Talsperre Quitzdorf
Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Reparatur des Staubauwerks reicht nicht Bürger fordern umfassende Sanierung der Talsperre Quitzdorf

Das Bauwerk der Talsperre Quitzdorf weist große Schäden auf. Für die Sanierung muss der angestaute See nach 50 Jahren erstmals abgelassen werden. Bei einer Bürgerveranstaltung in Kollm stellte am Mittwoch die Landestalsperrenverwaltung die anstehenden Arbeiten vor. Dabei kam es zu einer überraschenden Wendung.

Talsperre Quitzdorf
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Seit einer Untersuchung im Herbst steht fest, dass es erhebliche Schäden am Entnahmebauwerk der Talsperre Quitzdorf in der Oberlausitz gibt. Mit Rücksicht auf Anlieger, Angler und Wassersportler soll der angestaute See in diesem Sommer für nur wenige Monate abgelassen und das Bauwerk saniert werden. So erklärte es am Mittwochabend Sebastian Fritze, Chef der Landestalsperrenverwaltung, den rund 130 Gästen im vollen Saal des Landhotels Heideblick in Kollm.

Doch den anwesenden Anglern und Bungalowbesitzern gefiel diese schnelle Reparatur nicht. Sie forderten eine umfassende Sanierung der Talsperre, um nachhaltig die Wasserqualität zu verbessern. Denn durch unkontrollierte Sedimenteinträge gibt es im See seit Jahren massive Probleme mit Blaualgen. In den nächsten Tagen wollen nun Talsperrenverwaltung und Landkreis ausloten, inwieweit eine Sanierung der Talsperre in größerer Dimension machbar ist.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.04.2019 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 11. April 2019, 11:17 Uhr

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