Zwei Beschuldigte Durchsuchungen nach Brand in Husarenhof

In Bautzen hat das OAZ in der Nacht zum Mittwoch die Wohnungen zweier Männer durchsucht, denen eine Beteiligung an der Brandstiftung im Husarenhof im Februar vorgeworfen wird. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Dresden wurden Handys und Speichermedien beschlagnahmt. Den Einsatz unterstützte ein neu gegründetes mobiles Sonderkommando des OAZ, dass zukünftig gegen rechte Gewalt vorgehen soll.

Verdächtige sind polizeibekannt

Die beiden Beschuldigten seien 27 und 33 Jahre alt und polizeibekannt, bisher jedoch nicht im Zusammenhang mit politisch motivierten Straftaten. Derzeit werden sie vernommen. Ihnen wird vorgeworfen, am 21. Februar in die geplante Flüchtlingsunterkunft eingedrungen zu sein. Dort sollen sie Feuer gelegt haben. Beide Männer befinden sich weiterhin auf freiem Fuß. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, besteht derzeit kein dringender Tatverdacht.

Der Schaden am Gebäude betrug etwa 500.000 Euro. Im März hatte das Landratsamt aufgrund der Schäden beschlossen, den Husarenhof doch nicht als Asylunterkunft zu nutzen. Nach Angaben des Eigentümers, der Säurich-Sassenscheidt GbR, gibt es derzeit keine konkreten Pläne für die Zukunft des Gebäudes.

Zuletzt aktualisiert: 07. Juli 2016, 17:35 Uhr

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14 Kommentare

08.07.2016 13:24 Hortuse 14

Jaja, diese polizeibekannten Verbrecher sind bestimmt nur "besorgte Bürger".

08.07.2016 01:50 Janes 13

@Anfrage 11: Na klar! Ich sitz hier und freu mich n Ast, dass durch Sachsen n Haufen geistige Neanderthaler mit Fackeln und Mistgabeln latschen und ihrer eigene Regeln machen. Hipp Hipp Hurra! *Ironieende

07.07.2016 18:26 Hubert 12

@11 Anfrage 07.07.2016 17:11 - Hat es nun in Sachsen oder auf dem Mond gebrannt?

07.07.2016 17:11 Anfrage 11

Warum wieder diese voreilige Meldung ? Bis jetzt ist es noch nicht klar ,ob sie es waren oder nicht. Hauptsache man bringt Sachsen wieder ins neagative Gespräch ,worüber sich @ 10und 8 freuen und hetzen können.

07.07.2016 16:00 Janes 10

@erstaunt 7: Ganz so wie manche festlegen, dass damals in Dresden, als die 12 Auto wärend eine Pegida Demo brannten, durch Linke Straftäter verursacht wurde.

07.07.2016 15:56 Janes 9

@Wohl zu lange in der Kälte gewesen? 4: Richtig! Denn sowas zahlt die Versicherung zu allermeist. Und holt sich das Geld vom Verursacher zurück. Aber anderes als in D, müsste man in Bautzen dann von Steuergeldern extra ein neues Haus bauen lassen, um das für Asylsuchende zu nutzen. Damit solche Blitzbirnen nicht am Ende glauben, doch was Gutes getan zu haben. Naja-und wegsperren muss man jeden Brandstifter. Sowas ist eine große Gefahr für die Gesellschaft.

06.07.2016 22:03 Hubert 8

@5 Pascal Hug 06.07.2016 19:50 - "Hausdurchsuchungen? Fehlanzeige." Nicht mitbekommen, daß dort das SEK zu hunderten gestürmt hat? Du mußt schon beide Augen aufmachen... - Es scheint, Linke sind nicht darauf aus daß es Tote gibt. Die Vergangenheit zeigt aber, Rechte nehmen Tote zumindest billigend in Kauf. Wer duldet linke Gewalt? Wer und Wo? Die Feuerwehr löscht zuerst das brennende Haus und dann den Reifen.

06.07.2016 20:52 erstaunt 7

Wie hier schon wieder einige selbstverständlich festlegen, dass es Rechte oder Nazi-Schläger gewesen sind. Ich jedenfalls lese im Artikel Zitat: "Die beiden Beschuldigten seien 27 und 33 Jahre alt und polizeibekannt, bisher jedoch nicht im Zusammenhang mit politisch motivierten Straftaten." Sie waren polizeibekannt, vermutlich wegen ganz anderer Delikte. Sollte man sich um deren politischen Gesinnung also sicherer sein als die Polizei? Egal, welcher Seite die der Brandstiftung Verdächtigen angehören, sie sollen eine entsprechende Strafe erhalten.

06.07.2016 20:25 MuellerF 6

@2: Gibt es in Ländern mit weitaus drastischeren Strafen & Haftbedingungen etwa keine Verbrechen?
Das einzige, was Straftäter (meist) von Straftaten abhält, ist die Gefahr,unmittelbar erwischt zu werden.
Die Täter von Meißen & anderswo haben wohl geglaubt, davon zu kommen-hoffen wir, dass sie sich getäuscht haben!

06.07.2016 19:50 Pascal Hug 5

Lebenslange Haft ohne fortzeitige Möglichkeit auf Entlassung, aber nicht nur für die Rechtsextremen Idioten, sondern auch für die Linksextremen. Ein aktueller Blick nach Berlin reicht. Gemäss Polizei ist es ein Wunder, dass es noch keine Tote gab. Hausdurchsuchungen? Fehlanzeige. Da wird alles schöngeredet. Diese zwei aktuelle Beispiele zeigt der deutsche Weg. Rechte Gewalt böse, linke Gewalt geduldet.

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