Nach schwerem Unfall Wieder freie Fahrt auf der A4 Richtung Dresden

Wegen eines Verkehrsunfalls war die A4 Richtung Dresden zwischen Uhyst und Burkau am Mittwoch seit den frühen Morgenstunden gesperrt. Jetzt ist die Unfallstelle geräumt und die Sperrung aufgehoben worden.

Ein umgestürzter Laster blockiert die Fahrspuren.
Bildrechte: Rocci Klein

Der Verkehr auf der A4 Richtung Dresden rollt wieder. Wie die Polizei mitteilte, sind die Bergungsarbeiten zwischen Uhyst und Burkau nach einem Verkehrsunfall gegen 16:30 Uhr beendet worden. Zuvor war die Autobahn seit den frühen Morgenstunden gesperrt. In Richtung Görlitz war sie nur einspurig befahrbar.

Der Unfall hatte sich gegen 4:40 Uhr kurz kurz hinter der Anschlussstelle Uhyst ereignet. Dabei verlor aus noch ungeklärter Ursache der Fahrer eines mit Europaletten beladenen Lkw die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet ins Schlingern und kippte um. Die Zugmaschine stürzte auf die Richtungsfahrbahn Dresden und der Anhänger über die Mittelleitplanke auf die Richtungsfahrbahn Görlitz. "Der 34 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt", sagte Polizeisprecher Thomas Knaup.

Kilometerlanger Stau auf der A4 und auf Nebenstrecken

Das Technische Hilfswerk leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Uhyst ab. Laut Polizei sorgte dies im Laufe des Tages für Entlastung. Von dem Abzweig führte eine Umleitungsstrecke nördlich der Autobahn zur Anschlussstelle Burkau. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr auf der A4 in Richtung Dresden kilometerweit bis Salzenforst. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu Behinderungen. Hier wurde der Verkehr einspurig über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Folge war in beiden Fahrtrichtungen ein Stau von mehreren Kilometern Länge. Auch auf der Umleitungsstrecke staute sich der Verkehr. Zwischen Miltitz und der A4-Auffahrt Burkau sowie zwischen Uhyst und Burkau mussten Autofahrer mit Wartezeiten zwischen einer halben und einer Stunde rechnen.

Bergungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis zum späten Nachmittag

Im Zuge der Bergung wurde der Unfall-Lkw entladen und die Zugmaschine vom Anhänger getrennt. Anschließend wurden beide Fahrzeuge mit einem Kran aufgerichtet und abgeschleppt, sagte der Polizeisprecher. Zur Sicherung der Ansprüche der betroffenen Transportfirma war ein Havariekommissar vor Ort im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf mehrere Zehntausend Euro.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion führt die weiteren Ermittlungen gegen den 34-jährigen Fahrer wegen des Vorwurfs, den Verkehr gefährdet zu haben. "Zu prüfen bleibt nun, ob er zu müde war, um seinen Lkw sicher führen zu können", so Polizeisprecher Thomas Knaup.

Quelle: MDR/ris/sth

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.11.2018 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 14. November 2018, 17:41 Uhr

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