in der Molkerei in Leppersdorf gibt es keine neuen Informationen zum Hergang und zur Ursache. Die Mitarbeiter, die vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden waren, seien wieder zu Hause. Das teilte die Müllermilch-Gruppe mit. Schon am Freitag hieß es vom Unternehmen, es sei niemand verletzt worden. Die "Sächsische Zeitung" berichtete hingegen mit Verweis auf Augenzeugen von einem Schwerverletzten, der notärztlich versorgt habe werden müssen.

Laut Zeitungsbericht zweite Havarie in einem Monat

Wie die Rettungsleitstelle in Hoyerswerda mitgeteilt hatte, trat am Freitag offenbar Säure aus. Im Molkenbereich entwickelte sich Rauch, das Gebäude wurde vorsorglich geräumt. Gebrannt hat es den Angaben zufolge aber nicht. Im Einsatz war auch die ATF-Einheit (Analytische Task Force) aus Leipzig. Diese Einheiten wurden in Abstimmung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutzhilfe eingerichtet. Die Spezialkräfte können unter anderem chemische Gefahrenstoffe analysieren. Warum genau die Einheit in Leppersdorf war, wurde auch am Montag nicht bekannt.

Laut "Sächsischer Zeitung" hatte es bereits am 6. November einen Zwischenfall in der Großmolkerei gegeben. Demnach war damals eine Filteranlage in Brand geraten. Das Feuer konnte dem Bericht zufolge schnell gelöscht werden.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 02.12.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Dresden

Zuletzt aktualisiert: 02. Dezember 2019, 18:10 Uhr

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