16.11.2019 | 11:09 Uhr Bäume in Sachsens Parkanlagen immer schwächer

Rundbank auf der „Liebeshöhe“ im Blauen Garten
Auf der Rundbank auf der "Liebeshöhe" in Bad Muskau kann man idyllisch im Schatten sitzen. Doch die Parkverwaltung muss sich mit weniger idyllischen Folgen des Hitzesommers gefassen. Bildrechte: Stiftung "Fürst-Pückler-Park Bad Muskau"/Astrid Roscher

Die Dürre hat Sachsens Parkanlagen zugesetzt: Im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau sind bis zu 30 Bäume abgestorben, sagte Parkdirektor Cord Panning MDR AKTUELL. Die Bäume stellten eine Gefahr für die Besucher dar. Demnächst beginnen Holzarbeiten zur Beseitigung. Die haben im Großen Garten in Dresden 2019 schon großflächig stattgefunden. Mehr als 100 vertrocknete Bäume mussten gefällt werden. Früher waren pro Jahr knapp 30 Bäume üblich gewesen, ordnete Uli Kretzschmar von der Schlösserverwaltung Sachsen die Zahlen ein.

Wir merken, die Bäume sind geschwächt. Der Widerstand gegen Krankheiten ist nicht mehr ganz so stark. Da müssen die Bäume dann auch sofort gefällt werden.

Uli Kretzschmar Schlösserverwaltung Sachsen

Kaum von Tockenheit betroffen ist dagegen der Schlosspark Gnandstein in Ostsachsen. Man sei bislang verschont geblieben, hieß es von der Schlossverwaltung.

Mehr Informationen zum Teils dramatischen Baumsterben in mitteldeutschen Parks und UNESCO-Welterbestätten lesen Sie hier:

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm im MDR MDR AKTUELL | 16.11.2019 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 11:09 Uhr

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