Nach der Dürre Regen füllt Lausitzer Seen auf

Luftaufnahme vom Knappensee im Lausitzer Seenland
Die künstlich angelegten Tagebauseen in der Lausitz haben lange Zeit unter Trockenheit gelitten. Bildrechte: LMBV/Peter Radke

Im Lausitzer Seenland hat die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) nach dem Regen in der vergangenen Woche mehrere Seen mit zusätzlichem Wasser versorgt. Wie die Flutungszentrale des Bergbausanierers mitteilte, flossen aus der Spree und der Schwarzen Elster insgesamt rund sechs Millionen Kubikmeter Wasser unter anderem in den Bärwalder See, das Speicherbecken Lohsa II, den Dreiweiberner und den Geierswalder See.

Aus der Lausitzer Neiße hat die LMBV über zwei Pumpstationen Wasser bis in den Sedlitzer See in Brandenburg geleitet. Inzwischen gehen die Wassermengen in den Flüssen wieder zurück, deswegen wurden die Entnahmestellen zum Teil bereits wieder geschlossen. Zwischen 13. und 16. Oktober fielen zwischen 50 und 80 Liter Regen auf den Quadratmeter in der Region. Im Sommer war nach monatelanger Trockenheit die Schwarze Elster teilweise ausgetrocknet.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.10.2020 | 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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