21.01.2020 | 19:52 Uhr Waggonbau Niesky will 100 neue Stellen schaffen

Waggonbau Niesky
Bildrechte: WBN Waggonbau Niesky GmbH

Der Waggonbau Niesky ist ein Jahr nach der Übernahme durch einen slowakischen Güterwagenhersteller wieder auf Kurs. Wie Geschäftsführer Matúš Babík MDR SACHSEN am Dienstag sagte, konnte der ehemals insolvente Betrieb das vergangene Jahr mit einer schwarzen Null abschließen. Außerdem seien die Auftragsbücher für die kommenden Jahre gut gefüllt. Tatsächlich ist die Lage Babík zufolge sogar so gut, dass 100 neue Beschäftigte eingestellt werden sollen. Derzeit hat der Waggonbau Niesky rund 300 Mitarbeiter.

Die Insolvenz hinter sich gelassen

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Diese mussten vor gut zwei Jahren noch um ihre Jobs zittern. Ende 2017 hatte der Betrieb Insolvenz anmelden müssen - und das trotz guter Auslastung. Grund waren damals die gestiegenen Kosten bei wichtigen Aufträgen. Doch die Produktion wurde trotzdem aufrechterhalten und die Nieskyer konnten sogar neue Aufträge an Land ziehen. Mehrere Investoren bekundeten zudem Interesse an einer Übernahme. Den Zuschlag erhielt schließlich Ende 2018 Tatravagónka aus der Slowakei.

Es läuft - mit Einschränkungen

Waggonbau Niesky
Bildrechte: WBN Waggonbau Niesky GmbH

Auch wenn der Waggonbau Niesky jetzt wieder festen Boden unter den Füßen hat, sind noch nicht alle Probleme bewältigt. Diese gibt es vor allem bei der Zulieferung der Waggonuntergestelle. Allerdings habe sich die Lage auch hier inzwischen etwas entspannt, beteuert der Geschäftsführer. Es seien zwei neue Lieferanten aus Polen und der Slowakei gefunden worden, mit denen die Zusammenarbeit nun besser funktionieren solle.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.01.2020 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2020, 19:52 Uhr

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