Aus Wildunfall wird Auffahrunfall Ersthelfer werden bei Löbau selbst zu Unfallopfern

Sanitäter laufen mit medizinischer Ausrüstung zum Unfallwagen.
Bei Löbau war nach einem Wildunfall ein Auto auf das Ersthelferfahrzeug gekracht. Bildrechte: Lausitznews

Ersthelfer sind am Sonnabend bei Löbau in der Oberlausitz selbst zu Unfallopfern geworden. Wie die Polizei berichtet, hatte es auf der Straße zwischen Ottenhain und Strahwalde zunächst einen Wildunfall gegeben. Ein Reh war in ein Auto gelaufen. Der 36 Jahre alte Fahrer des nachkommenden Pkw stoppte mit Warnblinkern neben dem lädierten Fahrzeug und fragte, ob Hilfe benötigt werde. In diesem Moment krachte eine 21 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Wagen in dessen Heck.

Die Insassen des Wagens mit dem Wildschaden wählten sofort den Notruf und kümmerten sich um die Verletzten. Wenig später kamen Notarzt und Sanitäter hinzu. Der 36-Jährige und seine 34 Jahre alte Beifahrerin wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die 21 Jahre alte Unfallverursacherin erlitt einen Schock. Im Zuge der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Quelle: MDR/ma

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Mehr aus Sachsen