26.01.2020 | 10:40 Uhr Mutmaßliche Bombendrohung bei Sachsenmilch in Leppersdorf

Mehrere Sattelschlepper mit Tanks auf dem Werksgelände von Müllermilch.
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Bei Sachsenmilch in Leppersdorf hat es am Sonnabend gegen 19 Uhr einen Polizeieinsatz gegeben. Mitarbeiter berichteten einem MDR-Reporter von einer Bombendrohung. Die Angestellten hätten daraufhin das Gebäude verlassen müssen. Nach kurzer Zeit hätten die Sicherheitskräfte jedoch wieder Entwarnung gegeben. Wie viele Personen betroffen waren, ist unklar. Auch weitere Informationen sind bisher nicht bekannt. Die Polizei lehnte auf Anfrage von MDR SACHSEN jegliche Auskunft ab. Beim Unternehmen Sachsenmilch war bisher niemand erreichbar.

Erst Ende November hatte sich bei Sachsenmilch eine Havarie ereignet, unbekannte Stoffe waren ausgetreten, Menschen mussten ins Krankenhaus. Die Molkerei, die zur Unternehmensgruppe Müllermilch gehört, hielt sich zu den Einzelheiten des Unglücks bedeckt, in deren Folge die Staatsanwaltschaft ermittelte. Auch die Polizei äußerte sich nicht zum damaligen Einsatz. Der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) hatte in der Folge auf die Einrichtung einer Werksfeuerwehr gedrängt. Denn die Gemeindefeuerwehr sei für solche Spezialeinsätze teilweise nicht ausgerüstet.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.01.2020 | ab 8:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2020, 10:40 Uhr

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