Bekämpfung der Corona-Pandemie Textilunternehmer will Millionen von Einwegmasken produzieren

Nahaufnahme von Atemschutzmasken
Die Masken aus Spezialvlies befinden sich momentan im Zertifizierungsverfahren. Bildrechte: imago images/Mario Aurich

Das Ohorner Unternehmen PHB Pulsnitzer Hygiene Berufsbekleidung GmbH will in die Produktion von Schutzmasken einsteigen. Wie Geschäftsführer Alfred Wippermann am Donnerstag mitteilte, habe man mit dem Probelauf für die automatisierte Produktion begonnen. Dafür will man nach eigenen Angaben über eine Million Euro investieren.

Man wolle mit der Produktion von medizinischem Mund-Nase-Schutz einen Beitrag zur Eindämmung der Corona Pandemie leisten, hieß es. Bei voller Auslastung könne man unter Reinraumbedingungen pro Monat rund drei Millionen sterile Einwegmasken produzieren.

Unabhängig von internationalen Lieferketten

Momentan befinde man sich im Zertifizierungsverfahren für die Masken aus einem Spezialvliesstoff, so Wippermann. Die Stofflieferanten stammten aus Sachsen-Anhalt und aus dem Vogtland, sodass man bei der Herstellung unabhängig von internationalen Lieferketten sei.

Die PHB GmbH stellt normalerweise Kleidung für den medizinischen Bereich her. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 40 Mitarbeiter. In Ohorn sowie im Schwesterunternehmen Güldi-Moden am Standort Limbach-Oberfrohna werde Berufsbekleidung für Kliniken, Pflegeheime und Unternehmen der Lebensmittelindustrie hergestellt.

Quelle: MDR/dpa/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.07.2020 | 14:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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