05.12.2019 | 13:22 Uhr Bundespolizei greift bei Weißenberg illegal Eingereiste auf

Schutzhunde der Bundespolizei bei der Ausbildung mit Hubschrauber
Polizeihubschrauber (Symbolbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Bundespolizei hat in Sachsen 17 illegal eingeschleuste Ausländer aufgegriffen. Die Menschen aus dem Irak, der Türkei und Somalia wurden bereits am Dienstag von einem Lastwagenfahrer hinter der deutsch-polnischen Grenze bei Weißenberg ausgesetzt. Das teilte die Bundespolizei am Donnerstag in Ebersbach mitteilte. Zuvor hatte es Hinweise aus der Bevölkerung gegeben.

Drei mutmaßliche Schleuser ermittelt

Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera fand die Bundespolizei die Eingeschleusten, die in kleineren Gruppen unterwegs waren. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Die Ausländer waren demnach aus der Türkei über die sogenannte Balkanroute über Bulgarien, Serbien und Polen nach Deutschland gelangt. Insgesamt soll die Gruppe etwa 25 Menschen umfasst haben.

Drei Männer irakischer Herkunft, die offenbar einige der Eingeschleusten abholen wollten, wurden vorübergehend festgenommen und wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird wegen des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Die Ermittlungen der Bundespolizei richteten sich nun verstärkt gegen den Lastwagenfahrer und die Hintermänner der Schleusung, hieß es.

Quelle: MDR/lam/AFP

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.12.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2019, 13:22 Uhr

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